24 Geschichten
Podcast
de

24 Geschichten

Quickdraw – Content for People

Beschreibung

Wie lebt es sich mit einem Roboter als WG-Partner? Warum braucht es Förderungen in der Wirtschaft? Wie bringt man Menschen in Nachhaltigkeitsthemen dazu, mitzumachen? Warum startet man nach 25 Jahren als UNO-Botschafterin ein eigenes Unternehmen? Wie schafft es eine NGO sich in schwierigen Zeiten zu behaupten? Was sagt Sportbetrug über die Gesellschaft aus?

Das sind nur einige der Fragen, denen wir in unserem Podcastformat nachgehen – und nein, Sie müssen nicht jede dieser Einsichten teilen, aber Sie sollten sie sich jedenfalls anhören!

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Chartplatzierungen

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Wie du in deinem Unternehmen echte Führungsverantwortung für Frauen schaffst, auch in Teilzeit

07.10.2026
Die Folge startet mit der EU-Richtlinie 2022/2381, besser bekannt als Women-on-Boards-Richtlinie. Sie wollte ursprünglich auch für den Vorstand eine verbindliche Zielvorgabe, doch Österreich hat das im Dezember 2025 im letzten Moment abgeschwächt, übrig geblieben sind nur Berichtspflichten ohne Konsequenzen. Anhand aktueller Zahlen aus dem AK Frauen.Management.Report zeigen Sascha Ladurner und Simona Neubauer-Gstrein, wie groß die Kluft tatsächlich ist. Während der Frauenanteil in Aufsichtsräten bei knapp 29 Prozent liegt, sind es in der operativen Geschäftsführung nur 14,5 Prozent, bei börsennotierten Unternehmen sogar unter 13 Prozent. Simona erklärt das unter anderem mit dem sogenannten Ähnlichkeitsprinzip und mit der Care-Arbeit, die in Österreich nach wie vor überwiegend von Frauen übernommen wird. Im Pharma- und Biotechbereich sieht sie einen strukturellen Vorteil, weil schon in der Ausbildung viele Frauen vertreten sind, entscheidend sei aber, was Unternehmen daraus machen. Bei LoopLab, wo rund 80 Prozent der Mitarbeitenden Frauen sind, setzt sie bewusst auf ein flexibles Arbeitszeitmodell und auf Führungskräfte in Teilzeit. Eine OeNB-Studie zeigt zudem einen wirtschaftlichen Zusammenhang zwischen mehr Frauen im Aufsichtsrat und höherer Eigenkapitalrendite, wobei die Daten auf US-Konzernen beruhen. Der häufigste Fehler von Unternehmen liegt für Simona darin, Diversitätsziele zu formulieren, ohne die dahinterliegenden Strukturen tatsächlich zu verändern.KeypointsIn Österreichs Aufsichtsräten liegt der Frauenanteil bei knapp 29 Prozent, in der operativen Geschäftsführung aber nur bei 14,5 Prozent, weil dort verbindliche Vorgaben fehlen.Pharma und Biotech haben laut Simona Neubauer-Gstrein einen strukturellen Vorteil bei der Ausbildung, entscheidend ist aber, ob Unternehmen Frauen danach auch wirklich fördern und halten.Bei LoopLab tragen auch Teilzeit arbeitende Frauen echte Führungsverantwortung, weil Vertrauen und Ergebnisse zählen und nicht die Anwesenheit im Büro.Der häufigste Fehler von Unternehmen ist es, Diversitätsziele zu formulieren, ohne die dahinterliegenden Strukturen bei Beförderungen und Verantwortung tatsächlich zu verändern.---INFOS ZUM GAST:LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/simona-neubauer-gstrein-mba-38864a13/Instagram:https://www.instagram.com/diesimonaneubauer/LoopLab Bio:https://looplab.bio/---Sie möchten selbst bei uns als Gast auftreten?Wunderbar – schreiben Sie uns an office@quickdraw.at mit Ihren Kontaktdaten und dem Thema, über das Sie sprechen möchten.Wir setzen uns dann umgehend mit Ihnen in Verbindung!Und wenn Sie jemanden kennen, von dem Sie glauben, dass es ein guter Gast für uns wäre – leiten Sie die Info doch einfach weiter ;-)---Der Podcast wird produziert von der Agentur Quickdraw Podcasts---Diese Podcastserie entsteht mit Unterstützung des ÖGV – Österreichischer Gewerbeverein---
Die Folge startet mit der EU-Richtlinie 2022/2381, besser bekannt als Women-on-Boards-Richtlinie. Sie wollte ursprünglich auch für den Vorstand eine verbindliche Zielvorgabe, doch Österreich hat das im Dezember 2025 im letzten Moment abgeschwächt, übrig geblieben sind nur Berichtspflichten ohne Konsequenzen. 

