Die Lage in Karlsruhe
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Die Lage in Karlsruhe

FÜR Karlsruhe im Gemeinderat

Beschreibung

Kommunalpolitik? Klima? Neue Bauprojekte? FÜR Karlsruhe im Gemeinderat bespricht die Themen des Monats vor der Kamera und am Mikro. Wir geben Rückblick zu dem was für Karlsruhe entschieden wurde, Ausblick zu dem was auf die Agenda kommt, und besprechen die großen Themen wie Stadionbau, Staatstheater oder Soziales. Unsere Gemeinderatsinfo gibt es weiterhin - nicht mehr auf Papier aber immer Digital.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Teilhabe, Konsens & Hoffnung

05.08.2026

Einführung in die Kommunalpolitik

Sonja Döring, Stadträtin der KAL-Fraktion, spricht über ihren Weg in die Kommunalpolitik, der stark von ihrer familiären Prägung und ihrem Studium der Politikwissenschaft beeinflusst wurde. Sie betont, wie wichtig es ist, sich in politischen Fraktionen zu engagieren, die auf Konsens basieren.

Konsensprinzip in der KAL-Fraktion

Döring erklärt das Konsensprinzip ihrer Fraktion, bei dem Entscheidungen nur getroffen werden, wenn alle Mitglieder einverstanden sind. Das erfordert intensive Diskussionen und Kompromisse, was oft langwierig, aber notwendig ist, um zu einer Lösung zu gelangen.

Politische Positionierung und Flexibilität

Die KAL-Fraktion sieht sich nicht strikt in einem politischen Spektrum und betont die Wichtigkeit von flexibler Zusammenarbeit über politische Grenzen hinweg. Döring hebt hervor, dass ihre Fraktion in der Lage ist, sowohl mit linken als auch mit rechten Gruppen zu arbeiten, je nach der Situation.

Inklusion und Barrierefreiheit

Döring thematisiert ihre persönliche Motivation für das Engagement in Inklusion und Barrierefreiheit, die auch aus ihrer Erfahrung als Mutter eines behinderten Kindes resultiert. Sie setzt sich dafür ein, dass alle Menschen an der Gesellschaft teilhaben können, unabhängig von ihren Fähigkeiten.

Die Herausforderungen der Kommunalpolitik

Die Diskussion über die finanziellen Zwänge der Kommunalpolitik wird geführt, und Döring betont die Notwendigkeit, kreative Lösungen zu finden, um die Lebensqualität in Karlsruhe zu erhalten. Sie sieht den Gemeinderat als einen Ort, an dem innovative Ideen entwickelt und umgesetzt werden sollten.

Ausblick auf die Zukunft

Döring malt ein utopisches Bild von Karlsruhe im Jahr 2040, in dem die Stadt finanziell in der Lage ist, soziale und inklusive Initiativen zu fördern, und in der Menschen friedlich zusammenleben. Ihre Vision ist von Hoffnung geprägt, was sie als essenziell für die Lebensqualität der Stadt ansieht.

Einführung in die Kommunalpolitik

Sonja Döring, Stadträtin der KAL-Fraktion, spricht über ihren Weg in die Kommunalpolitik, der stark von ihrer familiären Prägung und ihrem Studium der Politikwissenschaft beeinflusst wurde. Sie betont, wie wichtig es ist, sich in politischen Fraktionen zu engagieren, die auf Konsens basieren.

Konsensprinzip in der KAL-Fraktion

Döring erklärt das Konsensprinzip ihrer Fraktion, bei dem Entscheidungen nur getroffen werden, wenn alle Mitglieder einverstanden sind. Das erfordert intensive Diskussionen und Kompromisse, was oft langwierig, aber notwendig ist, um zu einer Lösung zu gelangen.

Politische Positionierung und Flexibilität

Die KAL-Fraktion sieht sich nicht strikt in einem politischen Spektrum und betont die Wichtigkeit von flexibler Zusammenarbeit über politische Grenzen hinweg. Döring hebt hervor, dass ihre Fraktion in der Lage ist, sowohl mit linken als auch mit rechten Gruppen zu arbeiten, je nach der Situation.

