Digital Health Dialogues
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Digital Health Dialogues

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Beschreibung

Digital Health Dialogues: Der Podcast für Ärzt:innen, Praxisinhaber:innen, Praxisteams und Dienstleister im Gesundheitswesen. Im Gespräch mit Expert:innen beleuchten wir Themen wie Wirtschaftlichkeit, Organisation und Digitalisierung in Arztpraxen sowie Praxisgründung und -übernahme. Erwartet praxisorientierte Einblicke und Impulse für den täglichen Praxisbetrieb und innovative Lösungsansätze.


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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Steuern für Ärzt:innen - Einfach erklärt!

26.05.2026

Steuergrundlagen für Ärztinnen und Ärzte

In der Selbstständigkeit bildet die Einkommensteuer den zentralen steuerlichen Rahmen. Praxiserträge ergeben Gewinn aus Einnahmen minus Ausgaben, der am Jahresende der persönlichen Steuer belastet wird. Die Umsatzsteuer fällt bei Heilbehandlungen in der Regel nicht an; bei medizinisch nicht notwendiger Leistung wie Ästhetik gilt eine Umsatzsteuerpflicht. Gewerbesteuer entfällt für Freiberufler, kann aber bei gewerblicher Tätigkeit oder Mischformen relevant werden.

Praxis als Unternehmen und Führungsverantwortung

Ärztinnen und Ärzte tragen mit Personal und Verträgen eine unternehmerische Verantwortung. Eine Stempeltheorie verdeutlicht, dass Behandlungen dokumentiert und kontrolliert werden müssen. Wechsel in Gesellschaftsformen oder Gewerblichkeit können Auswirkungen auf Bilanzierung, IHK-Beiträge und steuerliche Behandlung haben. Regelmäßige laufende Informationen helfen, unterjährig steuerliche Folgen zu erkennen und Risiken zu minimieren.

Wirtschaftlichkeit, Investitionen und Steuern

Investitionen müssen wirtschaftlich sinnvoll sein, weil Abschreibungen den steuerlichen Gewinn mindern, aber Liquidität belasten. Ein Notwendigkeitscheck vor Anschaffungen bleibt sinnvoll, da kurzfristige Steuersparnisse oft zu höheren Kosten führen. Eine klare Kosten- und Preisstruktur unterstützt nachhaltiges Wachstum und bessere Entscheidungsfindung in der Praxis statt kurzfristiger Steueroptimierung.

Trends: Digitalisierung, Work-Life-Balance und Struktur

Mehr Praxisinhaber setzen auf Echtzeitzahlen, digitale Prozesse und wirtschaftliche Optimierung. Größere Strukturen wie MVZ gewinnen an Bedeutung, besonders im Hinblick auf flexiblere Arbeitsmodelle und Teilzeitmöglichkeiten. Gleichwohl bleibt medizinische Versorgung zentral, während betriebswirtschaftliches Denken und eine ausgewogene Work-Life-Balance zunehmend in den Fokus rücken.

Steuergrundlagen für Ärztinnen und Ärzte

In der Selbstständigkeit bildet die Einkommensteuer den zentralen steuerlichen Rahmen. Praxiserträge ergeben Gewinn aus Einnahmen minus Ausgaben, der am Jahresende der persönlichen Steuer belastet wird. Die Umsatzsteuer fällt bei Heilbehandlungen in der Regel nicht an; bei medizinisch nicht notwendiger Leistung wie Ästhetik gilt eine Umsatzsteuerpflicht. Gewerbesteuer entfällt für Freiberufler, kann aber bei gewerblicher Tätigkeit oder Mischformen relevant werden.

Praxis als Unternehmen und Führungsverantwortung

Ärztinnen und Ärzte tragen mit Personal und Verträgen eine unternehmerische Verantwortung. Eine Stempeltheorie verdeutlicht, dass Behandlungen dokumentiert und kontrolliert werden müssen. Wechsel in Gesellschaftsformen oder Gewerblichkeit können Auswirkungen auf Bilanzierung, IHK-Beiträge und steuerliche Behandlung haben. Regelmäßige laufende Informationen helfen, unterjährig steuerliche Folgen zu erkennen und Risiken zu minimieren.

Wirtschaftlichkeit, Investitionen und Steuern

Investitionen müssen wirtschaftlich sinnvoll sein, weil Abschreibungen den steuerlichen Gewinn mindern, aber Liquidität belasten. Ein Notwendigkeitscheck vor Anschaffungen bleibt sinnvoll, da kurzfristige Steuersparnisse oft zu höheren Kosten führen. Eine klare Kosten- und Preisstruktur unterstützt nachhaltiges Wachstum und bessere Entscheidungsfindung in der Praxis statt kurzfristiger Steueroptimierung.

