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Bern einfach. Das Wichtigste zum Tag.

Markus Somm, Dominik Feusi

Beschreibung

Täglich um 17 Uhr eine Dosis Politik auf Dein Ohr. Damit Du weisst, was läuft. Markus Somm und Dominik Feusi analysieren, was in Bern und der Welt geschieht. Der grösste nicht-linke Podcast der Schweiz. Weitere News, Analysen und Satire gibt es auf Nebelspalter.ch.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Spezial mit dem Liberalen Netzwerk gegen die Rahmenverträge

12.09.2026

Einführung in das Liberale Netzwerk

Lea Amstad, Präsidentin des Liberalen Netzwerks, erklärt die Ziele der Gruppe, die sich kritisch mit den Rahmenverträgen der EU auseinandersetzt. Sie betont, dass viele Mitglieder der FDP und der politischen Mitte eine skeptische Haltung gegenüber den Verträgen haben, sich jedoch nicht trauen, diese offen zu äußern.

Die Motivation der Mitglieder

Amstad beschreibt die gemeinsame Motivation der Mitglieder, ihre demokratischen Rechte und die Schweizer Souveränität zu bewahren. Sie hat persönlich ein wachsendes Unbehagen gegenüber den Verträgen entwickelt, da sie glaubt, dass sie die Mitbestimmungsrechte der Schweiz gefährden.

Demokratische Rechte und EU-Verträge

Amstad argumentiert, dass die EU-Verträge die Schweizer Demokratie untergraben würden, indem sie das nationale Recht überlagern und das Initiativ- und Referendumsrecht faktisch einschränken. Dies geschieht durch die Übernahme von EU-Recht, was die Entscheidungsfreiheit der Schweiz einschränkt.

Wirtschaftliche Überlegungen

Die Diskussion über den wirtschaftlichen Nutzen der EU-Verträge wird als unklar dargestellt. Amstad hinterfragt die Argumente der Befürworter, die oft auf den Marktzugang verweisen, und betont, dass dieser auch ohne Verträge entstehen kann, wenn die Qualität der Produkte stimmt.

Aufruf zur Mitwirkung

Amstad fordert die Zuhörer auf, sich über die Verträge zu informieren und sich dem Liberalen Netzwerk anzuschließen, um eine kritische Stimme in der Debatte zu haben. Sie betont die Wichtigkeit einer sachlichen Diskussion über die unterschiedlichen Positionen innerhalb der FDP und darüber hinaus.

Einführung in das Liberale Netzwerk

Lea Amstad, Präsidentin des Liberalen Netzwerks, erklärt die Ziele der Gruppe, die sich kritisch mit den Rahmenverträgen der EU auseinandersetzt. Sie betont, dass viele Mitglieder der FDP und der politischen Mitte eine skeptische Haltung gegenüber den Verträgen haben, sich jedoch nicht trauen, diese offen zu äußern.

Die Motivation der Mitglieder

Amstad beschreibt die gemeinsame Motivation der Mitglieder, ihre demokratischen Rechte und die Schweizer Souveränität zu bewahren. Sie hat persönlich ein wachsendes Unbehagen gegenüber den Verträgen entwickelt, da sie glaubt, dass sie die Mitbestimmungsrechte der Schweiz gefährden.

Demokratische Rechte und EU-Verträge

Amstad argumentiert, dass die EU-Verträge die Schweizer Demokratie untergraben würden, indem sie das nationale Recht überlagern und das Initiativ- und Referendumsrecht faktisch einschränken. Dies geschieht durch die Übernahme von EU-Recht, was die Entscheidungsfreiheit der Schweiz einschränkt.

Wirtschaftliche Überlegungen

Die Diskussion über den wirtschaftlichen Nutzen der EU-Verträge wird als unklar dargestellt. Amstad hinterfragt die Argumente der Befürworter, die oft auf den Marktzugang verweisen, und betont, dass dieser auch ohne Verträge entstehen kann, wenn die Qualität der Produkte stimmt.

Aufruf zur Mitwirkung

Amstad fordert die Zuhörer auf, sich über die Verträge zu informieren und sich dem Liberalen Netzwerk anzuschließen, um eine kritische Stimme in der Debatte zu haben. Sie betont die Wichtigkeit einer sachlichen Diskussion über die unterschiedlichen Positionen innerhalb der FDP und darüber hinaus.