Inklusion und Barrierefreiheit

Döring thematisiert ihre persönliche Motivation für das Engagement in Inklusion und Barrierefreiheit, die auch aus ihrer Erfahrung als Mutter eines behinderten Kindes resultiert. Sie setzt sich dafür ein, dass alle Menschen an der Gesellschaft teilhaben können, unabhängig von ihren Fähigkeiten.

Die Herausforderungen der Kommunalpolitik

Die Diskussion über die finanziellen Zwänge der Kommunalpolitik wird geführt, und Döring betont die Notwendigkeit, kreative Lösungen zu finden, um die Lebensqualität in Karlsruhe zu erhalten. Sie sieht den Gemeinderat als einen Ort, an dem innovative Ideen entwickelt und umgesetzt werden sollten.

Ausblick auf die Zukunft

Döring malt ein utopisches Bild von Karlsruhe im Jahr 2040, in dem die Stadt finanziell in der Lage ist, soziale und inklusive Initiativen zu fördern, und in der Menschen friedlich zusammenleben. Ihre Vision ist von Hoffnung geprägt, was sie als essenziell für die Lebensqualität der Stadt ansieht.

KI, Prozesse & die Verwaltung?

20.06.2026

Einführung und Vorstellung der Gäste

In dieser Episode wird das Thema Digitalisierung in der Verwaltung behandelt. Peter Oehler, CEO von Exonic GmbH, und Markus Losert, Leiter des IT-Amtes der Stadt Karlsruhe, diskutieren über aktuelle Herausforderungen und Lösungen in der digitalen Transformation von Kommunen.

Exonic GmbH und ihre Softwarelösungen

Peter Oehler beschreibt die Exonic GmbH als einen Softwarehersteller, der seit über 20 Jahren besteht. Das Unternehmen bietet verschiedene Softwareprodukte an, darunter eine Suchlösung für Unternehmensdaten, eine Projektmanagement-Lösung mit 800.000 Nutzern und eine neue Lösung für Prozessautomatisierung, die besonders für Behörden von Bedeutung ist.

Herausforderungen der Digitalisierung in Kommunen

Oehler weist darauf hin, dass selbst kleine Kommunen mit vielen Prozessen konfrontiert sind, während große Unternehmen wie Bosch deutlich weniger haben. Das führt zu einem hohen Bedarf an Digitalisierungslösungen in der öffentlichen Verwaltung.

Das IT-Amt der Stadt Karlsruhe

Markus Losert erklärt die Aufgaben des IT-Amtes, das die IT-Betriebe der Stadt Karlsruhe betreut. Dazu gehören IT-Support, Dokumentenmanagement und die Entwicklung von Smart-City-Anwendungen. Ziel ist es, die Digitalisierung bürgerfreundlich zu gestalten und moderne Arbeitsplätze zu schaffen.

Erfahrungen auf Messen und Digitalisierungstrends

Oehler berichtet über seine Erfahrungen auf verschiedenen Messen und betont, dass viele Kommunen zwar wissen, was sie digitalisieren möchten, jedoch oft unsicher sind, wie sie dies umsetzen können. Der Bedarf an klaren Lösungen ist daher hoch.

Strategien zur Digitalisierung in Karlsruhe

Losert erläutert die Digitalstrategie der Stadt Karlsruhe, die auf Sicherheit und Wirtschaftlichkeit setzt. Es wird angestrebt, interne Prozesse zu optimieren und die Bürgerdienste zu verbessern, häufig durch die Integration moderner IT-Lösungen.

Die Rolle von KI in der Verwaltung

Das Thema Künstliche Intelligenz wird angesprochen, wobei beide Experten die Chancen und Herausforderungen betonen. KI kann helfen, Prozesse zu automatisieren, jedoch muss die Verantwortung stets bei den Menschen liegen, um Risiken zu minimieren.

