Unabhängig - der Gütersloher Podcast zur Suchtvorbeugung
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Unabhängig - der Gütersloher Podcast zur Suchtvorbeugung

Caritas Fachstelle für Suchtvorbeugung

Beschreibung

UNabhängig stellt Themenfelder und Akteure der regionalen Suchthilfe und Suchtvorbeugung vor. Best-Practice-Projekte und weitere praktischen Ideen sollen Impulse für die eigene suchtvorbeugende Arbeit geben. Damit ist UNabhängig ein neues digitales Hör- und Informationsangebot für Angehörige, Selbstbetroffene und interessierte Fachkräfte im gesundheitlichen, erzieherischen und sozialen Bereich im Kreis Gütersloh.

Hast du Fragen? Brauchst du Hilfe? Machst du dir Sorgen um deine Mitmenschen?
So erreichst du uns: praevention@caritas-gt.de oder 05241/ 994070

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#37 - Zwischen Haft und Hilfe: Suchtberatung in der JVA

02.06.2026

Berufsbild und Aufgaben in Beratungseinheiten

Die Gespräche umfassen allgemeine Suchtberatung, Terminvereinbarungen, Orientierung zu Möglichkeiten der Veränderung und Unterstützung bei Fragen rund um Konsum. Die Beratungsstelle bietet Räume, ein Café-Bereich und direkte Anlaufstellen für Menschen mit Berührungspunkten zum Thema Konsum. Ziel ist, herauszufinden, welche Schritte sinnvoll sind, ohne vorzugeben, was passieren muss.

JVA-Beratung: Rahmen, Ziele und Konzepte

Inhaftierte erhalten Beratung entweder in der Beratungsstelle oder direkt in der JVA. Zentrale Felder sind Rückfallprophylaxe, Therapievermittlung (stationär oder ambulant) und psychosoziale Betreuung substituierter. Ein gesetzlicher Bezugspunkt ist der Paragraf 35 Betäubungsmittelgesetz, der unter bestimmten Bedingungen eine Therapie ermöglicht, ohne die volle Haftdauer zu verbüßen.

Motivation, Zugang und Wahrnehmung der Beratung

Motivation zur Teilnahme variiert: Manche Klientinnen und Klienten ziehen freiwillig Vorteile aus der Beratung, andere kommen aufgrund von Auflagen. Vorabklärung mit JVA-Sozialarbeitenden klärt Auftrag und rechtliche Rahmen. Externe Beratung in der JVA wird oft anders erlebt als Beratung außerhalb, wodurch Vertrauen und Offenheit neu aufgebaut werden können.

Besondere Perspektiven und Reflexion der Arbeit

Franziska betont die Differenziertheit der Klientinnen und Klienten und die Bedeutung von Perspektivwechsel. Der Blick hinter die Fassade zeigt Vielfalt menschlicher Erfahrungen, Demut vor der Lebensrealität der Inhaftierten und die Notwendigkeit, Ohnmachtgefühle und Stillstand zu würdigen. Freiheiten außerhalb der Haft erscheinen als zentrale Lebensdifferenz, die das Verständnis für Bedürfnisse in der JVA vertieft.

Berufsbild und Aufgaben in Beratungseinheiten

Die Gespräche umfassen allgemeine Suchtberatung, Terminvereinbarungen, Orientierung zu Möglichkeiten der Veränderung und Unterstützung bei Fragen rund um Konsum. Die Beratungsstelle bietet Räume, ein Café-Bereich und direkte Anlaufstellen für Menschen mit Berührungspunkten zum Thema Konsum. Ziel ist, herauszufinden, welche Schritte sinnvoll sind, ohne vorzugeben, was passieren muss.

JVA-Beratung: Rahmen, Ziele und Konzepte

Inhaftierte erhalten Beratung entweder in der Beratungsstelle oder direkt in der JVA. Zentrale Felder sind Rückfallprophylaxe, Therapievermittlung (stationär oder ambulant) und psychosoziale Betreuung substituierter. Ein gesetzlicher Bezugspunkt ist der Paragraf 35 Betäubungsmittelgesetz, der unter bestimmten Bedingungen eine Therapie ermöglicht, ohne die volle Haftdauer zu verbüßen.

Motivation, Zugang und Wahrnehmung der Beratung

Motivation zur Teilnahme variiert: Manche Klientinnen und Klienten ziehen freiwillig Vorteile aus der Beratung, andere kommen aufgrund von Auflagen. Vorabklärung mit JVA-Sozialarbeitenden klärt Auftrag und rechtliche Rahmen. Externe Beratung in der JVA wird oft anders erlebt als Beratung außerhalb, wodurch Vertrauen und Offenheit neu aufgebaut werden können.

