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Beschreibung

COUCHGESPRÄCHE ist der Podcast der VÖPP - der Vereinigung österreichischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten.

In jeder Folge tauchen wir tiefer in die Welt der Psyche ein, zusammen mit Expertinnen und Experten, die es sich auf unserer Couch gemütlich machen.

Konzept: Linda Kerschbaumer

Hosts:
Dr. Wolfgang Gombas
Simone Tassler

Musik:
Gluatmugl (Karl-Heinz Teubenbacher, Robert Iberer, Michael Prinz)

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#63 Wie Tintenkleckse die Persönlichkeit offenbaren: Der Rorschachtest mit Brigitte Sindelar (1)

19.07.2026

Einführung in den Rorschach-Test

Im Podcast diskutieren Simone und Sabine gemeinsam mit der Expertin Dr. Brigitte Sindelar über den Rorschach-Test, ein bekanntes psychologisches Testverfahren, das zur Erfassung der emotionalen Befindlichkeit und Persönlichkeitsstruktur eines Menschen dient. Der Test, der aus zehn Tafeln besteht, wird angewendet, sobald eine Person sprechen kann, und ist für alle Altersgruppen geeignet.

Geschichte des Rorschach-Tests

Der Rorschach-Test wurde von Hermann Rorschach, einem Schweizer Psychiater, entwickelt. Ursprünglich als wissenschaftliches Experiment gedacht, wollte er untersuchen, wie verschiedene Persönlichkeiten Wahrnehmung interpretieren. Rorschach verwendete Tintenbilder, die durch Falten entstanden, um die Wahrnehmung bei psychischen Patienten zu analysieren.

Durchführung und Auswertung

Die Durchführung des Tests ist unkompliziert und erfordert nur die zehn Tafeln. Die Auswertung ist jedoch komplex und erfolgt statistisch, wobei jede Antwort in eine Formel übersetzt wird. Die Qualität der Auswertung hängt von der Fähigkeit des Testleiters ab, die Signierungen zu interpretieren.

Missverständnisse und Mythen

Es gibt viele Missverständnisse über den Rorschach-Test, insbesondere die Annahme, dass die Inhalte der Antworten direkt interpretiert werden können. In Wahrheit liegt der Fokus auf der Form und Struktur der Antworten, was den Test objektiver macht als viele andere Verfahren.

Anwendungsgebiete und Relevanz

Der Rorschach-Test wird heutzutage weniger häufig verwendet als früher, findet aber immer noch Anwendung in der klinischen Psychologie, Psychotherapie und in der Personalberatung. Obwohl er in Europa seltener genutzt wird, erfreut er sich in anderen Regionen, wie den USA und Südamerika, großer Beliebtheit.

Einführung in den Rorschach-Test

Im Podcast diskutieren Simone und Sabine gemeinsam mit der Expertin Dr. Brigitte Sindelar über den Rorschach-Test, ein bekanntes psychologisches Testverfahren, das zur Erfassung der emotionalen Befindlichkeit und Persönlichkeitsstruktur eines Menschen dient. Der Test, der aus zehn Tafeln besteht, wird angewendet, sobald eine Person sprechen kann, und ist für alle Altersgruppen geeignet.

Geschichte des Rorschach-Tests

Der Rorschach-Test wurde von Hermann Rorschach, einem Schweizer Psychiater, entwickelt. Ursprünglich als wissenschaftliches Experiment gedacht, wollte er untersuchen, wie verschiedene Persönlichkeiten Wahrnehmung interpretieren. Rorschach verwendete Tintenbilder, die durch Falten entstanden, um die Wahrnehmung bei psychischen Patienten zu analysieren.

Durchführung und Auswertung

Die Durchführung des Tests ist unkompliziert und erfordert nur die zehn Tafeln. Die Auswertung ist jedoch komplex und erfolgt statistisch, wobei jede Antwort in eine Formel übersetzt wird. Die Qualität der Auswertung hängt von der Fähigkeit des Testleiters ab, die Signierungen zu interpretieren.

Missverständnisse und Mythen

Es gibt viele Missverständnisse über den Rorschach-Test, insbesondere die Annahme, dass die Inhalte der Antworten direkt interpretiert werden können. In Wahrheit liegt der Fokus auf der Form und Struktur der Antworten, was den Test objektiver macht als viele andere Verfahren.

Anwendungsgebiete und Relevanz

Der Rorschach-Test wird heutzutage weniger häufig verwendet als früher, findet aber immer noch Anwendung in der klinischen Psychologie, Psychotherapie und in der Personalberatung. Obwohl er in Europa seltener genutzt wird, erfreut er sich in anderen Regionen, wie den USA und Südamerika, großer Beliebtheit.

#62 Psychosomatik: Über das Zusammenspiel von Psyche und Körper mit Dr. Christian Fazekas

03.07.2026

Einführung in die Psychosomatik

Der Podcast behandelt das Zusammenspiel von Psyche und Körper, auch bekannt als Psychosomatik. Dr. Christian Fazekas, ein erfahrener Psychotherapeut und Mediziner, erklärt die Relevanz der Psychosomatik und deren multifaktorielle Natur, die biologische, psychische und soziale Aspekte umfasst.