Trends: Digitalisierung, Work-Life-Balance und Struktur

Mehr Praxisinhaber setzen auf Echtzeitzahlen, digitale Prozesse und wirtschaftliche Optimierung. Größere Strukturen wie MVZ gewinnen an Bedeutung, besonders im Hinblick auf flexiblere Arbeitsmodelle und Teilzeitmöglichkeiten. Gleichwohl bleibt medizinische Versorgung zentral, während betriebswirtschaftliches Denken und eine ausgewogene Work-Life-Balance zunehmend in den Fokus rücken.

Digitalisierung in der Dentalbranche!

15.04.2026

Wachstum und Standortaufbau

Max Fiesel berichtet von frühestem Wachstum nach dem Studium: drei Standorte in Monheim, München-Gladbach und Leverkusen, mit der Umwandlung zur MVZ GmbH. Ziel war von Anfang an, größere Strukturen zu schaffen, um fachliche Vielfalt, Teamdynamik und Skalierbarkeit zu ermöglichen. Die zentrale Frage war, wie man Qualität und Effizienz trotz zunehmender Komplexität behält, während neue Standorte stabil arbeiten.

Digitalisierung und Prozessoptimierung

Ein zentraler Motor war die fortschreitende Digitalisierung: standardisierte Abläufe, digitale Praxisorganisation und moderne Praxisführung. Wichtige Schritte waren die Einführung einer Abrechnungsgesellschaft zur Liquiditätssicherung, die Nutzung von Online-Präsenz zur Patientengewinnung und die Implementierung homogener Prozesse in allen Praxen, um Konsistenz und Transparenz zu erhöhen.

Personalmanagement und Ausbildung

Personal ist ein Hauptfaktor für Skalierung. Dazu gehört eine dedizierte HR-Funktion, faire Bezahlung, transparente Kommunikation und gezielte Azubi-Programme. Die Rekrutierung erfolgt über Portale und Social Media, ergänzt durch eine klare Führungsstruktur und interne Lernpfade, damit Nachwuchs in mehreren Standorten ausgebildet wird und Know-how weitergegeben wird.

Qualität, Standards und Zukunftstechnologien

Zur Sicherung der Qualitätsstandards wurde ein detaillierter Praxisleitfaden mit definierten Standards erstellt, der alle Bereiche von Empfang bis Behandlung umfasst. KI-Unterstützung wird gezielt für Dokumentation, Prozessmanagement und eventuell telefonische Erreichbarkeit eingesetzt, unter Wahrung des Datenschutzes bei Patientendaten. Aus Fehlern gelernt, betont Max die Notwendigkeit, Übergänge bei Praxisübernahmen sauber zu gestalten.

Wachstum und Standortaufbau

Max Fiesel berichtet von frühestem Wachstum nach dem Studium: drei Standorte in Monheim, München-Gladbach und Leverkusen, mit der Umwandlung zur MVZ GmbH. Ziel war von Anfang an, größere Strukturen zu schaffen, um fachliche Vielfalt, Teamdynamik und Skalierbarkeit zu ermöglichen. Die zentrale Frage war, wie man Qualität und Effizienz trotz zunehmender Komplexität behält, während neue Standorte stabil arbeiten.

Digitalisierung und Prozessoptimierung

Ein zentraler Motor war die fortschreitende Digitalisierung: standardisierte Abläufe, digitale Praxisorganisation und moderne Praxisführung. Wichtige Schritte waren die Einführung einer Abrechnungsgesellschaft zur Liquiditätssicherung, die Nutzung von Online-Präsenz zur Patientengewinnung und die Implementierung homogener Prozesse in allen Praxen, um Konsistenz und Transparenz zu erhöhen.

Personalmanagement und Ausbildung

Personal ist ein Hauptfaktor für Skalierung. Dazu gehört eine dedizierte HR-Funktion, faire Bezahlung, transparente Kommunikation und gezielte Azubi-Programme. Die Rekrutierung erfolgt über Portale und Social Media, ergänzt durch eine klare Führungsstruktur und interne Lernpfade, damit Nachwuchs in mehreren Standorten ausgebildet wird und Know-how weitergegeben wird.

Qualität, Standards und Zukunftstechnologien

Zur Sicherung der Qualitätsstandards wurde ein detaillierter Praxisleitfaden mit definierten Standards erstellt, der alle Bereiche von Empfang bis Behandlung umfasst. KI-Unterstützung wird gezielt für Dokumentation, Prozessmanagement und eventuell telefonische Erreichbarkeit eingesetzt, unter Wahrung des Datenschutzes bei Patientendaten. Aus Fehlern gelernt, betont Max die Notwendigkeit, Übergänge bei Praxisübernahmen sauber zu gestalten.

