Psychiatrie im Alltag
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Psychiatrie im Alltag

Andreas Pfeiffer & Werner Höhl

Beschreibung

Psychiatrische Krisen sind alltäglich… über ein Drittel aller EU Bürger sind im Laufe des Lebens von einer behandlungsbedürftigen psychiatrischen Erkrankung betroffen. Andersherum wirken sich seelische Erkrankungen stark auf den Alltag der Menschen aus, die davon betroffenen sind. Andreas Pfeiffer (Ergotherapeut) und Werner Höhl (Psychologe) wollen durch Gespräche mit Experten über die Auswirkungen auf den Alltag, Herausforderungen und Chancen informieren.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Wann gilt Magersucht als geheilt? – Therapie, Genesung und 35 Jahre eigene Geschichte

07.08.2026

Einführung und Kontext

In dieser Episode von Psychiatrie im Alltag wird das Thema Magersucht, auch bekannt als Anorexie, behandelt. Der Podcast findet in einer Praxis in Düsseldorf statt, in der auch vier Hunde aus dem Tierschutz anwesend sind. Der Gastgeber erwähnt, dass sie bereits in einer früheren Folge über ähnliche Themen gesprochen haben und nun eine therapeutische Perspektive einnehmen möchten.

Gast und persönliche Erfahrungen

Der Gast, Marien Bruss, ist Psychologin und systemische Therapeutin, die nach einer Karriere als Strategieberaterin einen neuen beruflichen Weg eingeschlagen hat. Sie hat sich auf die Begleitung von Menschen mit Essstörungen spezialisiert und bringt auch ihre persönliche Erfahrung mit Magersucht ein, die sie erstmals öffentlich teilt. Diese Kombination aus professionellem Wissen und persönlicher Betroffenheit soll das Verständnis für die Erkrankung fördern.

Therapeutische Perspektive

Die Diskussion dreht sich um die Frage, wann Magersucht als geheilt gilt. Es wird betont, dass die Erkrankung nicht nur körperliche, sondern auch psychische Aspekte hat. Es gibt Anzeichen dafür, dass die Genesung langfristig ist und Rückfälle möglich sind. Die Sterblichkeitsrate bei Magersucht ist hoch, was die Dringlichkeit der Behandlung unterstreicht.

Gesellschaftliche Stigmatisierung

Ein zentrales Thema ist die Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen, insbesondere in beruflichen und familiären Kontexten. Marien Bruss spricht darüber, wie schwierig es ist, die Erkrankung offen zu thematisieren und wie Angehörige oft mit Schuldgefühlen kämpfen. Es wird betont, wie wichtig es ist, das Bewusstsein für Essstörungen zu schärfen und Unterstützung für betroffene Familien zu bieten.

Erfahrungen und Recovery

Die Gäste erörtern, dass die Genesung von Magersucht ein individueller Prozess ist, der Zeit benötigt. Die Wichtigkeit von Selbstakzeptanz, Unterstützung durch Angehörige und professionelle Hilfe wird hervorgehoben. Marien Bruss betont, dass es möglich ist, ein erfülltes Leben zu führen, auch wenn man weiterhin mit der Erkrankung lebt.

Einführung und Kontext

In dieser Episode von Psychiatrie im Alltag wird das Thema Magersucht, auch bekannt als Anorexie, behandelt. Der Podcast findet in einer Praxis in Düsseldorf statt, in der auch vier Hunde aus dem Tierschutz anwesend sind. Der Gastgeber erwähnt, dass sie bereits in einer früheren Folge über ähnliche Themen gesprochen haben und nun eine therapeutische Perspektive einnehmen möchten.

Gast und persönliche Erfahrungen

Der Gast, Marien Bruss, ist Psychologin und systemische Therapeutin, die nach einer Karriere als Strategieberaterin einen neuen beruflichen Weg eingeschlagen hat. Sie hat sich auf die Begleitung von Menschen mit Essstörungen spezialisiert und bringt auch ihre persönliche Erfahrung mit Magersucht ein, die sie erstmals öffentlich teilt. Diese Kombination aus professionellem Wissen und persönlicher Betroffenheit soll das Verständnis für die Erkrankung fördern.

Therapeutische Perspektive

Die Diskussion dreht sich um die Frage, wann Magersucht als geheilt gilt. Es wird betont, dass die Erkrankung nicht nur körperliche, sondern auch psychische Aspekte hat. Es gibt Anzeichen dafür, dass die Genesung langfristig ist und Rückfälle möglich sind. Die Sterblichkeitsrate bei Magersucht ist hoch, was die Dringlichkeit der Behandlung unterstreicht.