Anhand aktueller Zahlen aus dem AK Frauen.Management.Report zeigen Sascha Ladurner und Simona Neubauer-Gstrein, wie groß die Kluft tatsächlich ist. Während der Frauenanteil in Aufsichtsräten bei knapp 29 Prozent liegt, sind es in der operativen Geschäftsführung nur 14,5 Prozent, bei börsennotierten Unternehmen sogar unter 13 Prozent. Simona erklärt das unter anderem mit dem sogenannten Ähnlichkeitsprinzip und mit der Care-Arbeit, die in Österreich nach wie vor überwiegend von Frauen übernommen wird. Im Pharma- und Biotechbereich sieht sie einen strukturellen Vorteil, weil schon in der Ausbildung viele Frauen vertreten sind, entscheidend sei aber, was Unternehmen daraus machen. Bei LoopLab, wo rund 80 Prozent der Mitarbeitenden Frauen sind, setzt sie bewusst auf ein flexibles Arbeitszeitmodell und auf Führungskräfte in Teilzeit. 

Eine OeNB-Studie zeigt zudem einen wirtschaftlichen Zusammenhang zwischen mehr Frauen im Aufsichtsrat und höherer Eigenkapitalrendite, wobei die Daten auf US-Konzernen beruhen. Der häufigste Fehler von Unternehmen liegt für Simona darin, Diversitätsziele zu formulieren, ohne die dahinterliegenden Strukturen tatsächlich zu verändern.

Keypoints
  • In Österreichs Aufsichtsräten liegt der Frauenanteil bei knapp 29 Prozent, in der operativen Geschäftsführung aber nur bei 14,5 Prozent, weil dort verbindliche Vorgaben fehlen.
  • Pharma und Biotech haben laut Simona Neubauer-Gstrein einen strukturellen Vorteil bei der Ausbildung, entscheidend ist aber, ob Unternehmen Frauen danach auch wirklich fördern und halten.
  • Bei LoopLab tragen auch Teilzeit arbeitende Frauen echte Führungsverantwortung, weil Vertrauen und Ergebnisse zählen und nicht die Anwesenheit im Büro.
  • Der häufigste Fehler von Unternehmen ist es, Diversitätsziele zu formulieren, ohne die dahinterliegenden Strukturen bei Beförderungen und Verantwortung tatsächlich zu verändern.
---

INFOS ZUM GAST:

LinkedIn:
Instagram:
LoopLab Bio:
---
Sie möchten selbst bei uns als Gast auftreten?
Wunderbar – schreiben Sie uns an office@quickdraw.at mit Ihren Kontaktdaten und dem Thema, über das Sie sprechen möchten.
Wir setzen uns dann umgehend mit Ihnen in Verbindung!
Und wenn Sie jemanden kennen, von dem Sie glauben, dass es ein guter Gast für uns wäre – leiten Sie die Info doch einfach weiter ;-)
---
Der Podcast wird produziert von der Agentur Quickdraw Podcasts
---
Diese Podcastserie entsteht mit Unterstützung des ÖGV – Österreichischer Gewerbeverein
---

Wie Unternehmen erkennen, dass aus einzelnen Störungen eine echte Krise wird, bevor es zu spät ist

