
Wir können auch anders - Die feministische Presserunde
Heinrich-Böll-Stiftung Hessen
Beschreibung
Einmal im Monat diskutieren wir kritisch, kontrovers und zeigen sachkundig Perspektiven auf, die gerne vergessen werden. Wir besprechen fehlende Aspekte der gängigen Debatten.
Drei Journalistinnen, zwei Moderatorinnen und ein Ziel: Debatten vorantreiben, die uns bewegen und Bewegung brauchen. Wir können auch anders.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#29 - Live diskutiert, laut gedacht
Einleitung zur feministischen Presserunde
In dieser letzten Folge der feministischen Presserunde begrüßen die Moderatorinnen Mito Sanyal, Ulrike Herrmann, Teresa Bücker, Hadid Shaharuna-Ölker und Prasanna Omen die Zuhörenden. Sie reflektieren über die vergangenen 29 Episoden, die zahlreiche gesellschaftlich relevante Themen behandelt haben und diskutieren über die anstehenden Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf Feminismus und soziale Gerechtigkeit.
Rückblick und persönliche Emotionen
Die Moderatorinnen teilen ihre Traurigkeit über das Ende des Formats, während sie gleichzeitig Dankbarkeit für die durchgeführten Diskussionen und die wertvollen Beiträge, die sie geleistet haben, ausdrücken. Die Gespräche haben eine wichtige Reflexion über gesellschaftliche Themen wie Abtreibung, soziale Sicherheit und gendergerechte Politiken angestoßen.
Kritik an der politischen Entwicklung
Die Diskussionen beleuchten die wachsende politische Kluft in Deutschland und die rückläufigen feministische Errungenschaften. Insbesondere wird die Untätigkeit der Regierung in Bezug auf die Umsetzung feministischer Forderungen und die Zunahme antifeministischer Tendenzen kritisiert. Es wird ein Rückblick auf die Herausforderungen gegeben, die feministische Themen in der politischen Agenda erfahren haben.
Migrationspolitik und ihre Auswirkungen
Die Moderatorinnen thematisieren auch die aktuellen Entwicklungen in der Migrationspolitik, insbesondere die restriktiven Maßnahmen der Bundesregierung, die häufig Frauen und Kinder unverhältnismäßig stark betreffen. Die Notwendigkeit eines Umdenkens in der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Migration wird hervorgehoben, um eine menschlichere und gerechtere Politik zu fördern.
Abschließend: Ausblick und Vermissen
Die Moderatorinnen reflektieren darüber, wie viel sie aus den Diskussionen gelernt haben und drücken den Wunsch aus, in Zukunft weiterhin zusammenzuarbeiten. Sie beenden die letzte Folge mit einem Aufruf, sich für feministische Belange und soziale Gerechtigkeit stark zu machen und danken dem Publikum für die Unterstützung während der gesamten Laufzeit des Podcasts.

#28 - Demokratie, Diversität, Dilemmata: Die ersten Tage des neuen Bundeskabinetts
Einführung in die feministische Presserunde
In der feministischen Presserunde werden aktuelle Themen und Debatten behandelt, die gesellschaftspolitisch relevant sind. Moderiert wird die Sendung von Mito Sanyal, Hadija Haruna-Ölker, und es diskutieren Journalistinnen wie Ulrike Herrmann, Teresa Bücker und Marike Reimann.
Internationaler Kontext und feministische Solidarität
Die Diskussion beleuchtet die aktuellen politischen Entwicklungen in Europa, insbesondere in Rumänien und Polen, und die Herausforderungen für feministische Bewegungen in Osteuropa. Der Fokus liegt auf der Verteidigung demokratischer Werte und der Bedeutung transnationaler feministischer Solidarität.
Soziale Gerechtigkeit und Arbeitsmarkt
Teresa Bücker bringt die Debatte über Arbeitszeiten in Deutschland auf, indem sie die ungleiche Verteilung von Arbeitsstunden zwischen Männern und Frauen thematisiert. Es wird betont, dass eine differenzierte Diskussion über Arbeitsverhältnisse notwendig ist, um die sozialen Ungleichheiten zu adressieren.