Zukunftsausblick

Abschließend wird die Notwendigkeit betont, dass Bund, Land und Kommunen zusammenarbeiten müssen, um die Digitalisierung voranzutreiben. Es gibt viele Lösungsansätze, aber der Weg ist noch lang.

Einführung und Vorstellung der Gäste

In dieser Episode wird das Thema Digitalisierung in der Verwaltung behandelt. Peter Oehler, CEO von Exonic GmbH, und Markus Losert, Leiter des IT-Amtes der Stadt Karlsruhe, diskutieren über aktuelle Herausforderungen und Lösungen in der digitalen Transformation von Kommunen.

Exonic GmbH und ihre Softwarelösungen

Peter Oehler beschreibt die Exonic GmbH als einen Softwarehersteller, der seit über 20 Jahren besteht. Das Unternehmen bietet verschiedene Softwareprodukte an, darunter eine Suchlösung für Unternehmensdaten, eine Projektmanagement-Lösung mit 800.000 Nutzern und eine neue Lösung für Prozessautomatisierung, die besonders für Behörden von Bedeutung ist.

Herausforderungen der Digitalisierung in Kommunen

Oehler weist darauf hin, dass selbst kleine Kommunen mit vielen Prozessen konfrontiert sind, während große Unternehmen wie Bosch deutlich weniger haben. Das führt zu einem hohen Bedarf an Digitalisierungslösungen in der öffentlichen Verwaltung.

Das IT-Amt der Stadt Karlsruhe

Markus Losert erklärt die Aufgaben des IT-Amtes, das die IT-Betriebe der Stadt Karlsruhe betreut. Dazu gehören IT-Support, Dokumentenmanagement und die Entwicklung von Smart-City-Anwendungen. Ziel ist es, die Digitalisierung bürgerfreundlich zu gestalten und moderne Arbeitsplätze zu schaffen.

Erfahrungen auf Messen und Digitalisierungstrends

Oehler berichtet über seine Erfahrungen auf verschiedenen Messen und betont, dass viele Kommunen zwar wissen, was sie digitalisieren möchten, jedoch oft unsicher sind, wie sie dies umsetzen können. Der Bedarf an klaren Lösungen ist daher hoch.

Strategien zur Digitalisierung in Karlsruhe

Losert erläutert die Digitalstrategie der Stadt Karlsruhe, die auf Sicherheit und Wirtschaftlichkeit setzt. Es wird angestrebt, interne Prozesse zu optimieren und die Bürgerdienste zu verbessern, häufig durch die Integration moderner IT-Lösungen.

Die Rolle von KI in der Verwaltung

Das Thema Künstliche Intelligenz wird angesprochen, wobei beide Experten die Chancen und Herausforderungen betonen. KI kann helfen, Prozesse zu automatisieren, jedoch muss die Verantwortung stets bei den Menschen liegen, um Risiken zu minimieren.

Zukunftsausblick

Abschließend wird die Notwendigkeit betont, dass Bund, Land und Kommunen zusammenarbeiten müssen, um die Digitalisierung voranzutreiben. Es gibt viele Lösungsansätze, aber der Weg ist noch lang.

Staat am Limit?

30.04.2026

Kernherausforderungen der Kommunen und der Rolle des Staates

Der Gesprächspartner betont, dass der Staat dort real wird, wo Menschen leben: in Städten und Gemeinden. Zentrale Fragen betreffen handlungsfähige Strukturen, finanzeielle Belastungen der Kommunen und die Verteilung von Aufgaben zwischen Bund, Land und örtlicher Ebene. Das Konexitätsprinzip soll sicherstellen, dass Kosten dort getragen werden, wo Entscheidungen getroffen werden. Vorhandene Ideen müssen dauerhaft finanziert und personell sinnvoll umgesetzt werden, statt nur zwei Jahre Förderungen zu versprechen.

