
Warum Innenstadt?
hystreet.com & Aachener Grundvermögen
Beschreibung
Wir sprechen mit Menschen, die Innovationen in unsere Innenstädte bringen oder diese vorantreiben. Mit Menschen, die Visionen für unsere Stadtzentren von morgen haben. Die unsere Highstreets schon jetzt mit neuen Konzepten und Lösungen lebendig und spannend machen. Digital, bunt, inklusiv, nachhaltig, vielfältig, lebendig. Gemeinsam mit Gästen aus Retail, Stadtentwicklung, Forschung, Kultur und Freizeit diskutiert Sonja Nees (Aachener Grundvermögen): „Warum Innenstadt?“
Zum Abschluss jeder Folge gibt es das hystreet.com‑Datenfenster – eine kurze, datenbasierte Einordnung zum Gespräch aus Passantenfrequenzen und Highstreet‑Daten, präsentiert von der Geschäftsführung von hystreet.com, dem Marktführer für Echtzeit‑Passantenfrequenzmessung in Deutschland.
Von Fachleuten für Fachleute. Für lebendige Innenstädte mit Zukunft.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#50 Ingmar Behrens - Handel verbindet (German Council of Shopping Places)
Die Rolle von Handelsimmobilien
In der Episode wird die Umbenennung des German Council of Shopping Centers in German Council of Shopping Places thematisiert. Dieser Wandel reflektiert die veränderte Rolle von Handelsimmobilien, die heute weit mehr als nur Verkaufsorte sind. Sie sollen als lebendige Marktplätze fungieren, an denen Menschen interagieren, sich treffen und Erfahrungen sammeln können.
Der Wandel der Innenstadt
Ingmar Behrens, Generalsekretär des GCSP, beschreibt die Innenstadt als historisches Zentrum, das durch vielfältige Angebote und Begegnungen geprägt ist. Der Handel spielt eine entscheidende Rolle in der Verbindung von Menschen und Kulturen. Handelsimmobilien müssen sich transformieren und gemischte Nutzungen bieten, um den Bedürfnissen der Stadtbewohner gerecht zu werden.
Shopping Places im Vergleich zu klassischen Einkaufszentren
Moderne Shopping Places unterscheiden sich grundlegend von klassischen Einkaufszentren der 90er Jahre. Statt isolierter, monotoner Strukturen sind sie Teil der Innenstadt, bieten Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und integrieren Dienstleistungen, die über den reinen Einkauf hinausgehen. Dies schließt auch Gastronomie und Freizeitangebote ein.
Herausforderungen und Chancen
Behrens betont, dass erfolgreiche Handelsimmobilien auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen müssen. Die Herausforderung besteht darin, den stationären Handel trotz wachsender Konkurrenz durch Online-Angebote attraktiv zu gestalten. Es ist wichtig, kreative Konzepte zu entwickeln, die den Bedürfnissen der Konsumenten entsprechen.
Die Zukunft der Innenstadt
Für die Zukunft sieht Behrens eine Innenstadt, die barrierefrei ist und Begegnungsräume für alle Generationen bietet. Nachhaltigkeit und die Erreichbarkeit für ländliche Bevölkerung sind zentrale Themen. Handelsplätze müssen sich an gesellschaftliche Veränderungen anpassen und ein sicheres, einladendes Umfeld schaffen, um Menschen zum Einkaufen und Verweilen zu bewegen.

# 49 Jennifer Stoll - Retail 4.0 (Douglas)
Einleitung
In dieser Episode wird diskutiert, wie Innenstädte sich entwickeln und der Einzelhandel sich neu erfindet. Der Fokus liegt auf Douglas und dessen neuem Flagship-Store in Köln, der ein Beispiel für den Wandel im stationären Handel darstellt.
Strategiewandel von Douglas
Douglas hat sich von einer Digital-First-Strategie hin zu einem Fokus auf Flagship-Stores entwickelt. Diese Strategie betont lokale Verbindungen und ein umfassendes Kundenerlebnis, das über den reinen Verkauf hinausgeht.
Retail 4.0
Der Begriff Retail 4.0 beschreibt das Konzept, mehrere Dienstleistungen und Erlebnisse in einem Store zu bündeln. Douglas bietet beispielsweise Kaffeebars und Beauty-Anwendungen an, um eine ansprechende Customer Experience zu schaffen.
Eröffnung des Flagship-Stores
Die Eröffnung des neuen Stores in der Kölner Schildergasse war ein großer Erfolg, mit einer langen Warteschlange und einem starken lokalen Interesse. Die Marketingstrategie umfasste kreative Maßnahmen, die die Kunden in den Store lockten.
Erlebnisorientierter Einzelhandel
Douglas setzt auf ein Erlebnis beim Einkauf, wo Kunden Produkte ausprobieren und personalisierte Beratung erhalten können. Ziel ist es, das Einkaufserlebnis zu verbessern und Kundenbindung zu schaffen.
Ausblick auf die Zukunft
Douglas plant weitere Neueröffnungen und Expansionen und strebt eine Balance zwischen stationärem und online Handel an. Die strategische Ausrichtung bleibt auf lokale Präsenz und Kundenbindung fokussiert.
Datenfenster von highstreet.com
Die Episode endet mit einem Datenfenster, das die Passantenfrequenz und die positiven Auswirkungen von Marketingmaßnahmen auf die Innenstadt zeigt. Die Zahlen belegen, dass Innenstädte trotz Herausforderungen weiterhin florieren können.

#0 "Warum Innenstadt?"-Trailer
Die Innenstadt als Begegnungsraum
Die Innenstadt fungiert als wichtiger Raum für den Austausch zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen. Der Fokus liegt nicht nur auf dem Einkaufen, sondern auf einem Freizeitvergnügen, das soziale Interaktionen und Erlebnisse fördert.
Shopping vs. Einkaufen
Einkaufen wird als bloße Bedürfnisbefriedigung betrachtet, während Shopping ein Erlebnis darstellt. Die Innenstadt sollte als Teil der Freizeitindustrie wahrgenommen werden, um Menschen zu ziehen und ihnen Erlebnisse zu bieten.
Integration von stationärem und Online-Handel
Der stationäre Handel und Online-Handel sind miteinander verwoben und müssen gemeinsam betrachtet werden, um erfolgreich zu sein. Konsumenten suchen nach neuen Erfahrungen und möchten aktiv am Geschehen in der Stadt teilnehmen.
Die Rolle der Innenstadt in der Zukunft
Innenstädte sind nicht nur tagsüber relevant, sondern können auch nachts ein lebendiger Ort sein. Der Dorfplatz war schon im Mittelalter das Zentrum des Lebens, und diese Rolle wird auch in Zukunft bestehen bleiben. Der Podcast thematisiert die notwendigen Innovationen für attraktive Innenstädte und deren Entwicklung in den kommenden Jahren.