Gesundheitsmarkt-Podcast
Podcast
de-de

Gesundheitsmarkt-Podcast

Dr. Philipp Köbe

Beschreibung

Der Podcast rund um Innovation, Wettbewerb und die Zukunft des Gesundheitswesens.

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Die Zukunft von Machine Learning, LLMs & Co. in der Gesundheitsversorgung im Gespräch mit Christian Wache

14.07.2026

Einführung in den Gesundheitsmarkt-Podcast

Im Gesundheitsmarkt-Podcast diskutiert Philipp Köbel mit Professor Christian Wache über künstliche Intelligenz (KI) in der Gesundheitsversorgung. Die Episode beleuchtet die Grundlagen von KI, Deep Learning, Machine Learning und die Entwicklungen rund um Large Language Models (LLMs).

Über den Gast: Christian Wache

Christian Wache ist Professor für medizinische Informatik an der Hochschule Konstanz. Er hat umfangreiche Erfahrung in der Gesundheits-IT und berät Krankenhäuser bei Digitalisierungsstrategien. Zudem ist er Mitbegründer des eHealth-Podcasts, der sich mit Themen der digitalen Gesundheitsversorgung beschäftigt.

Missverständnisse über KI

Wache erklärt, dass viele Menschen KI mit Tools wie ChatGPT verwechseln, obwohl KI ein viel breiteres Feld abdeckt. Er betont, dass KI in der Medizin bereits seit Jahren genutzt wird und dass das Verständnis ihrer Funktionsweise entscheidend ist, um ihre Anwendungen richtig einzuschätzen.

Arten des maschinellen Lernens

Es werden drei Hauptarten des maschinellen Lernens erläutert: Supervised Learning, bei dem ein Mensch als Lehrer fungiert; Unsupervised Learning, das selbstständiges Entdecken ermöglicht; und Reinforcement Learning, wo das Lernen durch Belohnung erfolgt. Jedes dieser Modelle hat spezifische Anwendungen in der Medizin.

ChatGPT und seine Funktionsweise

Wache beschreibt, wie ChatGPT und ähnliche LLMs arbeiten, indem sie auf riesige Datenmengen zugreifen und kontextbasierte Wortvorhersagen treffen. Er warnt jedoch vor den Risiken von Halluzinationen, bei denen falsche Informationen generiert werden, was insbesondere in der Medizin problematisch sein kann.

Potenzial der KI im Gesundheitswesen

Die Diskussion umfasst auch die Anwendungsmöglichkeiten von KI in der medizinischen Diagnostik, beispielsweise in der Radiologie und bei der Erstellung von Arztbriefen. Wache hebt hervor, dass KI dabei helfen kann, die Effizienz und Qualität der medizinischen Versorgung zu verbessern, warnt jedoch vor den Herausforderungen der Datenqualität und der Notwendigkeit klarer Compliance-Regeln.

Schlussgedanken

Abschließend äußert Wache Optimismus über die zukünftige Entwicklung von KI im Gesundheitswesen, betont jedoch die Wichtigkeit eines fundierten Verständnisses ihrer Möglichkeiten und Grenzen. Ein reflektierter Umgang mit Technologie ist entscheidend für die erfolgreiche Integration von KI in die Gesundheitsversorgung.

Einführung in den Gesundheitsmarkt-Podcast

Im Gesundheitsmarkt-Podcast diskutiert Philipp Köbel mit Professor Christian Wache über künstliche Intelligenz (KI) in der Gesundheitsversorgung. Die Episode beleuchtet die Grundlagen von KI, Deep Learning, Machine Learning und die Entwicklungen rund um Large Language Models (LLMs).

Über den Gast: Christian Wache

Christian Wache ist Professor für medizinische Informatik an der Hochschule Konstanz. Er hat umfangreiche Erfahrung in der Gesundheits-IT und berät Krankenhäuser bei Digitalisierungsstrategien. Zudem ist er Mitbegründer des eHealth-Podcasts, der sich mit Themen der digitalen Gesundheitsversorgung beschäftigt.

