Crime Daheim
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Crime Daheim

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Beschreibung

Im Podcast "Crime Daheim" nimmt euch das Gerichtsteam von Oberpfalz-Medien um Steffi Kraus und Max Hohlheimer mit auf die Spurensuche. Die Journalisten beleuchten aktuelle sowie historische Kriminalfälle und Verbrechen vor der eigenen Haustüre.

Kontakt: crimedaheim@oberpfalzmedien.de

Impressum:
https://www.onetz.de/impressum/

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

"Der Geist des Terrors lag über der Tat": Der Fall Klaus-Peter Beer (1/3)

18.09.2026

Inhaltswarnung und Einführung

Crime Daheim ist ein True Crime Podcast, der sich mit schweren Kriminalfällen wie Mord und Gewalt beschäftigt. Die heutige Folge behandelt den Fall von Klaus-Peter Bär, der 1995 in Amberg ermordet wurde. Der Podcast bietet exklusive Einblicke durch Berichte von Journalist:innen, die von Anfang an an der Recherche beteiligt waren.

Der Fall Klaus-Peter Bär

Klaus-Peter Bär wurde am 11. September 1995 leblos aus der Vils geborgen. Zunächst wurde angenommen, er sei ertrunken, doch die Ermittlungen führten schnell zu einer Verbindung zur Neonazi-Szene in Amberg. Die Identität des Opfers konnte dank einer Visitenkarte und persönlichen Gegenständen schnell geklärt werden.

Hintergrund von Klaus-Peter Bär

Klaus-Peter Bär wuchs in einer gläubigen und bescheidenen Familie auf und hatte eine enge Beziehung zu seiner Schwester. Schon früh zeigte er Interesse an Natur und Literatur, litt jedoch unter inneren Konflikten bezüglich seiner Homosexualität, was ihn letztendlich dazu führte, Amberg zu verlassen und in Frankfurt am Main zu leben.

Die letzten Tage von Klaus-Peter Bär

Als Klaus-Peter Bär am 5. September 1995 nach Amberg zurückkehrte, wollte er seine Familie besuchen. Am 6. September wurde er in einem Lokal gesehen, wo er alkoholisiert war und offen über seine Homosexualität sprach. Diese Begegnung zog die Aufmerksamkeit zweier Neonazis auf sich, die ihn später brutal angreifen sollten.

Die Tat und ihre Folgen

Klaus-Peter Bär wurde von den Tätern verprügelt und schließlich in die Vils geworfen, wo er ertrank. Die Täter wurden schnell gefasst, und es folgten mehrere Gerichtsverfahren. Während im ersten Prozess von Mord ausgegangen wurde, stellte sich im weiteren Verlauf heraus, dass die juristische Beurteilung der Tat umstritten war.

Die juristische Aufarbeitung

Die Täter wurden zunächst wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt. In späteren Prozessen wurde jedoch die rechtsextreme Gesinnung der Täter deutlich, und die Taten wurden im Kontext von Homophobie betrachtet. Die Justiz stellte fest, dass Klaus-Peter Bär aufgrund seiner sexuellen Orientierung ermordet wurde.

Ausblick auf kommende Folgen

In den nächsten Folgen wird die Neonazi-Szene in Amberg und die gesellschaftlichen Hintergründe der Tat genauer beleuchtet. Zudem wird über den langen Weg zum Gedenken an Klaus-Peter Bär gesprochen, um den Opfern von Gewalt einen Namen zu geben.

Inhaltswarnung und Einführung

Crime Daheim ist ein True Crime Podcast, der sich mit schweren Kriminalfällen wie Mord und Gewalt beschäftigt. Die heutige Folge behandelt den Fall von Klaus-Peter Bär, der 1995 in Amberg ermordet wurde. Der Podcast bietet exklusive Einblicke durch Berichte von Journalist:innen, die von Anfang an an der Recherche beteiligt waren.