Gesellschaftliche Stigmatisierung

Ein zentrales Thema ist die Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen, insbesondere in beruflichen und familiären Kontexten. Marien Bruss spricht darüber, wie schwierig es ist, die Erkrankung offen zu thematisieren und wie Angehörige oft mit Schuldgefühlen kämpfen. Es wird betont, wie wichtig es ist, das Bewusstsein für Essstörungen zu schärfen und Unterstützung für betroffene Familien zu bieten.

Erfahrungen und Recovery

Die Gäste erörtern, dass die Genesung von Magersucht ein individueller Prozess ist, der Zeit benötigt. Die Wichtigkeit von Selbstakzeptanz, Unterstützung durch Angehörige und professionelle Hilfe wird hervorgehoben. Marien Bruss betont, dass es möglich ist, ein erfülltes Leben zu führen, auch wenn man weiterhin mit der Erkrankung lebt.

Aus der Praxis in die Forschung

10.07.2026

Thema der Forschung in der Psychiatrie

In dieser Episode wird die Bedeutung der Forschung in der Psychiatrie hervorgehoben, wobei der Fokus auf Bereichen wie Pflege, soziale Arbeit und Ergotherapie liegt. Diese sind entscheidend für die Hilfsangebote für psychisch kranke Menschen, haben jedoch eine geringere Forschungstradition im Vergleich zu anderen medizinischen Disziplinen.

Einladung eines Experten

Dr. Sebastian Volk-Radloff, ein Ergotherapeut und Forscher am Universitätsklinikum Freiburg, wird eingeladen, um über seine Erfahrungen und den Weg von der Therapie zur Forschung zu sprechen. Er betont die Notwendigkeit, Evidenz für therapeutische Ansätze zu schaffen, um deren Wirksamkeit zu belegen und finanzielle Unterstützung zu sichern.

Der Weg zur Forschung

Dr. Volk-Radloff beschreibt seine Umstellung von der praktischen Tätigkeit in der Ergotherapie zur Forschung, die an einer Universitätsklinik begann. Er spricht über seine Erfahrungen mit der Entwicklung von Assessments und die Herausforderungen, die mit der Forschung verbunden sind, wie z.B. das Risiko, dass Ergebnisse nicht den Erwartungen entsprechen.

Wichtigkeit der Evidenz

Die Diskussion thematisiert die Notwendigkeit, die Wirksamkeit von Therapien zu belegen, insbesondere in Zeiten knapper Ressourcen im Gesundheitswesen. Dr. Volk-Radloff hebt hervor, dass empirische Daten entscheidend sind, um die Relevanz der Ergotherapie in der psychiatrischen Versorgung zu untermauern.

Aktuelle Forschungsprojekte

Dr. Volk-Radloff stellt aktuelle Projekte vor, bei denen es um die Implementierung von Gruppentherapien in der Ergotherapie geht. Ein Leitfaden soll entwickelt werden, um die Übergänge von Einzel- zu Gruppentherapien zu erleichtern, insbesondere im Kontext von Depressionen und multiplen Erkrankungen.

Aufruf zur Mitwirkung

Die Episode endet mit einem Aufruf an Fachkräfte, sich an Forschungsprojekten zu beteiligen, um die Evidenzbasis für ergotherapeutische Ansätze zu stärken. Es wird betont, dass auch einfache Schritte in der eigenen Praxis zur evidenzbasierten Arbeit beitragen können.

Thema der Forschung in der Psychiatrie

In dieser Episode wird die Bedeutung der Forschung in der Psychiatrie hervorgehoben, wobei der Fokus auf Bereichen wie Pflege, soziale Arbeit und Ergotherapie liegt. Diese sind entscheidend für die Hilfsangebote für psychisch kranke Menschen, haben jedoch eine geringere Forschungstradition im Vergleich zu anderen medizinischen Disziplinen.

Einladung eines Experten

Dr. Sebastian Volk-Radloff, ein Ergotherapeut und Forscher am Universitätsklinikum Freiburg, wird eingeladen, um über seine Erfahrungen und den Weg von der Therapie zur Forschung zu sprechen. Er betont die Notwendigkeit, Evidenz für therapeutische Ansätze zu schaffen, um deren Wirksamkeit zu belegen und finanzielle Unterstützung zu sichern.

Der Weg zur Forschung

Dr. Volk-Radloff beschreibt seine Umstellung von der praktischen Tätigkeit in der Ergotherapie zur Forschung, die an einer Universitätsklinik begann. Er spricht über seine Erfahrungen mit der Entwicklung von Assessments und die Herausforderungen, die mit der Forschung verbunden sind, wie z.B. das Risiko, dass Ergebnisse nicht den Erwartungen entsprechen.

Wichtigkeit der Evidenz

Die Diskussion thematisiert die Notwendigkeit, die Wirksamkeit von Therapien zu belegen, insbesondere in Zeiten knapper Ressourcen im Gesundheitswesen. Dr. Volk-Radloff hebt hervor, dass empirische Daten entscheidend sind, um die Relevanz der Ergotherapie in der psychiatrischen Versorgung zu untermauern.

