OK COOL
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Dom Schott

Beschreibung

OK COOL ist das unabhängige Magazin über Menschen, Spiele und ihre Geschichten. Sowohl in tiefgründigen Audioreportagen als auch in kurzweiligen Gesprächen lernt Gastgeber und Journalist Dom Schott jede Woche neue Menschen kennen, die mal mehr, mal weniger viel mit Spielen und Medien zu tun haben — von der Entwicklerin bis zum Wissenschaftler. Es geht um Arbeitsrealitäten, Alltagsgeschichten, Spieleentwicklung, Zukunftsängste und vieles, vieles mehr.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Wie entstand der Spiele-Kanon des SPIEGEL? | mit: Redakteur Michail Hengstenberg

24.10.2026
Gespräche mit Menschen aus der Welt der Spiele Aufregung, Irritation, Erstaunen, Gleichgültigkeit, aber auch Wut: Das war die Bandbreite der Emotionen, die einige Kommentarbereiche im Internet fluteten, als der SPIEGEL seinen großen Games-Kanon vorstellte. 50 Spiele, numerisch sortiert, die die Höhepunkte des Mediums abbilden sollen. Auf der Liste finden sich insbesondere AAA-Spiele der letzten Jahrzehnte, "GTA V" landet auf Platz 18, das Remake von "Silent Hill 2" direkt dahinter, während "Breath of the Wild" den ersten Platz sichert und "Papers, Please" zum Schlusslicht verkommt. Die große Frage lautet: Wie entstand dieser Kanon, warum gibt es ihn überhaupt - und was will er über das Medium wirklich aussagen? Um das zu erfahrne, hat Dom Schott einen der Hauptverantwortlichen eingeladen: Michail Hengstenberg ist SPIEGEL-Redakteur im Kultur-Resort und hat den Kanon organisatorisch und inhaltlich maßgeblich begleitet. Er führt uns hinter die Kulissen eines abenteuerlichen Unterfangens. Links: OK COOL unterstützen & das gesamte Podcastprogramm freischalten die Montagspost gratis abonnieren & nix mehr verpassen dem Discord von OK COOL beitreten & über alle Folgen diskutieren
Gespräche mit Menschen aus der Welt der Spiele

Aufregung, Irritation, Erstaunen, Gleichgültigkeit, aber auch Wut: Das war die Bandbreite der Emotionen, die einige Kommentarbereiche im Internet fluteten, als der SPIEGEL seinen großen Games-Kanon vorstellte. 50 Spiele, numerisch sortiert, die die Höhepunkte des Mediums abbilden sollen. Auf der Liste finden sich insbesondere AAA-Spiele der letzten Jahrzehnte, "GTA V" landet auf Platz 18, das Remake von "Silent Hill 2" direkt dahinter, während "Breath of the Wild" den ersten Platz sichert und "Papers, Please" zum Schlusslicht verkommt.

Die große Frage lautet: Wie entstand dieser Kanon, warum gibt es ihn überhaupt - und was will er über das Medium wirklich aussagen? Um das zu erfahrne, hat Dom Schott einen der Hauptverantwortlichen eingeladen: Michail Hengstenberg ist SPIEGEL-Redakteur im Kultur-Resort und hat den Kanon organisatorisch und inhaltlich maßgeblich begleitet. Er führt uns hinter die Kulissen eines abenteuerlichen Unterfangens.

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Ein Gespräch mit Gregor Gysi über sein Adventure "Raumschiff Bonn" (ja, wirklich)