Missverständnisse über KI

Wache erklärt, dass viele Menschen KI mit Tools wie ChatGPT verwechseln, obwohl KI ein viel breiteres Feld abdeckt. Er betont, dass KI in der Medizin bereits seit Jahren genutzt wird und dass das Verständnis ihrer Funktionsweise entscheidend ist, um ihre Anwendungen richtig einzuschätzen.

Arten des maschinellen Lernens

Es werden drei Hauptarten des maschinellen Lernens erläutert: Supervised Learning, bei dem ein Mensch als Lehrer fungiert; Unsupervised Learning, das selbstständiges Entdecken ermöglicht; und Reinforcement Learning, wo das Lernen durch Belohnung erfolgt. Jedes dieser Modelle hat spezifische Anwendungen in der Medizin.

ChatGPT und seine Funktionsweise

Wache beschreibt, wie ChatGPT und ähnliche LLMs arbeiten, indem sie auf riesige Datenmengen zugreifen und kontextbasierte Wortvorhersagen treffen. Er warnt jedoch vor den Risiken von Halluzinationen, bei denen falsche Informationen generiert werden, was insbesondere in der Medizin problematisch sein kann.

Potenzial der KI im Gesundheitswesen

Die Diskussion umfasst auch die Anwendungsmöglichkeiten von KI in der medizinischen Diagnostik, beispielsweise in der Radiologie und bei der Erstellung von Arztbriefen. Wache hebt hervor, dass KI dabei helfen kann, die Effizienz und Qualität der medizinischen Versorgung zu verbessern, warnt jedoch vor den Herausforderungen der Datenqualität und der Notwendigkeit klarer Compliance-Regeln.

Schlussgedanken

Abschließend äußert Wache Optimismus über die zukünftige Entwicklung von KI im Gesundheitswesen, betont jedoch die Wichtigkeit eines fundierten Verständnisses ihrer Möglichkeiten und Grenzen. Ein reflektierter Umgang mit Technologie ist entscheidend für die erfolgreiche Integration von KI in die Gesundheitsversorgung.

KI-Anwendungen in der gesetzlichen Krankenversicherung im Gespräch mit Mathias Krisam

15.05.2026

Hintergrund des Gastes und Fokus der Beratung

Der Gast ist Gründer und Geschäftsführer eines Gesundheitsunternehmens, das Krankenkassen beim Einsatz von KI unterstützt. Sein Werdegang verbindet Medizin, Sozialwissenschaften und Beratung, mit Stationen bei einer führenden Strategieberatung. Die Firma entwickelt KI-Lösungen für Wissensmanagement, Automatisierung, Kommunikation und Versorgung und arbeitet eng mit Charité-Wissenschaftlern zusammen, um medizinisches Wissen mit Verhaltenswissenschaft, Gesundheitskommunikation und digitalen Lösungen zu verknüpfen.

Erfahrungen und Highlights von der Messe DEMEA

In der Episode wird der Messeauftritt beschrieben: Neuer Name, neues Branding, direkter Kundenkontakt und viele Termine. Die Veranstaltung diente als Bühne, um aktuelle Produkte zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen, insbesondere zu Krankenkassen und weiteren Akteuren wie KVen oder MVZs. Die Zeit war intensiv, doch sichtbar wurden konkrete Rückmeldungen und Interesse an digitalen Lösungen.

Stand der KI-Digitalisierung in GKV und konkrete Use Cases

Es zeigt sich eine zunehmende Offenheit für KI-Anwendungen in der GKV. Es gibt konkrete Use Cases mit messbarem Nutzen, darunter wissensbasierte Systeme, Automatisierung von Prozessen und Unterstützung bei Kommunikation. Wichtig ist, Probleme problembezogen zu lösen, nicht nur Technologie zu predigen. Organisatorisch werden Fachbereiche in den Wandel eingebunden, IT infrastukturell aufgestellt und zentrale versus dezentrale Steuerung diskutiert.

