Crazy Turn - Ich bin bipolar
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Crazy Turn - Ich bin bipolar

Nicole & Moderation:Viktoria

Beschreibung

Hallo und herzlich willkommen zum Podcast "crazy turn - ich bin bipolar". Ich bin Nicole, 38 Jahre alt und lebe in Wien. Mit Viktoria spreche ich über mein Leben mit der prägenden Krankheit, der Bipolarität. Dabei sind wir im deutschsprachigen Podcast-Universum quasi Pionierinnen. Wir reden über mein Leben und meine Erfahrungen seit meiner Erstdiagnose im Jahr 2001. Weiters beleuchten wir detailliert diverse Aspekte rund um das Thema Bipolarität. Die erste Folge erscheint am 22.12.2021.  Ab 2. Jänner 2022 könnt ihr uns jeden 1. Sonntag im Monat beiwohnen. Hört rein und taucht ein in die turbulente Achterbahn durch mein Leben. Podcast: Moderation: Viktoria & Erzählung: Nicole Musik: DJ Alpha SEVEN & Olaf Schilling Cover: Nina Oberleitner/ Tamara Popowitsch Illustration: Georg Feierfeil

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#37 Bipolarität und Psychose - eine Erfahrungsexpertin erzählt! Teil 2

30.05.2026

Erfahrungen mit Bipolarität und Psychosen

Berichtet wird von extremen Angstzuständen, einer bipolaren Störung mit psychotischen Anteilen und dem Einfluss von Drogenkonsum. Die erste Psychose trat während einer Manie auf, begleitet von Halluzinationen, Sinneseindrücken und dem Eindruck einer gewandelten Realität. Die Situation führte zu polizeilichen Maßnahmen, Krankenhausaufenthalten und intensiven Belastungen, die bis heute verarbeitet werden.

Diagnose, Behandlung und Rückschläge

Die bipolare Störung wurde erst nach Jahren korrekt erkannt. Zuvor gab es langjährige Depressionen; die Bipolareinstufung erfolgte nach einer ausgeprägten Manie mit psychotischem Anteil. Im Verlauf spielten Medikamente, Entzugserscheinungen und Kortison eine Rolle. Mehrfachen stationären Aufnahmen folgte ein zeitversetzter Absetzprozess von Neuroleptika, begleitet von schweren Entzugssymptomen und Rückfällen.

Umgang, Unterstützung und Selbstreflexion

Wesentlich sind verlässliche Unterstützungsstrukturen: enge Freundinnen, der Verlobte und das psychosoziale Netzwerk. Durch Dokumentation, Tagebuchführung und kreative Verarbeitung gelingt eine bessere Krankheitsnähe. Frühwarnzeichen wurden erkannt, und während Phasen der Verschlechterung konnte auf Sicherheit und behutsame Begleitung gesetzt werden, um Rückfälle zu verhindern und Stabilität zu fördern.

Gesellschaftliche Perspektiven und Botschaften

Es wird betont, dass Stigmatisierung durch mediale Darstellungen verstärkt wird. Respektvolle Ansprache, Augenhöhe und behutsames Vorgehen helfen, Menschen in Psychosen zu unterstützen. Aufklärung, Akzeptanz und der Abbau von Vorurteilen sind zentrale Anliegen. Wichtig ist, dass Betroffene Vertrauen zu verlässlichen Ansprechpartnern finden und gemeinsam einen Plan entwickeln, um die Situation zu stabilisieren.

Erfahrungen mit Bipolarität und Psychosen

Berichtet wird von extremen Angstzuständen, einer bipolaren Störung mit psychotischen Anteilen und dem Einfluss von Drogenkonsum. Die erste Psychose trat während einer Manie auf, begleitet von Halluzinationen, Sinneseindrücken und dem Eindruck einer gewandelten Realität. Die Situation führte zu polizeilichen Maßnahmen, Krankenhausaufenthalten und intensiven Belastungen, die bis heute verarbeitet werden.

Diagnose, Behandlung und Rückschläge

Die bipolare Störung wurde erst nach Jahren korrekt erkannt. Zuvor gab es langjährige Depressionen; die Bipolareinstufung erfolgte nach einer ausgeprägten Manie mit psychotischem Anteil. Im Verlauf spielten Medikamente, Entzugserscheinungen und Kortison eine Rolle. Mehrfachen stationären Aufnahmen folgte ein zeitversetzter Absetzprozess von Neuroleptika, begleitet von schweren Entzugssymptomen und Rückfällen.

Umgang, Unterstützung und Selbstreflexion

Wesentlich sind verlässliche Unterstützungsstrukturen: enge Freundinnen, der Verlobte und das psychosoziale Netzwerk. Durch Dokumentation, Tagebuchführung und kreative Verarbeitung gelingt eine bessere Krankheitsnähe. Frühwarnzeichen wurden erkannt, und während Phasen der Verschlechterung konnte auf Sicherheit und behutsame Begleitung gesetzt werden, um Rückfälle zu verhindern und Stabilität zu fördern.

