Auslegungssache – der c't-Datenschutz-Podcast
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Auslegungssache – der c't-Datenschutz-Podcast

c't Magazin

Beschreibung

Sie möchten beim Thema Datenschutz auf dem Laufenden bleiben, aber keine seitenlange Literatur wälzen? Dann wenden Sie sich vertrauensvoll an unser Juristen-Redakteurs-Duo.

Alle 14 Tage bespricht c't-Redakteur Holger Bleich mit Joerg Heidrich aktuelle Entwicklungen rund um den Datenschutz. Joerg ist beim c't-Mutterschiff Heise Medien als Justiziar für das Thema zuständig und hat täglich mit der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zu tun. Wechselnde Gäste ergänzen das Duo.

Mehr Infos gibts unter https://heise.de/-4571821

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

E-Evidence: Datenherausgabe auf Zuruf

21.08.2026

Einführung in E-Evidence

Das Gespräch dreht sich um die neu in Kraft getretene E-Evidence-Regelung, die am 18. August 2026 anwendbar wurde. Diese Regelung betrifft die Privatisierung der Strafverfolgung und die Möglichkeit, Daten von Anbietern innerhalb der EU schnell anzufordern, was viele Nutzer und Anbieter überrascht hat.

Gast und Expertisen

Thomas Rickert, ein Anwalt mit umfangreicher Erfahrung in Domainrecht und Datenschutz, ist als Gast eingeladen. Er hat das Thema E-Evidence vorgeschlagen und diskutiert die Herausforderungen und Unsicherheiten, die mit der neuen Regelung verbunden sind.

Privatisierung der Strafverfolgung

Die E-Evidence-Verordnung führt zu einer Teilprivatisierung der Strafverfolgung, da Anbieter von Dienstleistungen gezwungen sind, Daten auf Anfrage von Strafverfolgungsbehörden bereitzustellen. Dies wirft Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der Grundrechte auf, da die Fristen für die Datenbereitstellung sehr kurz sind.

Bußgeld der Woche

Ein Beispiel für ein Bußgeld betrifft eine polnische NGO, die vertrauliche Daten von Klienten nicht anonymisiert weitergab. Die Strafe zeigt die Herausforderungen der Datenschutzpraxis, besonders für Organisationen, die mit sensiblen Daten arbeiten.

Risiken und Herausforderungen für Anbieter

Die Diskussion beleuchtet die Schwierigkeiten, die Anbieter bei der Umsetzung der E-Evidence-Anforderungen haben werden, insbesondere bezüglich der kurzen Fristen für die Datenbereitstellung und der Unklarheit über rechtliche Verantwortung. Kleine Anbieter stehen vor der Herausforderung, sich auf die neue Regelung einzustellen.

Fazit

Das Gespräch schließt mit einer kritischen Betrachtung der E-Evidence-Regelung. Während einige Vorteile in der schnelleren Strafverfolgung gesehen werden, überwiegen die Risiken bezüglich Datenschutz und Grundrechte, die durch die neue Regelung in den Hintergrund gedrängt werden könnten.

Einführung in E-Evidence

Das Gespräch dreht sich um die neu in Kraft getretene E-Evidence-Regelung, die am 18. August 2026 anwendbar wurde. Diese Regelung betrifft die Privatisierung der Strafverfolgung und die Möglichkeit, Daten von Anbietern innerhalb der EU schnell anzufordern, was viele Nutzer und Anbieter überrascht hat.

Gast und Expertisen

Thomas Rickert, ein Anwalt mit umfangreicher Erfahrung in Domainrecht und Datenschutz, ist als Gast eingeladen. Er hat das Thema E-Evidence vorgeschlagen und diskutiert die Herausforderungen und Unsicherheiten, die mit der neuen Regelung verbunden sind.

Privatisierung der Strafverfolgung

Die E-Evidence-Verordnung führt zu einer Teilprivatisierung der Strafverfolgung, da Anbieter von Dienstleistungen gezwungen sind, Daten auf Anfrage von Strafverfolgungsbehörden bereitzustellen. Dies wirft Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der Grundrechte auf, da die Fristen für die Datenbereitstellung sehr kurz sind.

Bußgeld der Woche

Ein Beispiel für ein Bußgeld betrifft eine polnische NGO, die vertrauliche Daten von Klienten nicht anonymisiert weitergab. Die Strafe zeigt die Herausforderungen der Datenschutzpraxis, besonders für Organisationen, die mit sensiblen Daten arbeiten.

