
Was mit Gemeinschaft ....
Steffen Emrich
Beschreibung
Mein Name ist Steffen Emrich. Ich begleite Gemeinschaften, bin Soziokratietrainer und Gemeinschaftsaktivist (u.a. im internationalen Council vom Global Ecovillage Network - GEN-International) und lebe seit über 15 Jahren selbst in Gemeinschaften und seit über 25 in kollektiven Zusammenhängen.
Wenn ihr mehr über mich wissen wollt, besucht gerne meine Website.
www.procorde.net oder die Website der gASTWERKe Akademie www.gastwerke-akademie.de
Ich freue mich von Euch zu hören und über Rückmeldungen oder Vorschläge für zukünftige Folgen.
Steffen
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Steffen begleitet: Gemeinschaft ist kein Ponyhof
Einführung in den Podcast
Steffen, ein erfahrener Gemeinschaftsberater und Soziokratietrainer, stellt die Struktur und Themen seines Podcasts vor, der sich mit Gemeinschaften beschäftigt. In dieser Solo-Folge teilt er persönliche Erfahrungen und Einsichten aus seiner über 20-jährigen Praxis.
Gemeinschaft ist Arbeit
Steffen betont, dass Gemeinschaft nicht nur eine schöne Vorstellung ist, sondern auch eine Herausforderung darstellt. Es erfordert Mühe, Konflikte zu klären und Verantwortung zu übernehmen, was oft unbequem ist. Die Erwartung, dass Gemeinschaft immer harmonisch ist, sei unvollständig.
Das Gemeinschaftsdreieck
Steffen präsentiert sein Konzept des Gemeinschaftsdreiecks, bestehend aus Intention, Gemeinschaft und Struktur. Diese drei Aspekte sind entscheidend für das Funktionieren von Gemeinschaften und müssen im Gleichgewicht sein, um erfolgreich zu sein.
Reflexion und Feedback
Er lädt die Zuhörer ein, über eigene Erfahrungen mit Gemeinschaften nachzudenken und gibt den Anreiz, Rückmeldungen und Fragen zu seinem Podcast zu teilen. Zudem verweist er auf seine Website für weitere Informationen und Angebote.

Forschung trifft Gemeinschaft: Ein Gespräch mit Dr. Iris Kuntze
Hintergrund und Perspektive der Forscherin
Dr. Iris Kunze forscht seit Jahrzehnten zu intentionalen Gemeinschaften. Sie verbindet Forschung mit eigener Praxis: Zeitweise lebte sie in Gemeinschaften, um deren Dynamiken zu verstehen. Konflikte, Machtstrukturen und Beziehungsarbeit stehen im Mittelpunkt, ebenso die Frage, wie Gemeinschaften kulturellen Wandel begleiten und welche Formen des Miteinanders exemplarisch funktionieren.
Wohnprojekte vs. Ökodörfer: Unterscheidung und Praxis
Sie unterscheidet zwischen Wohnprojekten, in denen Wohnen und Nachbarschaft im Vordergrund stehen, und Ökodörfern, die Lebensvisionen, Selbstversorgung und gemeinschaftliche Ökonomie betonen. Der Fokus liegt weniger auf der Dorfcharakteristik als auf Funktionen wie Versorgung, Kulturraum und Arbeitsplätzen innerhalb der Gemeinschaft.
Learnings aus der Forschung und gesellschaftlicher Einfluss
Gemeinschaften entwickeln neue Formen von Kooperation, Teilen und solidarischer Ökonomie. Beziehungsarbeit, Moderation und kommunikative Methoden aus den Gemeinschaften fanden Eingang in breitere Gesellschaftskontexte. Die Forschung sieht Gemeinschaften als Reallabore, die Außenwelt beeinflussen und gesellschaftliche Praktiken wie Dialogkultur stärken.
Ausblick, Offenheit und Forschungsperspektiven
Für die Zukunft plädiert sie für unabhängige, reflektierte Forschung, die Gemeinschaften nicht nur beobachtet, sondern als Spiegel fungieren lässt. Interdisziplinäre Ansätze und transdisziplinäre Kooperation sollen Erkenntnisse liefern, die auch außerhalb von Gemeinschaften nutzbar sind. Kontakte und Publikationen werden über ihre Website zugänglich gemacht.

Wie Authentic Relating Gemeinschaften stärken kann
Einführung in Authentic Relating
Im Podcast wird das Konzept des Authentic Relating diskutiert, das authentische und verletzliche Beziehungen zwischen Menschen fördert. Steffen Emrich begrüßt die Expertinnen Verena und Sophie, die ihre Erfahrungen und Einsichten teilen.
Verena und Sophie stellen sich vor
Verena, eine Tänzerin aus der Steiermark, hat sich seit 2020 mit Authentic Relating beschäftigt, nachdem sie persönliche Herausforderungen überwunden hat. Sophie lebt in Berlin und hat durch eine Gestalt-Ausbildung und ihre Erfahrungen mit Authentic Relating und Circling eine tiefere Verbindung zu sich und anderen gefunden.
Was ist Authentic Relating?
Authentic Relating bedeutet, sich ehrlich und verletzlich in Beziehungen zu zeigen. Die Expertinnen erklären, dass es darum geht, in der Kommunikation authentisch zu sein und gleichzeitig die Verbindung zu anderen Menschen zu wahren.
Praktiken und Formate
Die Diskussion umfasst verschiedene Praktiken, bei denen durch gezielte Gesprächsimpulse (Prompts) und Übungen die Authentizität in der Kommunikation gefördert wird. Die Expertinnen beschreiben, wie diese Formate helfen können, sich selbst und andere besser wahrzunehmen.
Die Rolle von Gemeinschaften
Authentic Relating ist besonders wichtig in Gemeinschaften, da es hilft, Missverständnisse zu klären und tiefere Verbindungen zu schaffen. Die Expertinnen betonen, dass die Schaffung eines sicheren Raums entscheidend ist, um Verletzlichkeit zuzulassen.
Herausforderungen und Möglichkeiten
Die Herausforderungen, die sich aus der praktischen Anwendung von Authentic Relating in Gemeinschaften ergeben, werden diskutiert. Es wird darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, Grenzen zu respektieren und wie man Vertrauen aufbaut.
Schlussfolgerung und Ressourcen
Die Episode schließt mit Hinweisen auf Ressourcen, wie das Buch „Circling Guide“ und die Möglichkeiten, an Workshops teilzunehmen, um mehr über Authentic Relating zu erfahren.