Der Fall Klaus-Peter Bär

Klaus-Peter Bär wurde am 11. September 1995 leblos aus der Vils geborgen. Zunächst wurde angenommen, er sei ertrunken, doch die Ermittlungen führten schnell zu einer Verbindung zur Neonazi-Szene in Amberg. Die Identität des Opfers konnte dank einer Visitenkarte und persönlichen Gegenständen schnell geklärt werden.

Hintergrund von Klaus-Peter Bär

Klaus-Peter Bär wuchs in einer gläubigen und bescheidenen Familie auf und hatte eine enge Beziehung zu seiner Schwester. Schon früh zeigte er Interesse an Natur und Literatur, litt jedoch unter inneren Konflikten bezüglich seiner Homosexualität, was ihn letztendlich dazu führte, Amberg zu verlassen und in Frankfurt am Main zu leben.

Die letzten Tage von Klaus-Peter Bär

Als Klaus-Peter Bär am 5. September 1995 nach Amberg zurückkehrte, wollte er seine Familie besuchen. Am 6. September wurde er in einem Lokal gesehen, wo er alkoholisiert war und offen über seine Homosexualität sprach. Diese Begegnung zog die Aufmerksamkeit zweier Neonazis auf sich, die ihn später brutal angreifen sollten.

Die Tat und ihre Folgen

Klaus-Peter Bär wurde von den Tätern verprügelt und schließlich in die Vils geworfen, wo er ertrank. Die Täter wurden schnell gefasst, und es folgten mehrere Gerichtsverfahren. Während im ersten Prozess von Mord ausgegangen wurde, stellte sich im weiteren Verlauf heraus, dass die juristische Beurteilung der Tat umstritten war.

Die juristische Aufarbeitung

Die Täter wurden zunächst wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt. In späteren Prozessen wurde jedoch die rechtsextreme Gesinnung der Täter deutlich, und die Taten wurden im Kontext von Homophobie betrachtet. Die Justiz stellte fest, dass Klaus-Peter Bär aufgrund seiner sexuellen Orientierung ermordet wurde.

Ausblick auf kommende Folgen

In den nächsten Folgen wird die Neonazi-Szene in Amberg und die gesellschaftlichen Hintergründe der Tat genauer beleuchtet. Zudem wird über den langen Weg zum Gedenken an Klaus-Peter Bär gesprochen, um den Opfern von Gewalt einen Namen zu geben.

Klagewelle gegen Rundfunkbeitrag: Was ein "Sozialunternehmer" damit zu tun hat

07.08.2026

Einführung zum Rundfunkbeitrag

Der Rundfunkbeitrag in Deutschland beträgt derzeit rund 220 Euro pro Jahr. Unzufriedene Bürger versuchen, diesen Beitrag zu umgehen, indem sie Klagen beim Verwaltungsgericht einreichen, was jedoch oft zu Enttäuschungen und hohen Kosten führt.

Podcast-Format und Moderatoren

Steffi Kraus, Redakteurin für Kriminalität und Justiz, hostet den Podcast zusammen mit Max Hohlhammer, der als Experte für juristische Themen auftritt. In dieser Folge wird das Thema Rundfunkbeitrag behandelt, wobei die Moderatoren auch persönliche Erfahrungen mit Medienkonsum teilen.

Kritik am Rundfunkbeitrag

Die Diskussion dreht sich um die Berechtigung der Gebühren, insbesondere da viele Bürger heutzutage Streamingdienste und soziale Medien nutzen und sich fragen, warum sie für ein Angebot zahlen sollen, das sie kaum nutzen.

Statistik und Klagen

Die Anzahl der Klagen gegen den Rundfunkbeitrag hat in den letzten Jahren dramatisch zugenommen, von 34 Klagen im Jahr 2023 auf über 250 im Jahr 2025. Viele dieser Klagen sind standardisiert und scheinen Teil einer organisierten Aktion zu sein.

