Gesundheit Argumentiert
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Gesundheit Argumentiert

MedMedia Verlag

Beschreibung

Gesundheit argumentiert – der Relatus-Podcast blickt hinter die Kulissen des österreichischen Gesundheitswesens. Wir legen die Finger in die Wunden des Systems, reden über Dinge, die weh tun und suchen vor allem nach Therapien für bestehende Probleme.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Thomas E. Dorner, Professor für Gerontologie am Zentrum für Public Health der MedUni Wien

30.08.2026

Einführung in den Podcast

Der Podcast "Gesundheit argumentiert" beleuchtet aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Gesundheitswesen durch Gespräche mit Experten und Praktikern. Moderiert wird die Episode von Michael Eippeldauer und Martin Rümmerle.

Demografie und ihre Auswirkungen auf das Gesundheitswesen

Das Thema Demografie, insbesondere das Altern der Bevölkerung, wird als entscheidender Faktor für die Gesundheitspolitik und das Gesundheitssystem betrachtet. Professor Thomas E. Dorner, Experte für Gerontologie, diskutiert, wie die ältere Bevölkerung das Gesundheitswesen beeinflusst und welche Herausforderungen sich daraus ergeben.

Forschungsschwerpunkte in der Gerontologie

Dorner beschreibt seine Forschungsschwerpunkte in der Gerontologie, die sich auf gesundes Altern und die notwendigen Versorgungsstrukturen konzentrieren. Er hebt den Unterschied zwischen Gerontologie (Studium des Alterns) und Geriatrie (medizinische Versorgung älterer Menschen) hervor.

Demografische Veränderungen und Kosten

Der Anstieg der älteren Bevölkerung wird oft als Kostenfaktor im Gesundheitswesen angesehen. Dorner erklärt, dass die größten Ausgaben im Gesundheitswesen nicht nur mit dem Alter, sondern auch mit der Schwere von Erkrankungen am Lebensende zusammenhängen.

Soziale Determinanten der Gesundheit

Die Lebensqualität und Lebenserwartung sind stark von sozialen Faktoren wie Einkommen und Bildung beeinflusst. Dorner betont die Notwendigkeit komplexer Lösungen, um gesundheitliche Ungleichheiten zu adressieren.

Gesunde Lebensjahre und Longevity

Die Diskussion über gesunde Lebensjahre zeigt, dass Österreich im internationalen Vergleich zurückliegt. Dorner nennt körperliche Aktivität, sinnvolle Tätigkeiten, soziale Unterstützung und ausgewogene Ernährung als zentrale Faktoren für ein gesundes Altern.

Prävention im Alter

Dorner ermutigt dazu, auch im hohen Alter präventive Maßnahmen zu ergreifen, insbesondere durch körperliche Aktivität. Er stellt fest, dass es nie zu spät ist, um an Gesundheit zu arbeiten und positive Veränderungen zu bewirken.

Einführung in den Podcast

Der Podcast "Gesundheit argumentiert" beleuchtet aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Gesundheitswesen durch Gespräche mit Experten und Praktikern. Moderiert wird die Episode von Michael Eippeldauer und Martin Rümmerle.

Demografie und ihre Auswirkungen auf das Gesundheitswesen

Das Thema Demografie, insbesondere das Altern der Bevölkerung, wird als entscheidender Faktor für die Gesundheitspolitik und das Gesundheitssystem betrachtet. Professor Thomas E. Dorner, Experte für Gerontologie, diskutiert, wie die ältere Bevölkerung das Gesundheitswesen beeinflusst und welche Herausforderungen sich daraus ergeben.

Forschungsschwerpunkte in der Gerontologie

Dorner beschreibt seine Forschungsschwerpunkte in der Gerontologie, die sich auf gesundes Altern und die notwendigen Versorgungsstrukturen konzentrieren. Er hebt den Unterschied zwischen Gerontologie (Studium des Alterns) und Geriatrie (medizinische Versorgung älterer Menschen) hervor.

Demografische Veränderungen und Kosten

Der Anstieg der älteren Bevölkerung wird oft als Kostenfaktor im Gesundheitswesen angesehen. Dorner erklärt, dass die größten Ausgaben im Gesundheitswesen nicht nur mit dem Alter, sondern auch mit der Schwere von Erkrankungen am Lebensende zusammenhängen.

Soziale Determinanten der Gesundheit

Die Lebensqualität und Lebenserwartung sind stark von sozialen Faktoren wie Einkommen und Bildung beeinflusst. Dorner betont die Notwendigkeit komplexer Lösungen, um gesundheitliche Ungleichheiten zu adressieren.

Gesunde Lebensjahre und Longevity

Die Diskussion über gesunde Lebensjahre zeigt, dass Österreich im internationalen Vergleich zurückliegt. Dorner nennt körperliche Aktivität, sinnvolle Tätigkeiten, soziale Unterstützung und ausgewogene Ernährung als zentrale Faktoren für ein gesundes Altern.

Prävention im Alter

Dorner ermutigt dazu, auch im hohen Alter präventive Maßnahmen zu ergreifen, insbesondere durch körperliche Aktivität. Er stellt fest, dass es nie zu spät ist, um an Gesundheit zu arbeiten und positive Veränderungen zu bewirken.