22.10.2026
Ein Telefoninterview mit Vorspiel Die bewegte Karriere des Politikers Gregor Gysi ist mit all ihre Tief- und Höhepunkten schon oft gut ausgeleuchtet worden: Jura-Studium in der DDR, Vorsitzender der Volkskammer und SED, Mitgründer der Nachfolgepartei PDS und später der Linksfraktion, Protestant gegen den Abriss des Palasts der Republik, engagierter Oppositioneller im Bundestag, neugieriger Fragensteller seiner eigenen Bühnenshow "Missverstehen Sie mich richtig!". Die Liste seiner beruflichen Stationen ist lang und doch wird ein Kuriosum seiner Biographie immer wieder übersehen: Gregor Gysi ist der Held von gleich zwei Computerspielen. Ja, wirklich. 1997 bemühte sich die noch junge PDS mit ihrem alten Wählerklientel um einen moderneren Anstrich und gab deswegen gleich zwei Point'n'Click-Adventures in Auftrag: "Gregor Gysi und das Raumschiff Bonn" erschien noch im gleichen Jahr, um die Wahlprognosen für die Bundestagswahl im Folgejahr zu verbessern. "Captain Gysi: Galaxis Futura" kam dann 1998 raus, dieses Mal wurde die Hauptfigur im Spiel von Gysi sogar höchstpersönlich komplett vertont. Bei OK COOL haben wir "Raumschiff Bonn" kürzlich ausgegraben und genauer unter die Lupe genommen: Wir staunten über die triefende Satire, in der Damals-Bundeskanzler Helmut Kohl mit seinem Raumschiff hilflos gestrandet ist und Gysi der gesamten Mannschaft aus der Patsche helfen soll. Ebenso sehr staunten wir über die Berliner Firma BURNS Entertainment, die beide Gysi-Adventures entwickelte und sonst nur wenige Spuren in der Spielebranche hinterlassen hat. Und bei all diesen Entdeckungen fragten wir uns: Wie denkt eigentlich Gregor Gysi über seine eigenen Spiele? Also wagte Dom Schott das Unmögliche und schrieb der Presseabteilung der Linke eine Email. Ein paar Wochen und eine unerwartete Zusage später traf er Gregor Gysi dann tatsächlich zum Telefoninterview - allerdings lief nicht alles so glatt, wie sich beide das erhofft hatten. Haltet euch fest, Freunde, sowas habt ihr noch nicht gehört. Erst recht nicht in einem Spielepodcast. Übrigens: Für alle Supporter erscheint ergänzend zu diesem Interview noch ein persönlicher Bonuspodcast, in dem Dom seine Eindrücke aus dem Gespräch verarbeitet, reflektiert und ein paar Gedanken in den Raum schleudert. Könnt ihr euch anhören, ebenso wie das komplette restliche Programm von OK COOL, wenn ihr hier Supporter werdet: Links: OK COOL unterstützen & das gesamte Podcastprogramm freischalten die Montagspost gratis abonnieren & nix mehr verpassen dem Discord von OK COOL beitreten & über alle Folgen diskutieren
Ein Telefoninterview mit Vorspiel

Die bewegte Karriere des Politikers Gregor Gysi ist mit all ihre Tief- und Höhepunkten schon oft gut ausgeleuchtet worden: Jura-Studium in der DDR, Vorsitzender der Volkskammer und SED, Mitgründer der Nachfolgepartei PDS und später der Linksfraktion, Protestant gegen den Abriss des Palasts der Republik, engagierter Oppositioneller im Bundestag, neugieriger Fragensteller seiner eigenen Bühnenshow "Missverstehen Sie mich richtig!". Die Liste seiner beruflichen Stationen ist lang und doch wird ein Kuriosum seiner Biographie immer wieder übersehen: Gregor Gysi ist der Held von gleich zwei Computerspielen. Ja, wirklich.

1997 bemühte sich die noch junge PDS mit ihrem alten Wählerklientel um einen moderneren Anstrich und gab deswegen gleich zwei Point'n'Click-Adventures in Auftrag: "Gregor Gysi und das Raumschiff Bonn" erschien noch im gleichen Jahr, um die Wahlprognosen für die Bundestagswahl im Folgejahr zu verbessern. "Captain Gysi: Galaxis Futura" kam dann 1998 raus, dieses Mal wurde die Hauptfigur im Spiel von Gysi sogar höchstpersönlich komplett vertont.

Bei OK COOL haben wir "Raumschiff Bonn" kürzlich ausgegraben und genauer unter die Lupe genommen: Wir staunten über die triefende Satire, in der Damals-Bundeskanzler Helmut Kohl mit seinem Raumschiff hilflos gestrandet ist und Gysi der gesamten Mannschaft aus der Patsche helfen soll. Ebenso sehr staunten wir über die Berliner Firma BURNS Entertainment, die beide Gysi-Adventures entwickelte und sonst nur wenige Spuren in der Spielebranche hinterlassen hat. Und bei all diesen Entdeckungen fragten wir uns: Wie denkt eigentlich Gregor Gysi über seine eigenen Spiele?

Also wagte Dom Schott das Unmögliche und schrieb der Presseabteilung der Linke eine Email. Ein paar Wochen und eine unerwartete Zusage später traf er Gregor Gysi dann tatsächlich zum Telefoninterview - allerdings lief nicht alles so glatt, wie sich beide das erhofft hatten. Haltet euch fest, Freunde, sowas habt ihr noch nicht gehört. Erst recht nicht in einem Spielepodcast.