Werte, Gesellschaft und der Umgang mit Konflikten

Es geht um einen werteorientierten Zugang in einer zunehmend zersplitterten Gesellschaft. Kooperation, Debattenkultur und Mut zu neuen Ideen werden als notwendig beschrieben, ebenso die Bereitschaft, unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Eine starke Betonung liegt auf Demut, Ehrlichkeit und der Bereitschaft, Verantwortung zu teilen, damit unterschiedliche Gruppen gehört werden und sich Lösungen gemeinsam tragen lassen.

Demokratie, Dialog und Prioritäten in Politik

Demokratie wird als Raum verstanden, in dem Kompromisse schmerzhaft, aber notwendig sind. Zieldefinitionen sollten vorab gemeinsam festgelegt werden, um Wege zu finden, die viele Bevölkerungsgruppen berücksichtigen. Die Notwendigkeit, Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen, wird betont, ebenso der Wille, sachlich zu streiten, ohne persönliche Angriffe. Bildung, Sicherheit, Familienförderung und Arbeitsplätze gelten als zentrale Kernaufgaben des Staates.

Kirche, Staat und persönliche Haltung in der Politik

Es wird eine klare Trennlinie zwischen Kirche und Staat betont: Der Staat schafft gute Lebensbedingungen für alle, während Kirche und Religion eher Wertevermittlung und Orientierung bieten. Eine nachhaltige Politik braucht Offenheit, Zuhören und Glaubwürdigkeit. Zugleich wird die Bedeutung des individuellen Engagements hervorgehoben: Herzblut, Erreichbarkeit für Bürgerinnen und Bürger und Verantwortung für die Gesellschaft stehen im Mittelpunkt.

Kernherausforderungen der Kommunen und der Rolle des Staates

Der Gesprächspartner betont, dass der Staat dort real wird, wo Menschen leben: in Städten und Gemeinden. Zentrale Fragen betreffen handlungsfähige Strukturen, finanzeielle Belastungen der Kommunen und die Verteilung von Aufgaben zwischen Bund, Land und örtlicher Ebene. Das Konexitätsprinzip soll sicherstellen, dass Kosten dort getragen werden, wo Entscheidungen getroffen werden. Vorhandene Ideen müssen dauerhaft finanziert und personell sinnvoll umgesetzt werden, statt nur zwei Jahre Förderungen zu versprechen.

Werte, Gesellschaft und der Umgang mit Konflikten

Es geht um einen werteorientierten Zugang in einer zunehmend zersplitterten Gesellschaft. Kooperation, Debattenkultur und Mut zu neuen Ideen werden als notwendig beschrieben, ebenso die Bereitschaft, unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Eine starke Betonung liegt auf Demut, Ehrlichkeit und der Bereitschaft, Verantwortung zu teilen, damit unterschiedliche Gruppen gehört werden und sich Lösungen gemeinsam tragen lassen.

Demokratie, Dialog und Prioritäten in Politik

Demokratie wird als Raum verstanden, in dem Kompromisse schmerzhaft, aber notwendig sind. Zieldefinitionen sollten vorab gemeinsam festgelegt werden, um Wege zu finden, die viele Bevölkerungsgruppen berücksichtigen. Die Notwendigkeit, Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen, wird betont, ebenso der Wille, sachlich zu streiten, ohne persönliche Angriffe. Bildung, Sicherheit, Familienförderung und Arbeitsplätze gelten als zentrale Kernaufgaben des Staates.

Kirche, Staat und persönliche Haltung in der Politik

Es wird eine klare Trennlinie zwischen Kirche und Staat betont: Der Staat schafft gute Lebensbedingungen für alle, während Kirche und Religion eher Wertevermittlung und Orientierung bieten. Eine nachhaltige Politik braucht Offenheit, Zuhören und Glaubwürdigkeit. Zugleich wird die Bedeutung des individuellen Engagements hervorgehoben: Herzblut, Erreichbarkeit für Bürgerinnen und Bürger und Verantwortung für die Gesellschaft stehen im Mittelpunkt.