
Backstage | schauspiel erlangen
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Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#11 BACKSTAGE mit Nina Mattenklotz - Endsieg | schauspiel erlangen
Kontext und Titelauslegung
Der Titel Endsieg wird als brutales Bezugssymbol verstanden, das Jelinek bewusst aus der NS-Zeit entnimmt, um das Phänomen Trump zu begleiten. Die Autorin schreibt über Mechanismen, die politische Brutalität vorantreiben, und der Podcast-Dialog spiegelt diese Wahrnehmung durch Beschreibungen von Macht, Propaganda und dem Verlust demokratischer Prinzipien wider.
Inhaltliche Ausrichtung des Stücks
Im Stück wird ein Umsturz durch Obszönitäten, Gewalt und Demokratiefeindlichkeit beschrieben, getragen von einem sprechenden Volk, das dem Untergang zustimmt. An historischen Bezügen wird der Aufstieg Trumps und dessen Auswirkungen skizziert, inklusive Bezugnahme auf frühere Ereignisse und ikonische Bilder, die Brutalität und Manipulation sichtbar machen.
Form, Inszenierung und Bezug zu Musik
Der Text bleibt fließend und figurenarm; verschiedene Bevölkerungsgruppen werden durch Kostüme angedeutet. Die Inszenierung setzt auf humorvolle Brechungen, Live-Musik-Bezüge (Jesus Christ Superstar) und eine Unterwasserbühne, die Sinnlichkeit und surreale Bildwelten verbindet, um das Phänomen greifbar, aber reflektiert zu halten.
Arbeitsweise des Teams und Perspektiven des Publikums
Ein festes künstlerisches Team arbeitet eng zusammen, wobei die Zusammenarbeit mit Fachleuten aus Musik und Schneiderei neue Bühnenbilder ermöglicht. Ziel ist eine klärende Perspektive, die Fragen zur eigenen Haltung weckt und das Publikum zu einer reflektierten Auseinandersetzung motiviert, ohne eindeutige Antworten vorzugeben.
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#10 BACKSTAGE mit Natalie Baudy und Matthias Köhler - Brauner Schnee über Franken (UA) | schauspiel erlangen
Einführung in das Stück
Im Podcast wird das neue Stück "Brauner Schnee über Franken" vorgestellt, das am 28. Februar 2026 im Markgrafentheater Erlangen seine Uraufführung feiert. Dramaturgin Nathalie Baudi und Regisseur Matthias Köhler, die das Stück selbst geschrieben haben, erläutern die Hintergründe und die Entstehung des Werkes.
Der Mordfall als zentrales Thema
Das Stück basiert auf einem realen Mordfall, bei dem Schlomo Lewin und Frieda Pöschke am 19. Dezember 1980 in Erlangen erschossen wurden. Trotz zahlreicher Hinweise und Verbindungen zum rechtsextremen Milieu blieb der Fall lange Zeit ungelöst. Die Macher des Stücks haben sich intensiv mit der Geschichte und den gesellschaftlichen Auswirkungen des Verbrechens auseinandergesetzt.
Forschung und Recherche
Nathalie und Matthias berichten von ihrer intensiven Recherche, die Bücher, Podcasts und Gespräche mit Zeitzeugen umfasst. Sie betonen die Bedeutung der lokalen Geschichte und die Notwendigkeit, sich mit dem Antisemitismus und der Rolle der Gesellschaft auseinanderzusetzen.
Gestaltung des Theaterstücks
Die Dramaturgie des Stücks balanciert zwischen dokumentarischen Elementen und künstlerischer Freiheit. Es werden Zitate und historische Dokumente verwendet, um die Geschichte lebendig zu machen. Die Herausforderung liegt darin, die komplexen Themen verständlich und emotional auf die Bühne zu bringen.
Die Rolle der Schauspieler
Die Schauspielerinnen und Schauspieler haben sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und bringen ihre eigenen Perspektiven in das Stück ein. Durch Workshops und Stadtrundgänge wird der historische Kontext lebendig gemacht.
Metaphern und Bühnenbild
Der Schnee spielt eine zentrale Rolle im Stück und dient als Metapher für die schleichende Präsenz von Rechtsextremismus in der Gesellschaft. Das Bühnenbild und die Kostüme sind in den Stil der 1980er Jahre gehalten und tragen zur Atmosphäre des Stücks bei.
Musik und Atmosphäre
Die Musik von Eva Jancic unterstützt die emotionale Tiefe des Stücks. Sie schafft eine Atmosphäre, die die verschiedenen Facetten der Geschichte widerspiegelt.
Schlussgedanken
Nathalie und Matthias hoffen, dass das Stück einen Beitrag zum Gedenken an die Opfer leistet und die Zuschauer dazu anregt, über die Themen Erinnerung und gesellschaftliche Verantwortung nachzudenken.
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#10 BACKSTAGE mit Natalie Baudy und Matthias Köhler - Brauner Schnee über Franken (UA) | schauspiel erlangen
Einführung in das Stück
Das neue Stück "Brauner Schnee über Franken", das 2026 im Markgrafentheater Erlangen seine Uraufführung feiert, behandelt einen realen Mordfall aus dem Jahr 1980, bei dem Schlomo Lewin und Frieda Pöschke erschossen wurden. Dramaturgin Nathalie Baudi und Regisseur Matthias Köhler haben das Stück gemeinsam entwickelt und darüber hinaus mit der Stadtgeschichte Erlangens beschäftigt.
Der Mordfall und seine Relevanz
Der Mord an Lewin und Pöschke bleibt bis heute ungeklärt, trotz zahlreicher Hinweise und Verbindungen zum rechtsextremen Milieu. Die Sprecher diskutieren, wie der Fall in den letzten Jahren mehr Aufmerksamkeit erhielt und welche Rolle die Presse sowie die Gesellschaft dabei spielen.
Forschung und Annäherung
Baudi und Köhler haben umfangreiche Recherchen betrieben, die bereits existierende Literatur und persönliche Gespräche mit Zeitzeugen umfassen. Das Ziel war es, die komplexen Hintergründe des Falls auf die Bühne zu bringen, ohne die Realität zu verfälschen.
Dramaturgische Umsetzung
Die Herausforderung bestand darin, Fakten und Fiktion zu balancieren. Das Stück wird dokumentarische Elemente mit künstlerischen Interpretationen kombinieren. Die Schauspielerinnen und Schauspieler werden verschiedene Rollen einnehmen und die Perspektiven der Betroffenen sowie der Ermittlungen darstellen.
Visuelle und akustische Gestaltung
Das Bühnenbild wird von Lara Roswag entworfen und soll die 1980er Jahre widerspiegeln. Die Musik von Eva Jancic wird die Stimmung des Stücks unterstützen und thematische Tiefe hinzufügen.
Abschlussgedanken
Baudi und Köhler hoffen, dass das Stück einen Beitrag zum Erinnern und Gedenken an die Opfer leistet und die Zuschauer zum Nachdenken anregt. Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und dem Umgang mit Rechtsextremismus steht im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Arbeit.