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Lorenz-Seminare
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Gemeinsam mit Professionals aus Verkauf, Führung, Training und HR teile ich mit dir Wissen, Tipps, Trends und persönliche Erfahrungen, die dir helfen, im Beruf voranzukommen.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

B2B-Vertrieb 2.0: Wie KI als Sparringspartner im Verkaufsalltag wirklich hilft
Einführung in die Thematik
Der Podcast behandelt die Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI) im B2B-Vertrieb, moderiert von Karl-Heinz Lorenz, der mit der KI Alex über praxisnahe Anwendungen diskutiert.
KI als Unterstützung, nicht als Ersatz
Alex erklärt, dass KI Verkäufer nicht ersetzt, sondern ihre Fähigkeiten verstärkt. Sie bietet Unterstützung in der Vorbereitung und Argumentation, aber die Beziehung zum Kunden bleibt menschlich.
Fehlanwendungen und Potenziale von KI
Ein häufiges Missverständnis ist, dass KI menschliche Gespräche ersetzen kann. Stattdessen sollte sie als Werkzeug zur Verbesserung von Verkaufsprozessen eingesetzt werden, etwa durch die Analyse von Kundendaten und Einwänden.
Qualität der Fragen und menschliche Verbindung
Die Qualität der Antworten von KI hängt von den gestellten Fragen ab. Verkäufer sollten empathische und präzise Fragen stellen, um den echten Nutzen für den Kunden zu erkennen.
Rolle von Führungskräften im Vertrieb
Für Vertriebsleiter bietet KI strategische Unterstützung, um Muster in Verkaufszahlen zu erkennen und gezielte Coaching-Maßnahmen für ihr Team abzuleiten, während die menschliche Führung und Motivation entscheidend bleiben.
Praktische Tipps zur Nutzung von KI
Verkäufer sollten klar definieren, wie sie KI einsetzen wollen, und sie zur Analyse von Kundendaten und zur Vorbereitung von Gesprächen nutzen. Die Verantwortung für den Abschluss bleibt beim Menschen.

Verkaufen im Haifischbecken: Wie Sie den Wettbewerb im B2B abhängen
Marktbeobachtung und zentrale These
Im Gespräch wird betont, dass viele Anbieter zu früh über Angebote reden und dabei das eigentliche Kundenproblem aus den Augen verlieren. Dadurch entsteht bevorzugt ein Preisvergleich. Der Austausch beleuchtet, wie Marktengpässe, steigender Preisdruck und zunehmende Konkurrenz den B2B-Vertrieb formen und welche Rolle eine klare Kundennähe und relevante Nutzenargumentation dabei spielen.
Red Ocean vs. Blue Ocean: Realität und Anwendung
Red Ocean beschreibt einen Markt mit hohem Wettbewerbsdruck, vielen Vergleichen und ähnlichen Angeboten. Blue Ocean zielt auf neue Märkte oder Nutzenkontexte, in denen der Wettbewerb weniger präsent ist. Die Praxis zeigt, dass Vertriebsteams oft lernen müssen, sich im Red Ocean besser zu positionieren, bevor man neue Märkte betritt.
Wesentliche Handlungsfelder im Vertrieb
Wichtige Hebel sind Zielschärfe, klare Nutzenargumentation statt reiner Produktmerkmale und eine starke Gesprächsqualität vor Ort. Das bedeutet, den Schmerzpunkt des Kunden genauer zu verstehen, passende Motive zu erkennen und erst im Gespräch den Mehrwert sichtbar zu machen, statt früh auf Preise zu reagieren.
Training, Differenzierung und Erfolgswege
Training wird als essenziell beschrieben, um Verkäufern Sicherheit zu geben und Abläufe zu verinnerlichen. Differenzierung entsteht weniger durch das Angebot, sondern durch Gesprächsführung, Relevanz und Orientierung am Kundenbedarf. Langfristig zählt, wie gut Verkäufer den Kunden unterstützen und Vertrauen schaffen, nicht allein der Preis.

LinkedIn-Akquise, die funktioniert: Relevanz schlägt Höflichkeit
Kontext und Problem beim LinkedIn-Outreach
Viele Vertriebsnachrichten im LinkedIn-Umfeld wirken austauschbar. Technische Entscheider scannen Inhalte rasch auf Relevanz für ihren Verantwortungsbereich und ihren Alltag. Floskeln, höfliche Formeln oder generische Einstiege lösen kein Interesse aus. Stattdessen kommt es darauf an, den Empfänger direkt und konkret zu beachten, um zu prüfen, ob eine Nachricht relevant ist und eine Verbindung zum eigenen Aufgabenbereich besteht.
Hintergrund der Expertin und ihr Modell
Andrea Winkler arbeitet mit dem Fokus darauf, wie Entscheider Nachrichten lesen und wann sie ablehnen. Aus ihrer Erfahrung als Texterin und in der Pharma-Branche entwickelte sie ein Kommunikationsmodell, das beschreibt, wie Gesprächsprozesse im Kopf des Empfängers ablaufen. Zentral ist, dass Inhalte den Kontext des Gegenübers aufgreifen und nicht das eigene Angebot in den Vordergrund stellen.
Kernprinzipien für wirksame LinkedIn-Nachrichten
Wenige, aber gut recherchierte Nachrichten funktionieren besser als viele generische. Wesentlich ist: Kontext liefern, Bezug zur Situation des Empfängers herstellen und eine einfache, offene Frage stellen. Die erste Nachricht sollte nicht direkt verkaufen, sondern das Gespräch eröffnen und Interesse wecken, indem man sich mit dem Profil oder einem relevanten Beitrag des Gegenübers beschäftigt.
Praxisnahe Schlüsse und Schlussgedanken
Eine gute Nachricht zeigt, wie der Empfänger von der Ansprache profitieren könnte, ohne Druck auszuüben. Kürze, klare Struktur und Orientierung an der Perspektive des Gegenübers sind entscheidend. Wenn der erste Satz nicht wirkt, neu formulieren und gezielt den Kontext ändern, bevor man erneut anschreibt. Relevanz und Benennung der Betroffenheit bleiben zentrale Kriterien.