Volker Knestel, Geschäftsführer NÖ-Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS)

18.08.2026

Einleitung zum Gesundheitswesen

Der Podcast behandelt die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im österreichischen Gesundheitswesen. Gastgeber sind der Gesundheitspolitik- und Strategieberater Michael Eippeldauer sowie der Gesundheitspublizist Martin Rümmerle.

Duale Finanzierung und Herausforderungen

Die duale Finanzierung des Gesundheitswesens zwischen Bund und Ländern führt zu Reibungsverlusten. In Niederösterreich konnte ein gemeinsamer Plan zur besseren Steuerung zwischen niedergelassenen und stationären Bereichen entwickelt werden.

Finanzierung und Ausgaben

In Österreich entfallen 51 Prozent der Gesundheitsausgaben auf Länder und Gemeinden, während der Bund nur 5 Prozent finanziert. Die Personalkosten, die durch Inflation und steigende Gehälter in die Höhe schnellen, belasten das System erheblich.

Personal und Versorgung

Die Herausforderung im Gesundheitswesen ist, die Qualität der Versorgung bei steigenden Personalkosten sicherzustellen. Die Arbeitszeiten von medizinischem Personal haben sich verändert, was zu einer höheren Fluktuation führt.

Kooperation in Niederösterreich

In Niederösterreich wurde ein einjähriger Prozess initiiert, um alle Stakeholder in die Entwicklung eines Gesundheitsplans einzubeziehen. Ziel ist eine Verbesserung der Versorgungsstrukturen unter Einbeziehung aller Akteure im Gesundheitssystem.

Kommunikation und Akzeptanz

Die Bevölkerung hat oft Angst vor Veränderungen im Gesundheitswesen. Eine klare und offene Kommunikation ist entscheidend, um Vertrauen zu schaffen und die Akzeptanz für notwendige Veränderungen zu erhöhen.

Medizinischer Fortschritt

Der medizinische Fortschritt erfordert Anpassungen im Gesundheitssystem. Ambulante Behandlungen nehmen zu, und es muss mehr über neue Möglichkeiten informiert werden, um die Bevölkerung über die aktuellen Entwicklungen aufzuklären.

Nachsorge und Pflege

Eine optimale Nachsorge ist entscheidend, um Patienten nach Krankenhausaufenthalten besser zu betreuen. Dies sollte nicht nur im Klinikbett, sondern auch in der häuslichen Pflege geschehen.

Schlussfolgerung

Der Gesundheitsplan 2040 in Niederösterreich zielt darauf ab, die Versorgung zu verbessern, indem neue Strukturen geschaffen werden, bevor bestehende abgebaut werden. Eine integrierte Planung zwischen ambulanten und stationären Angeboten ist von zentraler Bedeutung.

Einleitung zum Gesundheitswesen

Der Podcast behandelt die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im österreichischen Gesundheitswesen. Gastgeber sind der Gesundheitspolitik- und Strategieberater Michael Eippeldauer sowie der Gesundheitspublizist Martin Rümmerle.

Duale Finanzierung und Herausforderungen

Die duale Finanzierung des Gesundheitswesens zwischen Bund und Ländern führt zu Reibungsverlusten. In Niederösterreich konnte ein gemeinsamer Plan zur besseren Steuerung zwischen niedergelassenen und stationären Bereichen entwickelt werden.

Finanzierung und Ausgaben

In Österreich entfallen 51 Prozent der Gesundheitsausgaben auf Länder und Gemeinden, während der Bund nur 5 Prozent finanziert. Die Personalkosten, die durch Inflation und steigende Gehälter in die Höhe schnellen, belasten das System erheblich.

Personal und Versorgung

Die Herausforderung im Gesundheitswesen ist, die Qualität der Versorgung bei steigenden Personalkosten sicherzustellen. Die Arbeitszeiten von medizinischem Personal haben sich verändert, was zu einer höheren Fluktuation führt.

Kooperation in Niederösterreich

In Niederösterreich wurde ein einjähriger Prozess initiiert, um alle Stakeholder in die Entwicklung eines Gesundheitsplans einzubeziehen. Ziel ist eine Verbesserung der Versorgungsstrukturen unter Einbeziehung aller Akteure im Gesundheitssystem.

Kommunikation und Akzeptanz

Die Bevölkerung hat oft Angst vor Veränderungen im Gesundheitswesen. Eine klare und offene Kommunikation ist entscheidend, um Vertrauen zu schaffen und die Akzeptanz für notwendige Veränderungen zu erhöhen.

Medizinischer Fortschritt

Der medizinische Fortschritt erfordert Anpassungen im Gesundheitssystem. Ambulante Behandlungen nehmen zu, und es muss mehr über neue Möglichkeiten informiert werden, um die Bevölkerung über die aktuellen Entwicklungen aufzuklären.

Nachsorge und Pflege

Eine optimale Nachsorge ist entscheidend, um Patienten nach Krankenhausaufenthalten besser zu betreuen. Dies sollte nicht nur im Klinikbett, sondern auch in der häuslichen Pflege geschehen.