Organisierte Klagen und deren Auswirkungen

Die Klagen sind oft mit der Behauptung verbunden, dass das Programm des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht vielfältig genug sei. Viele Kläger berichten von hohen zusätzlichen Kosten und unerwarteten Problemen, die aus dem Klageprozess resultieren.

Unternehmerische Interessen und unseriöse Angebote

Einige Angebote im Internet versprechen, gegen Rundfunkgebühren vorzugehen, wobei oft hohe Gebühren für vorgefertigte Klageschriften verlangt werden. Dies hat viele Menschen in finanzielle Schwierigkeiten gebracht, da die versprochenen Erfolge ausbleiben.

Rechtliche Einschätzung

Die Gerichte haben in der Regel die Klagen abgewiesen, und es ist sehr unwahrscheinlich, dass zukünftige Klagen erfolgreich sein werden. Die Hürden für eine Klage sind hoch, was die meisten Kläger nicht ausreichend berücksichtigen.

Abschluss und Ausblick

Die Episode schließt mit der Erkenntnis, dass es wichtig ist, sich über die Konsequenzen und Risiken von Klagen gegen den Rundfunkbeitrag im Klaren zu sein. Max und Steffi kündigen eine Pause an und planen, im September zurückzukehren.

Einführung zum Rundfunkbeitrag

Der Rundfunkbeitrag in Deutschland beträgt derzeit rund 220 Euro pro Jahr. Unzufriedene Bürger versuchen, diesen Beitrag zu umgehen, indem sie Klagen beim Verwaltungsgericht einreichen, was jedoch oft zu Enttäuschungen und hohen Kosten führt.

Podcast-Format und Moderatoren

Steffi Kraus, Redakteurin für Kriminalität und Justiz, hostet den Podcast zusammen mit Max Hohlhammer, der als Experte für juristische Themen auftritt. In dieser Folge wird das Thema Rundfunkbeitrag behandelt, wobei die Moderatoren auch persönliche Erfahrungen mit Medienkonsum teilen.

Kritik am Rundfunkbeitrag

Die Diskussion dreht sich um die Berechtigung der Gebühren, insbesondere da viele Bürger heutzutage Streamingdienste und soziale Medien nutzen und sich fragen, warum sie für ein Angebot zahlen sollen, das sie kaum nutzen.

Statistik und Klagen

Die Anzahl der Klagen gegen den Rundfunkbeitrag hat in den letzten Jahren dramatisch zugenommen, von 34 Klagen im Jahr 2023 auf über 250 im Jahr 2025. Viele dieser Klagen sind standardisiert und scheinen Teil einer organisierten Aktion zu sein.

Organisierte Klagen und deren Auswirkungen

Die Klagen sind oft mit der Behauptung verbunden, dass das Programm des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht vielfältig genug sei. Viele Kläger berichten von hohen zusätzlichen Kosten und unerwarteten Problemen, die aus dem Klageprozess resultieren.

Unternehmerische Interessen und unseriöse Angebote

Einige Angebote im Internet versprechen, gegen Rundfunkgebühren vorzugehen, wobei oft hohe Gebühren für vorgefertigte Klageschriften verlangt werden. Dies hat viele Menschen in finanzielle Schwierigkeiten gebracht, da die versprochenen Erfolge ausbleiben.

Rechtliche Einschätzung

Die Gerichte haben in der Regel die Klagen abgewiesen, und es ist sehr unwahrscheinlich, dass zukünftige Klagen erfolgreich sein werden. Die Hürden für eine Klage sind hoch, was die meisten Kläger nicht ausreichend berücksichtigen.

Abschluss und Ausblick

Die Episode schließt mit der Erkenntnis, dass es wichtig ist, sich über die Konsequenzen und Risiken von Klagen gegen den Rundfunkbeitrag im Klaren zu sein. Max und Steffi kündigen eine Pause an und planen, im September zurückzukehren.

Ein Polizistenmord und drei Verschwörerinnen?