23.09.2026
Was tun, wenn aus drei kleinen Problemen plötzlich eine handfeste Unternehmenskrise wird? Genau darum geht es in dieser Folge von 24 Geschichten. Sascha Ladurner spricht mit Markus Glanzer, Geschäftsführer und Gründer der Krisenplaner GmbH, der seit über 20 Jahren im Krisen- und Katastrophenmanagement tätig ist, unter anderem beim österreichischen Roten Kreuz. Glanzer erklärt, warum Unternehmen sich zwar oft auf einzelne Ereignisse wie Cyberangriffe oder Lieferengpässe vorbereiten, die eigentliche Gefahr aber an den Schnittstellen zwischen Abteilungen entsteht, dort, wo niemand den Gesamtzusammenhang im Blick hat. Ein zentrales Thema ist Silo-Denken, das Glanzer weniger als Organisationsproblem versteht, sondern in erster Linie als Führungsproblem. Er beschreibt, wie Unternehmen heute nicht an fehlenden Informationen scheitern, sondern daran, dass niemand diese Informationen zu einem gemeinsamen Lagebild zusammenführt. Am Beispiel der Flutkatastrophe im Ahrtal zeigt er, wie wichtig es ist, Daten aus unterschiedlichen Quellen rechtzeitig zu verbinden. Weitere Themen sind der Umgang mit Erfahrung und alten Denkmustern in einer Zeit rascher Veränderung, die Kunst, unter Unsicherheit die beste statt die perfekte Entscheidung zu treffen, sowie die Rolle von Übung im Krisenmanagement. Glanzer vergleicht den Aufbau von Krisenkompetenz mit dem Erlernen des Autofahrens, bei dem der Führerschein erst der Anfang und nicht das Ende der Lernkurve ist.Keypoints:Viele Unternehmen bereiten sich auf einzelne Krisenszenarien vor, übersehen aber die Schnittstellen zwischen Abteilungen, an denen aus kleinen Störungen echte Krisen entstehen.Silo-Denken ist für Markus Glanzer in erster Linie kein Organisationsproblem, sondern ein Führungsproblem, das durch fehlende Kommunikation zwischen Abteilungen entsteht.Unternehmen fehlt selten die Information, sondern jemand, der die vorhandenen Daten zu einem gemeinsamen Lagebild zusammenführt.In einer Krise zählt nicht die perfekte Entscheidung, sondern die beste Entscheidung mit dem, was man in diesem Moment weiß, und dafür braucht es regelmäßiges Üben.---INFOS ZUM GAST:Websites:www.krisenplaner.athttps://kral-glanzer.at/krisenmanagement-fuehrung-markus-glanzer LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/markus-glanzerhttps://www.linkedin.com/company/die-krisenplaner Podcast:Krisenraum-Podcast auf SpotifyKrisenraum-Podcast auf Apple-PodcastFotocredit: Miriam Mehlman Fotografie, Verlinkung auf www.miriammehlman.atInstagram & Facebook: @miriam.mehlman.fotografieLinkedIn: Miriam Mehlman---Sie möchten selbst bei uns als Gast auftreten?Wunderbar – schreiben Sie uns an office@quickdraw.at mit Ihren Kontaktdaten und dem Thema, über das Sie sprechen möchten.Wir setzen uns dann umgehend mit Ihnen in Verbindung!Und wenn Sie jemanden kennen, von dem Sie glauben, dass es ein guter Gast für uns wäre – leiten Sie die Info doch einfach weiter ;-)---Der Podcast wird produziert von der Agentur Quickdraw Podcasts---Diese Podcastserie entsteht mit Unterstützung des ÖGV – Österreichischer Gewerbeverein---
Was tun, wenn aus drei kleinen Problemen plötzlich eine handfeste Unternehmenskrise wird? Genau darum geht es in dieser Folge von 24 Geschichten. Sascha Ladurner spricht mit Markus Glanzer, Geschäftsführer und Gründer der Krisenplaner GmbH, der seit über 20 Jahren im Krisen- und Katastrophenmanagement tätig ist, unter anderem beim österreichischen Roten Kreuz. 

Glanzer erklärt, warum Unternehmen sich zwar oft auf einzelne Ereignisse wie Cyberangriffe oder Lieferengpässe vorbereiten, die eigentliche Gefahr aber an den Schnittstellen zwischen Abteilungen entsteht, dort, wo niemand den Gesamtzusammenhang im Blick hat. Ein zentrales Thema ist Silo-Denken, das Glanzer weniger als Organisationsproblem versteht, sondern in erster Linie als Führungsproblem. 

Er beschreibt, wie Unternehmen heute nicht an fehlenden Informationen scheitern, sondern daran, dass niemand diese Informationen zu einem gemeinsamen Lagebild zusammenführt. Am Beispiel der Flutkatastrophe im Ahrtal zeigt er, wie wichtig es ist, Daten aus unterschiedlichen Quellen rechtzeitig zu verbinden. Weitere Themen sind der Umgang mit Erfahrung und alten Denkmustern in einer Zeit rascher Veränderung, die Kunst, unter Unsicherheit die beste statt die perfekte Entscheidung zu treffen, sowie die Rolle von Übung im Krisenmanagement. Glanzer vergleicht den Aufbau von Krisenkompetenz mit dem Erlernen des Autofahrens, bei dem der Führerschein erst der Anfang und nicht das Ende der Lernkurve ist.