Gesellschaftliche Perspektiven und Botschaften

Es wird betont, dass Stigmatisierung durch mediale Darstellungen verstärkt wird. Respektvolle Ansprache, Augenhöhe und behutsames Vorgehen helfen, Menschen in Psychosen zu unterstützen. Aufklärung, Akzeptanz und der Abbau von Vorurteilen sind zentrale Anliegen. Wichtig ist, dass Betroffene Vertrauen zu verlässlichen Ansprechpartnern finden und gemeinsam einen Plan entwickeln, um die Situation zu stabilisieren.

#36 Bipolarität und Psychose - eine Psychiaterin klärt auf! Teil 1

06.05.2026

Was Psychosen sind und wie sie sich äußern

Psychosen sind Erkrankungen, die das Erleben der Realität verzerren. Typische Zeichen sind Halluzinationen, Wahnvorstellungen und Denkstörungen. Sinneswahrnehmungen können real wirken, obwohl nichts Außenstehendes vorhanden ist. Wahnhafte Überzeugungen können sich auf Verfolgung, eigene Fähigkeiten oder Beziehungen beziehen. Begleitend verändern sich Denken, Fühlen und Verhalten. Ebenfalls möglich sind Stimmungsveränderungen, Schlafprobleme, Appetit und Alltagsleistungen.

Bezug zu Bipolarität und Formen von Psychosen

Bei Bipolarer Störung können psychotische Symptome in depressiven, manischen oder Mischphasen auftreten. Wahnhafte Inhalte passen oft zum jeweiligen Stimmungszustand. Bei Schizoaffektiver Störung treten psychotische und affektive Merkmale gleichermaßen auf, während Bipolarität primär stimmungsgetrieben ist. Nicht alle Betroffenen erleben Psychosen; Verlauf und Inhalte sind individuell verschieden. Übergänge zwischen Episoden können fließend sein.

Behandlung, Abgrenzung und Prävention

Akute Psychosen werden typischerweise mit Antipsychotika behandelt, oft kombiniert mit Stimmungsstabilisatoren. In schweren Fällen kommt Elektrokonvulsivtherapie (EKT) in Frage. Psychotherapie, Psychoedukation und Trialogische Ansätze stärken Verständnis, Alltagsbewältigung und Frühzeichen-Erkennung. Substanzkonsum, insbesondere Cannabis, kann das Risiko erhöhen; Schlafmuster, Medikation und Stressregulation beeinflussen den Verlauf. Frühzeitige Behandlung verbessert Outcomes erheblich.

Rolle von Aufklärung, Angehörigen und Trialog

Aufklärung, Erfahrungsaustausch und Einbindung von Angehörigen sind zentrale Bausteine der Betreuung. Nahestehende können Frühzeichen erkennen, Notfallpläne unterstützen und Belastungen reduzieren. Trialoge fördern gegenseitiges Verständnis zwischen Betroffenen, Angehörigen und Fachpersonen. Systematische Unterstützung für Angehörige ist ebenfalls wichtig, damit sie belastbar bleiben und eine unterstützende Begleitung ermöglichen.

Was Psychosen sind und wie sie sich äußern

Psychosen sind Erkrankungen, die das Erleben der Realität verzerren. Typische Zeichen sind Halluzinationen, Wahnvorstellungen und Denkstörungen. Sinneswahrnehmungen können real wirken, obwohl nichts Außenstehendes vorhanden ist. Wahnhafte Überzeugungen können sich auf Verfolgung, eigene Fähigkeiten oder Beziehungen beziehen. Begleitend verändern sich Denken, Fühlen und Verhalten. Ebenfalls möglich sind Stimmungsveränderungen, Schlafprobleme, Appetit und Alltagsleistungen.

Bezug zu Bipolarität und Formen von Psychosen

Bei Bipolarer Störung können psychotische Symptome in depressiven, manischen oder Mischphasen auftreten. Wahnhafte Inhalte passen oft zum jeweiligen Stimmungszustand. Bei Schizoaffektiver Störung treten psychotische und affektive Merkmale gleichermaßen auf, während Bipolarität primär stimmungsgetrieben ist. Nicht alle Betroffenen erleben Psychosen; Verlauf und Inhalte sind individuell verschieden. Übergänge zwischen Episoden können fließend sein.

Behandlung, Abgrenzung und Prävention

Akute Psychosen werden typischerweise mit Antipsychotika behandelt, oft kombiniert mit Stimmungsstabilisatoren. In schweren Fällen kommt Elektrokonvulsivtherapie (EKT) in Frage. Psychotherapie, Psychoedukation und Trialogische Ansätze stärken Verständnis, Alltagsbewältigung und Frühzeichen-Erkennung. Substanzkonsum, insbesondere Cannabis, kann das Risiko erhöhen; Schlafmuster, Medikation und Stressregulation beeinflussen den Verlauf. Frühzeitige Behandlung verbessert Outcomes erheblich.

