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Secta

Fabian Maysenhölder

Beschreibung

Scientology, Die Zwölf Stämme, Ufo-Kulte und Weltuntergangs-Sekten: Es gibt abertausende Glaubensgemeinschaften auf der Welt. Kleine, große, kuriose und auch gefährliche. Genau darum geht es bei "Secta", dem Podcast über Sekten, Kulte, neureligiöse Bewegungen und Religionsgemeinschaften.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#55 Witchtok & Witchfluencer

19.07.2026

Einführung in das moderne Hexentum

Der Podcast beleuchtet die Welt der modernen Hexen, die oft als "freifliegende Hexen" bezeichnet werden. Diese Individuen, meist Frauen, aber auch queere Menschen und Männer, praktizieren Magie als persönliche spirituelle Praxis, oft ohne sich einer festen Religion anzuschließen. Die Verbindung zur Natur und die Individualität ihrer Glaubensansätze sind zentrale Themen.

Historische Kontexte und Missverständnisse

Es wird erläutert, dass das Bild der Hexe, das moderne Hexen heute verkörpern, von historischen Missverständnissen geprägt ist. Die Hexenverfolgungen des 16. und 17. Jahrhunderts hatten nicht nur Frauen als Opfer, sondern auch Männer. Historische Bezüge werden kritisch hinterfragt, um ein realistisches Bild der Vergangenheit zu zeichnen.

Einfluss von Social Media

Moderne Hexen nutzen soziale Medien wie TikTok und Instagram zur Selbstdarstellung und zum Austausch von Glaubenspraktiken. Diese Plattformen ermöglichen es, dass die Glaubenssätze der Hexen sichtbar werden, jedoch auch zu einer Konsumkultur führen, in der für magische Gegenstände viel Geld ausgegeben wird.

Die Gefahren der Esoterik

Der Podcast thematisiert die Risiken des modernen Hexentums, insbesondere die Gefahren von Rachezaubern und die mögliche Therapieverschleppung durch esoterische Praktiken. Es wird darauf hingewiesen, dass viele der behaupteten magischen Wirkungen wissenschaftlich nicht nachweisbar sind und dass die Tendenz, persönliche Gefühle über wissenschaftliche Erkenntnisse zu stellen, problematisch ist.

Positive Aspekte des Hexentums

Trotz der kritischen Betrachtung gibt es auch positive Aspekte, wie die Förderung von Naturverbundenheit und die Möglichkeit der Selbstermächtigung für viele Menschen, insbesondere für Frauen und queere Personen. Das moderne Hexentum bietet eine Identifikationsfigur, die viele als empowernd empfinden.

Einführung in das moderne Hexentum

Der Podcast beleuchtet die Welt der modernen Hexen, die oft als "freifliegende Hexen" bezeichnet werden. Diese Individuen, meist Frauen, aber auch queere Menschen und Männer, praktizieren Magie als persönliche spirituelle Praxis, oft ohne sich einer festen Religion anzuschließen. Die Verbindung zur Natur und die Individualität ihrer Glaubensansätze sind zentrale Themen.

Historische Kontexte und Missverständnisse

Es wird erläutert, dass das Bild der Hexe, das moderne Hexen heute verkörpern, von historischen Missverständnissen geprägt ist. Die Hexenverfolgungen des 16. und 17. Jahrhunderts hatten nicht nur Frauen als Opfer, sondern auch Männer. Historische Bezüge werden kritisch hinterfragt, um ein realistisches Bild der Vergangenheit zu zeichnen.

Einfluss von Social Media

Moderne Hexen nutzen soziale Medien wie TikTok und Instagram zur Selbstdarstellung und zum Austausch von Glaubenspraktiken. Diese Plattformen ermöglichen es, dass die Glaubenssätze der Hexen sichtbar werden, jedoch auch zu einer Konsumkultur führen, in der für magische Gegenstände viel Geld ausgegeben wird.

Die Gefahren der Esoterik

Der Podcast thematisiert die Risiken des modernen Hexentums, insbesondere die Gefahren von Rachezaubern und die mögliche Therapieverschleppung durch esoterische Praktiken. Es wird darauf hingewiesen, dass viele der behaupteten magischen Wirkungen wissenschaftlich nicht nachweisbar sind und dass die Tendenz, persönliche Gefühle über wissenschaftliche Erkenntnisse zu stellen, problematisch ist.