Spezial mit alt Bundesrichter Hansjörg Seiler – EU-Verträge: Verstoss gegen die Verfassung?

11.09.2026

Einfluss des Komitees auf den Rahmenvertrag

Ein Komitee aus Juristen, darunter Hansjörg Seiler, plant, Einfluss auf die Entscheidung des Ständerats über den Rahmenvertrag zu nehmen. Seiler, ehemaliger Bundesrichter, betont die Notwendigkeit einer offenen Diskussion über die Verträge, unabhängig von deren Befürwortung oder Ablehnung.

Gutachten des Bundesamtes für Justiz

Seiler kritisiert das Gutachten des Bundesamtes für Justiz, das die Notwendigkeit eines fakultativen Referendums für den Staatsvertrag befürwortet. Er weist darauf hin, dass das Gutachten wichtige Aspekte, insbesondere den Widerspruch zur Änderung des Freizügigkeitsabkommens, nicht thematisiert.

Rechtsansprüche und Zuwanderung

Das Freizügigkeitsabkommen beinhaltet neue Rechtsansprüche auf Aufenthalt, die in Konflikt mit Artikel 121a BV stehen. Seiler argumentiert, dass die Schweiz durch die Übernahme der Unionsbürgerrichtlinie in ihrer Zuwanderungspolitik eingeschränkt wird. Der Bundesrat hingegen sieht die Zuwanderung nur für Neuzuwanderer als relevant an.

Verfassungsänderung als Lösung

Seiler schlägt vor, die Verfassung zu ändern, um die Diskrepanz zwischen den neuen Verträgen und dem Zuwanderungsartikel zu klären. Dies könnte eine rechtlich korrekte Lösung darstellen, um die Abkommen trotz der bestehenden Verfassung zu genehmigen.

Zukunft der Rahmenverträge

Die Diskussion über die Rahmenverträge wird fortgesetzt. Seiler sieht die Notwendigkeit einer gleichzeitigen Verfassungsänderung, um rechtliche Konflikte zu vermeiden. Er äußert Bedenken, dass zukünftige Volksinitiativen die Genehmigung der Abkommen gefährden könnten.

Einfluss des Komitees auf den Rahmenvertrag

Ein Komitee aus Juristen, darunter Hansjörg Seiler, plant, Einfluss auf die Entscheidung des Ständerats über den Rahmenvertrag zu nehmen. Seiler, ehemaliger Bundesrichter, betont die Notwendigkeit einer offenen Diskussion über die Verträge, unabhängig von deren Befürwortung oder Ablehnung.

Gutachten des Bundesamtes für Justiz

Seiler kritisiert das Gutachten des Bundesamtes für Justiz, das die Notwendigkeit eines fakultativen Referendums für den Staatsvertrag befürwortet. Er weist darauf hin, dass das Gutachten wichtige Aspekte, insbesondere den Widerspruch zur Änderung des Freizügigkeitsabkommens, nicht thematisiert.

Rechtsansprüche und Zuwanderung

Das Freizügigkeitsabkommen beinhaltet neue Rechtsansprüche auf Aufenthalt, die in Konflikt mit Artikel 121a BV stehen. Seiler argumentiert, dass die Schweiz durch die Übernahme der Unionsbürgerrichtlinie in ihrer Zuwanderungspolitik eingeschränkt wird. Der Bundesrat hingegen sieht die Zuwanderung nur für Neuzuwanderer als relevant an.

Verfassungsänderung als Lösung

Seiler schlägt vor, die Verfassung zu ändern, um die Diskrepanz zwischen den neuen Verträgen und dem Zuwanderungsartikel zu klären. Dies könnte eine rechtlich korrekte Lösung darstellen, um die Abkommen trotz der bestehenden Verfassung zu genehmigen.

Zukunft der Rahmenverträge

Die Diskussion über die Rahmenverträge wird fortgesetzt. Seiler sieht die Notwendigkeit einer gleichzeitigen Verfassungsänderung, um rechtliche Konflikte zu vermeiden. Er äußert Bedenken, dass zukünftige Volksinitiativen die Genehmigung der Abkommen gefährden könnten.

