Die Zukunft des Bauens
Podcast
de-ch

Die Zukunft des Bauens

Empa, NEST

Beschreibung

Der Podcast aus dem Forschungs- und Innovationsgebäude NEST über die Zukunft des Bauens. Peter Richner, Stv. Direktor der Empa, im Gespräch mit spannenden Gästen aus dem Bau- und Energiesektor.

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Krisen, Märkte und nachhaltige Technologien – mit Norbert Rücker, Bank Julius Bär

17.06.2026

Investitionen in Erneuerbare Energien

Norbert Rücker, Leiter Economics and Next Generation Research bei der Bank Julius Baer, betont die Notwendigkeit von Investoren für den Durchbruch erneuerbarer Technologien. Anleger suchen nicht nur nach Rendite, sondern auch nach langfristiger Sicherheit, beispielsweise durch stabile Lieferverträge.

Einfluss geopolitischer Ereignisse

Die aktuelle geopolitische Lage, insbesondere der Öl- und Gasengpass, könnte die Energiewende beschleunigen. Rücker stellt fest, dass die Energieinvestitionen in Europa und Nordamerika bereits stark auf erneuerbare Energien ausgerichtet sind, während die Elektromobilität besonders in Südostasien einen großen Schub erlebt.

Resilienz der Energiemärkte

Im Vergleich zur Energiekrise von 2022 sei der Markt heute widerstandsfähiger. Die Flexibilität in der Gasnutzung und der Zubau erneuerbarer Energien haben dazu beigetragen, dass die Märkte besser auf Engpässe reagieren können.

Marktdynamik und Regulierung

Rücker diskutiert die Unterschiede zwischen dem regulierten Strommarkt in der Schweiz und den liberalisierten Märkten in anderen Ländern, insbesondere den USA, wo Erneuerbare Energien zunehmend dominieren. Die Fragmentierung des Marktes in der Schweiz behindert eine schnellere Energiewende.

Die Rolle der großen Immobilienentwickler

Große Immobilienunternehmen könnten als Treiber für Innovationen im Bauwesen fungieren. Während einige aktiv in die Sanierung investieren, gibt es auch solche, die sich auf die Entfernung von minderwertigen Gebäuden konzentrieren, was der Energiewende nicht zugutekommt.

Ausblick auf nachhaltiges Bauen

Modulares Bauen und der Einsatz von Holz könnten bedeutende Fortschritte für die Bauindustrie darstellen. Die Herausforderungen liegen jedoch in der langen Lebensdauer von Bauprojekten und der Notwendigkeit, nachhaltige Standards zu etablieren.

Investitionen in Erneuerbare Energien

Norbert Rücker, Leiter Economics and Next Generation Research bei der Bank Julius Baer, betont die Notwendigkeit von Investoren für den Durchbruch erneuerbarer Technologien. Anleger suchen nicht nur nach Rendite, sondern auch nach langfristiger Sicherheit, beispielsweise durch stabile Lieferverträge.

Einfluss geopolitischer Ereignisse

Die aktuelle geopolitische Lage, insbesondere der Öl- und Gasengpass, könnte die Energiewende beschleunigen. Rücker stellt fest, dass die Energieinvestitionen in Europa und Nordamerika bereits stark auf erneuerbare Energien ausgerichtet sind, während die Elektromobilität besonders in Südostasien einen großen Schub erlebt.

Resilienz der Energiemärkte

Im Vergleich zur Energiekrise von 2022 sei der Markt heute widerstandsfähiger. Die Flexibilität in der Gasnutzung und der Zubau erneuerbarer Energien haben dazu beigetragen, dass die Märkte besser auf Engpässe reagieren können.

Marktdynamik und Regulierung

Rücker diskutiert die Unterschiede zwischen dem regulierten Strommarkt in der Schweiz und den liberalisierten Märkten in anderen Ländern, insbesondere den USA, wo Erneuerbare Energien zunehmend dominieren. Die Fragmentierung des Marktes in der Schweiz behindert eine schnellere Energiewende.

Die Rolle der großen Immobilienentwickler

Große Immobilienunternehmen könnten als Treiber für Innovationen im Bauwesen fungieren. Während einige aktiv in die Sanierung investieren, gibt es auch solche, die sich auf die Entfernung von minderwertigen Gebäuden konzentrieren, was der Energiewende nicht zugutekommt.

Ausblick auf nachhaltiges Bauen

Modulares Bauen und der Einsatz von Holz könnten bedeutende Fortschritte für die Bauindustrie darstellen. Die Herausforderungen liegen jedoch in der langen Lebensdauer von Bauprojekten und der Notwendigkeit, nachhaltige Standards zu etablieren.

