
WORKolution
Sarah Böning & Robindro Ullah
Beschreibung
Podmon Kategorien
Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!
Chartplatzierungen
Aktuelle Platzierungen in den öffentlichen Podcast-Charts und in unseren eigenen Kategorien.
Apple Podcasts
Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#70 Money Money Money - heute geht´s ums Geld
Einführung und Ziel des Podcasts
Im Podcast wird das Thema Gehalt angesprochen, ein oft tabuisierter Bereich in Deutschland. Die Gastgeber Ruben und Sarah ermutigen dazu, offen über Gehälter zu sprechen und wie man dabei vorgeht.
Die Wichtigkeit von Gehaltsinformationen
Die Gastgeber betonen, dass Gehälter eine entscheidende Rolle bei der Berufswahl spielen. Studien zeigen, dass viele Bewerber vor einer Bewerbung Informationen über Gehalt wünschen, was die Bewerbungsentscheidung beeinflusst.
Transparenz und rechtliche Aspekte
Das Entgelttransparenzgesetz wird erklärt, welches es Arbeitnehmern ermöglicht, Informationen über Gehälter und deren Eingruppierung zu erhalten. Es wird diskutiert, dass Arbeitgeber nicht nach dem aktuellen Gehalt von Bewerbern fragen dürfen.
Gehaltsrecherche und -vergleiche
Die Gastgeber empfehlen verschiedene Quellen zur Gehaltsrecherche, darunter Arbeitgeberbewertungsportale und Gehaltsrechner. Sie weisen darauf hin, dass die Informationen aus diesen Quellen variieren können und man vorsichtig sein sollte, da nicht alle Angaben von den Arbeitgebern selbst stammen.
Umgang mit Gehaltsfragen im Bewerbungsgespräch
Tipps werden gegeben, wie Bewerber im Gespräch nach Gehältern fragen können. Es wird geraten, nicht freiwillig ein Gehalt zu nennen, es sei denn, es gibt eine klare Schmerzgrenze.
Kulturelle Veränderungen und Herausforderungen
Abschließend wird diskutiert, dass es kulturelle Hindernisse gibt, die eine offene Kommunikation über Gehälter erschweren. Die Gastgeber ermutigen, aktiv das Gespräch zu suchen und sich über Gehälter zu informieren, um den Prozess zu erleichtern.

#69 Vom Lebenslauf zum Job-Match: Wie du KI als echten Sparringspartner nutzt
Einführung und Thema des Podcasts
Der Podcast WORKolution richtet sich an berufserfahrene AkademikerInnen, die ihre Karriere reflektiert gestalten wollen. Die Episode befasst sich mit der Bedeutung von Künstlicher Intelligenz (KI) im Bewerbungsprozess und bietet Einblicke aus der Arbeitgeberpraxis sowie der Arbeitsmarktforschung.
Erfahrungen vom OMR Festival
Die Sprecher teilen ihre Eindrücke vom OMR Festival, wo KI ein zentrales Thema war. Trotz der allgemeinen Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt erlebten sie eine positive Stimmung und eine hohe Präsenz von Arbeitgebern, die aktiv nach neuen Talenten suchten.
KI-Tools zur Bewerbungsoptimierung
Ein besonderes KI-Tool, genannt Hirons, wird vorgestellt. Es hilft Bewerbenden, ihren Lebenslauf mit den Anforderungen von Stellenanzeigen abzugleichen, und bietet Reflexionsfragen zur Verbesserung der eigenen Bewerbung. Dies fördert die Qualität der Bewerbungen und hilft, sich besser auf Vorstellungsgespräche vorzubereiten.
Reflexion und Qualität im Bewerbungsprozess
Die Diskussion betont die Wichtigkeit von Reflexion und Qualität im Bewerbungsprozess über Massenbewerbungen hinaus. Die Sprecher ermutigen dazu, sich mit den eigenen Stärken und den Anforderungen der Stellen auseinanderzusetzen, um gezielt und gut vorbereitet in Vorstellungsgespräche zu gehen.
Rolle der KI im Bewerbungsprozess
Die Verwendung von KI im Bewerbungsprozess wird als Chance gesehen, um Transparenz zu schaffen und Bewerbende besser auf Interviews vorzubereiten. Gleichzeitig wird die Bedeutung der menschlichen Komponente in der Personalauswahl hervorgehoben.
Schlussfolgerung und Ausblick
Die Folge endet mit einem Aufruf an die Zuhörenden, Feedback zu geben und Themen wie das Entgelttransparenzgesetz oder weitere Aspekte des Bewerbungsprozesses anzusprechen. Es wird betont, dass die Diskussion um Gehalt und Anforderungsprofile früher im Bewerbungsprozess stattfinden sollte.

#68 KI-Literacy statt Hobbys - der moderne Lebenslauf im Check
Hobbys im Lebenslauf: Debatte und Beobachtung
Im Gespräch wird deutlich, dass Hobbyangaben im Lebenslauf umstritten sind. Meinungen gehen auseinander: Manche sehen persönliche Interessen als persönliche Note, andere warnen vor Vorurteilen und unklarer Eignung. Es wird vorgeschlagen, relevante Aktivitäten direkt mit der gewünschten Stelle zu verknüpfen und unwichtige Freizeitdetails zu vermeiden.
Aufbau des CV: Ersteinsicht und Struktur
Kernpunkt ist der Scroll-Moment: Der erste Seitenbereich muss Kompetenzen, Stärken und relevante Erfahrungen rasch sichtbar machen. Vermeiden von überladenen Layouts, unnötigen Kontaktdaten und frühzeitigem Einsatz von Fotos. Klarheit und Fokus auf Fähigkeiten helfen, den Leserinnen und Lesern Orientierung zu geben.
KI-Skills im Lebenslauf: Vier Dimensionen
Es werden vier Dimensionen vorgeschlagen: KI-Know-how (technische Grundlagen), KI-Literacy (Werkzeuge und Fehlerquellen), KI-Mindset (Lernbereitschaft) und Datenschutz/Regeln (EU-AI-Act, DSGVO). Statt pauschal zu behaupten, man kenne KI, wird eine konkrete Einordnung empfohlen, um den Mehrwert des Kandidaten sichtbar zu machen.
Praxishinweise: Lernen, Klarheit und Kommunikation
Wichtigkeit von Lernbereitschaft und regelmäßiger Weiterbildung wird betont. Bewerbende sollten nachvollziehbar machen, wie sie sich aktuell fit halten und welche Lernformen sie nutzen. Eine klare Darstellung zielt darauf ab, passende Bereiche zu identifizieren und Missverständnisse im Auswahlprozess zu minimieren.