Doing Time, Talking Crime
Podcast
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Doing Time, Talking Crime

Max Planck Institute for the Study of Crime, Security and Law

Beschreibung

A podcast about the research currently being conducted at the Max PIanck Institute for the Study of Crime, Security and Law in Freiburg, Germany.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

20 Years of EUCRIM

14.04.2026

Ursprung und Zweck des Journals

Das Magazin entstand aus der Idee, über Entwicklungen im Europäischen Strafrecht zu informieren und eine Brücke zwischen EU-Politik, Wissenschaft und Praxis zu schlagen. Aus einer Newsletter-Tradition hervorgehend verbindet Oikrim Berichte, kurze Beiträge und wissenschaftliche Artikel. Der Fokus lag früh auf der Verbindung von nationalem Recht, EU-Recht und einschlägigen Fragen der Finanz- und Strafrechtskoordination.

Inhalte, Themenentwicklung und Reichweite

In zwei Jahrzehnten wandelten sich die Themen von regelmäßigen Kernfragen wie dem Europäischen Haftbefehl hin zu neuen Feldern wie Rechtsstaatlichkeit, digitale Regulierung und KI. Die Publikation dient als Übersetzerraum zwischen EU-Politik, technischen Entwicklungen und kriminaljuristischer Debatte, wobei Leserinnen und Leser aus Praxis, Lehre und Politik adressiert werden.

Struktur, Sprache und Offene Zugänglichkeit

Oikrim kombiniert Newsletter-Elemente mit wissenschaftlichen Artikeln und legt Wert auf klare, verständliche Sprache. Die Redaktion unterstützt Autorinnen und Autoren bei Struktur, Logik und Stil, während Sprachredakteurinnen Feinheiten wie Tense und Klarheit optimieren. Das Journal arbeitet mehrsprachig, mit Englisch als Hauptsprache, und bietet Diamond Open Access.

Publikum, Wirkung und Zukunftsperspektiven

Die Plattform richtet sich an Rechtspraktiker, Wissenschaftlerinnen, Institutionen und Entscheidungsträgerinnen in ganz Europa. Als öffentlicher Wissensraum fördert sie den Austausch über europäisches Straf- und Verwaltungsrecht, neue Entwicklungen und juristische Modelle, um Transparenz, Verständlichkeit und Breite der Debatte zu stärken.

Ursprung und Zweck des Journals

Das Magazin entstand aus der Idee, über Entwicklungen im Europäischen Strafrecht zu informieren und eine Brücke zwischen EU-Politik, Wissenschaft und Praxis zu schlagen. Aus einer Newsletter-Tradition hervorgehend verbindet Oikrim Berichte, kurze Beiträge und wissenschaftliche Artikel. Der Fokus lag früh auf der Verbindung von nationalem Recht, EU-Recht und einschlägigen Fragen der Finanz- und Strafrechtskoordination.

Inhalte, Themenentwicklung und Reichweite

In zwei Jahrzehnten wandelten sich die Themen von regelmäßigen Kernfragen wie dem Europäischen Haftbefehl hin zu neuen Feldern wie Rechtsstaatlichkeit, digitale Regulierung und KI. Die Publikation dient als Übersetzerraum zwischen EU-Politik, technischen Entwicklungen und kriminaljuristischer Debatte, wobei Leserinnen und Leser aus Praxis, Lehre und Politik adressiert werden.

Struktur, Sprache und Offene Zugänglichkeit

Oikrim kombiniert Newsletter-Elemente mit wissenschaftlichen Artikeln und legt Wert auf klare, verständliche Sprache. Die Redaktion unterstützt Autorinnen und Autoren bei Struktur, Logik und Stil, während Sprachredakteurinnen Feinheiten wie Tense und Klarheit optimieren. Das Journal arbeitet mehrsprachig, mit Englisch als Hauptsprache, und bietet Diamond Open Access.

Publikum, Wirkung und Zukunftsperspektiven

Die Plattform richtet sich an Rechtspraktiker, Wissenschaftlerinnen, Institutionen und Entscheidungsträgerinnen in ganz Europa. Als öffentlicher Wissensraum fördert sie den Austausch über europäisches Straf- und Verwaltungsrecht, neue Entwicklungen und juristische Modelle, um Transparenz, Verständlichkeit und Breite der Debatte zu stärken.

Söldner 2.0: Wenn Staaten ihr Gewaltmonopol outsourcen

30.01.2026

Staatliche Gewalt und Sicherheit

Individuen übertragen Teile ihrer Freiheit an den Staat, um Sicherheit zu erlangen, was bedeutet, dass sie Konflikte nicht selbst lösen, sondern staatlichen Institutionen wie Polizei und Gerichten überlassen. Dies ist eine grundlegende Konzeption des Staates, die jedoch durch das Outsourcing an private Militärdienstleister (PMCs) gefährdet wird.