Hürden, Konsolidierung und Zukunftsausblicke

Zu den Hürden zählen Datenschutz, kulturelle Widerstände und die Frage nach Verantwortlichkeiten. Die Gesprächspartner plädieren für Praxisnähe, dezentrale Umsetzung und klare Verantwortlichkeiten in den Fachbereichen. Konsolidierung wird ambivalent gesehen: Potenziale bestehen, doch der Wettbewerb soll sinnvoll gestaltet sein. Im Blick stehen qualitätsbasierte Vergütung, basisorientierte Versicherungskonzepte und der weitere Ausbau praxisnaher KI-Lösungen, um Versorgung effizienter zu gestalten.

Hintergrund des Gastes und Fokus der Beratung

Der Gast ist Gründer und Geschäftsführer eines Gesundheitsunternehmens, das Krankenkassen beim Einsatz von KI unterstützt. Sein Werdegang verbindet Medizin, Sozialwissenschaften und Beratung, mit Stationen bei einer führenden Strategieberatung. Die Firma entwickelt KI-Lösungen für Wissensmanagement, Automatisierung, Kommunikation und Versorgung und arbeitet eng mit Charité-Wissenschaftlern zusammen, um medizinisches Wissen mit Verhaltenswissenschaft, Gesundheitskommunikation und digitalen Lösungen zu verknüpfen.

Erfahrungen und Highlights von der Messe DEMEA

In der Episode wird der Messeauftritt beschrieben: Neuer Name, neues Branding, direkter Kundenkontakt und viele Termine. Die Veranstaltung diente als Bühne, um aktuelle Produkte zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen, insbesondere zu Krankenkassen und weiteren Akteuren wie KVen oder MVZs. Die Zeit war intensiv, doch sichtbar wurden konkrete Rückmeldungen und Interesse an digitalen Lösungen.

Stand der KI-Digitalisierung in GKV und konkrete Use Cases

Es zeigt sich eine zunehmende Offenheit für KI-Anwendungen in der GKV. Es gibt konkrete Use Cases mit messbarem Nutzen, darunter wissensbasierte Systeme, Automatisierung von Prozessen und Unterstützung bei Kommunikation. Wichtig ist, Probleme problembezogen zu lösen, nicht nur Technologie zu predigen. Organisatorisch werden Fachbereiche in den Wandel eingebunden, IT infrastukturell aufgestellt und zentrale versus dezentrale Steuerung diskutiert.

Hürden, Konsolidierung und Zukunftsausblicke

Zu den Hürden zählen Datenschutz, kulturelle Widerstände und die Frage nach Verantwortlichkeiten. Die Gesprächspartner plädieren für Praxisnähe, dezentrale Umsetzung und klare Verantwortlichkeiten in den Fachbereichen. Konsolidierung wird ambivalent gesehen: Potenziale bestehen, doch der Wettbewerb soll sinnvoll gestaltet sein. Im Blick stehen qualitätsbasierte Vergütung, basisorientierte Versicherungskonzepte und der weitere Ausbau praxisnaher KI-Lösungen, um Versorgung effizienter zu gestalten.

Gesundheit ins Grundgesetz! Die Vision und die Hintergründe im Gespräch mit Andrea Galle

22.04.2026

Aktuelle Gesundheitslage und Präventionsbedarf

Es wird eine steigende Krankheitslast beschrieben, verbunden mit moderatem Selbstbild der Gesundheit. Trotz hoher Gesundheitsausgaben liegt das Outcome im Mittelfeld. Prävention bleibt unterrepräsentiert, während viel in Programme wie Kurse, betriebliches Gesundheitsmanagement und Lebenswelten investiert wird. Dennoch erreichen diese Angebote oft nur einen Teil der Bevölkerung, während vor allem diejenigen mit bereits guter Verfassung profitieren.

