
AWO Klön-Ecke
Arbeiterwohlfahrt OV Kamp-Lintfort
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Folge 19: Die kleine offene Tür (KOT)
Kleine offene Tür als niederschwelliges Jugendarbeitsangebot
Die KOT bietet ein offenes, kostenfreies Programm für Heranwachsende ab sechs Jahren. Beteiligung erfolgt unabhängig von Herkunft, Finanzlage oder Geschlecht. Das Angebot betont Offenheit und Teilhabe in der Jugendarbeit, wobei der Alltag von sehr vielfältigen Aktivitäten geprägt ist und Besuchende selbst über das Programm mitentscheiden.
Schwerpunkte, Öffnungszeiten und Angebote
Zu den regulären Öffnungszeiten gehören wöchentliche Treffen mit freier Programmgestaltung durch die Teilnehmenden. Daneben gibt es projektbasierte Angebote am Wochenende. Verpflegung wird situativ bereitgestellt. Vor Ort arbeiten Ehrenamtliche und hauptamtliche Kräfte mit, wobei der Fokus auf abwechslungsreichen Aktivitäten liegt, die Interessen der Besucherinnen und Besucher aufnehmen und keine Teilnahme erzwingen.
Ferienbetreuung, Anmeldung und Ressourcen
In den Sommerferien werden Betreuungsangebote für Kinder angeboten, mit Vorabplanung der Anmeldung. Das Verfahren strebt eine faire Verteilung der Plätze an, berücksichtigt Erst-, Zweit- und Drittwünsche und erfordert Personalressourcen. Die Organisation setzt auf erfahrene Mitarbeitende sowie Ehrenamtliche, wobei bei Bedarf auch neue Kräfte gewonnen werden, um das Programm umzusetzen.
Leitungserfahrung, Wirkung und Perspektiven
Die Leitung berichtet von langjähriger Tätigkeit, positiven Rückmeldungen von ehemaligen Teilnehmenden und der Bedeutung offener Jugendarbeit für die Begleitung junger Menschen ins Leben. Abschließend wird der Wunsch geäußert, offene Kinder- und Jugendarbeit stärker finanziell zu unterstützen, damit Angebote dauerhaft bestehen bleiben und weiterentwickelt werden können.

Folge 18: Die Plauderbank in Kamp-Lintfort
Thema Einsamkeit
Einsamkeit ist ein wachsendes Problem, das nicht nur ältere Menschen betrifft, sondern auch vermehrt jüngere Erwachsene, insbesondere nach der Corona-Pandemie. Laut dem Einsamkeitsbarometer der Bundesregierung fühlten sich 11,3 Prozent der Bevölkerung einsam, wobei Frauen und Alleinlebende besonders betroffen sind.
Unterschied zwischen Einsamkeit und Alleinsein
Einsamkeit wird als unangenehmes Gefühl definiert, das aus einem Mangel an emotionalen Bindungen resultiert. Es wird zwischen sozialer Einsamkeit, emotionaler Einsamkeit und kultureller Einsamkeit unterschieden, wobei Lebensereignisse oft Auslöser sind.
Die Plauderbank als Lösung
Um Einsamkeit zu bekämpfen, wurde die Idee der Plauderbank entwickelt, die als niederschwelliger Ansatz dient, um Menschen zu ermutigen, ins Gespräch zu kommen. Die Bank ist jeden Dienstag auf dem Wochenmarkt besetzt, um den Austausch zu fördern und soziale Kontakte zu knüpfen.
Engagement der Ehrenamtlichen
Über 20 Ehrenamtliche engagieren sich, um die Plauderbank zu besetzen und Gespräche zu führen. Die Stadt Kamp-Lindfort, die AWO und die Freiwilligenagentur unterstützen dieses Projekt, um ein positives Miteinander und die gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.
Erfahrungen an der Plauderbank
Die Ehrenamtlichen berichten von bereichernden Begegnungen mit den Besuchern, die oft tiefgründige Gespräche führen. Die Plauderbank bietet einen Raum für Menschen, um sich auszutauschen und sich weniger einsam zu fühlen.

Folge 17: Das Konzept ZWAR-Gruppe
Einführung in das ZWA-Konzept
Michael Hensel, der Ortsvereinsvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Kamp-Lindfort, begrüßt Christine Senders, die seit den Anfängen des ZWA-Projekts (zwischen Arbeit und Ruhestand) aktiv ist. Das Projekt wurde 1979 an der Universität Dortmund ins Leben gerufen und zielt darauf ab, Menschen in der Übergangsphase zum Ruhestand zu unterstützen.
Christine Senders' Werdegang
Christine Senders erzählt von ihrem Werdegang, der mit einem Studium der Gerontologie begann. Sie hat sich auf die Arbeit mit Gruppen spezialisiert, um Menschen in existenziellen Krisensituationen, wie dem Ruhestand, zu helfen, ihre Lebensphase neu zu definieren.
Aufbau von Netzwerkgruppen
Senders beschreibt die Gründung von Netzwerkgruppen, die ursprünglich aus berufsspezifischen Kontakten entstanden sind. Diese Gruppen bieten eine Plattform für den Austausch von Erwartungen und Träumen im Ruhestand, indem sie Teilnehmer dazu ermutigen, ihre Ideen und Wünsche zu äußern und gemeinsam Aktivitäten zu planen.
Selbstorganisation und Unterstützung
Ein zentrales Element der ZWA-Gruppen ist die Förderung der Selbstorganisation. Die Teilnehmer lernen, Verantwortung zu übernehmen und ihre eigenen Aktivitäten zu planen. Moderatoren unterstützen diesen Prozess, indem sie die Gruppen leiten und für eine offene, partizipative Atmosphäre sorgen.
Aktuelle Entwicklungen und Zukunft
Aktuell werden in Kamp-Lindfort neue Netzwerkgründungen begleitet. Hensel und Senders ermutigen Menschen, sich aktiv zu beteiligen, um soziale Netzwerke aufzubauen, die besonders in Zeiten von Herausforderungen, wie der Corona-Pandemie, wichtig sind.
Abschluss und Kontaktmöglichkeiten
Interessierte können sich bei der Stadt Kamp-Lindfort oder den Wohlfahrtsverbänden über die ZWA-Gruppen informieren. Die Treffen finden regelmäßig statt und bieten eine Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und aktiv zu werden.