Wichtige Faktoren bei der Praxisübernahme und -bewertung!

24.02.2026

Einführung in die Praxisübernahme

Im Podcast wird die Thematik der Praxisübernahme und -bewertung behandelt, wobei Dr.Lip innovative Softwarelösungen für das Gesundheitswesen präsentiert. Laura Rittberger begrüßt Fabian Engelhardt von den Jungmedizinern, der seine Expertise zu den Faktoren und Herausforderungen von Praxisübernahmen teilt.

Die Rolle der Jungmediziner

Fabian Engelhardt erläutert die 40-jährige Unternehmensgeschichte der Jungmediziner und deren spezielle Ansprache an jüngere Mediziner über moderne Kommunikationskanäle. Die Herausforderungen der Nachfolge im Gesundheitswesen werden diskutiert, insbesondere die Abnahme der Zahl der niedergelassenen Ärzte.

Praxissituation und Übernahmezahlen

Es wird festgestellt, dass momentan mehr Ärzte aufhören als nachkommen, jedoch die Übernahmen insgesamt wieder zunehmen. Fabian erklärt die psychologischen und finanziellen Herausforderungen für Ärzte, die ihre Praxis abgeben möchten, insbesondere bei fehlendem Nachfolger.

Faktoren der Praxisbewertung

Die Bewertung einer Praxis erfolgt durch materielle und immaterielle Faktoren. Die zukünftigen Umsätze und der Patientenfluss sind entscheidend für die Praxisbewertung, wobei Digitalisierung eine immer größere Rolle spielt.

Digitalisierung in der Praxis

Die Bedeutung digitaler Tools für eine erfolgreiche Praxisübergabe wird hervorgehoben. Praktische Tipps zur Einführung von digitalen Lösungen und deren Einfluss auf die Praxisbewertung werden gegeben. Ein erfahrener Umgang mit digitalen Kommunikationsmitteln wird als essenziell erachtet.

Tipps für Käufer und Verkäufer

Für Käufer wird empfohlen, sich gut vorzubereiten, Zeitpläne zu erstellen und die Lebensplanung zu berücksichtigen. Verkäufer sollten ihre Unterlagen rechtzeitig in Ordnung bringen und bereit sein, ihre Praxis zu übergeben. Ein offener Umgang mit den emotionalen Aspekten der Übergabe ist ebenfalls wichtig.

Einführung in die Praxisübernahme

Im Podcast wird die Thematik der Praxisübernahme und -bewertung behandelt, wobei Dr.Lip innovative Softwarelösungen für das Gesundheitswesen präsentiert. Laura Rittberger begrüßt Fabian Engelhardt von den Jungmedizinern, der seine Expertise zu den Faktoren und Herausforderungen von Praxisübernahmen teilt.

Die Rolle der Jungmediziner

Fabian Engelhardt erläutert die 40-jährige Unternehmensgeschichte der Jungmediziner und deren spezielle Ansprache an jüngere Mediziner über moderne Kommunikationskanäle. Die Herausforderungen der Nachfolge im Gesundheitswesen werden diskutiert, insbesondere die Abnahme der Zahl der niedergelassenen Ärzte.

Praxissituation und Übernahmezahlen

Es wird festgestellt, dass momentan mehr Ärzte aufhören als nachkommen, jedoch die Übernahmen insgesamt wieder zunehmen. Fabian erklärt die psychologischen und finanziellen Herausforderungen für Ärzte, die ihre Praxis abgeben möchten, insbesondere bei fehlendem Nachfolger.

Faktoren der Praxisbewertung

Die Bewertung einer Praxis erfolgt durch materielle und immaterielle Faktoren. Die zukünftigen Umsätze und der Patientenfluss sind entscheidend für die Praxisbewertung, wobei Digitalisierung eine immer größere Rolle spielt.

Digitalisierung in der Praxis

Die Bedeutung digitaler Tools für eine erfolgreiche Praxisübergabe wird hervorgehoben. Praktische Tipps zur Einführung von digitalen Lösungen und deren Einfluss auf die Praxisbewertung werden gegeben. Ein erfahrener Umgang mit digitalen Kommunikationsmitteln wird als essenziell erachtet.

Tipps für Käufer und Verkäufer

Für Käufer wird empfohlen, sich gut vorzubereiten, Zeitpläne zu erstellen und die Lebensplanung zu berücksichtigen. Verkäufer sollten ihre Unterlagen rechtzeitig in Ordnung bringen und bereit sein, ihre Praxis zu übergeben. Ein offener Umgang mit den emotionalen Aspekten der Übergabe ist ebenfalls wichtig.