Besondere Perspektiven und Reflexion der Arbeit

Franziska betont die Differenziertheit der Klientinnen und Klienten und die Bedeutung von Perspektivwechsel. Der Blick hinter die Fassade zeigt Vielfalt menschlicher Erfahrungen, Demut vor der Lebensrealität der Inhaftierten und die Notwendigkeit, Ohnmachtgefühle und Stillstand zu würdigen. Freiheiten außerhalb der Haft erscheinen als zentrale Lebensdifferenz, die das Verständnis für Bedürfnisse in der JVA vertieft.

#36 - Der etwas andere Jahresrückblick

06.02.2026

Einführung und neues Jahr

Svenja Gulber und Johanna Lind begrüßen die Zuhörer zur 36. Episode ihres Podcasts und reflektieren über ihre bisherigen Arbeiten im Bereich Suchtprävention. Sie betonen den neuen Jingle und den Beginn des Jahres 2026 als Anlass für einen etwas anderen Jahresrückblick.

Rückblick auf das vergangene Jahr

Die beiden präsentieren eine Übersicht über ihre Aktivitäten im vergangenen Jahr, angefangen mit dem Dry January, der dazu anregt, den Alkoholkonsum zu überdenken und Vorsätze zu setzen. Sie diskutieren die Wichtigkeit individueller Ansätze bei Veränderungen im Konsumverhalten.

Mediennutzung und Elternabende

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Mediennutzung, insbesondere im Kontext von Elternabenden in Kitas. Damit wollen sie Eltern helfen, den Umgang ihrer Kinder mit Medien zu reflektieren und angemessene Nutzungszeiten zu finden.

Präventionsprojekte und Veranstaltungen

Die Podcast-Hosts besprechen verschiedene Präventionsprojekte, darunter die familienfreundliche Zone während der Karnevalszeit, um Kinder vor übermäßigem Alkoholkonsum zu schützen. Sie erwähnen auch Schulungen für Lehrer und Eltern sowie Netzwerktreffen zur Förderung der Suchtprävention.

Innovationen in der Prävention

Die Einführung neuer Programme wie „Body und Mind“ zur Prävention von Essstörungen wird thematisiert. Die beiden betonen die Bedeutung von kreativen Ansätzen in ihrer Arbeit, um auf aktuelle Herausforderungen im Bereich Sucht und Konsum zu reagieren.

Highlights und Herausforderungen

Johanna und Svenja reflektieren über persönliche Highlights und Herausforderungen im Podcast-Jahr. Sie teilen lustige Anekdoten und betonen die Wichtigkeit der Teamarbeit und des Austauschs mit anderen Fachkräften.

Schlussfolgerung und Ausblick

Abschließend äußern beide ihre Vorfreude auf neue Projekte und die Zusammenarbeit im Jahr 2026. Sie ermutigen die Zuhörer, sich bei Fragen oder Ideen zu melden und betonen, dass alle Vorschläge willkommen sind.

Einführung und neues Jahr

Svenja Gulber und Johanna Lind begrüßen die Zuhörer zur 36. Episode ihres Podcasts und reflektieren über ihre bisherigen Arbeiten im Bereich Suchtprävention. Sie betonen den neuen Jingle und den Beginn des Jahres 2026 als Anlass für einen etwas anderen Jahresrückblick.

Rückblick auf das vergangene Jahr

Die beiden präsentieren eine Übersicht über ihre Aktivitäten im vergangenen Jahr, angefangen mit dem Dry January, der dazu anregt, den Alkoholkonsum zu überdenken und Vorsätze zu setzen. Sie diskutieren die Wichtigkeit individueller Ansätze bei Veränderungen im Konsumverhalten.

Mediennutzung und Elternabende

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Mediennutzung, insbesondere im Kontext von Elternabenden in Kitas. Damit wollen sie Eltern helfen, den Umgang ihrer Kinder mit Medien zu reflektieren und angemessene Nutzungszeiten zu finden.

Präventionsprojekte und Veranstaltungen

Die Podcast-Hosts besprechen verschiedene Präventionsprojekte, darunter die familienfreundliche Zone während der Karnevalszeit, um Kinder vor übermäßigem Alkoholkonsum zu schützen. Sie erwähnen auch Schulungen für Lehrer und Eltern sowie Netzwerktreffen zur Förderung der Suchtprävention.

Innovationen in der Prävention

Die Einführung neuer Programme wie „Body und Mind“ zur Prävention von Essstörungen wird thematisiert. Die beiden betonen die Bedeutung von kreativen Ansätzen in ihrer Arbeit, um auf aktuelle Herausforderungen im Bereich Sucht und Konsum zu reagieren.

Highlights und Herausforderungen

Johanna und Svenja reflektieren über persönliche Highlights und Herausforderungen im Podcast-Jahr. Sie teilen lustige Anekdoten und betonen die Wichtigkeit der Teamarbeit und des Austauschs mit anderen Fachkräften.

