Handelsblatt Green & Energy - Der Podcast rund um Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende
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Handelsblatt Green & Energy - Der Podcast rund um Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende

Kathrin Witsch, Catiana Krapp, Kevin Knitterscheidt, Michael Scheppe

Beschreibung

Handelsblatt Green & Energy ist der neue Podcast mit Fakten, Trends und Kontroversen rund um Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende.

Gemeinsam mit Expert:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutieren wir die Herausforderungen und Chancen rund um die Themen Nachhaltigkeit, Klima und Energie.
Wie kann man den Konkurrenz- und Kostendruck eines globalen Industrieunternehmens mit nachhaltigen Wertschöpfungsketten in Einklang bringen? Und wie stellen sich Wissenschaftler eine Gesellschaft vor, die keine fossilen Rohstoffe mehr verbraucht? Diesen und weiteren Fragen gehen unsere Fachredakteure jeden zweiten Dienstag auf den Grund.

Handelsblatt Green & Energy finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen.

Jetzt reinhören: Jeden zweiten Dienstag mit den Handelsblatt Redakteur:innen Kathrin Witsch, Catiana Krapp, Kevin Knitterscheidt und Michael Scheppe

Sound-Design: Christian Heinemann
Logo-Design: Henrik Balzer, Michel Becker

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Droht im Winter die nächste Gaskrise?

06.10.2026
Kurz vor Beginn der Heizsaison sind Experten und Verbraucher in Sorge: Die Gasspeicher in Deutschland sind gerade nur zu etwa 58 Prozent gefüllt – und damit so leer wie lange nicht mehr. Gleichzeitig liegen die Marktpreise infolge des Iran-Kriegs gerade zweieinhalb-mal so hoch wie noch zu Jahresbeginn. In der neuen Podcastfolge von Handelsblatt Green & Energy spricht Gastgeber Michael Scheppe mit Handelsblatt-Energieexpertin Catiana Krapp darüber, ob diesen Winter eine Gaskrise droht. Krapp rechnet nicht damit, dass Deutschland das Gas ausgeht. Aber: „An extrem kalten Wintertagen könnte nicht so viel Gas auf einmal bereitgestellt werden, wie Deutschland an diesem Tag braucht.“ Im zweiten Teil geht es um die Auswirkungen für die Verbraucher. Christina Wallraf, Referentin für den Energiemarkt bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, geht davon aus, dass der Gaspreis für Endkunden diesen Winter um etwa 20 Prozent steigen könnte. Sie gibt Hinweise, was Verbraucher nun tun können. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

Kurz vor Beginn der Heizsaison sind Experten und Verbraucher in Sorge: Die Gasspeicher in Deutschland sind gerade nur zu etwa 58 Prozent gefüllt – und damit so leer wie lange nicht mehr. Gleichzeitig liegen die Marktpreise infolge des Iran-Kriegs gerade zweieinhalb-mal so hoch wie noch zu Jahresbeginn.

In der neuen Podcastfolge von Handelsblatt Green & Energy spricht Gastgeber Michael Scheppe mit Handelsblatt-Energieexpertin Catiana Krapp darüber, ob diesen Winter eine Gaskrise droht. Krapp rechnet nicht damit, dass Deutschland das Gas ausgeht. Aber: „An extrem kalten Wintertagen könnte nicht so viel Gas auf einmal bereitgestellt werden, wie Deutschland an diesem Tag braucht.“

Im zweiten Teil geht es um die Auswirkungen für die Verbraucher. Christina Wallraf, Referentin für den Energiemarkt bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, geht davon aus, dass der Gaspreis für Endkunden diesen Winter um etwa 20 Prozent steigen könnte. Sie gibt Hinweise, was Verbraucher nun tun können.


Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo

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Wie teuer kann Tanken noch werden?

22.09.2026
Benzin und Diesel sind so teuer wie seit Jahren nicht mehr. Doch wie entsteht der Spritpreis eigentlich — und ist ein Preis von drei Euro pro Liter realistisch? In dieser Folge von Handelsblatt Green & Energy spricht Kathrin Witsch mit Jürgen Ziegner vom Zentralverband des Tankstellengewerbes über Preisbildung, Steuern, CO_2-Kosten und die Rolle der Mineralölkonzerne. Handelsblatt-Rohstoffexpertin Judith Henke erklärt außerdem, wie Krieg, Ölmarkt und geopolitische Risiken die Preise treiben — und was Autofahrer in den nächsten Monaten erwarten müssen. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

Benzin und Diesel sind so teuer wie seit Jahren nicht mehr. Doch wie entsteht der Spritpreis eigentlich — und ist ein Preis von drei Euro pro Liter realistisch?

In dieser Folge von Handelsblatt Green & Energy spricht Kathrin Witsch mit Jürgen Ziegner vom Zentralverband des Tankstellengewerbes über Preisbildung, Steuern, CO_2-Kosten und die Rolle der Mineralölkonzerne.

Handelsblatt-Rohstoffexpertin Judith Henke erklärt außerdem, wie Krieg, Ölmarkt und geopolitische Risiken die Preise treiben — und was Autofahrer in den nächsten Monaten erwarten müssen.


Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo

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Gehört Klimaschutz ins Grundgesetz?