Netto-Null: Wie wir künftig Emissionen vermeiden und CO2 binden können – mit Nathalie Casas, Koordinatorin SWEET ACHIEVE

05.05.2026

Achieve: Ziel, Umfang und Partnerlandschaft

Ein interdisziplinäres Konsortium zielt darauf ab, bis zur Netto-Null-Emission bis spätestens 2050 einen konkreten Weg für die Schweiz aufzuzeigen. Über 50 Organisationen, darunter Hochschulen, öffentliche Einrichtungen und Industriepartner, arbeiten daran. Ein zentrales Element ist die Nest Beyond Zero Unit, die als Realbeispiel für Gebäude dient und Risiken reduziert, indem Technologien in realen Kontexten getestet werden.

Bauen als Schlüsselthema und technischer Ansatz

Beton und Zement tragen signifikant zu CO2-Emissionen bei, weshalb neue Materialien und emissionsärmere Produktionsprozesse geprüft werden. Gleichzeitig können Bauwerke als CO2-Senken fungieren. Nest dient als Plattform, um Technologien zu demonstrieren und deren Übertragbarkeit zu überprüfen, damit Innovationen nicht im Labor scheitern, sondern in Praxismaßnahmen umgesetzt werden können.

Herausforderungen: Ökonomie, Regulierung und Akzeptanz

Klar ist, dass wirtschaftliche Rahmenbedingungen, regulatorische Vorgaben und gesellschaftliche Akzeptanz den Weg bestimmen. Life-Cycle-Analysen und CO2-Bilanzen liefern zentrale Kriterien, doch müssen Kosten und Nutzen sichtbar gemacht werden. Biomasse-Diskussionen zeigen Trade-offs zwischen Nutzung und Emissionen, während Transparenz und partizipative Kommunikation nötig sind, um breite Unterstützung zu sichern.

Kooperation, Wirkung und internationale Perspektiven

Industrie, Forschung und Politik arbeiten in Roundtables und sektorspezifischen Workshops zusammen, um Bedarfe zu identifizieren und Lösungen zu priorisieren. Ergebnisse sollen skalierbar sein und auch außerhalb der Schweiz anwendbar gemacht werden. Die Zusammenarbeit fördert Innovation, Wirtschaftlichkeit und Resilienz, während der Austausch mit europäischen Initiativen den Wissenstransfer stärkt und potenzielle Exportmöglichkeiten eröffnet.

Achieve: Ziel, Umfang und Partnerlandschaft

Ein interdisziplinäres Konsortium zielt darauf ab, bis zur Netto-Null-Emission bis spätestens 2050 einen konkreten Weg für die Schweiz aufzuzeigen. Über 50 Organisationen, darunter Hochschulen, öffentliche Einrichtungen und Industriepartner, arbeiten daran. Ein zentrales Element ist die Nest Beyond Zero Unit, die als Realbeispiel für Gebäude dient und Risiken reduziert, indem Technologien in realen Kontexten getestet werden.

Bauen als Schlüsselthema und technischer Ansatz

Beton und Zement tragen signifikant zu CO2-Emissionen bei, weshalb neue Materialien und emissionsärmere Produktionsprozesse geprüft werden. Gleichzeitig können Bauwerke als CO2-Senken fungieren. Nest dient als Plattform, um Technologien zu demonstrieren und deren Übertragbarkeit zu überprüfen, damit Innovationen nicht im Labor scheitern, sondern in Praxismaßnahmen umgesetzt werden können.

Herausforderungen: Ökonomie, Regulierung und Akzeptanz

Klar ist, dass wirtschaftliche Rahmenbedingungen, regulatorische Vorgaben und gesellschaftliche Akzeptanz den Weg bestimmen. Life-Cycle-Analysen und CO2-Bilanzen liefern zentrale Kriterien, doch müssen Kosten und Nutzen sichtbar gemacht werden. Biomasse-Diskussionen zeigen Trade-offs zwischen Nutzung und Emissionen, während Transparenz und partizipative Kommunikation nötig sind, um breite Unterstützung zu sichern.

Kooperation, Wirkung und internationale Perspektiven

Industrie, Forschung und Politik arbeiten in Roundtables und sektorspezifischen Workshops zusammen, um Bedarfe zu identifizieren und Lösungen zu priorisieren. Ergebnisse sollen skalierbar sein und auch außerhalb der Schweiz anwendbar gemacht werden. Die Zusammenarbeit fördert Innovation, Wirtschaftlichkeit und Resilienz, während der Austausch mit europäischen Initiativen den Wissenstransfer stärkt und potenzielle Exportmöglichkeiten eröffnet.