Schlussfolgerung

Der Gesundheitsplan 2040 in Niederösterreich zielt darauf ab, die Versorgung zu verbessern, indem neue Strukturen geschaffen werden, bevor bestehende abgebaut werden. Eine integrierte Planung zwischen ambulanten und stationären Angeboten ist von zentraler Bedeutung.

Ulrike Königsberger-Ludwig, Staatssekretärin im Gesundheitsministerium

30.07.2026

Einleitung

Der Podcast bietet Einblicke in die Entwicklungen und Herausforderungen im Gesundheitswesen, insbesondere die geplanten Reformen zur Finanzierung und Steuerung zwischen Bund, Ländern und Krankenkassen.

Stärkung der Primärversorgung

Ein zentrales Thema der Reform ist die Stärkung des niedergelassenen Bereichs, um die fachärztliche Versorgung zu verbessern. Die Regierung plant, die Zahl der Primärversorgungseinheiten erheblich zu erhöhen und die Rolle der Allgemeinmedizin zu stärken.

Herausforderungen und offene Fragen

Es gibt noch viele offene Punkte, die verhandelt werden müssen, insbesondere hinsichtlich der Versorgungssituation in verschiedenen Regionen und der Notwendigkeit, die Wartezeiten zu reduzieren. Die Reform soll sicherstellen, dass Patientinnen und Patienten effizienter versorgt werden.

Prävention und Gesundheitskompetenz

Im Bereich der Prävention besteht erheblicher Aufholbedarf, da nur ein kleiner Teil der Gesundheitsausgaben dafür verwendet wird. Es werden Anstrengungen unternommen, um die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung zu fördern.

Rolle der Apotheker

Die Bedeutung der Apotheker in der Gesundheitsversorgung wird hervorgehoben, insbesondere in Bezug auf Medikamentenverträglichkeit und mögliche Impfungen in Apotheken.

Digitalisierung im Gesundheitswesen

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens, insbesondere die Einführung des elektronischen Eltern-Kind-Passes, wird behandelt. Es gibt Verzögerungen, aber es wird betont, dass eine sorgfältige Umsetzung wichtig ist, um Vertrauen in digitale Lösungen zu stärken.

Demografische Entwicklung und medizinischer Fortschritt

Die demografische Entwicklung und der medizinische Fortschritt stellen Kostentreiber im Gesundheitssystem dar, weshalb eine langfristige Planung und Anpassung der Versorgungslandschaft benötigt werden.

Entscheidungsprozesse im Gesundheitswesen

Es wird diskutiert, dass die Entscheidungsprozesse im Gesundheitswesen oft langwierig sind, was durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure bedingt ist. Schnellere Entscheidungsprozesse sollen durch Reformen erreicht werden.

Einleitung

Der Podcast bietet Einblicke in die Entwicklungen und Herausforderungen im Gesundheitswesen, insbesondere die geplanten Reformen zur Finanzierung und Steuerung zwischen Bund, Ländern und Krankenkassen.

Stärkung der Primärversorgung

Ein zentrales Thema der Reform ist die Stärkung des niedergelassenen Bereichs, um die fachärztliche Versorgung zu verbessern. Die Regierung plant, die Zahl der Primärversorgungseinheiten erheblich zu erhöhen und die Rolle der Allgemeinmedizin zu stärken.

Herausforderungen und offene Fragen

Es gibt noch viele offene Punkte, die verhandelt werden müssen, insbesondere hinsichtlich der Versorgungssituation in verschiedenen Regionen und der Notwendigkeit, die Wartezeiten zu reduzieren. Die Reform soll sicherstellen, dass Patientinnen und Patienten effizienter versorgt werden.

Prävention und Gesundheitskompetenz

Im Bereich der Prävention besteht erheblicher Aufholbedarf, da nur ein kleiner Teil der Gesundheitsausgaben dafür verwendet wird. Es werden Anstrengungen unternommen, um die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung zu fördern.

Rolle der Apotheker

Die Bedeutung der Apotheker in der Gesundheitsversorgung wird hervorgehoben, insbesondere in Bezug auf Medikamentenverträglichkeit und mögliche Impfungen in Apotheken.

Digitalisierung im Gesundheitswesen

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens, insbesondere die Einführung des elektronischen Eltern-Kind-Passes, wird behandelt. Es gibt Verzögerungen, aber es wird betont, dass eine sorgfältige Umsetzung wichtig ist, um Vertrauen in digitale Lösungen zu stärken.

Demografische Entwicklung und medizinischer Fortschritt

Die demografische Entwicklung und der medizinische Fortschritt stellen Kostentreiber im Gesundheitssystem dar, weshalb eine langfristige Planung und Anpassung der Versorgungslandschaft benötigt werden.

Entscheidungsprozesse im Gesundheitswesen

Es wird diskutiert, dass die Entscheidungsprozesse im Gesundheitswesen oft langwierig sind, was durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure bedingt ist. Schnellere Entscheidungsprozesse sollen durch Reformen erreicht werden.