Equal Care - Impulse für eine feministische Elternschaft
Podcast
de

Equal Care - Impulse für eine feministische Elternschaft

Hanna Drechsler

Beschreibung

Im Equal Care Podcast teilt Hanna Drechsler - Kulturwissenschaftlerin, systemische Beraterin und selbst Mama von 3 Kindern im 50:50 Modell - Impulse für deine gleichberechtigte und feministische Elternschaft. Wenn du Vereinbarkeit gemeinsam mit deiner/m Partner*in gestalten möchtest, bekommst du hier ganz konkrete Tipps für mehr Equal Care sowie neue Perspektiven auf Mutterschaft und Elternsein.

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#185 Freiheit, die Care-Arbeit nicht mitdenkt, ist eine Fiktion – Gespräch mit Antje Schrupp

19.05.2026

Gleichberechtigung als Lernen und Strukturwandel

In der Diskussion wird Gleichberechtigung nicht als bereits Erreichtes, sondern als fortlaufender Prozess verstanden. Postpatriarchales Chaos wird als Zustand beschrieben, der aus dem Abbruch alter Regeln entsteht und neue, weniger vorhersehbare Dynamiken mit sich bringt. Der Fokus liegt auf der Notwendigkeit, bestehende Machtstrukturen zu hinterfragen, statt Erfolge kleinzureden, und Strategien zu entwickeln, wie gesellschaftliche Institutionen gerechter gestaltet werden können.

Reproduktion, Freiheit und gesellschaftliche Kosten

Es wird argumentiert, dass moderne Demokratien Ungleichheit in Bezug auf Schwangerschaft und Reproduktion systematisch ausklammern. Wenn Care-Arbeit unsichtbar bleibt, spitzen sich Probleme zu. Freiheit wird nicht als Unabhängigkeit verstanden, sondern als Fähigkeit, Verantwortung zu teilen und Bedingungen zu schaffen, unter denen alle Beteiligten, auch Schwangere, als vollständige Subjekte gesehen werden. Strukturen müssen entsprechend angepasst werden.

Begehren, Rollenbilder und familienpolitische Vielfalt

Begehren und Wollen von Frauen gelten als zentral für Veränderung. Statt ein neues Korsett von Rollen zu entwerfen, soll Freiheit darin bestehen, unterschiedliche Lebensentwürfe zu ermöglichen – von Teil- bis Vollzeit, Single-Elternschaft, Co-Parenting oder andere Familienformen. Die Idee ist, individuelle Wünsche ernst zu nehmen und politische Antworten darauf auszurichten, statt universelle Normen aufzuzwingen.

Impulse für Zuhörerinnen: Mut, Diversität und Praxis

Der Austausch endet mit dem Appell, Vielfalt zu feiern, andere Sichtweisen zu inspirieren und sich nicht dauerhaft anzupassen. Es wird zu mehr Mut aufgefordert, eigene Überzeugungen zu vertreten, auch wenn Kritik folgt. Dabei soll Praxis auf der Basis von Caring und gegenseitiger Verantwortung weiterentwickelt werden, sodass gesellschaftliche Räume gerechter und inklusiver gestaltet werden können.

Gleichberechtigung als Lernen und Strukturwandel

In der Diskussion wird Gleichberechtigung nicht als bereits Erreichtes, sondern als fortlaufender Prozess verstanden. Postpatriarchales Chaos wird als Zustand beschrieben, der aus dem Abbruch alter Regeln entsteht und neue, weniger vorhersehbare Dynamiken mit sich bringt. Der Fokus liegt auf der Notwendigkeit, bestehende Machtstrukturen zu hinterfragen, statt Erfolge kleinzureden, und Strategien zu entwickeln, wie gesellschaftliche Institutionen gerechter gestaltet werden können.

Reproduktion, Freiheit und gesellschaftliche Kosten

Es wird argumentiert, dass moderne Demokratien Ungleichheit in Bezug auf Schwangerschaft und Reproduktion systematisch ausklammern. Wenn Care-Arbeit unsichtbar bleibt, spitzen sich Probleme zu. Freiheit wird nicht als Unabhängigkeit verstanden, sondern als Fähigkeit, Verantwortung zu teilen und Bedingungen zu schaffen, unter denen alle Beteiligten, auch Schwangere, als vollständige Subjekte gesehen werden. Strukturen müssen entsprechend angepasst werden.