Keypoints:
  • Viele Unternehmen bereiten sich auf einzelne Krisenszenarien vor, übersehen aber die Schnittstellen zwischen Abteilungen, an denen aus kleinen Störungen echte Krisen entstehen.
  • Silo-Denken ist für Markus Glanzer in erster Linie kein Organisationsproblem, sondern ein Führungsproblem, das durch fehlende Kommunikation zwischen Abteilungen entsteht.
  • Unternehmen fehlt selten die Information, sondern jemand, der die vorhandenen Daten zu einem gemeinsamen Lagebild zusammenführt.
  • In einer Krise zählt nicht die perfekte Entscheidung, sondern die beste Entscheidung mit dem, was man in diesem Moment weiß, und dafür braucht es regelmäßiges Üben.
---

INFOS ZUM GAST:
Websites:
 
LinkedIn:
 
Podcast:
Fotocredit: 
  • Miriam Mehlman Fotografie, Verlinkung auf www.miriammehlman.at
  • Instagram & Facebook: @miriam.mehlman.fotografie
  • LinkedIn: Miriam Mehlman
---
Sie möchten selbst bei uns als Gast auftreten?
Wunderbar – schreiben Sie uns an office@quickdraw.at mit Ihren Kontaktdaten und dem Thema, über das Sie sprechen möchten.
Wir setzen uns dann umgehend mit Ihnen in Verbindung!
Und wenn Sie jemanden kennen, von dem Sie glauben, dass es ein guter Gast für uns wäre – leiten Sie die Info doch einfach weiter ;-)
---
Der Podcast wird produziert von der Agentur Quickdraw Podcasts
---
Diese Podcastserie entsteht mit Unterstützung des ÖGV – Österreichischer Gewerbeverein
---

Wie du dir eigene Kanäle aufbaust, statt Reichweite zu mieten, die dir eine Plattform über Nacht wieder wegnehmen kann

08.09.2026
Reichweite auf Social Media ist niederschwellig und schnell zu haben, aber sie gehört einem nie wirklich. Genau da beginnt das Gespräch zwischen Sascha Ladurner und Daniel Friesenecker, der seit den Anfängen des Podcastings 2006 in der digitalen Kommunikation unterwegs ist und heute Unternehmen beim Aufbau eigener Medien begleitet. Daniel beschreibt, warum sich viele kleine und mittlere Unternehmen unbewusst in eine Abhängigkeit begeben, wenn sie Inhalte nur noch für Instagram oder LinkedIn produzieren und sonst nichts Eigenes aufbauen. Sein Bild dazu ist die Krake mit tausend Armen, in deren Mitte ein stabiler Kern liegt, zu dem die Social-Media-Kanäle die Menschen hinführen sollen.Im Kern des Gesprächs steht der Unterschied zwischen Owned, Earned und Paid Media, und die Frage, warum sich der mühsamere Aufbau eigener Kanäle lohnt, obwohl er länger dauert als zugekaufte Reichweite. Daniel plädiert dafür, mit einem eigenen Heimathafen zu beginnen, meist der Website, und von dort aus Newsletter, Blog oder Podcast aufzubauen, je nachdem, was zum Unternehmen passt und regelmäßig leistbar ist. Beim Thema Podcast wird er konkret: Aus einem einzigen Gespräch entsteht mit Hilfe von KI eine ganze Reihe an Inhalten, vom Newsletter über den Blogbeitrag bis zu den Social-Media-Schnipseln, bei einem realistischen Aufwand von wenigen Stunden im Monat.Auch die Skepsis kommt zur Sprache, etwa dass Social Media oft vorschnell den Jüngeren zugeschoben wird und dass ältere, kaufkräftige Zielgruppen zu selten angesprochen werden. Und Daniel zeigt an konkreten Beispielen, wie ein interner Podcast ein Sales-Team zusammenwachsen lässt oder wie aus einem persönlichen Format eine klare Positionierung wird. Am Ende bleibt der Gedanke, dass eigene Kanäle kein Trend sind, dem man hinterherläuft, sondern ein Asset, das dem Unternehmen dauerhaft gehört.KeypointsReichweite auf Social Media ist gemietet, nicht besessen, und kann durch eine Algorithmusänderung über Nacht einbrechen.Owned Media meint Kanäle im eigenen Zugriff, während Paid Media zugekaufte Reichweite ist und Earned Media die Empfehlung durch andere.Ein sinnvoller Aufbau beginnt mit einem eigenen Heimathafen wie der Website und wächst dann um Newsletter, Blog oder Podcast, je nach Eignung und Ressourcen.Ein Podcast kann aus einem einzigen Gespräch einen Monat an Content erzeugen und löst so eher ein Content-Problem, als ein neues zu schaffen.---INFOS ZUM GAST:https://theangryteddy.comhttps://www.linkedin.com/in/friesenecker/ https://instagram.com/theangryteddypodcast---Sie möchten selbst bei uns als Gast auftreten?Wunderbar – schreiben Sie uns an office@quickdraw.at mit Ihren Kontaktdaten und dem Thema, über das Sie sprechen möchten.Wir setzen uns dann umgehend mit Ihnen in Verbindung!Und wenn Sie jemanden kennen, von dem Sie glauben, dass es ein guter Gast für uns wäre – leiten Sie die Info doch einfach weiter ;-)---Der Podcast wird produziert von der Agentur Quickdraw Podcasts---Diese Podcastserie entsteht mit Unterstützung des ÖGV – Österreichischer Gewerbeverein---
Reichweite auf Social Media ist niederschwellig und schnell zu haben, aber sie gehört einem nie wirklich. Genau da beginnt das Gespräch zwischen Sascha Ladurner und Daniel Friesenecker, der seit den Anfängen des Podcastings 2006 in der digitalen Kommunikation unterwegs ist und heute Unternehmen beim Aufbau eigener Medien begleitet. Daniel beschreibt, warum sich viele kleine und mittlere Unternehmen unbewusst in eine Abhängigkeit begeben, wenn sie Inhalte nur noch für Instagram oder LinkedIn produzieren und sonst nichts Eigenes aufbauen. Sein Bild dazu ist die Krake mit tausend Armen, in deren Mitte ein stabiler Kern liegt, zu dem die Social-Media-Kanäle die Menschen hinführen sollen.