Übrigens: Für alle Supporter erscheint ergänzend zu diesem Interview noch ein persönlicher Bonuspodcast, in dem Dom seine Eindrücke aus dem Gespräch verarbeitet, reflektiert und ein paar Gedanken in den Raum schleudert. Könnt ihr euch anhören, ebenso wie das komplette restliche Programm von OK COOL, wenn ihr hier Supporter werdet:

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Adventure aus Leidenschaft: der hohe Preis eines Herzensprojekts | mit: Eva-Ramona Rohleder

17.10.2026
Gespräche mit Menschen aus der Welt der Spiele Dieses Gespräch, das hier auf euch wartet, hat eine lange und wendungsreiche Vorgeschichte: 2024 erschien ein vielversprechendes, handgezeichnetes Point'n'Click-Adventure namens "A Twisted Tale". Eine Hommage an alte Genre-Klassiker von Lucas Arts und Sierra, gleichzeitig aber auch ein Indie-Spiel vollgepackt mit ziemlich einzigartigen Persönlichkeiten, einem wundervollen Soundtrack und enorm viel Liebe zum Detail. Dom Schott gehörte zu den ersten KäuferInnen des Titels, spielte das erste der insgesamt sieben geplanten, noch nicht veröffentlichten Kapitel durch - und war begeistert. So viel Charme, so ein schöner Humor, so ein angenehmer Schwierigkeitsgrad. Eine kleine Recherche offenbarte ihm kurz darauf, wer für dieses schöne Spiel verantwortlich war: Eva-Ramona Rohleder, eine Designerin aus Frankfurt mit chilenischen Wurzeln, die mit A Twisted Tale ihr Debut als Spieleentwicklerin gefeiert hatte. Schnell war eine Einladung zum Gespräch bei OK COOL verschickt, Eva antwortete mit einer Zusage - und dann: Stille. Gleichzeitig begann sich die Veröffentlichung der weiteren geplanten Kapitel für das Spiel zu verzögern und immer weiter aufzuschieben, bis die Kommunikation auf der Steam-Seite von "A Twisted Tale" fast gänzlich versiege. Zwei Jahre vergingen, bis Dom schließlich den Kontakt mit der Entwicklerin wieder aufnehmen und seine Einladung erneut aussprechen konnte. Und jetzt klappte alles: die beiden trafen sich zum Gespräch und Eva-Ramona offenbarte, was in den letzten zwei Jahren seit Release ihres Spiels passiert ist. Sie berichtet offen von den Auf und Abs, wie viel Zeit und Kraft sie ihrem Leidenschaftsprojekt bereits geopfert hat - und woher sie die Motivation dafür nimmt. Ein tolles Gespräch, das die Realitäten der Indie-Spieleentwicklung von allen Seiten beleuchtet. Links: OK COOL unterstützen & das gesamte Podcastprogramm freischalten die Montagspost gratis abonnieren & nix mehr verpassen dem Discord von OK COOL beitreten & über alle Folgen diskutieren
Gespräche mit Menschen aus der Welt der Spiele

Dieses Gespräch, das hier auf euch wartet, hat eine lange und wendungsreiche Vorgeschichte: 2024 erschien ein vielversprechendes, handgezeichnetes Point'n'Click-Adventure namens "A Twisted Tale". Eine Hommage an alte Genre-Klassiker von Lucas Arts und Sierra, gleichzeitig aber auch ein Indie-Spiel vollgepackt mit ziemlich einzigartigen Persönlichkeiten, einem wundervollen Soundtrack und enorm viel Liebe zum Detail. Dom Schott gehörte zu den ersten KäuferInnen des Titels, spielte das erste der insgesamt sieben geplanten, noch nicht veröffentlichten Kapitel durch - und war begeistert. So viel Charme, so ein schöner Humor, so ein angenehmer Schwierigkeitsgrad.

Eine kleine Recherche offenbarte ihm kurz darauf, wer für dieses schöne Spiel verantwortlich war: Eva-Ramona Rohleder, eine Designerin aus Frankfurt mit chilenischen Wurzeln, die mit A Twisted Tale ihr Debut als Spieleentwicklerin gefeiert hatte. Schnell war eine Einladung zum Gespräch bei OK COOL verschickt, Eva antwortete mit einer Zusage - und dann: Stille. Gleichzeitig begann sich die Veröffentlichung der weiteren geplanten Kapitel für das Spiel zu verzögern und immer weiter aufzuschieben, bis die Kommunikation auf der Steam-Seite von "A Twisted Tale" fast gänzlich versiege.

Zwei Jahre vergingen, bis Dom schließlich den Kontakt mit der Entwicklerin wieder aufnehmen und seine Einladung erneut aussprechen konnte. Und jetzt klappte alles: die beiden trafen sich zum Gespräch und Eva-Ramona offenbarte, was in den letzten zwei Jahren seit Release ihres Spiels passiert ist. Sie berichtet offen von den Auf und Abs, wie viel Zeit und Kraft sie ihrem Leidenschaftsprojekt bereits geopfert hat - und woher sie die Motivation dafür nimmt. Ein tolles Gespräch, das die Realitäten der Indie-Spieleentwicklung von allen Seiten beleuchtet.

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