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weiter denken - weiter gehen. Der Podcast der Salvatorianer

weiter denken - weiter gehen. Der Podcast der Salvatorianer

Beschreibung

2023 feiern die Salvatorianer 100 Jahre österreichische Provinz. Zu diesem Anlass startete mit Ende März 2023 die Ordensgemeinschaft mit der Podcast-Reihe „weiter denken – weiter gehen. Der Podcast der Salvatorianer“ einen neuen Medienkanal. Der Podcast holt Persönlichkeiten aus dem Umfeld der Ordensgemeinschaft vor den Vorhang und – im wahrsten Sinne des Wortes – vor das Mikrofon. 

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

S2 Ep15: 15 Geschichte erforschen, Zukunft gestalten

11.08.2026

Einführung in die salvatorianische Geschichte

Der Podcast beleuchtet die Bemühungen der Salvatorianer, die christlichen Werte zeitgemäß zu vermitteln. Robert Sonnleitner begrüßt Daniela Sommer-Neustifter, eine wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts zur Erforschung salvatorianischer Geschichte und Spiritualität in Wien.

Arbeit am Institut

Daniela erklärt ihre vielfältigen Aufgaben, die von der Sichtung historischer Unterlagen bis zur Erstellung eines Themenkatalogs für Studierende reichen. Zudem wird ein Buchprojekt zum 150-jährigen Jubiläum der Salvatorianer vorbereitet, das weltweite Perspektiven einbeziehen soll.

Forschung und Vernetzung

Besonderes Augenmerk liegt auf der Unterstützung von Studierenden, wie Pater Zypriano Kikoti aus Tansania, der Deutsch lernt. Daniela betont die Wichtigkeit der Vernetzung zwischen den salvatorianischen Standorten und anderen Forschungseinrichtungen.

Historische Dokumente und deren Bedeutung

Die Diskussion über historische Unterlagen umfasst die Herausforderungen bei der Forschung, insbesondere im Hinblick auf persönliche Briefe und Tagebücher, die emotionale Einblicke gewähren. Daniela verweist auf die Bedeutung kritischer Auseinandersetzung mit der Ordensgeschichte, auch in Bezug auf schwierige Themen wie den Nationalsozialismus.

Wissenschaftliche Unabhängigkeit

Es wird betont, dass die Geschichte der Salvatorianer nicht nur aus der Perspektive der Ordensmitglieder betrachtet werden sollte. Daniela spricht auch über die Rolle der Digitalisierung und der Herausforderungen, die diese für die historische Forschung mit sich bringt.

Wichtigkeit der Geschichte

Daniela hebt hervor, dass das Studium der Geschichte wichtig ist, um aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen und Vorbilder zu finden. Die Bedeutung der eigenen Geschichte für die Salvatorianer wird ebenfalls thematisiert, insbesondere hinsichtlich der Einbindung von Laien in die Seelsorge.

Persönliche Einblicke und Abschied

Abschließend teilt Daniela ihre persönlichen Erfahrungen und Überraschungen aus ihrer bisherigen Zeit am Institut. Ihre Faszination für die engagierten Mitglieder der Gemeinschaft und die Überlegungen zur Kinderpastoral runden das Gespräch ab.

Einführung in die salvatorianische Geschichte

Der Podcast beleuchtet die Bemühungen der Salvatorianer, die christlichen Werte zeitgemäß zu vermitteln. Robert Sonnleitner begrüßt Daniela Sommer-Neustifter, eine wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts zur Erforschung salvatorianischer Geschichte und Spiritualität in Wien.

Arbeit am Institut

Daniela erklärt ihre vielfältigen Aufgaben, die von der Sichtung historischer Unterlagen bis zur Erstellung eines Themenkatalogs für Studierende reichen. Zudem wird ein Buchprojekt zum 150-jährigen Jubiläum der Salvatorianer vorbereitet, das weltweite Perspektiven einbeziehen soll.

Forschung und Vernetzung

Besonderes Augenmerk liegt auf der Unterstützung von Studierenden, wie Pater Zypriano Kikoti aus Tansania, der Deutsch lernt. Daniela betont die Wichtigkeit der Vernetzung zwischen den salvatorianischen Standorten und anderen Forschungseinrichtungen.

Historische Dokumente und deren Bedeutung

Die Diskussion über historische Unterlagen umfasst die Herausforderungen bei der Forschung, insbesondere im Hinblick auf persönliche Briefe und Tagebücher, die emotionale Einblicke gewähren. Daniela verweist auf die Bedeutung kritischer Auseinandersetzung mit der Ordensgeschichte, auch in Bezug auf schwierige Themen wie den Nationalsozialismus.

Wissenschaftliche Unabhängigkeit

Es wird betont, dass die Geschichte der Salvatorianer nicht nur aus der Perspektive der Ordensmitglieder betrachtet werden sollte. Daniela spricht auch über die Rolle der Digitalisierung und der Herausforderungen, die diese für die historische Forschung mit sich bringt.