Risiken und Herausforderungen für Anbieter

Die Diskussion beleuchtet die Schwierigkeiten, die Anbieter bei der Umsetzung der E-Evidence-Anforderungen haben werden, insbesondere bezüglich der kurzen Fristen für die Datenbereitstellung und der Unklarheit über rechtliche Verantwortung. Kleine Anbieter stehen vor der Herausforderung, sich auf die neue Regelung einzustellen.

Fazit

Das Gespräch schließt mit einer kritischen Betrachtung der E-Evidence-Regelung. Während einige Vorteile in der schnelleren Strafverfolgung gesehen werden, überwiegen die Risiken bezüglich Datenschutz und Grundrechte, die durch die neue Regelung in den Hintergrund gedrängt werden könnten.

Europas Datenschutz in Bewegung

07.08.2026

Einführung und Gäste

Im Podcast begrüßen Holger Bleich und Jörg die wiederkehrenden Gäste, darunter Prof. Dr. Alexander Gollan, der kürzlich eine Professur für das Recht der Informationsgesellschaft an der Hochschule Osnabrück übernommen hat. Die Diskussion umfasst seinen Wechsel von Aachen nach Osnabrück und die Herausforderungen in der Lehre.

Professur und Forschung

Alexander Gollan erläutert die Unterschiede zwischen seinen vorherigen und aktuellen Professuren, wobei der Fokus auf Datenschutzrecht und gewerblichem Rechtsschutz liegt. Er erklärt den Prozess, wie man zu einer Professur gelangt und teilt persönliche Erfahrungen aus seiner beruflichen Laufbahn.

Datenschutz und Bußgelder

Ein zentrales Thema sind aktuelle Entwicklungen im Datenschutz in Europa, insbesondere ein Bußgeld gegen Character Technologies Inc. in Italien. Die Diskussion dreht sich um die Relevanz der Datenschutzgesetze und die Herausforderungen bei der Altersverifikation auf digitalen Plattformen.

US-amerikanischer Datenschutz

Ein weiterer Punkt ist der Vergleich zwischen dem Datenschutz in Europa und den USA, inklusive der Auswirkungen aktueller US-Rechtsfälle auf den transatlantischen Datentransfer. Die Experten diskutieren die Rolle der FTC und mögliche zukünftige Entwicklungen im Datenschutzrecht.

EuGH-Urteile und deren Bedeutung

Die Podcaster analysieren wichtige EuGH-Urteile, wie das NTH Haustechnik-Urteil und die Entscheidung zur NADA Austria. Diese Urteile werfen Fragen zu den Rechten von Betroffenen und der Verwertbarkeit von Beweisen auf. Die Diskussion betont die Notwendigkeit einer klaren Interpretation der Datenschutzgesetze.

Stand des digitalen Omnibusses

Abschließend wird der Stand des digitalen Omnibusses und die E-Privacy-Verordnung thematisiert. Die Gesprächspartner äußern Bedenken hinsichtlich der Verzögerungen und der Komplexität der Verhandlungen, wobei sie die verschiedenen Interessen der beteiligten Parteien beleuchten.

Einführung und Gäste

Im Podcast begrüßen Holger Bleich und Jörg die wiederkehrenden Gäste, darunter Prof. Dr. Alexander Gollan, der kürzlich eine Professur für das Recht der Informationsgesellschaft an der Hochschule Osnabrück übernommen hat. Die Diskussion umfasst seinen Wechsel von Aachen nach Osnabrück und die Herausforderungen in der Lehre.

Professur und Forschung

Alexander Gollan erläutert die Unterschiede zwischen seinen vorherigen und aktuellen Professuren, wobei der Fokus auf Datenschutzrecht und gewerblichem Rechtsschutz liegt. Er erklärt den Prozess, wie man zu einer Professur gelangt und teilt persönliche Erfahrungen aus seiner beruflichen Laufbahn.

Datenschutz und Bußgelder

Ein zentrales Thema sind aktuelle Entwicklungen im Datenschutz in Europa, insbesondere ein Bußgeld gegen Character Technologies Inc. in Italien. Die Diskussion dreht sich um die Relevanz der Datenschutzgesetze und die Herausforderungen bei der Altersverifikation auf digitalen Plattformen.

US-amerikanischer Datenschutz

Ein weiterer Punkt ist der Vergleich zwischen dem Datenschutz in Europa und den USA, inklusive der Auswirkungen aktueller US-Rechtsfälle auf den transatlantischen Datentransfer. Die Experten diskutieren die Rolle der FTC und mögliche zukünftige Entwicklungen im Datenschutzrecht.

EuGH-Urteile und deren Bedeutung

Die Podcaster analysieren wichtige EuGH-Urteile, wie das NTH Haustechnik-Urteil und die Entscheidung zur NADA Austria. Diese Urteile werfen Fragen zu den Rechten von Betroffenen und der Verwertbarkeit von Beweisen auf. Die Diskussion betont die Notwendigkeit einer klaren Interpretation der Datenschutzgesetze.