Im Kern des Gesprächs steht der Unterschied zwischen Owned, Earned und Paid Media, und die Frage, warum sich der mühsamere Aufbau eigener Kanäle lohnt, obwohl er länger dauert als zugekaufte Reichweite. Daniel plädiert dafür, mit einem eigenen Heimathafen zu beginnen, meist der Website, und von dort aus Newsletter, Blog oder Podcast aufzubauen, je nachdem, was zum Unternehmen passt und regelmäßig leistbar ist. Beim Thema Podcast wird er konkret: Aus einem einzigen Gespräch entsteht mit Hilfe von KI eine ganze Reihe an Inhalten, vom Newsletter über den Blogbeitrag bis zu den Social-Media-Schnipseln, bei einem realistischen Aufwand von wenigen Stunden im Monat.

Auch die Skepsis kommt zur Sprache, etwa dass Social Media oft vorschnell den Jüngeren zugeschoben wird und dass ältere, kaufkräftige Zielgruppen zu selten angesprochen werden. Und Daniel zeigt an konkreten Beispielen, wie ein interner Podcast ein Sales-Team zusammenwachsen lässt oder wie aus einem persönlichen Format eine klare Positionierung wird. Am Ende bleibt der Gedanke, dass eigene Kanäle kein Trend sind, dem man hinterherläuft, sondern ein Asset, das dem Unternehmen dauerhaft gehört.

Keypoints
  • Reichweite auf Social Media ist gemietet, nicht besessen, und kann durch eine Algorithmusänderung über Nacht einbrechen.
  • Owned Media meint Kanäle im eigenen Zugriff, während Paid Media zugekaufte Reichweite ist und Earned Media die Empfehlung durch andere.
  • Ein sinnvoller Aufbau beginnt mit einem eigenen Heimathafen wie der Website und wächst dann um Newsletter, Blog oder Podcast, je nach Eignung und Ressourcen.
  • Ein Podcast kann aus einem einzigen Gespräch einen Monat an Content erzeugen und löst so eher ein Content-Problem, als ein neues zu schaffen.
---

INFOS ZUM GAST:
---
Sie möchten selbst bei uns als Gast auftreten?
Wunderbar – schreiben Sie uns an office@quickdraw.at mit Ihren Kontaktdaten und dem Thema, über das Sie sprechen möchten.
Wir setzen uns dann umgehend mit Ihnen in Verbindung!
Und wenn Sie jemanden kennen, von dem Sie glauben, dass es ein guter Gast für uns wäre – leiten Sie die Info doch einfach weiter ;-)
---
Der Podcast wird produziert von der Agentur Quickdraw Podcasts
---
Diese Podcastserie entsteht mit Unterstützung des ÖGV – Österreichischer Gewerbeverein
---