Definition und Bedeutung der Psychosomatik

Psychosomatik beschreibt das Zusammenspiel von körperlichen und psychischen Erkrankungen. Dr. Fazekas betont, dass die traditionelle Unterscheidung zwischen psychosomatischen und anderen Krankheiten heutzutage nicht mehr gültig ist, da alle Gesundheitszustände von mehreren Faktoren beeinflusst werden.

Persönliche Motivation und Verständnis

Dr. Fazekas erläutert, dass sein Interesse an Psychosomatik aus seiner Erfahrung im Krankenhaus resultiert, wo er die Diskrepanz zwischen medizinischen Befunden und den erlebten Symptomen der Patienten beobachtete. Dies führte zu einer tiefergehenden Auseinandersetzung mit dem biopsychosozialen Zugang in der Medizin.

Psychosomatische Erkrankungen und deren Ursachen

Obwohl es oft einen psychischen Auslöser für körperliche Beschwerden gibt, ist die Beziehung zwischen Psyche und Körper komplex und nicht immer linear. Müdigkeit wird als Beispiel genannt, um zu verdeutlichen, wie verschiedene Faktoren zusammenwirken können.

Warnsignale des Körpers

Dr. Fazekas beschreibt, dass ein dauerhaft eingeschränktes Wohlbefinden oder Schlafstörungen Warnsignale sind, die auf körperliche Prozesse hinweisen können. Diese Signale sollten ernst genommen und untersucht werden.

Diagnose und Behandlung psychosomatischer Probleme

Die Diagnostik psychosomatischer Beschwerden erfordert ein breites Spektrum an medizinischen und psychologischen Kenntnissen. Dr. Fazekas empfiehlt, dass Patienten nach Ärzten mit zusätzlicher psychologischer Ausbildung suchen, um eine umfassende Behandlung zu erhalten.

Rolle der Fachgesellschaft

Die österreichische Gesellschaft für Psychosomatik und psychotherapeutische Medizin fördert die Vernetzung und den Austausch unter Fachleuten, um psychosoziale Aspekte in der medizinischen Versorgung zu integrieren.

Praktische Tipps für Patienten

Patienten sollten sich ihrer Symptome bewusst sein und aktiv nach einer ganzheitlichen Betreuung suchen. Dr. Fazekas ermutigt, die eigene psychosomatische Intelligenz zu entwickeln und bei Bedarf Hilfe von Fachleuten in Anspruch zu nehmen.

Einführung in die Psychosomatik

Der Podcast behandelt das Zusammenspiel von Psyche und Körper, auch bekannt als Psychosomatik. Dr. Christian Fazekas, ein erfahrener Psychotherapeut und Mediziner, erklärt die Relevanz der Psychosomatik und deren multifaktorielle Natur, die biologische, psychische und soziale Aspekte umfasst.

Definition und Bedeutung der Psychosomatik

Psychosomatik beschreibt das Zusammenspiel von körperlichen und psychischen Erkrankungen. Dr. Fazekas betont, dass die traditionelle Unterscheidung zwischen psychosomatischen und anderen Krankheiten heutzutage nicht mehr gültig ist, da alle Gesundheitszustände von mehreren Faktoren beeinflusst werden.

Persönliche Motivation und Verständnis

Dr. Fazekas erläutert, dass sein Interesse an Psychosomatik aus seiner Erfahrung im Krankenhaus resultiert, wo er die Diskrepanz zwischen medizinischen Befunden und den erlebten Symptomen der Patienten beobachtete. Dies führte zu einer tiefergehenden Auseinandersetzung mit dem biopsychosozialen Zugang in der Medizin.

Psychosomatische Erkrankungen und deren Ursachen

Obwohl es oft einen psychischen Auslöser für körperliche Beschwerden gibt, ist die Beziehung zwischen Psyche und Körper komplex und nicht immer linear. Müdigkeit wird als Beispiel genannt, um zu verdeutlichen, wie verschiedene Faktoren zusammenwirken können.

Warnsignale des Körpers

Dr. Fazekas beschreibt, dass ein dauerhaft eingeschränktes Wohlbefinden oder Schlafstörungen Warnsignale sind, die auf körperliche Prozesse hinweisen können. Diese Signale sollten ernst genommen und untersucht werden.

Diagnose und Behandlung psychosomatischer Probleme

Die Diagnostik psychosomatischer Beschwerden erfordert ein breites Spektrum an medizinischen und psychologischen Kenntnissen. Dr. Fazekas empfiehlt, dass Patienten nach Ärzten mit zusätzlicher psychologischer Ausbildung suchen, um eine umfassende Behandlung zu erhalten.

Rolle der Fachgesellschaft

Die österreichische Gesellschaft für Psychosomatik und psychotherapeutische Medizin fördert die Vernetzung und den Austausch unter Fachleuten, um psychosoziale Aspekte in der medizinischen Versorgung zu integrieren.