Die Wagner-Gruppe und ihre Verbrechen

Die Wagner-Gruppe ist ein prominentes Beispiel für PMCs, die Gräueltaten verübt haben, sowohl in der Ukraine als auch bei anderen Einsätzen. Ihre rechtliche Einordnung und die Gefahren, die von solchen Gruppen ausgehen, sind zentrale Themen der Diskussion.

Private Militärunternehmen (PMCs)

PMCs sind private Unternehmen, die militärische und sicherheitsrechtliche Dienstleistungen anbieten, oft ohne staatliche Kontrolle. Ihre Verwendung ermöglicht es Staaten, militärische Einsätze zu führen, ohne parlamentarische Genehmigungen einholen zu müssen, was zu einem Mangel an Transparenz und Verantwortlichkeit führt.

Unterschied zwischen PMCs und Söldnern

Der Begriff "Söldner" hat eine spezifische rechtliche Definition, während PMCs als Unternehmen agieren, die oft aus ehemaligen Soldaten bestehen. Diese Unterscheidung ist wichtig, da PMCs nicht den gleichen rechtlichen Beschränkungen unterliegen.

Wachsende Bedeutung von PMCs

Nach dem Kalten Krieg ist die Nachfrage nach PMCs gestiegen, da viele Soldaten und Militärressourcen auf dem Markt verfügbar wurden. PMCs sind inzwischen fester Bestandteil der Sicherheitsarchitektur vieler Staaten, was sowohl Vorteile als auch erhebliche Risiken birgt.

Regulierungsbedarf und Herausforderungen

Es besteht ein dringender Bedarf an Regulierung von PMCs, um die Gefahren für die Demokratie und die öffentliche Sicherheit zu mindern. Die aktuellen Selbstregulierungsmechanismen sind unzureichend, und es gibt Forderungen nach verbindlichen internationalen Regelungen.

Schlussfolgerungen und Empfehlungen

Die Diskussion um PMCs erfordert ein Bewusstsein für die damit verbundenen Risiken und die Notwendigkeit einer klaren rechtlichen Rahmenbedingungen. Eine umfassende Regulierung könnte helfen, die Staatsgewalt zu schützen und Transparenz zu schaffen.

Staatliche Gewalt und Sicherheit

Individuen übertragen Teile ihrer Freiheit an den Staat, um Sicherheit zu erlangen, was bedeutet, dass sie Konflikte nicht selbst lösen, sondern staatlichen Institutionen wie Polizei und Gerichten überlassen. Dies ist eine grundlegende Konzeption des Staates, die jedoch durch das Outsourcing an private Militärdienstleister (PMCs) gefährdet wird.

Die Wagner-Gruppe und ihre Verbrechen

Die Wagner-Gruppe ist ein prominentes Beispiel für PMCs, die Gräueltaten verübt haben, sowohl in der Ukraine als auch bei anderen Einsätzen. Ihre rechtliche Einordnung und die Gefahren, die von solchen Gruppen ausgehen, sind zentrale Themen der Diskussion.

Private Militärunternehmen (PMCs)

PMCs sind private Unternehmen, die militärische und sicherheitsrechtliche Dienstleistungen anbieten, oft ohne staatliche Kontrolle. Ihre Verwendung ermöglicht es Staaten, militärische Einsätze zu führen, ohne parlamentarische Genehmigungen einholen zu müssen, was zu einem Mangel an Transparenz und Verantwortlichkeit führt.

Unterschied zwischen PMCs und Söldnern

Der Begriff "Söldner" hat eine spezifische rechtliche Definition, während PMCs als Unternehmen agieren, die oft aus ehemaligen Soldaten bestehen. Diese Unterscheidung ist wichtig, da PMCs nicht den gleichen rechtlichen Beschränkungen unterliegen.

Wachsende Bedeutung von PMCs

Nach dem Kalten Krieg ist die Nachfrage nach PMCs gestiegen, da viele Soldaten und Militärressourcen auf dem Markt verfügbar wurden. PMCs sind inzwischen fester Bestandteil der Sicherheitsarchitektur vieler Staaten, was sowohl Vorteile als auch erhebliche Risiken birgt.

Regulierungsbedarf und Herausforderungen

Es besteht ein dringender Bedarf an Regulierung von PMCs, um die Gefahren für die Demokratie und die öffentliche Sicherheit zu mindern. Die aktuellen Selbstregulierungsmechanismen sind unzureichend, und es gibt Forderungen nach verbindlichen internationalen Regelungen.

Schlussfolgerungen und Empfehlungen

Die Diskussion um PMCs erfordert ein Bewusstsein für die damit verbundenen Risiken und die Notwendigkeit einer klaren rechtlichen Rahmenbedingungen. Eine umfassende Regulierung könnte helfen, die Staatsgewalt zu schützen und Transparenz zu schaffen.