Positive Aspekte des Hexentums

Trotz der kritischen Betrachtung gibt es auch positive Aspekte, wie die Förderung von Naturverbundenheit und die Möglichkeit der Selbstermächtigung für viele Menschen, insbesondere für Frauen und queere Personen. Das moderne Hexentum bietet eine Identifikationsfigur, die viele als empowernd empfinden.

WSW34: Scientology Speed Runs

01.05.2026

Einführung und Phänomen

Die Folge beschäftigt sich mit sogenannten Scientology Speedruns, bei denen Personen in Scientology-Gebäude eindringen, kurze Runs durch Flure durchführen und dies in Clips festhalten. Auslöser war ein virales Video, das massive Reichweite erzielte. Das Phänomen wird nicht nur descriptiv beschrieben, sondern auch kritisch eingeordnet, mit dem Ziel, Auswirkungen, Motivationen und die Reaktionen von Organisationen zu betrachten.

Verlauf und Eskalationsstufen

Ausgangspunkt war ein Solo-Lauf, gefolgt von schrittweisen Eskalationen: maskierte Teilnehmer, Gruppen, Einsatz von Hilfsmitteln und physischer Kontakt. In manchen Fällen kam es zu Strafermittlungen, Beschädigungen und Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften. Die Entwicklung zeigt, wie aus einer anfänglichen Aktion ein intensiver Trend entstehen kann, der reale Konflikte und Debatten über religiöse Räume berührt.

Reaktionen und Einordnung

Die Organisation reagierte zunächst pragmatisch, etwa durch Absperrungen oder Türschutzmaßnahmen. Kritikerinnen und Kritiker warnen vor der Instrumentalisierung von Kritik als Provokation, betonen die Gefahr der Eskalation und plädieren für Aufklärung statt Frontalangriffe. Stimmen aus Aussteigerinnen- und Aussteigerperspektiven weisen darauf hin, dass solche Aktionen die Gruppierung bestärken und den Verfolgungsmythos bekräftigen könnten.

Schlussfolgerungen und Perspektiven

Es wird diskutiert, ob prominente Schnelleinsätze eher zu oberflächlicher Aufmerksamkeit führen, während tiefgehende Aufklärung längerfristig wirkt. Die Bedeutung von verantwortungsvoller Kritik liegt in sachlicher Auseinandersetzung, Transparenz und dem Schutz Betroffener. Eine demokratische Debatte über problematische Gruppen wird als sinnvoller Weg gesehen als aggressive Provokationen, die möglicherweise mehr Schaden als Nutzen bringen.

Einführung und Phänomen

Die Folge beschäftigt sich mit sogenannten Scientology Speedruns, bei denen Personen in Scientology-Gebäude eindringen, kurze Runs durch Flure durchführen und dies in Clips festhalten. Auslöser war ein virales Video, das massive Reichweite erzielte. Das Phänomen wird nicht nur descriptiv beschrieben, sondern auch kritisch eingeordnet, mit dem Ziel, Auswirkungen, Motivationen und die Reaktionen von Organisationen zu betrachten.

Verlauf und Eskalationsstufen

Ausgangspunkt war ein Solo-Lauf, gefolgt von schrittweisen Eskalationen: maskierte Teilnehmer, Gruppen, Einsatz von Hilfsmitteln und physischer Kontakt. In manchen Fällen kam es zu Strafermittlungen, Beschädigungen und Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften. Die Entwicklung zeigt, wie aus einer anfänglichen Aktion ein intensiver Trend entstehen kann, der reale Konflikte und Debatten über religiöse Räume berührt.

Reaktionen und Einordnung

Die Organisation reagierte zunächst pragmatisch, etwa durch Absperrungen oder Türschutzmaßnahmen. Kritikerinnen und Kritiker warnen vor der Instrumentalisierung von Kritik als Provokation, betonen die Gefahr der Eskalation und plädieren für Aufklärung statt Frontalangriffe. Stimmen aus Aussteigerinnen- und Aussteigerperspektiven weisen darauf hin, dass solche Aktionen die Gruppierung bestärken und den Verfolgungsmythos bekräftigen könnten.

Schlussfolgerungen und Perspektiven

Es wird diskutiert, ob prominente Schnelleinsätze eher zu oberflächlicher Aufmerksamkeit führen, während tiefgehende Aufklärung längerfristig wirkt. Die Bedeutung von verantwortungsvoller Kritik liegt in sachlicher Auseinandersetzung, Transparenz und dem Schutz Betroffener. Eine demokratische Debatte über problematische Gruppen wird als sinnvoller Weg gesehen als aggressive Provokationen, die möglicherweise mehr Schaden als Nutzen bringen.

