
Manchmal muss man einfach fragen! Kultur Bild(en)
Kulturamt Konstanz
Beschreibung
Er wird realisiert durch ein Team aus Rosgartenmuseum und Kulturamt, unterstützt vom #konstanzerkulturlabor (Ines Stadie, Anna Martinez Rodriguez, Angelika Braumann, Andreas Sauer, Luise Schauer) und gefördert durch das Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg.
In vorerst sechs Folgen werden verschiedene Themen der Kulturellen Bildung diskutiert. Von der Frage "Ist meine Arbeit wertvoll?" über Inklusion, Vermittlungstools, Neuem Lernen und Netzwerken bis hin zu Rahmenbedingungen und Finanzierung: die zentralen Gedanken der Kulturellen Bildung werden aufgegriffen und mit Expert*innen diskutiert.
Die Ergebnisse aus diesen Gesprächen werden Grundlage eines Qualifizierungskonzeptes „Manchmal muss man einfach fragen! Kultur Bild(en)“ für Akteur*innen der Kulturellen Bildung ab Herbst 2022.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

„Ich weiß alles, du weißt nichts“
Künstlerisch-ästhetisches Forschen als Bildungsansatz
Der Podcast befasst sich mit der Frage, wie Kinder zu verantwortungsbewussten, neugierigen und sozialen Erwachsenen heranwachsen können. Ein zentraler Ansatz ist das künstlerisch-ästhetische Forschen, welches Kindern ermöglicht, ihre Umwelt zu erkunden und ihre Perspektive einzubringen. Kulturelle Bildung schafft Räume für diese Erfahrungen.
Medienkompetenz für Jugendliche
Die Diskussion dreht sich um die Vermittlung von Medienkompetenz an Kinder und Jugendliche. Expertinnen erläutern, dass es wichtig ist, wie Kinder lernen, mit digitalen Medien umzugehen, Informationen zu bewerten und respektvoll zu kommunizieren. Workshops bieten Raum für kreative Entfaltung und Reflexion über die eigene Mediennutzung.
Die Rolle von sozialen Medien
Sophie Tichonenko und Maren Scharpf sprechen über die Nutzung sozialer Medien durch Jugendliche und deren Einfluss auf Identität und Selbstbild. Die Herausforderungen wie Mobbing und Desinformation werden angesprochen, sowie die Notwendigkeit, Kindern und Jugendlichen Werkzeuge an die Hand zu geben, um sicher im digitalen Raum zu navigieren.
Praktische Ansätze und Schutzkonzepte
Die Expertinnen betonen die Bedeutung von Schutzkonzepten in Bildungseinrichtungen, die es Kindern und Jugendlichen ermöglichen, sich sicher auszudrücken und über digitale Gefahren zu sprechen. Auch die Notwendigkeit, offene Gespräche zwischen Eltern und Kindern über Mediennutzung zu fördern, wird hervorgehoben.
Gemeinsam Lernen und Wachsen
Die Episode schließt mit dem Aufruf zur gemeinsamen Erkundung und zum Dialog über digitale Medien zwischen Erwachsenen und Jugendlichen. Es wird betont, dass eine offene Haltung und Neugier der Eltern und Lehrkräfte entscheidend sind, um Kinder in ihrer Medienkompetenz zu unterstützen.

"Ent-Täuschung oder das Studio in der Tasche"“ – Stadt, Technik und Umwelt als Lernräume der Zukunft.
Künstlerisch-ästhetische Bildung und ihre Bedeutung
Der Podcast beschäftigt sich mit der Frage, wie Kinder zu verantwortungsbewussten und sozialen Erwachsenen heranwachsen können. Künstlerisch-ästhetisches Forschen wird als Schlüssel betrachtet, um Kindern Raum für Staunen und Experimentieren zu bieten. Kulturelle Bildung fördert das Gefühl der Zugehörigkeit und die Wertschätzung eigener Perspektiven.
Technikkompetenz und Begleitung von Kindern
Ein zentrales Thema ist die Technikkompetenz von Kindern und wie sie sowohl mit als auch ohne technische Hilfsmittel die Welt erkunden können. Experten argumentieren, dass übermäßige Überbehütung im digitalen Raum problematisch ist und sprechen sich für einen ausgewogenen Zugang aus, der sowohl analoge als auch digitale Erfahrungen integriert.
Die Rolle von Fehlern und Enttäuschungen
Fehler und Enttäuschungen werden als essenzielle Lernerfahrungen hervorgehoben. Es ist wichtig, Kindern zu ermöglichen, Fehler zu machen und aus ihnen zu lernen, um eine realistische Sicht auf die Welt zu entwickeln. Der Prozess des Lernens sollte im Vordergrund stehen, nicht nur das Endergebnis.
Die Herausforderung der digitalen Welt
Die Diskussion beleuchtet auch die Herausforderungen, die die digitale Welt für Kinder und Jugendliche mit sich bringt. Es wird betont, dass Technologie nicht als Ersatz für reale Erfahrungen dienen sollte, sondern als Werkzeug, um kreative Prozesse zu unterstützen.
Die Wichtigkeit von Vorbildern und Raum für Kreativität
Eltern und Lehrer spielen eine entscheidende Rolle als Vorbilder, indem sie selbst aktiv und kreativ sind. Es sollte ein Umfeld geschaffen werden, das Kinder ermutigt, ihre eigenen Geschichten zu erzählen und ihre Interessen auszudrücken, ohne sich nur auf die digitale Konsumkultur zu verlassen.

„Recht schön verspielt!“ – das Kinderrecht auf Spiel als Motor für soziale Kompetenz und Selbstwirksamkeit
Freies Spiel als Schlüssel zur Entwicklung
Kinder erforschen Umwelt, entdecken Perspektiven und entwickeln Selbstwirksamkeit durch künstlerisch-ästhetische Erkundung. Freies Spiel wird als zentraler Erfahrungsraum beschrieben, in dem Staunen, Ausprobieren und Neugierde Platz finden, während Erwachsene Machtstrukturen teilweise abgeben.
Kinderrechte und kulturelle Bildung
Der Gedenktag zum Spiel hebt das Recht der Kinder auf Freispiel und Kultur hervor. Viele Kinder kennen ihre Rechte noch nicht, weshalb Bildungskontexte erforderlich sind, die Rechte sichtbar machen und Teilhabe ermöglichen. Rechte befähigen Kinder, sich zu behaupten und mitzuwirken.
Praxis der kulturellen Bildung durch Freispiel
In Projekten wird Freispiel mit offenen Materialien umgesetzt. Klassen erhalten 90 Minuten, in denen kreative, verlässliche Materialien eingesetzt werden, die Fantasie fördern, Entscheidungsfreiheit geben und Kooperation stärken. Materialien laden zu eigenständigen Ideen ein und ermöglichen neue Rollen.
Rolle der Lehrkräfte und Erfahrungen
Lehrkräfte beobachten, intervenieren nur bei Notwendigkeit, und erleben so Kinder aus anderer Perspektive. In inklusiven Settings wirkt sich das auf Respekt und Empathie aus, wodurch sich individuelle Stärken zeigen. Die Praxis betont Beteiligung, Reflexion und das gemeinsame Lernen über Rechte und Spielen.