17.07.2026

Einführung in den Fall

In einer stillen Sommernacht im Jahr 1918 wird der Gendarmerie-Nachtwachtmeister Johann M. erschossen. Der Täter, Andreas W., wird als Teil einer komplexen Verschwörung dargestellt, an der auch drei Frauen maßgeblich beteiligt sind. Der Podcast beleuchtet die Hintergründe des Mordes und die Ermittlungen, die folgten.

Der Mord und die Ermittlungen

Der Mord an Johann M. wird nicht als isolierter Vorfall betrachtet, sondern als Ergebnis eines Eskalationsprozesses innerhalb eines kriminellen Milieus, das Wilderei und Diebstähle umfasst. Die Ermittlungen zeigen, dass mehrere Personen, einschließlich der Frauen aus Andreas W.s Umfeld, möglicherweise von der Tötungsabsicht wussten und daran beteiligt waren.

Die Rolle der Frauen

Die drei Frauen, Katharina F., Johanna E. und Regina D., erscheinen in den Akten sowohl als Anstifterinnen als auch als Unterstützerinnen von Andreas W. Ihre genauen Beiträge zum Mord bleiben jedoch unklar, was die Beweisführung vor Gericht kompliziert macht.

Psychiatrische Gutachten und Verantwortung

Andreas W. behauptet, von den Frauen beeinflusst worden zu sein, was für seine Verteidigung von Bedeutung ist. Psychiatrische Gutachten ergaben, dass er zwar psychisch auffällig war, jedoch zum Zeitpunkt des Mordes verantwortlich für sein Handeln war.

Urteile und Nachwirkungen

Am 29. Mai 1920 wird Andreas W. zum Tode verurteilt, während Katharina F. wegen Beihilfe zum Mord zu 13 Jahren Zuchthaus verurteilt wird. Andreas W.s Todesstrafe wird später in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt. Der Fall bleibt auch nach dem Prozess umstritten, und die genauen Ursprünge des Mordplans bleiben unklar.

Einführung in den Fall

In einer stillen Sommernacht im Jahr 1918 wird der Gendarmerie-Nachtwachtmeister Johann M. erschossen. Der Täter, Andreas W., wird als Teil einer komplexen Verschwörung dargestellt, an der auch drei Frauen maßgeblich beteiligt sind. Der Podcast beleuchtet die Hintergründe des Mordes und die Ermittlungen, die folgten.

Der Mord und die Ermittlungen

Der Mord an Johann M. wird nicht als isolierter Vorfall betrachtet, sondern als Ergebnis eines Eskalationsprozesses innerhalb eines kriminellen Milieus, das Wilderei und Diebstähle umfasst. Die Ermittlungen zeigen, dass mehrere Personen, einschließlich der Frauen aus Andreas W.s Umfeld, möglicherweise von der Tötungsabsicht wussten und daran beteiligt waren.

Die Rolle der Frauen

Die drei Frauen, Katharina F., Johanna E. und Regina D., erscheinen in den Akten sowohl als Anstifterinnen als auch als Unterstützerinnen von Andreas W. Ihre genauen Beiträge zum Mord bleiben jedoch unklar, was die Beweisführung vor Gericht kompliziert macht.

Psychiatrische Gutachten und Verantwortung

Andreas W. behauptet, von den Frauen beeinflusst worden zu sein, was für seine Verteidigung von Bedeutung ist. Psychiatrische Gutachten ergaben, dass er zwar psychisch auffällig war, jedoch zum Zeitpunkt des Mordes verantwortlich für sein Handeln war.

Urteile und Nachwirkungen

Am 29. Mai 1920 wird Andreas W. zum Tode verurteilt, während Katharina F. wegen Beihilfe zum Mord zu 13 Jahren Zuchthaus verurteilt wird. Andreas W.s Todesstrafe wird später in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt. Der Fall bleibt auch nach dem Prozess umstritten, und die genauen Ursprünge des Mordplans bleiben unklar.