
Tod in Sachsen - Der Mordcast
RADIO PSR
Beschreibung
NEU: Der Forensiktalk „Spuren der Gewalt“ wird im wöchentlichen Wechsel mit dem Mordcast veröffentlicht. Im Forensiktalk sprechen Maximilian Reeg und Forensiker Dr. Markus Schwarz über Fälle, Spuren und die Arbeit der Ermittler.
(Nicht für Zuhörer unter 16 Jahren geeignet! Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes können Namen und Orte verändert sein.)
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Mord mit Zusatzahl
Einführung in den Kriminalfall
Der Podcast beschreibt einen tragischen Kriminalfall aus Chemnitz, der zeigt, wie der verzweifelte Versuch, Glück zu erzwingen, in einem Verbrechen enden kann. Die Geschichte dreht sich um Eva Fichtner, eine Lotto-Annahmestelleninhaberin, die am 25. August 1990 tot aufgefunden wird.
Der Fundort und die Ermittlungen
Eva wird in ihrem Geschäft tot unter dem Verkaufstresen entdeckt, mit Anzeichen von Gewalt und einem Strangulationswerkzeug. Die Polizei sichert Beweise, einschließlich Lottoscheinen und Zigarettenstummeln, die später von Bedeutung sein werden.
Die Obduktion und die Todesursache
Die Obduktion zeigt, dass sie durch Drosselung und massive Kopfverletzungen starb. Diese Verletzungen deuten darauf hin, dass sie überrascht und nicht in der Lage war, sich zu wehren.
Die Suche nach dem Täter
Die Mordkommission sucht Zeugen und findet Hinweise, dass Eva kurz vor ihrem Tod letzte Aktivitäten im Laden hatte. Der Täter, Jürgen Anders, wird als Hauptverdächtiger identifiziert, nachdem er einen Lottoschein mit einem Sechser gewinnt, der mit dem Tatort verbunden ist.
Die Festnahme und das Geständnis
Jürgen Anders, ein ehemaliger Häftling mit einer Vorgeschichte von Straftaten, wird verhaftet und gesteht schließlich den Mord. Er hatte Eva während eines vermeintlichen Lotto-Treffens überfallen und getötet, um an das Geld zu gelangen.
Urteil und Nachwirkungen
Im Februar 1992 wird Anders zu lebenslanger Haft verurteilt, doch er nimmt sich zwei Jahre nach dem Mord das Leben. Der Fall bleibt ein Beispiel für die Tragik und Absurdität des Verbrechens.

Der Forensik-Talk: Mord an Lincoln
Einleitung zu Lebensmittelmotten
Im Podcast diskutieren Maximilian Rehk und Dr. Markus Schwarz zunächst das Thema Lebensmittelmotten. Maximilian berichtet von seinen Erfahrungen mit einem Befall und den Maßnahmen, die er ergriffen hat, um die Insekten loszuwerden.
Tipps zur Bekämpfung von Lebensmittelmotten
Dr. Schwarz gibt wertvolle Ratschläge zur Bekämpfung von Lebensmittelmotten, darunter das Ausräumen und Reinigen von Schränken, das Entsorgen von befallenem Futter sowie die Verwendung von speziellen Fallen und dicht schließenden Behältern für Lebensmittel.
Der Mord an Abraham Lincoln
Der Podcast wechselt dann zum zentralen Thema: dem Attentat auf Abraham Lincoln. Maximilian und Dr. Schwarz erläutern die Umstände des Anschlags am 9. April 1865, die gesellschaftlichen Spannungen der Zeit und die Rolle des Attentäters John Wilkes Booth.
Details zum Attentat
Sie beschreiben, wie Booth den Präsidenten während einer Theateraufführung erschoss und die chaotischen Umstände, die zu seiner Flucht führten. Es wird darauf hingewiesen, dass Lincoln zu dieser Zeit keinen adäquaten Personenschutz hatte.
Medizinische Aspekte der Verletzung
Der Podcast behandelt die medizinischen Einzelheiten der Schussverletzung und die Reaktionen der anwesenden Ärzte. Dr. Schwarz erklärt die Unmöglichkeit einer Rettung Lincolns aufgrund der Schwere der Verletzung.
Nachwirkungen und historische Relevanz
Abschließend wird die Verhaftung von Booths Komplizen und die darauf folgenden Prozesse thematisiert. Es wird diskutiert, wie Lincolns Tod die amerikanische Gesellschaft beeinflusste und welche Feinde er sich während seiner Präsidentschaft gemacht hatte.

Das Monster von Roßlau
Ein tragischer Ausflug
Im Jahr 1994 verschwinden die 17-jährige Antje K. und ihre 18 Monate alte Cousine Sandy während eines Ausflugs in den Wald bei Beilrode. Antje spielt mit Sandy, während ihre Tante Evelyn H. Pilze sammelt. Als Evelyn zurückkehrt, sind die beiden spurlos verschwunden, was eine großangelegte Suche auslöst.
Die Suche nach den Vermissten
Die Polizei und Feuerwehr leiten sofort eine Großfahndung ein, doch trotz intensiver Suche gibt es keine Hinweise auf die Vermissten. Erst Wochen später werden ihre Leichen in Niedersachsen gefunden, was die Ermittler vor eine große Herausforderung stellt.
Forensische Herausforderungen
Die Identifizierung der stark verwesten Leichen gelingt schließlich durch Zahnarztunterlagen. Die Obduktion zeigt, dass Sandy erdrosselt wurde und es Hinweise auf ein Sexualdelikt bei Antje gibt. Der Schmerz der Angehörigen wächst, während die Ermittler verzweifelt nach dem Täter suchen.
Ein Verdächtiger tritt auf
Ein junger Mann, Maximilian L., der Antje einmal Rosen geschenkt hat, wird vorübergehend festgenommen, jedoch entlasten ihn Alibis und Beweise. Die Ermittler suchen weiterhin nach Spuren, wobei ein Plastereimer mit Mörtelresten und ein Teilfingerabdruck gefunden werden.
Neuste Ermittlungsmethoden
Die rasante Entwicklung in der DNA-Analyse ermöglicht es, genetische Spuren zu untersuchen. Im Jahr 1999 wird Mirko F., Antjes Freund, als Verdächtiger festgenommen, aber aufgrund mangelnder Beweise wieder freigelassen.
Der wahre Täter
Im Jahr 2003 wird Gerhard D., ein psychisch kranker Mehrfachtäter, verdächtigt. Nach einem gescheiterten DNA-Testantrag wird er tot in seiner Zelle aufgefunden. Posthum wird seine DNA als Nachweis für den Doppelmord identifiziert, die genauen Umstände des Verbrechens bleiben jedoch unklar.
Schlussfolgerungen
Der Fall zeigt die Herausforderungen der Polizeiarbeit und die Bedeutung der forensischen Beweismittel. Ein Informationsfehler in der DNA-Datenbank könnte die langwierige Suche nach dem Täter verkürzt haben.