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Wir Hessen und die Bundeswehr

HLZ und Landeskommando Hessen

Beschreibung

Der Podcast „Wir Hessen und die Bundeswehr“ nimmt euch mit in die Welt der Sicherheitspolitik und bietet Einblicke in die Arbeit und Aufgaben des deutschen Militärs. Wir diskutieren über fundamentale Fragen der Friedenssicherung und die sicherheitspolitischen Herausforderungen des 21.Jahrhunderts. Außerdem berichten hessische Soldatinnen und Soldaten über ihre Einsätze im Ausland, bei der Landes- und Bündnisverteidigung sowie der Amts- und Katastrophenhilfe.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Hessische Soldaten an der NATO-Ostflanke in Litauen

12.12.2025

Einführung in die sicherheitspolitische Lage Litauens

Der Podcast diskutiert die Rolle hessischer Soldaten in Litauen, einem strategisch wichtigen Land an der NATO-Ostflanke. Litauen, seit 2004 Teil der EU und NATO, hat historische Ängste vor einer russischen Aggression, insbesondere durch den Ukraine-Konflikt. Die NATO stationiert militärische Truppen in Litauen, um die Sicherheit zu gewährleisten und die Verteidigungsbereitschaft zu stärken.

Aufgaben der Bundeswehr in Litauen

Oberstleutnant Sebastian Hagenmehr erläutert die drei Hauptaufgaben der Bundeswehr in Litauen: Abschreckung durch militärische Präsenz, Integration in die NATO-Verteidigungsplanung und interkultureller Austausch mit der litauischen Bevölkerung. Hessen stellt einen bedeutenden Teil der Truppen, mit etwa 500 bis 600 Soldaten.

Der Alltag der Soldaten

Hauptmann Maximilian Joost teilt seine Erfahrungen aus einem früheren Einsatz in Litauen. Die Sicherheitslage ist stabil, jedoch besteht eine ständige Gefahr durch hybride Bedrohungen. Der Alltag umfasst militärische Aufgaben, aber auch den Kontakt mit der gastfreundlichen litauischen Bevölkerung, die den NATO-Einsatz positiv wahrnimmt.

Familien und persönliche Eindrücke

Die Soldaten müssen für sechs Monate von ihren Familien getrennt leben, was emotional herausfordernd ist. Dennoch sind viele Soldaten motiviert, da sie an die Bedeutung ihrer Mission glauben. Joost hebt hervor, dass die litauische Bevölkerung stolz auf die NATO-Präsenz ist und dass Soldaten dort eine andere Wertschätzung erfahren als in Deutschland.

Zukunftsperspektiven und Bedeutung der NATO

Die Diskussion schließt mit der Betonung der Notwendigkeit, die NATO-Ostflanke zu stärken und die Sicherheit Deutschlands und der EU zu gewährleisten. Die Soldaten sind Teil eines größeren Systems kollektiver Sicherheit, das für den Schutz der demokratischen Werte und den Wohlstand in Europa entscheidend ist.

Einführung in die sicherheitspolitische Lage Litauens

Der Podcast diskutiert die Rolle hessischer Soldaten in Litauen, einem strategisch wichtigen Land an der NATO-Ostflanke. Litauen, seit 2004 Teil der EU und NATO, hat historische Ängste vor einer russischen Aggression, insbesondere durch den Ukraine-Konflikt. Die NATO stationiert militärische Truppen in Litauen, um die Sicherheit zu gewährleisten und die Verteidigungsbereitschaft zu stärken.

Aufgaben der Bundeswehr in Litauen

Oberstleutnant Sebastian Hagenmehr erläutert die drei Hauptaufgaben der Bundeswehr in Litauen: Abschreckung durch militärische Präsenz, Integration in die NATO-Verteidigungsplanung und interkultureller Austausch mit der litauischen Bevölkerung. Hessen stellt einen bedeutenden Teil der Truppen, mit etwa 500 bis 600 Soldaten.

Der Alltag der Soldaten

Hauptmann Maximilian Joost teilt seine Erfahrungen aus einem früheren Einsatz in Litauen. Die Sicherheitslage ist stabil, jedoch besteht eine ständige Gefahr durch hybride Bedrohungen. Der Alltag umfasst militärische Aufgaben, aber auch den Kontakt mit der gastfreundlichen litauischen Bevölkerung, die den NATO-Einsatz positiv wahrnimmt.

Familien und persönliche Eindrücke

Die Soldaten müssen für sechs Monate von ihren Familien getrennt leben, was emotional herausfordernd ist. Dennoch sind viele Soldaten motiviert, da sie an die Bedeutung ihrer Mission glauben. Joost hebt hervor, dass die litauische Bevölkerung stolz auf die NATO-Präsenz ist und dass Soldaten dort eine andere Wertschätzung erfahren als in Deutschland.

Zukunftsperspektiven und Bedeutung der NATO

Die Diskussion schließt mit der Betonung der Notwendigkeit, die NATO-Ostflanke zu stärken und die Sicherheit Deutschlands und der EU zu gewährleisten. Die Soldaten sind Teil eines größeren Systems kollektiver Sicherheit, das für den Schutz der demokratischen Werte und den Wohlstand in Europa entscheidend ist.

Friedenssicherung - Eine Diskussion

17.03.2023
Ist Frieden nur die Abwesenheit von Krieg – oder geht es noch darüber hinaus? Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges gehen wir zum Abschluss unserer Podcast-Reihe mit vier sehr unterschiedlichen Gesprächspartnern in die kontroverse Diskussion. Mit dabei sind der FAZ-Journalist Lorenz Hemicker, die Theologin und ehemalige Vorsitzende der evangelischen Kirche Margot Käßmann, außerdem Karl-Martin Unrath, evangelischer Militärpfarrer bei der Bundeswehr, sowie der hessische Friedensforscher Dr. Niklas Schörnig. Die Vielfalt der behandelten Themen geht von realpolitischen über philosophische Fragen bis hin zur Wirksamkeit friedensfördernder Maßnahmen.

Hessische Soldaten im Einsatz – Auslandseinsätze

30.11.2022
Mit dem Out-of-Area-Urteil von 1994 bestätigte das Bundesverfassungsgericht die Legitimität bewaffneter Einsätze auch außerhalb des NATO-Bündnisgebietes. Seitdem beteiligt sich die Bundeswehr bei zahlreichen Auslandsmissionen zur internationalen Krisenprävention und Konfliktbewältigung. Über den Beitrag der Bundeswehr zum internationalen Krisenmanagement sprechen wir in dieser Folge mit Generalmajor Dirk Faust, Kommandeur der Division Schnelle Kräfte. Anschließend geben der Kampfhubschrauberpilot Christoph und Oberfeldarzt Michael Sprenger ganz persönliche Einblicke in ihre Einsätze in Mali. Herr Sprenger klärt zudem über die Auswirkungen von Extremsituationen während der Einsätze und über den Umgang mit Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) auf. Zum Ende der Folge erklärt die Politologin und Peacekeeperin Eva-Maria Velickovic, welche völkerrechtlichen Grundprinzipien eine militärische und humanitäre Intervention in einem souveränen Staat erlauben. Außerdem berichtet sie über ihre Erfahrungen bei zivilen Hilfseinsätzen in den Krisengebieten.