Kabinett und Diversität
Die Zusammensetzung des neuen Bundeskabinetts wird analysiert, wobei die Erwartungen und Strategien hinter den Ministerposten betrachtet werden. Die Besetzung wird hinsichtlich der Diversitätskriterien und der finanziellen Rahmenbedingungen kritisch hinterfragt.
Politische Verantwortung und Völkerrecht
Die Sendung diskutiert die Verantwortung Deutschlands in der aktuellen Situation in Gaza, einschließlich der humanitären Krise und der Einhaltung des Völkerrechts. Es wird die Frage aufgeworfen, wie Deutschland seine historische Verantwortung wahrnimmt und gleichzeitig mit der Realität umgeht.
Antisemitismus und Kulturpolitik
Der Diskurs um Antisemitismus wird in Verbindung mit aktuellen politischen Entwicklungen und der Rolle des Kulturstaatsministers Wolfram Weimar gebracht. Die Befürchtungen über eine mögliche Instrumentalisierung der Antisemitismusprävention zur Repression anderer marginalisierter Gruppen werden thematisiert.
Ausblick auf die nächste Folge
Die Sendung schließt mit der Ankündigung einer letzten, live ausgestrahlten Folge der feministischen Presserunde. Die Diskussion wird in einer lebendigen und engagierten Atmosphäre fortgesetzt, während die Herausforderungen für politische Bildung und Demokratieförderung im Fokus stehen.

#27 - Neues Regieren, neues Wir? Staatsbürgerschaft, Abstammung und Transparenz in den Reformplänen der neuen Bundesregierung
Begrüßung und Einführung
In der feministischen Presserunde diskutieren Journalistinnen und Autorinnen über relevante gesellschaftliche Themen aus einer feministischen Perspektive. Die aktuellen Koalitionsverhandlungen bieten Anlass für eine tiefgehende Analyse der politischen Entwicklungen.
Koalitionsverhandlungen und Staatsbürgerschaftsrecht
Die Gruppe diskutiert die jüngsten Entscheidungen zu Staatsbürgerschaftsrechten, Abstammungsrechten und Informationsfreiheitsgesetzen, insbesondere in Hinblick auf die Koalitionsverhandlungen, die am 9. April abgeschlossen wurden. Es wird betont, dass viele wichtige Themen in der Berichterstattung untergehen.
Grundeinkommen und soziale Auswirkungen
Ein weiterer Diskussionspunkt ist die Pilotstudie zum bedingungslosen Grundeinkommen, die zeigt, dass es die Selbstbestimmung der Menschen stärkt, insbesondere bei Frauen, und soziale Kontakte fördert.
Repräsentation ostdeutscher Perspektiven
Die Diskussion umfasst auch die Forderungen der Ostministerpräsidenten nach mehr Repräsentanz in der neuen Regierung und die Herausforderungen, die damit verbunden sind.
Einblick in die politische Debatte
Die Debatte über die Rolle von Muslimen in der Politik und die Bedrohung durch Rechtsextremismus wird thematisiert. Es wird kritisiert, dass diese Themen in der politischen Agenda nicht ausreichend berücksichtigt werden.
Kritik an der neuen Regierung
Der Koalitionsvertrag wird als Rückschritt in vielen Bereichen wahrgenommen, sowohl in Bezug auf Bürgerrechte als auch auf die Wahrnehmung von Diversität. Die Teilnehmerinnen äußern ihre Bedenken über die politische Richtung.
Abstammungsrecht und Gleichstellung
Das Abstammungsrecht wird als ein weiteres wichtiges Thema angesprochen. Es fehlt an Reformen, die die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare voranbringen würden, was als großer Rückschritt angesehen wird.
Informationsfreiheitsgesetz und Transparenz
Die Diskussion über das Informationsfreiheitsgesetz zeigt, dass es wichtig für die Transparenz in der Demokratie ist. Es wird darauf hingewiesen, dass die Abschaffung dieses Gesetzes einen gefährlichen Trend darstellen würde, der die Rechenschaftspflicht des Staates untergräbt.
Schlussfolgerung
Die feministischen Perspektiven auf die aktuelle politische Lage machen deutlich, dass eine stärkere Berücksichtigung von Diversität, Bürgerrechten und Transparenz notwendig ist, um eine inklusive Gesellschaft zu fördern.