Stand des digitalen Omnibusses

Abschließend wird der Stand des digitalen Omnibusses und die E-Privacy-Verordnung thematisiert. Die Gesprächspartner äußern Bedenken hinsichtlich der Verzögerungen und der Komplexität der Verhandlungen, wobei sie die verschiedenen Interessen der beteiligten Parteien beleuchten.

Angriff auf die Informationsfreiheit

24.07.2026

Einführung in das Thema Informationsfreiheit

Holger Bleich und Jörg diskutieren die aktuelle Lage der Informationsfreiheit in Deutschland, insbesondere die Entwicklungen rund um das Informationsfreiheitsgesetz (IFG). Sie begrüßen Arne Semsrott, Projektleiter von Frag den Staat, der als Experte eingeladen wurde, um die Bedeutung und die Herausforderungen des IFG zu erläutern.

Das Projekt "Frag den Staat" und die Wichtigkeit des IFG

Arne Semsrott erklärt, dass "Frag den Staat" ein Portal ist, über das Bürger Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz stellen können. Das IFG ermöglicht es der Bevölkerung, Informationen von staatlichen Behörden zu erhalten, was für die Transparenz und Kontrolle von Verwaltungshandeln entscheidend ist.

Aktuelle Herausforderungen der Informationsfreiheit

Die Diskussion dreht sich um die geplanten Veränderungen des IFG durch die Bundesregierung, die eine faktische Einschränkung der Informationsfreiheit zur Folge haben könnten. Es wird über die Eingrenzung des Zugangs auf natürliche Personen und die Einführung neuer Voraussetzungen gesprochen, die den Anspruch auf Informationen erschweren würden.

Widerstand gegen die geplanten Änderungen

Es wird auf den Widerstand aus der Zivilgesellschaft, von Journalisten und politischen Akteuren hingewiesen, die die geplanten Änderungen als Angriff auf die Informationsfreiheit und die Demokratie empfinden. Eine Petition hat bereits über 600.000 Unterschriften gesammelt, um gegen die Reformen zu protestieren und die Bedeutung der Informationsfreiheit zu betonen.

Aufruf zur Handlung

Die Gesprächspartner ermutigen die Zuhörer, sich aktiv gegen die geplanten Änderungen einzusetzen, indem sie die Petition unterstützen und Abgeordnete kontaktieren. Die Bedeutung der Informationsfreiheit für die Demokratie und die Zivilgesellschaft wird hervorgehoben.

Einführung in das Thema Informationsfreiheit

Holger Bleich und Jörg diskutieren die aktuelle Lage der Informationsfreiheit in Deutschland, insbesondere die Entwicklungen rund um das Informationsfreiheitsgesetz (IFG). Sie begrüßen Arne Semsrott, Projektleiter von Frag den Staat, der als Experte eingeladen wurde, um die Bedeutung und die Herausforderungen des IFG zu erläutern.

Das Projekt "Frag den Staat" und die Wichtigkeit des IFG

Arne Semsrott erklärt, dass "Frag den Staat" ein Portal ist, über das Bürger Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz stellen können. Das IFG ermöglicht es der Bevölkerung, Informationen von staatlichen Behörden zu erhalten, was für die Transparenz und Kontrolle von Verwaltungshandeln entscheidend ist.

Aktuelle Herausforderungen der Informationsfreiheit

Die Diskussion dreht sich um die geplanten Veränderungen des IFG durch die Bundesregierung, die eine faktische Einschränkung der Informationsfreiheit zur Folge haben könnten. Es wird über die Eingrenzung des Zugangs auf natürliche Personen und die Einführung neuer Voraussetzungen gesprochen, die den Anspruch auf Informationen erschweren würden.

Widerstand gegen die geplanten Änderungen

Es wird auf den Widerstand aus der Zivilgesellschaft, von Journalisten und politischen Akteuren hingewiesen, die die geplanten Änderungen als Angriff auf die Informationsfreiheit und die Demokratie empfinden. Eine Petition hat bereits über 600.000 Unterschriften gesammelt, um gegen die Reformen zu protestieren und die Bedeutung der Informationsfreiheit zu betonen.

Aufruf zur Handlung

Die Gesprächspartner ermutigen die Zuhörer, sich aktiv gegen die geplanten Änderungen einzusetzen, indem sie die Petition unterstützen und Abgeordnete kontaktieren. Die Bedeutung der Informationsfreiheit für die Demokratie und die Zivilgesellschaft wird hervorgehoben.