Binswangers Radar, Armee, F35, Familiennachzug, Muslime im Gefängnis, Merz

10.09.2026

Einführung und Newsletter-Ankündigung

In der aktuellen Episode diskutieren Kasper Schwarzenbach und Camille Ote wichtige politische Themen aus Bern. Sie kündigen zudem den neuen Newsletter von Michelle Pinzwanger, "Pinzwangers Radar", an, der zweimal wöchentlich über aktuelle Entwicklungen informiert.

Finanzierung der Schweizer Armee

Ein zentrales Thema ist die geplante Erhöhung des Budgets für die Schweizer Armee um 24 Milliarden Franken. Die Sicherheitspolitische Kommission schlägt eine moderate Erhöhung der Mehrwertsteuer vor, um den Fonds für Sicherheit und Verteidigung zu finanzieren. Es gibt Bedenken hinsichtlich der Verantwortung und Transparenz in der Verteidigungspolitik, besonders im Kontext von Viola Amherds Fixpreis-Debakel.

Verantwortung und politische Konsequenzen

Die Diskussion dreht sich um die Frage der Verantwortung von hochrangigen Beamten und Politikern im Fall von Fehlentscheidungen. Kritiker fordern, dass Verantwortliche für finanzielle Misswirtschaft zur Rechenschaft gezogen werden sollten, ähnlich wie in der Privatwirtschaft.

Kritik am SEM und Asylverfahren

Der Podcast thematisiert auch die Kritik an den langen Bearbeitungszeiten beim Familiennachzug im Asylverfahren. Während einige Stimmen eine Beschleunigung fordern, wird betont, dass viele Asylbewerber keine Nachweise einreichen, was den Prozess erschwert.

Überrepräsentation von Ausländern im Gefängnis

Eine Analyse zeigt, dass ein erheblicher Teil der Gefängnisinsassen in der Schweiz Ausländer sind, insbesondere Muslime. Diese Statistiken werfen Fragen zu Kriminalität und Integration auf und rufen eine Debatte über die Sicherheitspolitik hervor.

Schlussfolgerung und Ausblick

Die Episode endet mit einem Ausblick auf zukünftige politische Debatten, insbesondere in Bezug auf Migration und Asylpolitik, sowie den Aufruf, den Podcast und den neuen Newsletter zu abonnieren.

Einführung und Newsletter-Ankündigung

In der aktuellen Episode diskutieren Kasper Schwarzenbach und Camille Ote wichtige politische Themen aus Bern. Sie kündigen zudem den neuen Newsletter von Michelle Pinzwanger, "Pinzwangers Radar", an, der zweimal wöchentlich über aktuelle Entwicklungen informiert.

Finanzierung der Schweizer Armee

Ein zentrales Thema ist die geplante Erhöhung des Budgets für die Schweizer Armee um 24 Milliarden Franken. Die Sicherheitspolitische Kommission schlägt eine moderate Erhöhung der Mehrwertsteuer vor, um den Fonds für Sicherheit und Verteidigung zu finanzieren. Es gibt Bedenken hinsichtlich der Verantwortung und Transparenz in der Verteidigungspolitik, besonders im Kontext von Viola Amherds Fixpreis-Debakel.

Verantwortung und politische Konsequenzen

Die Diskussion dreht sich um die Frage der Verantwortung von hochrangigen Beamten und Politikern im Fall von Fehlentscheidungen. Kritiker fordern, dass Verantwortliche für finanzielle Misswirtschaft zur Rechenschaft gezogen werden sollten, ähnlich wie in der Privatwirtschaft.

Kritik am SEM und Asylverfahren

Der Podcast thematisiert auch die Kritik an den langen Bearbeitungszeiten beim Familiennachzug im Asylverfahren. Während einige Stimmen eine Beschleunigung fordern, wird betont, dass viele Asylbewerber keine Nachweise einreichen, was den Prozess erschwert.

Überrepräsentation von Ausländern im Gefängnis

Eine Analyse zeigt, dass ein erheblicher Teil der Gefängnisinsassen in der Schweiz Ausländer sind, insbesondere Muslime. Diese Statistiken werfen Fragen zu Kriminalität und Integration auf und rufen eine Debatte über die Sicherheitspolitik hervor.

Schlussfolgerung und Ausblick

Die Episode endet mit einem Ausblick auf zukünftige politische Debatten, insbesondere in Bezug auf Migration und Asylpolitik, sowie den Aufruf, den Podcast und den neuen Newsletter zu abonnieren.