Ausgeglaubt: ein RefLab-Podcast
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Ausgeglaubt: ein RefLab-Podcast

Manuel Schmid & Stephan Jütte

Beschreibung

Was heisst das eigentlich, Christ zu sein? Woran glauben Christen und was können sie getrost aufgeben? Logisch, dass sich Manuel Schmid & Stephan Jütte dabei nicht immer einig sind. Aber sie versuchen in diesem Podcast zusammen herauszufinden, was für sie wirklich zählt und was ihnen eher im Weg steht. Und klar: Beide wissen es auch nicht wirklich. Aber vielleicht regt es dich an zum Mitdenken. Oder es regt dich auf und du magst mit ihnen streiten. Oder du schreibst ihnen einfach mal, was du nicht mehr glauben kannst oder musst oder willst.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Ist die Liebe zwischen Frau und Mann am Ende?

09.09.2026
Immer mehr Frauen zweifeln nicht nur an einzelnen Männern, sondern an heterosexuellen Beziehungen überhaupt. Der sogenannte Heterofatalismus bringt Erfahrungen von Ungleichheit, Enttäuschung und emotionaler Mehrarbeit auf einen Begriff. Aber hilft dieser Fatalismus dabei, die Verhältnisse zu verändern, die ihn hervorgebracht haben? Oder erklärt er Männer und Frauen endgültig füreinander verloren? Wir fragen, wo die Verantwortung für diese Beziehungskrise liegt – und welche Rolle das Christentum dabei spielt. Ist es mit seinen Geschlechterbildern und seiner Sexualmoral Teil des Problems? Oder verfügt es mit Vorstellungen wie Gleichheit und einem unverdienten Vertrauensvorschuss auch über Ressourcen, die Beziehungen verändern können? Dabei nehmen wir besonders Kirchen und Theologien in die Pflicht: Wo haben sie Ungleichheit legitimiert, Verletzungen religiös überhöht und Frauen zum Aushalten ermahnt? Und was müssten sie heute anders erzählen? Triggerwarnung: In dieser Folge sprechen wir über sexualisierte Gewalt, Missbrauch, Vergewaltigung und Suizid. Bitte entscheidet selbst, ob ihr die Folge gerade hören möchtet. Die erwähnten Blogbeiträge zum «Heterofatalismus» sind parallel bei RefLab und im Blog der EKS (Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz) erschienen: Manuel Schmid: Liebe in Trümmern. Stefanie Fischer-Lüthi: Frauen schulden Männern kein Vertrauen.

Du brauchst keine Kirche

02.09.2026

Kirche und persönliche Erfahrungen

In dieser Episode diskutieren die Sprecher über ihre individuellen Erfahrungen mit der Kirche und die zunehmende Skepsis gegenüber institutionellen Religionen. Sie reflektieren, wann und warum sie kein Bedürfnis verspüren, aktiv an kirchlichen Aktivitäten teilzunehmen, und was Kirche für sie attraktiv machen könnte.

Die Attraktivität der Kirche in der Gegenwart

Die Gesprächspartner fragen sich, was Kirche in einer Zeit der Unsicherheit und Skepsis gegenüber Institutionen bieten kann. Sie beleuchten, dass viele Menschen ein erfülltes Leben ohne kirchliche Bindungen führen, was die Herausforderungen für die Kirche verstärkt.

Permanente Veränderungen der Bindungen

Es wird erörtert, dass sich das Verständnis von Bindung und Mitgliedschaft in der Gesellschaft verändert hat. Viele Menschen suchen nach kurzfristigen Engagements und scheuen langfristige Verpflichtungen. Dies betrifft nicht nur die Kirche, sondern auch andere soziale Institutionen.

Vision und Gemeinschaft in der Kirche

Die Sprecher diskutieren die Notwendigkeit einer klaren Vision innerhalb der Kirche, um Menschen zu motivieren und anzusprechen. Eine solche Vision sollte über individuelle Bedürfnisse hinausgehen und ein Gefühl der Gemeinschaft schaffen.

Die Rolle der Gemeinschaft

Die Bedeutung von Gemeinschaft und die Herausforderungen, die damit verbunden sind, werden hervorgehoben. Es wird betont, dass es wichtig ist, Menschen zu finden, die ähnliche Werte und Überzeugungen teilen, um ein Gefühl von Zugehörigkeit zu entwickeln.

Fazit

Abschließend wird festgehalten, dass es nicht nur darum geht, Menschen zu überzeugen, dass sie Kirche brauchen, sondern vielmehr darum, Gelegenheiten zu schaffen, in denen sie sich wertgeschätzt und gefragt fühlen und sich aktiv einbringen können.

Kirche und persönliche Erfahrungen

In dieser Episode diskutieren die Sprecher über ihre individuellen Erfahrungen mit der Kirche und die zunehmende Skepsis gegenüber institutionellen Religionen. Sie reflektieren, wann und warum sie kein Bedürfnis verspüren, aktiv an kirchlichen Aktivitäten teilzunehmen, und was Kirche für sie attraktiv machen könnte.

Die Attraktivität der Kirche in der Gegenwart

Die Gesprächspartner fragen sich, was Kirche in einer Zeit der Unsicherheit und Skepsis gegenüber Institutionen bieten kann. Sie beleuchten, dass viele Menschen ein erfülltes Leben ohne kirchliche Bindungen führen, was die Herausforderungen für die Kirche verstärkt.