Begehren, Rollenbilder und familienpolitische Vielfalt

Begehren und Wollen von Frauen gelten als zentral für Veränderung. Statt ein neues Korsett von Rollen zu entwerfen, soll Freiheit darin bestehen, unterschiedliche Lebensentwürfe zu ermöglichen – von Teil- bis Vollzeit, Single-Elternschaft, Co-Parenting oder andere Familienformen. Die Idee ist, individuelle Wünsche ernst zu nehmen und politische Antworten darauf auszurichten, statt universelle Normen aufzuzwingen.

Impulse für Zuhörerinnen: Mut, Diversität und Praxis

Der Austausch endet mit dem Appell, Vielfalt zu feiern, andere Sichtweisen zu inspirieren und sich nicht dauerhaft anzupassen. Es wird zu mehr Mut aufgefordert, eigene Überzeugungen zu vertreten, auch wenn Kritik folgt. Dabei soll Praxis auf der Basis von Caring und gegenseitiger Verantwortung weiterentwickelt werden, sodass gesellschaftliche Räume gerechter und inklusiver gestaltet werden können.

#184 Anders machen – aber wie? Romina Alberti über Bedürfnisorientierung, Equal Care und den Druck dazwischen

05.05.2026

Gleichberechtigung im Familienalltag

Der Podcast behandelt, wie Care-Arbeit fair verteilt werden kann und wie Bindung sowie Bedürfnisorientierung im Familienleben sichtbar werden. Es geht um eine Haltung statt starre Regeln, um Kooperation im Alltag und darum, Druck durch Perspektivwechsel abzubauen.

Bedürfnisse erkennen und Räume schaffen

Kernaussagen betonen, dass jedes Familienmitglied Bedürfnisse hat und geschützt wird. Wurzeln sind Bindung, Autonomie und Exploration. Es geht darum, Räume zu schaffen, in denen Bedürfnisse sichtbar werden und Ressourcen so genutzt werden, dass alle Beteiligten Entlastung finden.

Herausforderungen und Privilegien

Es wird diskutiert, wie äußere Umstände und verfügbare Unterstützung das Andersmachen ermöglichen oder erschweren. Vereinbarkeit, Wohnsituation, Netzwerke und Zeitressourcen beeinflussen, wie fair verteilt werden kann. Das Verständnis dafür wird als wichtiger Faktor für nachhaltige Veränderung dargestellt.

Praxis: Konflikte, Grenzen und Haltung

Fallbeispiele zeigen konkrete Ansätze für Übergänge, Proteste des Kindes oder morgendliche Routinen. Im Mittelpunkt stehen ruhiges Begleiten, klare Absprachen und das Neuschaffen von Strukturen. Die Haltung bleibt flexibel: Nicht jeder Konflikt erfordert Perfektion, sondern eine wiederkehrende, verantwortungsvolle Annäherung.

Gleichberechtigung im Familienalltag

Der Podcast behandelt, wie Care-Arbeit fair verteilt werden kann und wie Bindung sowie Bedürfnisorientierung im Familienleben sichtbar werden. Es geht um eine Haltung statt starre Regeln, um Kooperation im Alltag und darum, Druck durch Perspektivwechsel abzubauen.

Bedürfnisse erkennen und Räume schaffen

Kernaussagen betonen, dass jedes Familienmitglied Bedürfnisse hat und geschützt wird. Wurzeln sind Bindung, Autonomie und Exploration. Es geht darum, Räume zu schaffen, in denen Bedürfnisse sichtbar werden und Ressourcen so genutzt werden, dass alle Beteiligten Entlastung finden.

Herausforderungen und Privilegien

Es wird diskutiert, wie äußere Umstände und verfügbare Unterstützung das Andersmachen ermöglichen oder erschweren. Vereinbarkeit, Wohnsituation, Netzwerke und Zeitressourcen beeinflussen, wie fair verteilt werden kann. Das Verständnis dafür wird als wichtiger Faktor für nachhaltige Veränderung dargestellt.

Praxis: Konflikte, Grenzen und Haltung

Fallbeispiele zeigen konkrete Ansätze für Übergänge, Proteste des Kindes oder morgendliche Routinen. Im Mittelpunkt stehen ruhiges Begleiten, klare Absprachen und das Neuschaffen von Strukturen. Die Haltung bleibt flexibel: Nicht jeder Konflikt erfordert Perfektion, sondern eine wiederkehrende, verantwortungsvolle Annäherung.