#54 Christliche Wissenschaft

11.04.2026

Historischer Hintergrund und Kontext

Der Podcast untersucht eine christliche Sondergemeinschaft in Deutschland, deren Fokus stark auf Heilung durch geistige Gesetze liegt. Ausgangspunkt ist Mary Baker Eddy und die Gründung der Church of Christ, Scientist, samt der Mutterkirche in Boston. Die Diskussion verortet die Bewegung historisch in einem Kontext, in dem etablierte Medizin nicht alle Krankheiten erklärte und spirituelle Heilung als Alternative präsentiert wurde.

Biografie und Gründungsideen von Mary Baker Eddy

Mary Baker Eddy entwickelte eine Heillehre, die materielles Leiden als Illusion verkennt und Heilung durch geistige Gesetze behauptet. Ihr Weg umfasst persönliche Krankheit, mehrere Ehen, Lehrtätigkeit und die Gründung einer eigenständigen Kirchenstruktur. Sie ordnet Lehre und Praxis streng und stilisiert sich selbst zur zentrale Figur der Bewegung.

Gottesdienste, Lehren und Praxisformen

In der christlichen Wissenschaft gibt es wöchentliche Gottesdienste mit Vorlesern, Zeugnisversammlungen und eine Betonung von Heilungsberichten. Die Bewegung trennt Geistheilung von herkömmlicher Medizin, betrachtet Gesundheit als geistiges Prinzip und sieht materielle Welt als Illusion. Strenge Hierarchien und Akkreditierungen prägen Practitioners, Teachers und Pflegerinnen innerhalb dezentraler Zweigkirchen.

Kritische Perspektive und Risiken

Der Podcast betont therapeutische und gesellschaftliche Risiken, wenn Heilungsversprechen die evidenzbasierte Medizin ersetzen oder medizinische Behandlung ablehnen. Testimonials werden kritisch als selektiv beleuchtet. Die Autorin verweist auf potenzielle Gefahren, insbesondere bei schweren Erkrankungen, und plädiert für eine reflektierte Einordnung der Lehre im religiösen und gesundheitlichen Kontext.

Historischer Hintergrund und Kontext

Der Podcast untersucht eine christliche Sondergemeinschaft in Deutschland, deren Fokus stark auf Heilung durch geistige Gesetze liegt. Ausgangspunkt ist Mary Baker Eddy und die Gründung der Church of Christ, Scientist, samt der Mutterkirche in Boston. Die Diskussion verortet die Bewegung historisch in einem Kontext, in dem etablierte Medizin nicht alle Krankheiten erklärte und spirituelle Heilung als Alternative präsentiert wurde.

Biografie und Gründungsideen von Mary Baker Eddy

Mary Baker Eddy entwickelte eine Heillehre, die materielles Leiden als Illusion verkennt und Heilung durch geistige Gesetze behauptet. Ihr Weg umfasst persönliche Krankheit, mehrere Ehen, Lehrtätigkeit und die Gründung einer eigenständigen Kirchenstruktur. Sie ordnet Lehre und Praxis streng und stilisiert sich selbst zur zentrale Figur der Bewegung.

Gottesdienste, Lehren und Praxisformen

In der christlichen Wissenschaft gibt es wöchentliche Gottesdienste mit Vorlesern, Zeugnisversammlungen und eine Betonung von Heilungsberichten. Die Bewegung trennt Geistheilung von herkömmlicher Medizin, betrachtet Gesundheit als geistiges Prinzip und sieht materielle Welt als Illusion. Strenge Hierarchien und Akkreditierungen prägen Practitioners, Teachers und Pflegerinnen innerhalb dezentraler Zweigkirchen.

Kritische Perspektive und Risiken

Der Podcast betont therapeutische und gesellschaftliche Risiken, wenn Heilungsversprechen die evidenzbasierte Medizin ersetzen oder medizinische Behandlung ablehnen. Testimonials werden kritisch als selektiv beleuchtet. Die Autorin verweist auf potenzielle Gefahren, insbesondere bei schweren Erkrankungen, und plädiert für eine reflektierte Einordnung der Lehre im religiösen und gesundheitlichen Kontext.