Wir müssen reden. Public Eye spricht Klartext.
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Wir müssen reden. Public Eye spricht Klartext.

Public Eye

Beschreibung

Der Podcast rund um Konzernverantwortung, globale Gerechtigkeit und die Rolle der Schweiz. Ob ausbeuterische Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie, dubiose Machenschaften in der Rohstoffbranche oder giftige Geschäfte mit Pestiziden – Nico Meier will von seinen Gäst*innen wissen, was dahintersteckt.⭐SUISSE PODCAST AWARDS Winner 2024⭐  ♥️ Public Eye unterstützen: https://www.publiceye.ch/mitglied Mehr Infos: www.publiceye.ch/podcast  Produktion: Public Eye https://www.publiceye.ch/de/ Moderation: Nico Meier https://www.audon.ch/ Kamera & Schnitt: Planfilms https://planfilms.ch/ Jingle & Sound Design: Julien Matthey https://julien-matthey.com/ Studio: https://owl-studio.ch/ 

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

[Re-Upload] Pestizide: Auf dem Feld verboten, im Supermarkt erlaubt?! (2023) | Mit Carla Hoinkes

19.08.2026

Einleitung zur Thematik der Pestizide

In dieser Episode wird die Problematik der Pestizidrückstände auf importierten Lebensmitteln behandelt, insbesondere auf Früchten und Gewürzen. Es wird auf die anstehenden Anpassungen der Grenzwerte durch das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen hingewiesen, die auf eine Motion von Christine Badercza zurückgehen.

Pestizidgefahr und deren Rückstände

Die Episode thematisiert die Gefahren von Pestiziden, die in der Schweiz verboten sind, jedoch weiterhin in anderen Ländern verwendet werden. Carla Heukes erklärt, dass Rückstände dieser gefährlichen Chemikalien häufig in importierten Lebensmitteln gefunden werden und dies gesundheitliche Risiken birgt, insbesondere durch Kombinationseffekte mehrerer Pestizide.

Vergiftungen und deren Folgen

Es wird auf die weltweite Problematik von Pestizidvergiftungen eingegangen, die jährlich Millionen Menschen betreffen. Die Folgen können von leichten Beschwerden bis zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder sogar Todesfällen reichen.

Politische Entwicklungen in der Schweiz

Das Schweizer Parlament hat beschlossen, die Grenzwerte für Pestizidrückstände auf Null zu setzen, um die Gesundheit der Verbraucher und die Umwelt zu schützen. Dies geschieht in einem Kontext, in dem auch landwirtschaftliche Interessen und Umweltschutz zusammenarbeiten.

Globale Perspektive und Konsumentenverantwortung

Die Diskussion über Pestizide und deren Regulierung geht über die Schweiz hinaus, mit ähnlichen Bestrebungen in der EU. Carla Heukes betont die Bedeutung der politischen Mitgestaltung durch Verbraucher, um den Einsatz gefährlicher Pestizide weltweit zu reduzieren.

Einleitung zur Thematik der Pestizide

In dieser Episode wird die Problematik der Pestizidrückstände auf importierten Lebensmitteln behandelt, insbesondere auf Früchten und Gewürzen. Es wird auf die anstehenden Anpassungen der Grenzwerte durch das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen hingewiesen, die auf eine Motion von Christine Badercza zurückgehen.

Pestizidgefahr und deren Rückstände

Die Episode thematisiert die Gefahren von Pestiziden, die in der Schweiz verboten sind, jedoch weiterhin in anderen Ländern verwendet werden. Carla Heukes erklärt, dass Rückstände dieser gefährlichen Chemikalien häufig in importierten Lebensmitteln gefunden werden und dies gesundheitliche Risiken birgt, insbesondere durch Kombinationseffekte mehrerer Pestizide.

Vergiftungen und deren Folgen

Es wird auf die weltweite Problematik von Pestizidvergiftungen eingegangen, die jährlich Millionen Menschen betreffen. Die Folgen können von leichten Beschwerden bis zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder sogar Todesfällen reichen.

Politische Entwicklungen in der Schweiz

Das Schweizer Parlament hat beschlossen, die Grenzwerte für Pestizidrückstände auf Null zu setzen, um die Gesundheit der Verbraucher und die Umwelt zu schützen. Dies geschieht in einem Kontext, in dem auch landwirtschaftliche Interessen und Umweltschutz zusammenarbeiten.

Globale Perspektive und Konsumentenverantwortung

Die Diskussion über Pestizide und deren Regulierung geht über die Schweiz hinaus, mit ähnlichen Bestrebungen in der EU. Carla Heukes betont die Bedeutung der politischen Mitgestaltung durch Verbraucher, um den Einsatz gefährlicher Pestizide weltweit zu reduzieren.