#183 Es geht nie nur um die Wäsche – Verbindende Kommunikation im Elternteam

21.04.2026

Verbindende Kommunikation im Elternteam

Die Folge betont, dass Gleichberechtigung im Familienleben durch Kommunikation entsteht, nicht von allein. Es geht darum, Bedürfnisse sichtbar zu machen, Enttäuschungen zu benennen und gemeinsame Prioritäten zu finden. Verbindung wird als Voraussetzung für Lebensqualität aller Familienmitglieder gesehen, insbesondere weil eine faire Aufgabenteilung allein nicht genügt. Der Blick richtet sich darauf, wie Paare zusammen wachsen und wie Gespräche das Miteinander stärken können.

Zwei Ebenen der Beziehung

Es wird unterschieden zwischen der Arbeitsebene (Aufgabenverteilung, Verantwortlichkeiten) und der Beziehungsebene (Verbindung, Intimität). Beide Ebenen beeinflussen sich gegenseitig: Eine stabile Beziehung erleichtert faire Strukturen, während klare Verantwortlichkeiten Vertrauen schafft. Zentral ist die Bereitschaft, regelmäßig zu kommunizieren, Konflikte zu diskutieren und sich gegenseitig zu sehen, auch in schwierigen Phasen und trotz Erschöpfung.

Praktische Impulse für mehr Verbindung

Die Folge nennt konkrete Ansätze: Gespräche ankündigen, bevorstehende Themen klären, regelmäßige ungebaute Beziehungsgespräche, Wertschätzung auch für Kleinigkeiten, körperliche Nähe, sowie Fragen zur Motivation hinter der Kommunikation. Zudem wird betont, dass Verletzlichkeit und das Teilen von Zweifeln zu einer sichereren Bindung beitragen. Wichtig ist eine fortlaufende Praxis statt einmaliger Lösungen.

Haltung und langfristige Perspektive

Der Fokus liegt auf einer gemeinsamen Haltung: Nicht Ich gegen Du, sondern Wir. Muster erkennen, statt sie zu verurteilen, und gemeinsam Schritte Richtung Kontakt wagen. Die Verbindung wird als konstante Entscheidung beschrieben, die trotz Stress und Unvollständigkeit gepflegt wird. Es geht darum, das Miteinander kontinuierlich zu gestalten, damit die Lebensqualität der gesamten Familie gestärkt wird.

Verbindende Kommunikation im Elternteam

Die Folge betont, dass Gleichberechtigung im Familienleben durch Kommunikation entsteht, nicht von allein. Es geht darum, Bedürfnisse sichtbar zu machen, Enttäuschungen zu benennen und gemeinsame Prioritäten zu finden. Verbindung wird als Voraussetzung für Lebensqualität aller Familienmitglieder gesehen, insbesondere weil eine faire Aufgabenteilung allein nicht genügt. Der Blick richtet sich darauf, wie Paare zusammen wachsen und wie Gespräche das Miteinander stärken können.

Zwei Ebenen der Beziehung

Es wird unterschieden zwischen der Arbeitsebene (Aufgabenverteilung, Verantwortlichkeiten) und der Beziehungsebene (Verbindung, Intimität). Beide Ebenen beeinflussen sich gegenseitig: Eine stabile Beziehung erleichtert faire Strukturen, während klare Verantwortlichkeiten Vertrauen schafft. Zentral ist die Bereitschaft, regelmäßig zu kommunizieren, Konflikte zu diskutieren und sich gegenseitig zu sehen, auch in schwierigen Phasen und trotz Erschöpfung.

Praktische Impulse für mehr Verbindung

Die Folge nennt konkrete Ansätze: Gespräche ankündigen, bevorstehende Themen klären, regelmäßige ungebaute Beziehungsgespräche, Wertschätzung auch für Kleinigkeiten, körperliche Nähe, sowie Fragen zur Motivation hinter der Kommunikation. Zudem wird betont, dass Verletzlichkeit und das Teilen von Zweifeln zu einer sichereren Bindung beitragen. Wichtig ist eine fortlaufende Praxis statt einmaliger Lösungen.

Haltung und langfristige Perspektive

Der Fokus liegt auf einer gemeinsamen Haltung: Nicht Ich gegen Du, sondern Wir. Muster erkennen, statt sie zu verurteilen, und gemeinsam Schritte Richtung Kontakt wagen. Die Verbindung wird als konstante Entscheidung beschrieben, die trotz Stress und Unvollständigkeit gepflegt wird. Es geht darum, das Miteinander kontinuierlich zu gestalten, damit die Lebensqualität der gesamten Familie gestärkt wird.