Permanente Veränderungen der Bindungen

Es wird erörtert, dass sich das Verständnis von Bindung und Mitgliedschaft in der Gesellschaft verändert hat. Viele Menschen suchen nach kurzfristigen Engagements und scheuen langfristige Verpflichtungen. Dies betrifft nicht nur die Kirche, sondern auch andere soziale Institutionen.

Vision und Gemeinschaft in der Kirche

Die Sprecher diskutieren die Notwendigkeit einer klaren Vision innerhalb der Kirche, um Menschen zu motivieren und anzusprechen. Eine solche Vision sollte über individuelle Bedürfnisse hinausgehen und ein Gefühl der Gemeinschaft schaffen.

Die Rolle der Gemeinschaft

Die Bedeutung von Gemeinschaft und die Herausforderungen, die damit verbunden sind, werden hervorgehoben. Es wird betont, dass es wichtig ist, Menschen zu finden, die ähnliche Werte und Überzeugungen teilen, um ein Gefühl von Zugehörigkeit zu entwickeln.

Fazit

Abschließend wird festgehalten, dass es nicht nur darum geht, Menschen zu überzeugen, dass sie Kirche brauchen, sondern vielmehr darum, Gelegenheiten zu schaffen, in denen sie sich wertgeschätzt und gefragt fühlen und sich aktiv einbringen können.

Neutralität – Tugend oder Ausrede?

26.08.2026

Die Schweizer Neutralität und ihre Bedeutung

Neutralität ist in der Schweiz ein geschätzter Begriff, der oft als Zeichen für Unparteilichkeit und Gerechtigkeit betrachtet wird. Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob Neutralität als christliches Ideal taugt und wie sie sich mit der Gerechtigkeit Gottes verbindet, die oft parteiisch erscheint.

Das Spannungsfeld zwischen Neutralität und Parteinahme

Im Gespräch wird die Ambivalenz von Neutralität beleuchtet, die sowohl als weise Zurückhaltung als auch als Feigheit angesehen werden kann. Es wird gefragt, wann es richtig ist, neutral zu bleiben, und wann es notwendig ist, Partei zu ergreifen, insbesondere in Konflikten.

Christliche Perspektive auf Gerechtigkeit

Die Bibel beschreibt Gott als Gerechtigkeitsbringer, der sich für Unterdrückte einsetzt. Dies steht im Gegensatz zu einer neutralen Haltung, die oft als passive Beobachtung interpretiert wird. Es wird diskutiert, wie Christen in der Politik agieren sollten, ohne Feindbilder zu schaffen oder sich selbstgerecht zu verhalten.

Politische Neutralität in der Schweiz

Mit Blick auf die bevorstehende Abstimmung zur Neutralitätsinitiative wird die Bedeutung von Neutralität in der Schweizer Außenpolitik thematisiert. Es wird zwischen einem passiven Neutralitätsverständnis und einem aktiven, das sich für Gerechtigkeit einsetzt, unterschieden.

Frieden und Gerechtigkeit

Das Gespräch schließt mit der Erkenntnis, dass Frieden und Gerechtigkeit eng miteinander verbunden sind. Es wird betont, dass man nicht nur passiv bleiben sollte, sondern aktiv für eine gerechte Lösung eintreten muss, um langfristigen Frieden zu sichern.

Die Schweizer Neutralität und ihre Bedeutung

Neutralität ist in der Schweiz ein geschätzter Begriff, der oft als Zeichen für Unparteilichkeit und Gerechtigkeit betrachtet wird. Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob Neutralität als christliches Ideal taugt und wie sie sich mit der Gerechtigkeit Gottes verbindet, die oft parteiisch erscheint.

Das Spannungsfeld zwischen Neutralität und Parteinahme

Im Gespräch wird die Ambivalenz von Neutralität beleuchtet, die sowohl als weise Zurückhaltung als auch als Feigheit angesehen werden kann. Es wird gefragt, wann es richtig ist, neutral zu bleiben, und wann es notwendig ist, Partei zu ergreifen, insbesondere in Konflikten.

Christliche Perspektive auf Gerechtigkeit

Die Bibel beschreibt Gott als Gerechtigkeitsbringer, der sich für Unterdrückte einsetzt. Dies steht im Gegensatz zu einer neutralen Haltung, die oft als passive Beobachtung interpretiert wird. Es wird diskutiert, wie Christen in der Politik agieren sollten, ohne Feindbilder zu schaffen oder sich selbstgerecht zu verhalten.

Politische Neutralität in der Schweiz

Mit Blick auf die bevorstehende Abstimmung zur Neutralitätsinitiative wird die Bedeutung von Neutralität in der Schweizer Außenpolitik thematisiert. Es wird zwischen einem passiven Neutralitätsverständnis und einem aktiven, das sich für Gerechtigkeit einsetzt, unterschieden.

Frieden und Gerechtigkeit

Das Gespräch schließt mit der Erkenntnis, dass Frieden und Gerechtigkeit eng miteinander verbunden sind. Es wird betont, dass man nicht nur passiv bleiben sollte, sondern aktiv für eine gerechte Lösung eintreten muss, um langfristigen Frieden zu sichern.