
WDR 3 Der geheime Garten des Jazz. Mit Götz Alsmann
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Der verrückte Boogie
Einführung in den geheimen Jazzgarten
In der 121. Ausgabe des geheimen Jazzgartens werden seltene 45er Singles und EPs präsentiert, die es nie zur Langspielplatte geschafft haben. Der Podcast beginnt mit dem Titel 'Der verrückte Boogie', der die Stimmung der Episode perfekt einfängt und auf die 50er Jahre verweist.
Die Bedeutung des Boogie Blues
Der Boogie Blues, bekannt durch Gene Krupa und Anita O'Day, wird als zeitloser Klassiker angesehen. Insbesondere die 1956er Version des Lubo Dorio Orchesters wird hervorgehoben, die in Tanzschulen populär war und den Boogie-Woogie in den Vordergrund stellte.
Über Lubo Dorio
Lubo Dorio, geboren als Lubomir Vaporjev in Bulgarien, war ein bedeutender Musiker, der in den 30er Jahren nach Berlin kam. Er führte eine Big Band und gab vielen jungen Talenten eine Chance. Dorios Einfluss auf die deutsche Jazzszene und seine Karriere sind bemerkenswert, bis zu seinem Tod im Jahr 1983.
Dan Terry und der Teenager Boogie
Dan Terry, ein US-Bandleader, war besonders bei Jugendlichen beliebt und prägte den Übergang vom Big Band Swing zum Rock'n'Roll. Sein Hit 'Teenager' wurde von Lubo Dorio für seine eigene Aufnahme adaptiert.
Nachwirkungen und andere Bandleader
Der Einfluss von Bobby Schmidt, einem weiteren bedeutenden Bandleader, wird ebenfalls erwähnt. Sein umfangreiches Werk umfasst verschiedene Genres, und seine Version von 'Happy Baby' rundet die Episode ab.

Johnnie’s Swinging‘ Organ
Einführung in den geheimen Garten des Jazz
In dieser Episode des Podcasts wird ein Blick auf die unbekannteren und bizarren Facetten des Jazz geworfen. Götz Alsmann führt die Hörer durch besondere Alben, die oft im Schatten bekannterer Werke stehen.
Little Johnny und seine Musik
Der Organist Little Johnny, bürgerlich Johnny Bengston, wird vorgestellt. Obwohl sein Repertoire vom Jazz geprägt ist, wird die Leistung seines Drummers als bemerkenswerter hervorgehoben. Johnny's Diskografie umfasst nur drei Singles, die 1962 veröffentlicht wurden.
Ralph Bell und sein musikalisches Erbe
Eine weitere interessante Figur ist Ralph Bell, eigentlich Reinhold Svensson, ein schwedischer Organist. Trotz seiner Blindheit und seines Talents blieb er weitgehend unbekannt, hatte aber eine aktive Karriere in verschiedenen Bands und unterzeichnete zahlreiche Aufnahmen.
Das Trio The Tritones
Das Trio The Tritones wird vorgestellt, das Jazzmusik mit Baritonsaxophon, Schlagzeug und Hammond-Orgel spielt. Ihre einzige Single aus dem Jahr 1955 zeigt ihren Einfluss im Rhythm & Blues-Bereich.
Der Reichtum an Orgel-Jazz
Abschließend wird auf den enormen Schatz an ungewöhnlichen Orgelinstrumentalstücken hingewiesen, die darauf warten, entdeckt zu werden. Die Episode ermutigt die Hörer, tiefer in die Vielfalt und das Geheimnis des Jazz einzutauchen.

Virginie Morgan an der Zauberorgel
Einführung in Virginie Morgan
Die Episode beleuchtet die künstlerische Figur Virginie Morgan, die für ihre eleganten und technischen Fähigkeiten an der Orgel bekannt ist. Im Vergleich zu Bob Kames bringt Morgan eine andere Klasse in die Jazzmusik.
Die EP und erste Aufnahmen
Virginie Morgans Karriere begann 1952 mit ihrer ersten EP und einem Album, das 1953 in Frankreich veröffentlicht wurde. Ihre Musik war oft anonym und durch grafisch gestaltete Cover geprägt.
Die Enthüllung von Miguel Ramos
Es wird enthüllt, dass Virginie Morgan in Wirklichkeit der männliche Musiker Miguel Ramos ist. Ramos, der 1910 geboren wurde, war ein talentierter Pianist, der sich nach dem Spanischen Bürgerkrieg in Frankreich einen Namen machte.
Musikalische Entwicklung und Pseudonyme
Ramos wechselte zur Hammond-Orgel und veröffentlichte zahlreiche Aufnahmen in verschiedenen Ländern unter unterschiedlichen Namen. Die Musik war oft im gleichen Stil, was die Vielfalt seiner Pseudonyme unterstreicht.
Spätere Jahre und Vermächtnis
Nach einer erfolgreichen Karriere in den 50er Jahren lebte Miguel Ramos in Spanien und arbeitete als Produzent, bis er 1978 verstarb. Sein Erbe lebt durch die Vielzahl an Aufnahmen weiter, die unter seinen verschiedenen Namen veröffentlicht wurden.