
W24 Stadtgespräch mit Gerhard Koller
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Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Man denkt als kleines Kind schon „Irgendwann will ich auf dieser Bühne stehen“ – Lella über das DIF
Künstlerische Vielfalt von Lella
Lea Rosa Pires, bekannt als Lella, kombiniert dynamischen Poprap mit abstrakter Malerei. Ihr kürzlicher Auftritt beim Donauinselfest stellt einen bedeutenden Meilenstein in ihrer Karriere dar, der ihren Traum verwirklicht, auf einer der größten Bühnen Wiens zu performen.
Persönliche Geschichten in der Musik
Lella verarbeitet in ihren Liedern persönliche Erlebnisse und möchte insbesondere Frauen in der männerdominierten Rap-Szene ermutigen. Sie betont die Wichtigkeit, dass Frauen sichtbar werden und sich stark positionieren.
Einblicke in die Kindheit und Inspiration
Aufgewachsen am Naschmarkt in Wien, beschreibt Lella ihre Kindheit als lebendig und multikulturell. Ihre Mutter, die Musikerin Sandra Pires, beeinflusste sie früh, indem sie sie auf die Bühne brachte und sie mit der Musik vertraut machte.
Kunst als Ausdruck der Emotionen
Während der Corona-Zeit fand Lella zur Malerei, die ihr half, mit der Einsamkeit umzugehen und ihre inneren Konflikte zu verarbeiten. Ihre Kunst soll den Betrachtern Ruhe und Entspannung bieten.
Zukunftsvisionen und Live-Auftritte
Lella sieht sich selbst in der Zukunft als Headliner auf großen Bühnen und möchte weiterhin Live-Künstlern bleiben, da sie glaubt, dass die menschliche Verbindung in der Musik unerlässlich ist. Sie ist überzeugt, dass trotz der Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz die Authentizität und Emotion in der Musik nicht verloren gehen werden.
Persönliche Interessen
Abseits von Musik und Kunst hat Lella eine Vorliebe für das Häkeln und Stricken. Sie liebt das Reisen und das Kennenlernen neuer Kulturen, was ihre künstlerische Inspiration bereichert.

Ich mag’s wirklich, wenn Geschichten der Realität verankert sind – Klaus Oppitz im Gespräch
Klaus Oppitz: Ein vielseitiger Künstler
Klaus Oppitz ist als Kabarettist, Autor, Sprecher und Moderator aktiv und hat zahlreiche Bühnenprojekte, darunter "Wir sind Kaiser" und "Gute Nacht Österreich", umgesetzt. Seine Arbeiten sind oft journalistisch beeinflusst und basieren auf realen Geschichten, die er mit Humor verknüpft.
Zusammenarbeit auf der Bühne
Oppitz arbeitet sowohl solo als auch im Duo, beispielsweise mit Caroline Athanasiadis oder Michael Nikpatsch. Er beschreibt die Zusammenarbeit als entspannend, da man sich gegenseitig unterstützen kann, während Soloauftritte intensiver und herausfordernder sind.
Projekte und Themen
Seine aktuellen Projekte umfassen "Kinderlieder aus der Hölle", wo er mit humorvollen und kritischen Blickwinkeln auf Kinderlieder eingeht. Er hat auch an der Doku Soap "Boat of Love" und dem "World Men's Award" für den ORF gearbeitet.
Literarische Werke
Oppitz hat mehrere Bücher veröffentlicht, darunter den satirischen Roman "Auswanderer Tag", der sich mit Migration und Dystopien auseinandersetzt. Seine Werke thematisieren gesellschaftliche Probleme auf humorvolle Weise und regen zum Nachdenken an.
Persönliche Einblicke
Oppitz spricht über seine Anfänge im Kabarett und seine Erfahrungen in der Werbebranche. Er betont, dass er keinen langfristigen Plan hat, sondern sich von seinen Interessen leiten lässt. Seine Leidenschaft für das Kabarett und die Kunst bleibt ungebrochen, und er sucht ständig nach neuen, spannenden Projekten.
Ein Blick in die Zukunft
Für die Zukunft wünscht sich Oppitz weiterhin bedeutende Projekte, die ihm Freude bereiten und einen positiven Einfluss haben. Sein Engagement für soziale Themen zeigt, dass ihm die Sinnhaftigkeit seiner Arbeit wichtig ist.

Wir versuchen die Leute zu integrieren – Alkis Vlassakakis im Gespräch
Einführung in Alkis Vlasakakis
Alkis Vlasakakis ist ein vielseitiger Künstler, der als Visual Artist, Schauspieler und Sounddesigner bekannt ist. Er erklärt, dass sein Werdegang im Nachtleben begann, wo er Licht- und Projektionen in Clubs gestaltete. Seine Kunst reflektiert autobiografische Erlebnisse und Traditionen aus seiner Kindheit.
Immersives Theater mit Nesterwall
Als Mitglied der Performancegruppe Nesterwall ist Vlasakakis an innovativen Projekten beteiligt, die das Publikum aktiv einbeziehen. Ein Beispiel ist "Dirty Faust", ein immersives Theaterstück, in dem die Zuschauer selbst Teil der Handlung sind und gemeinsam Rätsel lösen.
Soziale und historische Themen in der Kunst
Vlasakakis beschäftigt sich in seinen Projekten mit der Verfolgung queerer Menschen in der NS-Zeit und reflektiert deren Geschichte durch Musik und Performance. Er spricht über Herausforderungen und die Bedeutung von Erinnerungsarbeit in der Kunst.
Leidenschaft für den Song Contest
Ein weiteres zentrales Thema in Vlasakakis' Leben ist der Eurovision Song Contest. Er hat einen Podcast, "Merci, Cherie", in dem er die politischen und sozialen Aspekte des Wettbewerbs beleuchtet und die Karrieren von Künstler:innen nach dem Contest verfolgt.
Persönliche Einblicke und Ausblick
Vlasakakis' Werdegang ist geprägt von einer Suche nach Identität und künstlerischem Ausdruck. Er reflektiert über seine Erfahrungen als griechischer Einwanderersohn in Wien und seine Leidenschaft für die Kunst. In Zukunft plant er weiterhin spannende Projekte und Ausstellungen.