
Der Michel – Der Podcast für Kinder und Jugendliteratur
Michaelsbund
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Die perfekte Welle: Lesen und Schwimmen in den Ferien
Einleitung: Schwimmen und Lesen im Sommer
Der Podcast thematisiert die Verbindung zwischen Schwimmen und Lesen für Kinder während der Sommermonate. Während immer weniger Kinder in Bayern schwimmen können, wird die Freude am Lesen oft vernachlässigt. Eine Initiative, unterstützt von Wolfgang Fackler und der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, zielt darauf ab, beides zu fördern.
Initiative zur Förderung von Lesefreude und Schwimmfähigkeiten
Gemeinsam wurde eine Liste mit 26 Buchempfehlungen erstellt, die unter dem Motto "Sommer, Sonne, Schwimmen" steht. Diese Liste soll Kindern helfen, Lust auf das Lesen zu entwickeln und gleichzeitig die Bedeutung des Schwimmens zu betonen.
Wolfgang Fackler: Der Bürgerbeauftragte
Wolfgang Fackler erläutert seinen Werdegang in die Politik und seine Rolle als Bürgerbeauftragter, der Brücken zwischen Bürgern und dem Staat baut. Er betont die Wichtigkeit von Lesekompetenz für das gesellschaftliche Miteinander und die Notwendigkeit, das Schwimmen zu fördern.
Verknüpfung von Lesefähigkeit und Schwimmfähigkeit
Die Verbindung beider Themen ist durch persönliche Kindheitserinnerungen entstanden. Fackler sieht das Lesen und Schwimmen als essentielle Fähigkeiten, die in der Gesellschaft gefördert werden müssen, um Kindern ein erfülltes Leben zu ermöglichen.
Empfohlene Bücher und deren Inhalte
Er stellt drei Bücher vor, die verschiedene Themen wie Surfen, das Mittelmeer und Schwimmbadabenteuer ansprechen. Diese sollen Kindern eine positive Verbindung zu Wasser und Lesen bieten.
Eltern als Vorbilder
Fackler betont die Rolle der Eltern als Vorbilder und die Notwendigkeit, sowohl Schwimm- als auch Lesefähigkeiten im Alltag zu fördern. Engagement und Vorbildfunktion sind entscheidend, um Kindern zu helfen, diese Kompetenzen zu entwickeln.
Abschluss und Ausblick
Der Podcast schließt mit einem Aufruf, die empfohlenen Bücher zu erkunden und sich aktiv an der Förderung von Schwimm- und Lesekompetenz zu beteiligen. Fackler lädt die Zuhörer ein, ihre Anliegen an ihn heranzutragen.

Eine schwierige Liebe zwischen Opernball und Friseursalon
Die zarte Utopie von Romeo und Julia
Im Jugendroman wird die tragische Geschichte von Romeo und Julia in eine zarte Utopie verwandelt, die in einem Wiener Friseursalon und beim Opernball spielt. Mo, ein muslimischer Jugendlicher mit Fluchtgeschichte, verliebt sich in Moritz, einen Jungen aus jüdischer Familie. Ihre Liebe steht unter dem Druck familiärer Loyalitäten und gesellschaftlicher Vorurteile, während Mo Angst vor den Reaktionen seiner Familie hat.
Die Herausforderungen der Identität
Der Roman thematisiert die Suche nach Identität und den Mut, zu sich selbst zu stehen, während er gleichzeitig die schwierigen Themen wie Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Homophobie behandelt. Die Erzählung bleibt oft vage in Bezug auf die Herkunft von Mo, um eine universelle Botschaft zu bewahren.
Die Rolle des Herrn Franz
Der Friseur Herr Franz fungiert als wichtige prägende Figur in Mo und Moritz‘ Leben, indem er ihnen Unterstützung und eine positive Vorbildfunktion bietet. Seine menschlichen Werte und sein Glaube an Humanismus helfen, Konflikte zu entschärfen und eine Verbindung zwischen den beiden Protagonisten herzustellen.
Psychotherapeutische Einblicke
Die Gespräche im Podcast vermitteln tiefere Einblicke in die Herausforderungen, die die Autorin als Dolmetscherin in der Psychotherapie erlebt hat. Diese Erfahrungen spiegeln sich in ihren Werken wider, indem sie komplexe emotionale Zustände und die Resilienz von Individuen thematisiert.
Ein Blick in die Zukunft
Die Autorin blickt auf kommende Projekte, die sowohl ihre persönliche Geschichte als auch gesellschaftliche Themen aufgreifen. Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Kulturen und Identitäten bleibt zentral in ihrem Schaffen. Ihre Werke laden dazu ein, die Vielfalt menschlicher Erfahrungen zu erkunden und darüber nachzudenken, wie Kunst als Instrument des Wandels wirken kann.

Viele Tiere und ein pfiffiges Kind
Reduktion, Augenhöhe und Rhythmus
Susanne Strasser arbeitet mit reduzierter Sprache und klarer Bildwelt, sodass Kinder Erfahrungen unmittelbar nachempfinden können. Wiederholungen, Klangbilder und ein sanfter Humor schaffen eine zugängliche Erzählung, die sich auf das Wesentliche konzentriert. Die Perspektive bleibt auf Augenhöhe der Kleinsten, Rituale und Übergänge von laut zu leise ziehen sich als wiederkehrende Motive durch ihre Bilderbücher.
Technik und Handwerk hinter den Bildern
Die Bilder entstehen aus einer Mischung aus analoger Monotypie und späterer digitaler Kolorierung. Konturen werden manuell gedruckt, während Farben und Details digital verfeinert werden. Dieses Zusammenspiel aus traditioneller Handarbeit und moderner Technik verleiht den Bildern eine klare, eigenständige Formsprache, die trotzdem flexibel auf verschiedene Sprachen und Kulturen übertragbar bleibt.
Werdegang, Inspiration und Arbeitsweise
Der Weg führte von Studien in München/London über Freiberuflichkeit hin zu einem Schwerpunkt auf Bilderbücher. Inspiration kommt aus dem unmittelbaren Alltag der Kinder, aus konsensorientierter Zusammenarbeit mit Lektorinnen und aus dem Austausch mit Verlagen. Vorbilder sind eher menschliche Vorbilder als literarische Berühmtheiten; Mut, Geduld und Unterstützung durch Familie und Partner prägen den Prozess.
Wirkung, Übersetzungen und Publikum
Die Werke reisen in viele Sprachen, doch der Kern der Reduktion erfordert sprachliche Sensibilität. Übersetzungen werden je nach Sprache angepasst, wobei der Autorinneneinsatz wichtig bleibt. Die Bücher finden Resonanz bei Kindern, Eltern und Pädagogen; Rückmeldungen über Mitsprachmöglichkeiten der jungen Leserinnen und Leser zeigen die Bedeutung des gemeinsamen Erzählens.