Rolle von Aufklärung, Angehörigen und Trialog

Aufklärung, Erfahrungsaustausch und Einbindung von Angehörigen sind zentrale Bausteine der Betreuung. Nahestehende können Frühzeichen erkennen, Notfallpläne unterstützen und Belastungen reduzieren. Trialoge fördern gegenseitiges Verständnis zwischen Betroffenen, Angehörigen und Fachpersonen. Systematische Unterstützung für Angehörige ist ebenfalls wichtig, damit sie belastbar bleiben und eine unterstützende Begleitung ermöglichen.

crazy turn SPRACHROHR #5 - Tanja*

30.03.2026

Einblick in Tanjas Leben

Tanja, eine Mutter in ihren 30ern, teilt ihre bewegende Geschichte über den Umgang mit bipolarer Störung und psychotischen Episoden, die nach der Geburt ihrer Tochter auftraten. Sie beschreibt den emotionalen Kampf, der mit der Diagnose und den Herausforderungen, die sie als Mutter konfrontiert, verbunden ist. Trotz der Schwierigkeiten hat Tanja gelernt, ihre Krankheit zu akzeptieren und damit umzugehen.

Die Suche nach Hilfe

Die Reise zur Stabilität war lang und geprägt von Rückschlägen. Tanja berichtet, dass sie erst Jahre nach der Geburt ihrer Tochter Hilfe erhalten hat, was ihre psychische Gesundheit stark beeinträchtigt hat. Ihre Erfahrungen mit Krankenhausaufenthalten und der Suche nach der richtigen Medikation sind zentral in ihrer Erzählung.

Familienbeziehungen und Verantwortung

Tanja reflektiert über die Auswirkungen ihrer Erkrankung auf ihre Beziehung zu ihrer Tochter. Sie lebt getrennt von ihr, da ihre Tochter bei der Großmutter wohnt, um ein stabiles Umfeld zu gewährleisten. Tanja empfindet eine tiefe Eifersucht und Trauer darüber, nicht die Mutter sein zu können, die sie gerne wäre, was sie emotional stark belastet.

Die Bedeutung von Kunst und Musik

Kreativität spielt eine wichtige Rolle in Tanjas Leben. Sie hat eine Biografie über ihre Erkrankung geschrieben und Musik verbindet sie mit ihrer Tochter. Diese gemeinsamen Erlebnisse sind für Tanja eine Quelle der Freude und des Trostes in schwierigen Zeiten.

Stigmatisierung psychischer Erkrankungen

Tanja setzt sich dafür ein, das Stigma rund um psychische Erkrankungen zu verringern, und möchte anderen Betroffenen Mut machen, offen über ihre Erfahrungen zu sprechen. Sie betont, wie wichtig es ist, die Krankheit als solche anzuerkennen und dass es möglich ist, mit ihr zu leben.

Einblick in Tanjas Leben

Tanja, eine Mutter in ihren 30ern, teilt ihre bewegende Geschichte über den Umgang mit bipolarer Störung und psychotischen Episoden, die nach der Geburt ihrer Tochter auftraten. Sie beschreibt den emotionalen Kampf, der mit der Diagnose und den Herausforderungen, die sie als Mutter konfrontiert, verbunden ist. Trotz der Schwierigkeiten hat Tanja gelernt, ihre Krankheit zu akzeptieren und damit umzugehen.

Die Suche nach Hilfe

Die Reise zur Stabilität war lang und geprägt von Rückschlägen. Tanja berichtet, dass sie erst Jahre nach der Geburt ihrer Tochter Hilfe erhalten hat, was ihre psychische Gesundheit stark beeinträchtigt hat. Ihre Erfahrungen mit Krankenhausaufenthalten und der Suche nach der richtigen Medikation sind zentral in ihrer Erzählung.

Familienbeziehungen und Verantwortung

Tanja reflektiert über die Auswirkungen ihrer Erkrankung auf ihre Beziehung zu ihrer Tochter. Sie lebt getrennt von ihr, da ihre Tochter bei der Großmutter wohnt, um ein stabiles Umfeld zu gewährleisten. Tanja empfindet eine tiefe Eifersucht und Trauer darüber, nicht die Mutter sein zu können, die sie gerne wäre, was sie emotional stark belastet.

Die Bedeutung von Kunst und Musik

Kreativität spielt eine wichtige Rolle in Tanjas Leben. Sie hat eine Biografie über ihre Erkrankung geschrieben und Musik verbindet sie mit ihrer Tochter. Diese gemeinsamen Erlebnisse sind für Tanja eine Quelle der Freude und des Trostes in schwierigen Zeiten.

Stigmatisierung psychischer Erkrankungen

Tanja setzt sich dafür ein, das Stigma rund um psychische Erkrankungen zu verringern, und möchte anderen Betroffenen Mut machen, offen über ihre Erfahrungen zu sprechen. Sie betont, wie wichtig es ist, die Krankheit als solche anzuerkennen und dass es möglich ist, mit ihr zu leben.