Schlussfolgerung und Ausblick

Abschließend äußern beide ihre Vorfreude auf neue Projekte und die Zusammenarbeit im Jahr 2026. Sie ermutigen die Zuhörer, sich bei Fragen oder Ideen zu melden und betonen, dass alle Vorschläge willkommen sind.

#35 - Ballerliquids und Lachgas

27.10.2025

Wiederaufnahme des Podcasts

Svenja Kaviger von der Fachstelle für Suchtverbeugung begrüßt die Zuhörer und freut sich über die Rückkehr von Johanna, die nach einer einjährigen Pause zurück ist. Sie reflektieren über die Entwicklungen im Bereich der Sucht- und Drogenhilfe während dieser Zeit.

Themen der Sucht- und Drogenhilfe

Die beiden besprechen aktuelle Substanzen, die in der Szene relevant sind, insbesondere Ballerliquids und Lachgas. Es wird darauf hingewiesen, dass diese Substanzen teils als harmlos wahrgenommen werden, obwohl sie ernsthafte gesundheitliche Risiken bergen.

Ballerliquids

Die Diskussion über Ballerliquids, auch unter Namen wie Görke oder Django bekannt, enthüllt, dass sie synthetische Cannabinoide enthalten, die viel potenter sind als herkömmliches Cannabis. Die Konsumierenden berichten von intensiven Halluzinationen und körperlichen Beschwerden, die von Kreislaufproblemen bis zu schwerwiegenden Gesundheitsrisiken reichen.

Lachgas als Partydroge

Johanna erläutert die Gefahren des Lachgases, das oft als unbedenkliche Partydroge verkauft wird. Die Risiken umfassen Bewusstlosigkeit, Verletzungen durch Stürze und langfristige neurologische Schäden durch Vitamin-B12-Mangel. Prominente Konsumenten wie Capital Bra und Kanye West werden als Beispiele für die gesundheitlichen Folgen angeführt.

Safer Use und Prävention

Der Podcast betont die Wichtigkeit von Safer Use-Praktiken, wie nicht allein zu konsumieren und aufeinander zu achten. Es wird empfohlen, im Notfall Hilfe zu rufen und verantwortungsbewusst mit Drogen umzugehen, um gesundheitliche Risiken zu minimieren.

Aufklärung und rechtliche Situation

Es wird angemerkt, dass in Deutschland derzeit kein einheitliches Verbot für Lachgas existiert, während einige Kommunen bereits Maßnahmen ergriffen haben. Eine bundesweite Regelung ist in Planung, aber Aufklärung über die Gefahren bleibt entscheidend.

Wiederaufnahme des Podcasts

Svenja Kaviger von der Fachstelle für Suchtverbeugung begrüßt die Zuhörer und freut sich über die Rückkehr von Johanna, die nach einer einjährigen Pause zurück ist. Sie reflektieren über die Entwicklungen im Bereich der Sucht- und Drogenhilfe während dieser Zeit.

Themen der Sucht- und Drogenhilfe

Die beiden besprechen aktuelle Substanzen, die in der Szene relevant sind, insbesondere Ballerliquids und Lachgas. Es wird darauf hingewiesen, dass diese Substanzen teils als harmlos wahrgenommen werden, obwohl sie ernsthafte gesundheitliche Risiken bergen.

Ballerliquids

Die Diskussion über Ballerliquids, auch unter Namen wie Görke oder Django bekannt, enthüllt, dass sie synthetische Cannabinoide enthalten, die viel potenter sind als herkömmliches Cannabis. Die Konsumierenden berichten von intensiven Halluzinationen und körperlichen Beschwerden, die von Kreislaufproblemen bis zu schwerwiegenden Gesundheitsrisiken reichen.

Lachgas als Partydroge

Johanna erläutert die Gefahren des Lachgases, das oft als unbedenkliche Partydroge verkauft wird. Die Risiken umfassen Bewusstlosigkeit, Verletzungen durch Stürze und langfristige neurologische Schäden durch Vitamin-B12-Mangel. Prominente Konsumenten wie Capital Bra und Kanye West werden als Beispiele für die gesundheitlichen Folgen angeführt.

Safer Use und Prävention

Der Podcast betont die Wichtigkeit von Safer Use-Praktiken, wie nicht allein zu konsumieren und aufeinander zu achten. Es wird empfohlen, im Notfall Hilfe zu rufen und verantwortungsbewusst mit Drogen umzugehen, um gesundheitliche Risiken zu minimieren.

Aufklärung und rechtliche Situation

Es wird angemerkt, dass in Deutschland derzeit kein einheitliches Verbot für Lachgas existiert, während einige Kommunen bereits Maßnahmen ergriffen haben. Eine bundesweite Regelung ist in Planung, aber Aufklärung über die Gefahren bleibt entscheidend.