Unpacking Peer Dynamics

15.12.2025

Einführung in Peer-Dynamiken

Der Podcast beschäftigt sich mit der Untersuchung von Peer-Dynamiken und deren Einfluss auf Entscheidungen, insbesondere im Jugendalter. Christopher Murphy spricht mit den Forschern Yikang Zhang und Linda Rosa vom Max-Planck-Institut über ihre innovativen Ansätze zur Erforschung des Verhaltens von Jugendlichen in sozialen Gruppen.

Forschungslücken und Methoden

Die Forscher identifizieren Lücken in der bisherigen Literatur, die oft auf retrospektiven Umfragen basieren. Stattdessen verwenden sie experimentelle Methoden, darunter Virtual Reality (VR), um in Echtzeit zu beobachten, wie Peer-Effekte Entscheidungen beeinflussen. Diese Ansätze ermöglichen eine genauere Untersuchung der Dynamik zwischen Peer-Auswahl und Einfluss.

Virtual Reality als Forschungsinstrument

Die Verwendung von VR ermöglicht es den Teilnehmern, in einer kontrollierten Umgebung zu interagieren und dabei Regelverstöße zu erleben. Durch die Schaffung von Avataren können sie in realistischen sozialen Szenarien agieren, was die Auswirkungen von Peer-Druck auf ihr Verhalten verdeutlicht.

Ergebnisse der VR-Experimente

Die Ergebnisse zeigen, dass in einer Gruppensituation, in der ein Cheating-Prompt gegeben wird, 64% der Teilnehmer einen hohen Punktestand melden, während nur 20% in neutralen Bedingungen betrügen. Dies weist auf einen signifikanten Einfluss der Peers auf das Verhalten hin.

Peer-Auswahl und deren Effekte

Ein weiterer Aspekt der Forschung ist die Untersuchung, wie die Auswahl von Peers das Verhalten beeinflusst. Die Studien zeigen, dass ehrliche Teilnehmer eher dazu neigen, sich von unehrlichen Partnern zu distanzieren, was die Theorie unterstützt, dass ähnliche Individuen sich gegenseitig anziehen.

Fokus auf die Jugend

Die Forschung konzentriert sich auf Jugendliche, da sie in einer kritischen Entwicklungsphase sind und anfälliger für den Einfluss ihrer sozialen Umgebung sind. Es wird auch diskutiert, wie die Erkenntnisse in Interventionen umgesetzt werden können, um positives Verhalten zu fördern.

Einführung in Peer-Dynamiken

Der Podcast beschäftigt sich mit der Untersuchung von Peer-Dynamiken und deren Einfluss auf Entscheidungen, insbesondere im Jugendalter. Christopher Murphy spricht mit den Forschern Yikang Zhang und Linda Rosa vom Max-Planck-Institut über ihre innovativen Ansätze zur Erforschung des Verhaltens von Jugendlichen in sozialen Gruppen.

Forschungslücken und Methoden

Die Forscher identifizieren Lücken in der bisherigen Literatur, die oft auf retrospektiven Umfragen basieren. Stattdessen verwenden sie experimentelle Methoden, darunter Virtual Reality (VR), um in Echtzeit zu beobachten, wie Peer-Effekte Entscheidungen beeinflussen. Diese Ansätze ermöglichen eine genauere Untersuchung der Dynamik zwischen Peer-Auswahl und Einfluss.

Virtual Reality als Forschungsinstrument

Die Verwendung von VR ermöglicht es den Teilnehmern, in einer kontrollierten Umgebung zu interagieren und dabei Regelverstöße zu erleben. Durch die Schaffung von Avataren können sie in realistischen sozialen Szenarien agieren, was die Auswirkungen von Peer-Druck auf ihr Verhalten verdeutlicht.

Ergebnisse der VR-Experimente

Die Ergebnisse zeigen, dass in einer Gruppensituation, in der ein Cheating-Prompt gegeben wird, 64% der Teilnehmer einen hohen Punktestand melden, während nur 20% in neutralen Bedingungen betrügen. Dies weist auf einen signifikanten Einfluss der Peers auf das Verhalten hin.

Peer-Auswahl und deren Effekte

Ein weiterer Aspekt der Forschung ist die Untersuchung, wie die Auswahl von Peers das Verhalten beeinflusst. Die Studien zeigen, dass ehrliche Teilnehmer eher dazu neigen, sich von unehrlichen Partnern zu distanzieren, was die Theorie unterstützt, dass ähnliche Individuen sich gegenseitig anziehen.

Fokus auf die Jugend

Die Forschung konzentriert sich auf Jugendliche, da sie in einer kritischen Entwicklungsphase sind und anfälliger für den Einfluss ihrer sozialen Umgebung sind. Es wird auch diskutiert, wie die Erkenntnisse in Interventionen umgesetzt werden können, um positives Verhalten zu fördern.