
WARUM JAZZ?
Stephanie Lottermoser
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Die Sache mit der Lebensplanung (mit Heidi Bayer)
Lebensplanung und Musikkarriere
Stefanie Lothar Moser reflektiert über ihre Entscheidung, mit Anfang 20 Berufsmusikerin zu werden, nachdem sie zuvor Kulturwissenschaften studiert hatte. Sie beschreibt die Unsicherheiten, die mit dem Musikstudium verbunden sind, und hebt hervor, wie wichtig es ist, eine klare Lebensplanung zu haben, insbesondere als Frau im Musikbereich.
Familienplanung und Beruf
Das Thema Familienplanung wird angesprochen, da es für viele Frauen im Musikberuf eine Herausforderung darstellt. Stefanie und ihre Gesprächspartnerin Heidi Bayer diskutieren ihre eigenen Erfahrungen und die gesellschaftlichen Erwartungen, die oft auf Frauen lasten. Sie betonen die Notwendigkeit einer unterstützenden Partnerschaft und die Bedeutung des Austauschs unter Kolleginnen.
Heidi Bayer: Karriere und Perspektiven
Heidi Bayer, Professorin für Trompete, teilt ihre Reise in die Musik und ihre Ansichten über die Herausforderungen, die die Kombination von Karriere und Familie mit sich bringt. Sie hebt hervor, dass es wichtig ist, junge Musikerinnen zu ermutigen und zu unterstützen, um ihre individuelle Stimme zu finden und sich im Musikbusiness zurechtzufinden.
Die Rolle der Hochschulbildung
Beide Frauen betonen die Bedeutung einer Hochschulausbildung, die nicht nur auf spielerische Exzellenz fokussiert ist, sondern auch die Lebensrealität der Studierenden berücksichtigt. Heidi beschreibt ihre Motivation, als Professorin Veränderungen in der Hochschulausbildung herbeizuführen und jungen Menschen zu helfen, ihren eigenen Weg in der Musik zu finden.
Musikalische Projekte und Akzeptanz
Heidi spricht über ihr neues Album, das in einer herausfordernden Zeit aufgenommen wurde, und betont die Akzeptanz der aktuellen Lebenssituation. Sie reflektiert darüber, wie wichtig es ist, die verschiedenen Lebensabschnitte zu dokumentieren und zu akzeptieren, dass nicht immer Zeit für Perfektion bleibt.

Die Sache mit der Unabhängigkeit
Einleitung zur Unabhängigkeit
Stefanie Lottermoser, eine Jazzmusikerin, reflektiert über die Herausforderungen und Vorzüge der Unabhängigkeit in ihrer Karriere. Sie hat kürzlich ein eigenes Musiklabel gegründet und plant, einen neuen Podcast zu moderieren, der sich mit verschiedenen Themen rund um Jazz und Kultur beschäftigt.
Persönlicher Werdegang und Themen
Lottermoser beschreibt ihren Werdegang im Jazz, der durch eine nicht-künstlerische Familie geprägt ist. Sie plant, Themen wie Klassismus, Diversität und Feminismus in ihrem Podcast zu behandeln, um eine tiefere Diskussion über deren Einfluss auf die Jazzszene zu ermöglichen.
Musik als Antrieb
Die Musik steht im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Sie betont, dass das Streben, die beste Musikerin zu werden, ihre Hauptmotivation ist. Der Podcast soll eine Plattform sein, um über persönliche und gesellschaftliche Themen zu sprechen, die im Jazz relevant sind.
Herausforderungen der Unabhängigkeit
Lottermoser diskutiert die Herausforderungen, die mit der Unabhängigkeit als Künstlerin einhergehen, einschließlich der Verantwortung für Veröffentlichungen und Bandmanagement. Sie beschreibt, wie ihre Erfahrungen im Jazz, insbesondere in einem männlich dominierten Umfeld, sie gelehrt haben, die Kontrolle über ihre Karriere zu übernehmen.
Ausblick auf den Podcast
Der Podcast wird als Möglichkeit gesehen, verschiedene Perspektiven und Themen im Jazz zu beleuchten. Lottermoser lädt die Zuhörer ein, ihre Anregungen und Fragen zu teilen und bietet eine Playlist mit inspirierender Musik an, um die Vielfalt des Jazz zu zeigen.

40 - Eva Klesse
Lebensrealitäten und Diskriminierung
Der Podcast thematisiert die unterschiedlichen Lebensrealitäten von Frauen, queeren Personen und People of Color im Vergleich zu weißen Männern. Diese Unterschiede zu akzeptieren und zu verstehen, ist entscheidend, um eine inklusivere Gesellschaft zu schaffen.
Einführung und Jubiläum
Stefanie Lottermoser begrüßt die Hörerinnen und Hörer zu ihrer 40. Episode und spricht über die Verbreitung des Podcasts, der ursprünglich einen Fokus auf die Jazzszene in Hamburg hatte, mittlerweile aber auch internationales Interesse geweckt hat.
Gast: Eva Klesse
Die Episode bietet einen tiefen Einblick in das Leben und die Karriere von Eva Klesse, einer erfolgreichen Jazzmusikerin, Komponistin und Professorin für Schlagzeug. Sie erzählt von ihrer Arbeit, ihrem Werdegang und den Herausforderungen als Frau in einem männlich dominierten Umfeld.
Persönliche Erfahrungen und Motivation
Eva Klesse reflektiert über ihre Zeit in der Musikschule und ihre Entscheidung, Medizin abzulehnen, um Musik zu studieren. Sie spricht über die Wichtigkeit von Gemeinschaft und ihre Motivation, Menschen eine Stimme zu geben.
Künstlerische Zusammenarbeit
Das Eva-Klesse-Quartett hat sich durch jahrelange Zusammenarbeit eine einzigartige Klangsprache erarbeitet. Klesse erläutert, wie neue Stücke entstehen und betont die Bedeutung des kreativen Austauschs innerhalb der Band.
Soziale Verantwortung und Gendergerechtigkeit
Ein zentraler Punkt des Gesprächs ist das ungleiche Geschlechterverhältnis an Hochschulen für Jazzmusik. Klesse äußert sich kritisch über die geringe Anzahl von Frauen in Professuren und den gesellschaftlichen Druck, der auf Frauen lastet. Sie fordert mehr Sichtbarkeit und Unterstützung für weiblich gelesene Musikerinnen.
Aktuelle Projekte
Eva Klesse spricht über ihr aktuelles Album „Stimmen“, das Geschichten von Menschen erzählt, die oft nicht gehört werden. Ihr Ziel ist es, diese Stimmen durch ihre Musik zu stärken und eine Plattform zu bieten.