Kreislauffähiges Bauen: ein Blick nach Schweden – mit Holger Wallbaum, Professor für nachhaltiges Bauen, Chalmers University of Technology

25.03.2026

Nachhaltige Innovationen im Bauwesen

Im Baubereich ist es entscheidend, nachhaltige Innovationen schneller im Markt zu etablieren. In Schweden wird der Fokus weniger auf der Umsetzung, sondern mehr auf der Zielerreichung gelegt. Holger Wallbaum von der Chalmers University in Göteborg weist darauf hin, dass die administrativen Hürden oft die Umsetzung von Innovationen behindern und Bauprojekte dadurch teurer und zeitaufwändiger werden.

Schwedische Baukultur und Herausforderungen

Die schwedische Baukultur ist historisch geprägt von Energieeffizienz und dem Einsatz von Holz. Trotz dieser Vorreiterrolle in vielen gesellschaftlichen Bereichen sieht Wallbaum Schweden nicht als führend im nachhaltigen Bauen. Der Regulator gibt zwar Ziele vor, lässt aber viel Eigenverantwortung, was sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringt.

Innovationspotenzial und Marktbedingungen

Schweden weist ein hohes Innovationspotenzial auf, jedoch bleibt die Bauwirtschaft hinter diesem Potenzial zurück. Wallbaum argumentiert, dass viele Innovationen aus anderen Sektoren in die Bauwirtschaft eindringen, was zu einer Standardisierung und einem Verlust an architektonischer Qualität führt.

CO2-Emissionen und Kreislaufwirtschaft

In Schweden gibt es einen starken Fokus auf CO2-Emissionen und Kreislaufwirtschaft. Das Land strebt an, bis 2045 klimaneutral zu werden. Initiativen zur Reduzierung der grauen Energie und zur Wiederverwendung von Baumaterialien werden gefördert, um die ambitionierten Klimaziele zu erreichen.

Zusammenarbeit und Marktentwicklung

Die Entwicklung eines Marktes für nachhaltiges Bauen erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren. Wallbaum hebt hervor, dass es wichtig ist, Informationen über Renovierungsprojekte und verfügbare Materialien auszutauschen, um die Zielerreichung effizienter zu gestalten.

Nachhaltige Innovationen im Bauwesen

Im Baubereich ist es entscheidend, nachhaltige Innovationen schneller im Markt zu etablieren. In Schweden wird der Fokus weniger auf der Umsetzung, sondern mehr auf der Zielerreichung gelegt. Holger Wallbaum von der Chalmers University in Göteborg weist darauf hin, dass die administrativen Hürden oft die Umsetzung von Innovationen behindern und Bauprojekte dadurch teurer und zeitaufwändiger werden.

Schwedische Baukultur und Herausforderungen

Die schwedische Baukultur ist historisch geprägt von Energieeffizienz und dem Einsatz von Holz. Trotz dieser Vorreiterrolle in vielen gesellschaftlichen Bereichen sieht Wallbaum Schweden nicht als führend im nachhaltigen Bauen. Der Regulator gibt zwar Ziele vor, lässt aber viel Eigenverantwortung, was sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringt.

Innovationspotenzial und Marktbedingungen

Schweden weist ein hohes Innovationspotenzial auf, jedoch bleibt die Bauwirtschaft hinter diesem Potenzial zurück. Wallbaum argumentiert, dass viele Innovationen aus anderen Sektoren in die Bauwirtschaft eindringen, was zu einer Standardisierung und einem Verlust an architektonischer Qualität führt.

CO2-Emissionen und Kreislaufwirtschaft

In Schweden gibt es einen starken Fokus auf CO2-Emissionen und Kreislaufwirtschaft. Das Land strebt an, bis 2045 klimaneutral zu werden. Initiativen zur Reduzierung der grauen Energie und zur Wiederverwendung von Baumaterialien werden gefördert, um die ambitionierten Klimaziele zu erreichen.

Zusammenarbeit und Marktentwicklung

Die Entwicklung eines Marktes für nachhaltiges Bauen erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren. Wallbaum hebt hervor, dass es wichtig ist, Informationen über Renovierungsprojekte und verfügbare Materialien auszutauschen, um die Zielerreichung effizienter zu gestalten.