08.09.2026
Rekordtemperaturen, Waldbrände, Hitzetote: Die vergangenen Monate haben den Klimawandel zurück auf die politische Agenda gebracht. SPD und Union haben diskutiert, das Thema in der Verfassung zu verankern, es dann aber zunächst vertagt. Offen bleibt die Frage, wie sich Klimaschutz und Verfassung überhaupt vereinbaren lassen. In dieser Podcast-Folge sprechen wir mit Emmanuel Schlichter, Jurist bei German Zero und Vorsitzender des Vereins Rechte der Natur. Er beschäftigt sich seit dem Studium mit Klimaschutz und Verfassungsrecht. Laut Schlichter ist die Idee, Klimaanpassungsmaßnahmen als Gemeinschaftsaufgabe ins Grundgesetz zu schreiben, nicht grundsätzlich neu, sondern wird bereits seit 2021 diskutiert. Er sagt: „Das ist nicht die ganze Lösung, aber es ist zumindest ein Teil der Lösung.“ Entscheidend für die Erreichung der Klimaziele ist laut Schlichter die Finanzierung – auf Bundesebene, aber auch bei den Bundesländern und Kommunen. Dafür spiele die Gemeinschaftsaufgabe eine wichtige Rolle. Es gelte, das Prinzip zu durchbrechen, dass der Bund die Kommunen nicht direkt finanzieren kann. Förderprogramme gibt es bereits. So wird beispielsweise die Wärmeplanung von Städten oder die Gebäudesanierung staatlich unterstützt. Unterm Strich aber reicht das nicht. Schlichter sagt: „Wir sehen, dass die Investitionen in den Klimaschutz gar nicht mehr werden, sondern eher gleichbleiben beziehungsweise sogar sinken.“ Überlastete Kommunen, die einen über Jahre aufgebauten Investitionsstau vor sich herschieben, sind ein wesentlicher Teil dieses Problems. Gleichzeitig hat der Staat seine Verteidigungsausgaben erhöht und steht auch beim Thema Sozialausgaben zunehmend unter Druck. Dennoch warnt Schlichter, dass Klimaanpassung nicht ausreicht: „Eine Anpassung an eine drei, vier Grad erwärmte Welt ist nicht möglich oder sehr, sehr schwierig.“ Mit jedem Zehntelgrad, das die Erwärmung steige, werde Anpassung teurer. Es sei deshalb wichtig, Klimaschutzmaßnahmen und Anpassung zusammenzudenken. Dabei könnten Klimaschutzmaßnahmen auch der Anpassung zugutekommen, zum Beispiel, indem man mit Solaranlagen gleichzeitig für Schatten sorge. Zudem drängt laut dem Juristen die Zeit: „Je nachdem, wie die Wahlen nächstes Mal ausgehen, könnte es sein, dass dann eine demokratische Mehrheit schwierig wird. Das heißt, wenn eine Gemeinschaftsaufgabe noch realistisch wäre, dann bis dahin.“ Moderiert von Kevin Knitterscheidt Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

Rekordtemperaturen, Waldbrände, Hitzetote: Die vergangenen Monate haben den Klimawandel zurück auf die politische Agenda gebracht. SPD und Union haben diskutiert, das Thema in der Verfassung zu verankern, es dann aber zunächst vertagt.

Offen bleibt die Frage, wie sich Klimaschutz und Verfassung überhaupt vereinbaren lassen. In dieser Podcast-Folge sprechen wir mit Emmanuel Schlichter, Jurist bei German Zero und Vorsitzender des Vereins Rechte der Natur. Er beschäftigt sich seit dem Studium mit Klimaschutz und Verfassungsrecht.

Laut Schlichter ist die Idee, Klimaanpassungsmaßnahmen als Gemeinschaftsaufgabe ins Grundgesetz zu schreiben, nicht grundsätzlich neu, sondern wird bereits seit 2021 diskutiert. Er sagt: „Das ist nicht die ganze Lösung, aber es ist zumindest ein Teil der Lösung.“

Entscheidend für die Erreichung der Klimaziele ist laut Schlichter die Finanzierung – auf Bundesebene, aber auch bei den Bundesländern und Kommunen. Dafür spiele die Gemeinschaftsaufgabe eine wichtige Rolle. Es gelte, das Prinzip zu durchbrechen, dass der Bund die Kommunen nicht direkt finanzieren kann.

Förderprogramme gibt es bereits. So wird beispielsweise die Wärmeplanung von Städten oder die Gebäudesanierung staatlich unterstützt. Unterm Strich aber reicht das nicht. Schlichter sagt: „Wir sehen, dass die Investitionen in den Klimaschutz gar nicht mehr werden, sondern eher gleichbleiben beziehungsweise sogar sinken.“

Überlastete Kommunen, die einen über Jahre aufgebauten Investitionsstau vor sich herschieben, sind ein wesentlicher Teil dieses Problems. Gleichzeitig hat der Staat seine Verteidigungsausgaben erhöht und steht auch beim Thema Sozialausgaben zunehmend unter Druck.

Dennoch warnt Schlichter, dass Klimaanpassung nicht ausreicht: „Eine Anpassung an eine drei, vier Grad erwärmte Welt ist nicht möglich oder sehr, sehr schwierig.“ Mit jedem Zehntelgrad, das die Erwärmung steige, werde Anpassung teurer. Es sei deshalb wichtig, Klimaschutzmaßnahmen und Anpassung zusammenzudenken. Dabei könnten Klimaschutzmaßnahmen auch der Anpassung zugutekommen, zum Beispiel, indem man mit Solaranlagen gleichzeitig für Schatten sorge.

Zudem drängt laut dem Juristen die Zeit: „Je nachdem, wie die Wahlen nächstes Mal ausgehen, könnte es sein, dass dann eine demokratische Mehrheit schwierig wird. Das heißt, wenn eine Gemeinschaftsaufgabe noch realistisch wäre, dann bis dahin.“

Moderiert von Kevin Knitterscheidt


Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo

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