Wichtigkeit der Geschichte

Daniela hebt hervor, dass das Studium der Geschichte wichtig ist, um aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen und Vorbilder zu finden. Die Bedeutung der eigenen Geschichte für die Salvatorianer wird ebenfalls thematisiert, insbesondere hinsichtlich der Einbindung von Laien in die Seelsorge.

Persönliche Einblicke und Abschied

Abschließend teilt Daniela ihre persönlichen Erfahrungen und Überraschungen aus ihrer bisherigen Zeit am Institut. Ihre Faszination für die engagierten Mitglieder der Gemeinschaft und die Überlegungen zur Kinderpastoral runden das Gespräch ab.

S2 Ep14: Ein Glaubenszeuge gegen das Unrecht: P. Paulus Weinschrott SDS

01.06.2026

Wer war Pater Paulus Weinschrott?

Pater Paulus Weinschrott war ein Salvatoreaner, der im kommunistischen Rumänien als Seelsorger wirkte. Seine Predigten, sein Eintreten für Verfolgte und seine klare Haltung gegenüber dem Regime führten dazu, dass er im Visier der Geheimpolizei stand. Er wurde verhaftet, vernommen und verhaftet, wobei seine seelsorgerliche Arbeit und seine Sorge um Jugendliche ihn besonders markierten.

Der Konflikt mit dem Unrechtsregime

In einer Zeit, in der der Staat religiöse Aktivität einschränkte, blieb Weinschrott standhaft. Er predigte gegen antikirchliche Strömungen und verbreitete Beileids- und Unterstützungsbotschaften für Entrechtete. Das Regime reagierte darauf mit Überwachung, Verhaftung und Anklagen wegen regimekritischer Predigten sowie Versuche, ihn zu diskreditieren und zu isolieren.

Der Prozess, das Gefängnis und das Martyrium

Weinschrott wurde ohne Entlastungszeugen vor Gericht gestellt und verurteilt. Er verbrachte Zeit in Haft, litt unter Folter und schlechten Haftbedingungen. Sein Martyrium wird durch das Bewusstsein geprägt, den Tod zu riskieren, um Wahrheit, Nächstenliebe und Vergebung zu bezeugen. Zeugen berichten von seinem Wunsch, Henkern zu vergeben und Schuld von ihnen abzuwenden.

Wirkung, Rezeption und Bedeutung

Der Fall Weinschrott wird als Beispiel für Zivilcourage und friedliche Gegenwart von Glauben gesehen. Fürsprecher betonen seine zentrale Rolle als Vorbild gegen Unrecht und seine Bereitschaft, sich für die Schwachen einzusetzen. Die Frage nach einer Seligsprechung wird geführt, wobei seine Würdigung als Mission der Beobachtung und Reflexion weitergeht.

Wer war Pater Paulus Weinschrott?

Pater Paulus Weinschrott war ein Salvatoreaner, der im kommunistischen Rumänien als Seelsorger wirkte. Seine Predigten, sein Eintreten für Verfolgte und seine klare Haltung gegenüber dem Regime führten dazu, dass er im Visier der Geheimpolizei stand. Er wurde verhaftet, vernommen und verhaftet, wobei seine seelsorgerliche Arbeit und seine Sorge um Jugendliche ihn besonders markierten.

Der Konflikt mit dem Unrechtsregime

In einer Zeit, in der der Staat religiöse Aktivität einschränkte, blieb Weinschrott standhaft. Er predigte gegen antikirchliche Strömungen und verbreitete Beileids- und Unterstützungsbotschaften für Entrechtete. Das Regime reagierte darauf mit Überwachung, Verhaftung und Anklagen wegen regimekritischer Predigten sowie Versuche, ihn zu diskreditieren und zu isolieren.

Der Prozess, das Gefängnis und das Martyrium

Weinschrott wurde ohne Entlastungszeugen vor Gericht gestellt und verurteilt. Er verbrachte Zeit in Haft, litt unter Folter und schlechten Haftbedingungen. Sein Martyrium wird durch das Bewusstsein geprägt, den Tod zu riskieren, um Wahrheit, Nächstenliebe und Vergebung zu bezeugen. Zeugen berichten von seinem Wunsch, Henkern zu vergeben und Schuld von ihnen abzuwenden.

Wirkung, Rezeption und Bedeutung

Der Fall Weinschrott wird als Beispiel für Zivilcourage und friedliche Gegenwart von Glauben gesehen. Fürsprecher betonen seine zentrale Rolle als Vorbild gegen Unrecht und seine Bereitschaft, sich für die Schwachen einzusetzen. Die Frage nach einer Seligsprechung wird geführt, wobei seine Würdigung als Mission der Beobachtung und Reflexion weitergeht.

S1 Ep13: Der Wiener Maler Robert Schaberl spricht über seine Arbeit und über die Charity-Kunstauktion der Salvatorianer

18.09.2025

Einführung zur Charity-Kunstauktion

Die Salvatorianer veranstalten ihre Charity-Kunstauktion zum 11. Mal, die vom 10. bis 24. September 2025 beim Dorotheum stattfindet. Diese Auktion ermöglicht es den Teilnehmern, einzigartige zeitgenössische Kunstwerke zu ersteigern und damit Projekte in Caracas und Temesva zu unterstützen.