[Re-Upload] Kohle: Der Alptraum für Aborigines, Umwelt und Klima (2023) | Mit Robert Bachmann

29.07.2026

Einführung in den Kohleboom

Die Episode beleuchtet den anhaltenden Boom der Kohleindustrie, die als eine der schädlichsten Energiequellen gilt. Trotz internationaler Bemühungen um einen Kohleausstieg bleibt die Nachfrage hoch, beeinflusst durch geopolitische Konflikte und wirtschaftliche Interessen.

Kohleproduktion und ihre Auswirkungen

Robert Bachmann von Public Eye spricht über die Kohleförderung in Australien, insbesondere über die Adani-Mine und deren Auswirkungen auf die Aborigines sowie die Umwelt. Die Kohleproduktion ist nicht nur ein wirtschaftlicher Faktor, sondern verursacht auch signifikante ökologische Schäden, insbesondere in der Nähe des Great Barrier Reefs.

Der Schweizer Rohstoffhandel

Die Rolle von Schweizer Unternehmen wie Glencore und Adani im globalen Kohlehandel wird hervorgehoben. Glencore hat immense Gewinne aus dem Kohlegeschäft erzielt, was im Widerspruch zu ihren umweltfreundlichen Marketingstrategien steht.

Politische Verantwortung und globale Gerechtigkeit

Die Diskussion betont die Notwendigkeit, den Kohleausstieg voranzutreiben und die Auswirkungen des Kohlehandels auf das Klima zu adressieren. Die Schweiz, als bedeutender Akteur im Kohlehandel, trägt eine Verantwortung, um die globalen Klimaziele zu erreichen und die betroffenen Länder zu unterstützen.

Forderung nach Handlung

Abschließend wird betont, dass klare politische Maßnahmen und ein Ende der Finanzierung von Kohleprojekten notwendig sind, um die Klimaziele zu erreichen. Eine Petition zur Unterstützung dieser Forderungen wird ebenfalls erwähnt.

Einführung in den Kohleboom

Die Episode beleuchtet den anhaltenden Boom der Kohleindustrie, die als eine der schädlichsten Energiequellen gilt. Trotz internationaler Bemühungen um einen Kohleausstieg bleibt die Nachfrage hoch, beeinflusst durch geopolitische Konflikte und wirtschaftliche Interessen.

Kohleproduktion und ihre Auswirkungen

Robert Bachmann von Public Eye spricht über die Kohleförderung in Australien, insbesondere über die Adani-Mine und deren Auswirkungen auf die Aborigines sowie die Umwelt. Die Kohleproduktion ist nicht nur ein wirtschaftlicher Faktor, sondern verursacht auch signifikante ökologische Schäden, insbesondere in der Nähe des Great Barrier Reefs.

Der Schweizer Rohstoffhandel

Die Rolle von Schweizer Unternehmen wie Glencore und Adani im globalen Kohlehandel wird hervorgehoben. Glencore hat immense Gewinne aus dem Kohlegeschäft erzielt, was im Widerspruch zu ihren umweltfreundlichen Marketingstrategien steht.

Politische Verantwortung und globale Gerechtigkeit

Die Diskussion betont die Notwendigkeit, den Kohleausstieg voranzutreiben und die Auswirkungen des Kohlehandels auf das Klima zu adressieren. Die Schweiz, als bedeutender Akteur im Kohlehandel, trägt eine Verantwortung, um die globalen Klimaziele zu erreichen und die betroffenen Länder zu unterstützen.

Forderung nach Handlung

Abschließend wird betont, dass klare politische Maßnahmen und ein Ende der Finanzierung von Kohleprojekten notwendig sind, um die Klimaziele zu erreichen. Eine Petition zur Unterstützung dieser Forderungen wird ebenfalls erwähnt.

Warum der Glaube ans ewige Wirtschaftswachstum überholt ist #Degrowth | Mit Lea Trogrlić

15.07.2026

Einführung in Degrowth

Degrowth, also Entwachstum, ist ein Konzept, das sich mit einer nachhaltigen Wirtschaft beschäftigt und besagt, dass weniger mehr ist. Es zielt darauf ab, den Ressourcenverbrauch und die Emissionen zu reduzieren, um die Umwelt und soziale Gerechtigkeit zu fördern. Lea Troglic, eine Expertin für Entwicklungs- und Umweltökonomie, erklärt, dass wir uns vom unendlichen Wirtschaftswachstum lösen müssen, um eine lebenswerte Zukunft für kommende Generationen zu sichern.

Die Kritik am Wirtschaftswachstum

Das gegenwärtige Wirtschaftssystem ist stark auf Wachstum ausgerichtet, was zu sozialen und ökologischen Schäden führt. Troglic betont, dass die sozialen Systeme, wie Sozialversicherungen, vom Wachstum abhängen und dass das Streben nach Wachstum nicht mehr haltbar ist. Die planetaren Grenzen werden überschritten und es ist an der Zeit, das Wirtschaftswachstum zu hinterfragen.

