
Was Mann bewegt
Katholische Männerbewgung Oberösterreich
Beschreibung
- Mann sein und Identität
- Beziehung (Partnerschaft, Vater sein, Freundschaft)
- Glauben
- Politik
- Internationale Entwicklungszusammenarbeit
Anlassbezogen werden zusätzlich zum jeweiligen Monatsthema auch zeitaktuelle bzw. am Kirchenjahr orientierte Themen aufgriffen.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

SOMMER AUF DER ALM
Willkommen auf der Alm
In dieser Episode wird die Tümmlerhütte am Varscheneck in Oberösterreich vorgestellt. Der Gastgeber Klaus Mastalje und der Hüttenwirt Harry Höll erörtern die verschiedenen Aspekte des Lebens auf der Alm, darunter Tourismus, Wirtschaftlichkeit und die Einsamkeit des Berglebens.
Erfahrungen am Berg
Harry beschreibt, wie Besucher der Tümmlerhütte verschiedene Erwartungen an ihren Aufenthalt haben, von Erholung und guter Aussicht bis hin zu sportlichen Herausforderungen. Die Hütte erfreut sich großer Beliebtheit, und Harry betont die Notwendigkeit von Ruhe und Respekt gegenüber der Natur und den Gästen.
Hüttenwirtsein und persönliche Motivation
Harry berichtet von seiner persönlichen Reise zum Hüttenwirt und den Herausforderungen, die dieser Beruf mit sich bringt. Er spricht über die praktischen Fähigkeiten, die man in diesem Beruf benötigt, sowie über die emotionalen und körperlichen Belastungen.
Begegnungen und Gastfreundschaft
Harry reflektiert über die Beziehungen zu seinen Gästen und wie wichtig es ist, ihnen eine angenehme Erfahrung zu bieten. Er hebt hervor, dass die Menschen am Berg oft offener für Gespräche sind und das Hüttenleben eine besondere Verbindung schafft.
Wirtschaftliche Herausforderungen
Die wirtschaftlichen Aspekte des Hüttenbetriebs werden ebenfalls angesprochen, insbesondere die hohen Kosten für die Anlieferung von Material und die Instandhaltung der Hütte. Harry erklärt, wie sich die Erwartungen der Gäste im Laufe der Jahre verändert haben und wie diese Herausforderungen bewältigt werden können.
Ausblick auf die Zukunft
Abschließend wird diskutiert, wie sich das Hüttenleben in den kommenden Jahren verändern könnte und welche Anforderungen an künftige Hüttenwirte gestellt werden. Harry betont die Bedeutung der Tradition und der Authentizität in der Berghütten-Kultur.

BIER, BRAUKUNST UND BEGEGNUNGEN
Einführung in die Braukunst
In dieser Episode geht es um die Stiftsbrauerei Schlegl im Müllviertel, deren Braumeister Reinhard Beyer Einblicke in die Welt des Bierbrauens gibt. Er erklärt, wie Tradition und moderne Technik vereint werden, um qualitativ hochwertige Biere zu erzeugen.
Der Weg zum Braumeister
Beyer erzählt von seiner Reise zum Beruf des Braumeisters, die durch eine zufällige Begegnung als Ministrant begann. Nach seiner Ausbildung und verschiedenen Erfahrungen in der Branche ist er seit über 25 Jahren in der Stiftsbrauerei tätig.
Bierbrauen als Kunst
Das Brauen erfordert Geduld, Genauigkeit und ein feines Gespür für die einzelnen Zutaten. Besonders die Hefe wird als oft unterschätzte Zutat hervorgehoben, die maßgeblich den Geschmack des Bieres beeinflusst.
Qualität und Genuss
Beyer erklärt, was ein gutes Bier ausmacht und dass die Erwartungshaltung des Konsumenten einen entscheidenden Einfluss hat. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Malzsüße und Hopfenaromatik ist essenziell für den Genuss.
Tradition und Verantwortung
Die Stiftsbrauerei hat eine lange Geschichte und Beyer sieht sich in der Verantwortung, diese Tradition fortzuführen. Die regionale Verwurzelung der Zutaten, wie Wasser und Malz, spielt dabei eine zentrale Rolle.
Moderne Brautechniken
Mit der Einführung neuer Technologien in der Brauerei strebt Beyer eine Balance zwischen Tradition und Innovation an, um die Qualität des Bieres zu erhalten und gleichzeitig nachhaltiger zu arbeiten.
Bier als soziale Verbindung
Bier wird als ein verbindendes Element in sozialen Interaktionen betrachtet. Beyer sieht eine Veränderung im Männerbild, wo bewusster Genuss und Qualität anstelle von Massenkonsum in den Vordergrund rücken.
Führung und Teamarbeit
Er betont die Bedeutung von Teamarbeit und individuellem Umgang mit Mitarbeitern, um kreative Prozesse im Brauen zu fördern.
Spirituelle Dimension des Brauens
Beyer reflektiert über die spirituelle Komponente des Bierbrauens, die in der Verbindung zur katholischen Tradition und dem Standort der Brauerei verwurzelt ist.
Bewusster Genuss
Abschließend gibt Beyer Tipps, wie man Bier bewusster genießen kann, indem man auf die verschiedenen Sinneseindrücke achtet. Die Episode endet mit der Botschaft, dass Qualität Zeit braucht und mit Leidenschaft und Sorgfalt erreicht wird.

ZUKUNFT ALS GESTALTUNGSRAUM
Hintergrund und Forschungsfokus
Der Gesprächspartner ist Zukunftsforscher und Transformationsdenker, der seit Jahrzehnten Zukunftswerkstätten moderiert. Im Fokus stehen Fragen danach, wie Wandel entsteht, welche Alternativen es gibt und wie Gesellschaften ihre Routinen so verändern, dass lebenswerte Zukünfte möglich werden. Der Austausch beleuchtet persönliche Wege in der Wissenschaft, zentrale Anliegen der Zukunftsforschung und die Rolle von Gruppenprozessen bei der Gestaltung von Veränderungen.
Zentrale Themen und Herausforderungen
Es geht um geopolitische Dynamiken, Aufrüstung, Ressourcenverteilung und ökologische Krisen. Wichtige Ziele sind Dekarbonisierung, der Übergang zu Kreislaufwirtschaft und eine friedliche Koexistenz unterschiedlicher Wirtschafts- und Rechtsordnungen. Dabei wird betont, wie kritisch stabile Demokratien, verlässliche politische Führung und resilientere Ökonomien für globale Stabilität sind.
Wege zur Mitgestaltung und Perspektiven
Der Ansatz der Zukunftsforschung betont Sichtbarkeit von Problemen, formale Positiveinsätze und konkrete Projektskizzen. Partizipation, Begegnungsorte und der Handabdruck als Antrieb für Engagement auf lokaler Ebene stehen im Mittelpunkt. Medien spielen eine Rolle, positive Beispiele sichtbar zu machen, während kollektive Lernprozesse und Generationenbindung Zuversicht fördern sollen.
Hoffnung, Werte und Zukunftsbilder
Wohlbefinden wird statt reiner materieller Größe betont, soziale Beziehungen, Zeit und Gemeinschaftsengagement zählen. Kooperation, Zuversicht und politisches Mitwirken werden als Schlüssel gesehen. Beispiele aus historischen Transformationsprozessen zeigen, dass gemeinschaftliche Initiativen, neue Mobilitäts- und Ernährungsansätze sowie regionale Lösungen Wandel ermöglichen.