Gespräch mit Robert Schaberl

Der Künstler Robert Schaberl spricht über seine Arbeiten, die durch den Umgang mit Farbe und Licht geprägt sind. Er legt großen Wert darauf, dass die Betrachter die Farbigkeit seiner Werke erleben können. Schaberl nutzt verschiedene Techniken, um lebendige und dynamische Bilder zu schaffen, die sich je nach Blickwinkel verändern.

Kreativer Prozess

Schaberl erklärt, dass seine Arbeiten stark vorausgeplant sind, da sie aus vielen Schichten bestehen. Er arbeitet oft parallel an mehreren Werken, um die Trocknungszeiten optimal zu nutzen. Seine Fotografien reflektieren ebenfalls seine Suche nach zentralen Formen in der Natur und Technik.

Gesellschaftliche Verantwortung als Künstler

Schaberl betont die Wichtigkeit der gesellschaftlichen Verantwortung von Künstlern. Er unterstützt die Charity-Kunstaktion, weil er die Möglichkeit sieht, einen positiven Beitrag zu leisten. Er hat bereits mehrere Werke für die Auktion gespendet und sieht die Kunst als eine Chance, Menschen zu helfen.

Einfluss und Inspiration

Er spricht über seine Einflüsse, die von Surrealismus bis zu Künstlern wie Rothko reichen. Schaberl hebt hervor, dass es für ihn wichtig ist, seine eigene künstlerische Stimme zu finden und nicht aktuellen Trends hinterherzulaufen.

Die Zukunft des Kunstmarktes und KI

Schaberl diskutiert die Herausforderungen und Möglichkeiten, die digitale Technologien und KI für die Kunstwelt bieten. Während er bestimmte Aspekte als Werkzeuge betrachtet, betont er, dass die komplexe Natur seiner eigenen Malerei nicht durch KI ersetzt werden kann.

Ratschläge für junge Künstler

Er ermutigt junge Künstler, offen zu sein und ihre Stärken zu erkennen. Ein langer Atem ist entscheidend, um im Kunstmarkt erfolgreich zu sein.

Abschluss und Einladung zur Auktion

Schaberl empfiehlt den Zuhörern, an der Charity-Kunstauktion teilzunehmen, um sowohl Kunst zu erwerben als auch einem guten Zweck zu dienen. Weitere Informationen sind auf der Webseite der Salvatorianer verfügbar.

Einführung zur Charity-Kunstauktion

Die Salvatorianer veranstalten ihre Charity-Kunstauktion zum 11. Mal, die vom 10. bis 24. September 2025 beim Dorotheum stattfindet. Diese Auktion ermöglicht es den Teilnehmern, einzigartige zeitgenössische Kunstwerke zu ersteigern und damit Projekte in Caracas und Temesva zu unterstützen.

Gespräch mit Robert Schaberl

Der Künstler Robert Schaberl spricht über seine Arbeiten, die durch den Umgang mit Farbe und Licht geprägt sind. Er legt großen Wert darauf, dass die Betrachter die Farbigkeit seiner Werke erleben können. Schaberl nutzt verschiedene Techniken, um lebendige und dynamische Bilder zu schaffen, die sich je nach Blickwinkel verändern.

Kreativer Prozess

Schaberl erklärt, dass seine Arbeiten stark vorausgeplant sind, da sie aus vielen Schichten bestehen. Er arbeitet oft parallel an mehreren Werken, um die Trocknungszeiten optimal zu nutzen. Seine Fotografien reflektieren ebenfalls seine Suche nach zentralen Formen in der Natur und Technik.

Gesellschaftliche Verantwortung als Künstler

Schaberl betont die Wichtigkeit der gesellschaftlichen Verantwortung von Künstlern. Er unterstützt die Charity-Kunstaktion, weil er die Möglichkeit sieht, einen positiven Beitrag zu leisten. Er hat bereits mehrere Werke für die Auktion gespendet und sieht die Kunst als eine Chance, Menschen zu helfen.

Einfluss und Inspiration

Er spricht über seine Einflüsse, die von Surrealismus bis zu Künstlern wie Rothko reichen. Schaberl hebt hervor, dass es für ihn wichtig ist, seine eigene künstlerische Stimme zu finden und nicht aktuellen Trends hinterherzulaufen.

Die Zukunft des Kunstmarktes und KI

Schaberl diskutiert die Herausforderungen und Möglichkeiten, die digitale Technologien und KI für die Kunstwelt bieten. Während er bestimmte Aspekte als Werkzeuge betrachtet, betont er, dass die komplexe Natur seiner eigenen Malerei nicht durch KI ersetzt werden kann.

Ratschläge für junge Künstler

Er ermutigt junge Künstler, offen zu sein und ihre Stärken zu erkennen. Ein langer Atem ist entscheidend, um im Kunstmarkt erfolgreich zu sein.

Abschluss und Einladung zur Auktion

Schaberl empfiehlt den Zuhörern, an der Charity-Kunstauktion teilzunehmen, um sowohl Kunst zu erwerben als auch einem guten Zweck zu dienen. Weitere Informationen sind auf der Webseite der Salvatorianer verfügbar.