Aktuelle Forschungsprojekte

Dr. Volk-Radloff stellt aktuelle Projekte vor, bei denen es um die Implementierung von Gruppentherapien in der Ergotherapie geht. Ein Leitfaden soll entwickelt werden, um die Übergänge von Einzel- zu Gruppentherapien zu erleichtern, insbesondere im Kontext von Depressionen und multiplen Erkrankungen.

Aufruf zur Mitwirkung

Die Episode endet mit einem Aufruf an Fachkräfte, sich an Forschungsprojekten zu beteiligen, um die Evidenzbasis für ergotherapeutische Ansätze zu stärken. Es wird betont, dass auch einfache Schritte in der eigenen Praxis zur evidenzbasierten Arbeit beitragen können.

Wieder selbst am Steuer – Empowerment im Alltag mit Schizophrenie

12.06.2026

Wiedersehen mit Jens Jüttner

In der 61. Episode des Podcasts sprechen Andreas und Werner erneut mit Jens Jüttner, einem beliebten Gast, der bereits in den Folgen 39 und 41 über seine Erfahrungen mit Schizophrenie berichtete. Diese Folgen gehören zu den meistgehörten des Podcasts, was zeigt, dass das Thema Schizophrenie großes Interesse weckt.

Empowerment und Selbstbefähigung

Das heutige Thema dreht sich um Empowerment – die Selbstbefähigung, das eigene Leben aktiv zu gestalten. Jens beschreibt seinen Weg zur Genesung und betont die Bedeutung der Eigenverantwortung sowie der Akzeptanz seiner Erkrankung. Er ermutigt Betroffene, ihre Lebensqualität zu verbessern, auch wenn dies einen langen Prozess darstellt.

Die Rolle der Psychiatrie

Jens spricht über die Herausforderungen in der Psychiatrie und die Notwendigkeit eines besseren Entlassmanagements. Er setzt sich dafür ein, den Patienten eine Orientierung zu bieten und ihnen zu helfen, den Übergang in ein selbstbestimmtes Leben zu meistern.

Gesellschaftliche Dimension von Empowerment

Empowerment hat auch eine gesellschaftliche Dimension. Jens hebt hervor, wie wichtig es ist, Stigmatisierung abzubauen und die Rechte von Menschen mit psychischen Erkrankungen zu stärken. Der Podcast dient nicht nur der Aufklärung, sondern auch der Entstigmatisierung und dem Austausch von Erfahrungen.

Reflexion und persönliches Wachstum

Jens ermutigt dazu, dass jeder seinen eigenen Weg finden sollte, und dies erfordert Reflexion und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen. Empowerment beginnt im Alltag und ist ein fortlaufender Prozess, der individuelle Schritte in Richtung Lebensqualität erfordert.

Wiedersehen mit Jens Jüttner

In der 61. Episode des Podcasts sprechen Andreas und Werner erneut mit Jens Jüttner, einem beliebten Gast, der bereits in den Folgen 39 und 41 über seine Erfahrungen mit Schizophrenie berichtete. Diese Folgen gehören zu den meistgehörten des Podcasts, was zeigt, dass das Thema Schizophrenie großes Interesse weckt.

Empowerment und Selbstbefähigung

Das heutige Thema dreht sich um Empowerment – die Selbstbefähigung, das eigene Leben aktiv zu gestalten. Jens beschreibt seinen Weg zur Genesung und betont die Bedeutung der Eigenverantwortung sowie der Akzeptanz seiner Erkrankung. Er ermutigt Betroffene, ihre Lebensqualität zu verbessern, auch wenn dies einen langen Prozess darstellt.

Die Rolle der Psychiatrie

Jens spricht über die Herausforderungen in der Psychiatrie und die Notwendigkeit eines besseren Entlassmanagements. Er setzt sich dafür ein, den Patienten eine Orientierung zu bieten und ihnen zu helfen, den Übergang in ein selbstbestimmtes Leben zu meistern.

Gesellschaftliche Dimension von Empowerment

Empowerment hat auch eine gesellschaftliche Dimension. Jens hebt hervor, wie wichtig es ist, Stigmatisierung abzubauen und die Rechte von Menschen mit psychischen Erkrankungen zu stärken. Der Podcast dient nicht nur der Aufklärung, sondern auch der Entstigmatisierung und dem Austausch von Erfahrungen.

Reflexion und persönliches Wachstum

Jens ermutigt dazu, dass jeder seinen eigenen Weg finden sollte, und dies erfordert Reflexion und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen. Empowerment beginnt im Alltag und ist ein fortlaufender Prozess, der individuelle Schritte in Richtung Lebensqualität erfordert.