Praktische Tipps für Patienten

Patienten sollten sich ihrer Symptome bewusst sein und aktiv nach einer ganzheitlichen Betreuung suchen. Dr. Fazekas ermutigt, die eigene psychosomatische Intelligenz zu entwickeln und bei Bedarf Hilfe von Fachleuten in Anspruch zu nehmen.

#61 Das neue Psychotherapiegesetz 2024 mit Michael Kierein

16.02.2026

Einführung in das neue Psychotherapiegesetz

Die Episode bietet einen umfassenden Überblick über das neue Psychotherapiegesetz in Österreich, das am 1. Januar 2025 in Kraft tritt. Gast Prof. Dr. Michael Kieren, Jurist und Professor, erklärt die Notwendigkeit für ein neues Gesetz nach über 30 Jahren und beschreibt die wesentlichen Änderungen, die es mit sich bringt.

Motivation für das neue Gesetz

Die Motivation für das neue Psychotherapiegesetz ist der zeitliche Ablauf und die Notwendigkeit, mit neuen Entwicklungen in vergleichbaren Gesundheitsberufen Schritt zu halten. Insbesondere die Akademisierung der Psychotherapie und die Einführung von Online-Psychotherapie waren zentrale Faktoren für die Gesetzesrevision.

Änderungen in der Ausbildung

Ein zentraler Aspekt des neuen Gesetzes ist die Umstrukturierung der Ausbildung. Es wird eine dreigliedrige Ausbildung eingeführt, bestehend aus Bachelor- und Masterstudium sowie einem praktischen Teil. Die Einführung von Approbationsprüfungen und die detaillierte Festlegung von Ausbildungsinhalten sind ebenfalls bedeutende Neuerungen.

Berufliche Anforderungen und Qualitätsstandards

Das neue Gesetz definiert klar die Anforderungen für Ausbildungsstätten und Lehrende. Es besteht eine Fortbildungspflicht, die nun besser strukturiert ist, und es werden spezifische Standards für die Qualitätssicherung in der Ausbildung festgelegt.

Einfluss auf Psychotherapeuten und Patienten

Für bereits eingetragene Psychotherapeuten gibt es klare Regelungen zur Online-Psychotherapie und zur Durchführung von Krankenbehandlungen. Für Patienten wird der Zugang zur Psychotherapie verbessert, insbesondere durch die Möglichkeit der Online-Therapie und durch Qualitätssicherungsmaßnahmen.

Der Gesetzgebungsprozess

Prof. Kieren erläutert den langwierigen Prozess der Gesetzgebung, der über ein Jahrzehnt dauerte. Die Herausforderungen lagen in der Einigung aller Beteiligten und der Berücksichtigung neuer europäischer Vorgaben.

Einführung in das neue Psychotherapiegesetz

Die Episode bietet einen umfassenden Überblick über das neue Psychotherapiegesetz in Österreich, das am 1. Januar 2025 in Kraft tritt. Gast Prof. Dr. Michael Kieren, Jurist und Professor, erklärt die Notwendigkeit für ein neues Gesetz nach über 30 Jahren und beschreibt die wesentlichen Änderungen, die es mit sich bringt.

Motivation für das neue Gesetz

Die Motivation für das neue Psychotherapiegesetz ist der zeitliche Ablauf und die Notwendigkeit, mit neuen Entwicklungen in vergleichbaren Gesundheitsberufen Schritt zu halten. Insbesondere die Akademisierung der Psychotherapie und die Einführung von Online-Psychotherapie waren zentrale Faktoren für die Gesetzesrevision.

Änderungen in der Ausbildung

Ein zentraler Aspekt des neuen Gesetzes ist die Umstrukturierung der Ausbildung. Es wird eine dreigliedrige Ausbildung eingeführt, bestehend aus Bachelor- und Masterstudium sowie einem praktischen Teil. Die Einführung von Approbationsprüfungen und die detaillierte Festlegung von Ausbildungsinhalten sind ebenfalls bedeutende Neuerungen.

Berufliche Anforderungen und Qualitätsstandards

Das neue Gesetz definiert klar die Anforderungen für Ausbildungsstätten und Lehrende. Es besteht eine Fortbildungspflicht, die nun besser strukturiert ist, und es werden spezifische Standards für die Qualitätssicherung in der Ausbildung festgelegt.

Einfluss auf Psychotherapeuten und Patienten

Für bereits eingetragene Psychotherapeuten gibt es klare Regelungen zur Online-Psychotherapie und zur Durchführung von Krankenbehandlungen. Für Patienten wird der Zugang zur Psychotherapie verbessert, insbesondere durch die Möglichkeit der Online-Therapie und durch Qualitätssicherungsmaßnahmen.

Der Gesetzgebungsprozess

Prof. Kieren erläutert den langwierigen Prozess der Gesetzgebung, der über ein Jahrzehnt dauerte. Die Herausforderungen lagen in der Einigung aller Beteiligten und der Berücksichtigung neuer europäischer Vorgaben.