Alternativen und Veränderungen

Troglic schlägt vor, die Gesellschaft durch Demokratie, die Bekämpfung von Ungleichheit und einen genügsameren Lebensstil zu transformieren. Anstatt den Fokus auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu legen, sollten alternative Indikatoren zur Messung des Wohlstands entwickelt werden, die soziale und ökologische Aspekte einbeziehen.

Kritik am BIP

Das BIP wird als unzureichender Maßstab für das Wohl einer Volkswirtschaft angesehen, da es soziale und ökologische Kosten nicht berücksichtigt. Troglic ist der Meinung, dass das BIP ersetzt werden sollte und dass verschiedene Dimensionen des Lebens gemessen werden müssen, um die Komplexität der Gesellschaft abzubilden.

Technologie und Innovation

Obwohl technologische Innovationen wichtig sind, betont Troglic, dass ein Wandel hin zu einem suffizienteren Lebensstil notwendig ist. Der Verbrauch von Ressourcen muss gesenkt werden, und Technologien sollten langlebiger und reparierbarer gestaltet werden.

Demokratisierung der Wirtschaft

Ein zentraler Punkt ist die Demokratisierung der Wirtschaft. Troglic argumentiert, dass mehr Mitbestimmung und Beteiligung der Bevölkerung notwendig sind, um eine nachhaltige und gerechte Wirtschaft zu schaffen. Entscheidungen sollten nicht nur von Unternehmen und CEOs getroffen werden, sondern auch von den Menschen, die betroffen sind.

Pragmatische Ansätze für den Wandel

Um Degrowth zu realisieren, ist es wichtig, dass Länder wie die Schweiz als Vorbilder fungieren und lokale Projekte unterstützen, die nachhaltige Praktiken fördern. Troglic sieht die Stärkung der Grundversorgung und die Demokratisierung der Wirtschaft als Schlüsselmaßnahmen.

Einführung in Degrowth

Degrowth, also Entwachstum, ist ein Konzept, das sich mit einer nachhaltigen Wirtschaft beschäftigt und besagt, dass weniger mehr ist. Es zielt darauf ab, den Ressourcenverbrauch und die Emissionen zu reduzieren, um die Umwelt und soziale Gerechtigkeit zu fördern. Lea Troglic, eine Expertin für Entwicklungs- und Umweltökonomie, erklärt, dass wir uns vom unendlichen Wirtschaftswachstum lösen müssen, um eine lebenswerte Zukunft für kommende Generationen zu sichern.

Die Kritik am Wirtschaftswachstum

Das gegenwärtige Wirtschaftssystem ist stark auf Wachstum ausgerichtet, was zu sozialen und ökologischen Schäden führt. Troglic betont, dass die sozialen Systeme, wie Sozialversicherungen, vom Wachstum abhängen und dass das Streben nach Wachstum nicht mehr haltbar ist. Die planetaren Grenzen werden überschritten und es ist an der Zeit, das Wirtschaftswachstum zu hinterfragen.

Alternativen und Veränderungen

Troglic schlägt vor, die Gesellschaft durch Demokratie, die Bekämpfung von Ungleichheit und einen genügsameren Lebensstil zu transformieren. Anstatt den Fokus auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu legen, sollten alternative Indikatoren zur Messung des Wohlstands entwickelt werden, die soziale und ökologische Aspekte einbeziehen.

Kritik am BIP

Das BIP wird als unzureichender Maßstab für das Wohl einer Volkswirtschaft angesehen, da es soziale und ökologische Kosten nicht berücksichtigt. Troglic ist der Meinung, dass das BIP ersetzt werden sollte und dass verschiedene Dimensionen des Lebens gemessen werden müssen, um die Komplexität der Gesellschaft abzubilden.

Technologie und Innovation

Obwohl technologische Innovationen wichtig sind, betont Troglic, dass ein Wandel hin zu einem suffizienteren Lebensstil notwendig ist. Der Verbrauch von Ressourcen muss gesenkt werden, und Technologien sollten langlebiger und reparierbarer gestaltet werden.

Demokratisierung der Wirtschaft

Ein zentraler Punkt ist die Demokratisierung der Wirtschaft. Troglic argumentiert, dass mehr Mitbestimmung und Beteiligung der Bevölkerung notwendig sind, um eine nachhaltige und gerechte Wirtschaft zu schaffen. Entscheidungen sollten nicht nur von Unternehmen und CEOs getroffen werden, sondern auch von den Menschen, die betroffen sind.

Pragmatische Ansätze für den Wandel

Um Degrowth zu realisieren, ist es wichtig, dass Länder wie die Schweiz als Vorbilder fungieren und lokale Projekte unterstützen, die nachhaltige Praktiken fördern. Troglic sieht die Stärkung der Grundversorgung und die Demokratisierung der Wirtschaft als Schlüsselmaßnahmen.