Initiative: Gesundheit im Grundgesetz

Eine Petition plädiert für ein Grundrecht auf Gesundheit, um Rahmenbedingungen für gesunde Verhältnisse zu schaffen. Statt individuelles Verhalten zu beleuchten, soll der Staat stärker regulierend eingreifen und Umwelteinflüsse, Werbung und Ernährungsgewohnheiten beeinflussen. Ziel ist, Lebensbedingungen so zu gestalten, dass gesunde Entscheidungen erleichtert werden und Prävention systemisch verankert wird.

Umwelt, Regulierung und Anreize

Es wird betont, dass Regulierung sinnvoll ist, nicht zum Verbot, sondern zur Förderung gesunder Optionen. Beispiele umfassen Zuckersteuer, besseres Schulessen, regionale vs. hochverarbeitete Lebensmittel sowie eine klare Kennzeichnung. Gleichzeitig wird diskutiert, wie Algorithmen und Werbung Gesundheitsverhalten beeinflussen und wie policy-basierte Ansätze helfen könnten, gesundheitsschädliche Anreize abzubauen.

Ausblick, Umsetzung und Bürgerbeteiligung

Die Vision umfasst ein stark präventiv ausgerichtetes Primärversorgungssystem, das Abbiegespuren betont und Anreize für gesundheitsfördernde Maßnahmen schafft. Es wird eine breitere gesellschaftliche Debatte gefordert, in der auch Patientinnen- und Patientenvertretung stärker gehört wird. Zur Beschleunigung werden Unterschriften gesammelt, um eine öffentliche Anhörung im Parlament zu ermöglichen und eine breitere Mitwirkung zu fördern.

Aktuelle Gesundheitslage und Präventionsbedarf

Es wird eine steigende Krankheitslast beschrieben, verbunden mit moderatem Selbstbild der Gesundheit. Trotz hoher Gesundheitsausgaben liegt das Outcome im Mittelfeld. Prävention bleibt unterrepräsentiert, während viel in Programme wie Kurse, betriebliches Gesundheitsmanagement und Lebenswelten investiert wird. Dennoch erreichen diese Angebote oft nur einen Teil der Bevölkerung, während vor allem diejenigen mit bereits guter Verfassung profitieren.

Initiative: Gesundheit im Grundgesetz

Eine Petition plädiert für ein Grundrecht auf Gesundheit, um Rahmenbedingungen für gesunde Verhältnisse zu schaffen. Statt individuelles Verhalten zu beleuchten, soll der Staat stärker regulierend eingreifen und Umwelteinflüsse, Werbung und Ernährungsgewohnheiten beeinflussen. Ziel ist, Lebensbedingungen so zu gestalten, dass gesunde Entscheidungen erleichtert werden und Prävention systemisch verankert wird.

Umwelt, Regulierung und Anreize

Es wird betont, dass Regulierung sinnvoll ist, nicht zum Verbot, sondern zur Förderung gesunder Optionen. Beispiele umfassen Zuckersteuer, besseres Schulessen, regionale vs. hochverarbeitete Lebensmittel sowie eine klare Kennzeichnung. Gleichzeitig wird diskutiert, wie Algorithmen und Werbung Gesundheitsverhalten beeinflussen und wie policy-basierte Ansätze helfen könnten, gesundheitsschädliche Anreize abzubauen.

Ausblick, Umsetzung und Bürgerbeteiligung

Die Vision umfasst ein stark präventiv ausgerichtetes Primärversorgungssystem, das Abbiegespuren betont und Anreize für gesundheitsfördernde Maßnahmen schafft. Es wird eine breitere gesellschaftliche Debatte gefordert, in der auch Patientinnen- und Patientenvertretung stärker gehört wird. Zur Beschleunigung werden Unterschriften gesammelt, um eine öffentliche Anhörung im Parlament zu ermöglichen und eine breitere Mitwirkung zu fördern.