Supply Chain College
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Supply Chain College

Martin Hendel

Beschreibung

Praxiswissen, Karrieretipps und Ideen für ein besseres Supply Chain Management.
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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Typischer Fehler bei Bestandsoptimierung im Business Case und wie du sie vermeidest

03.08.2026

Einführung in die Problematik

Im Podcast wird die Herausforderung bei der Erstellung eines Business Cases für ein KI-Tool zur Bestandsoptimierung thematisiert. Oftmals werden beeindruckende Zahlen auf einem Schmierzettel präsentiert, die jedoch bei der offiziellen Berechnung im NPV-Modell (Net Present Value) nicht haltbar sind.

Fehlerhafte Annahmen und deren Auswirkungen

Ein zentraler Fehler ist die doppelte Berücksichtigung der Kapitalkosten. Während in der ersten Schätzung Einsparungen durch Bestandsreduzierung und gesparte Kapitalkosten addiert werden, führt die Eingabe dieser Zahlen in das NPV-Modell zu einer Überbewertung des Projekts.

Praktische Tipps zur Vermeidung von Fehlern

Um solche Fehler zu vermeiden, sollten Business Cases von Anfang an so aufgebaut werden, dass sie den finanziellen Standards entsprechen. Es ist wichtig, echte Kosten zu tracken und keine übertriebenen Annahmen zu treffen.

Finanzielle Kompetenz und langfristige Auswirkungen

Die finanzielle Kompetenz ist entscheidend, um auf Management-Ebene Vertrauen zu gewinnen. Ein gut vorbereiteter Business Case, der realistische Zahlen und Einsparungen aufzeigt, verbessert nicht nur die Kapitalrendite, sondern auch die Glaubwürdigkeit des Projekts.

Einführung in die Problematik

Im Podcast wird die Herausforderung bei der Erstellung eines Business Cases für ein KI-Tool zur Bestandsoptimierung thematisiert. Oftmals werden beeindruckende Zahlen auf einem Schmierzettel präsentiert, die jedoch bei der offiziellen Berechnung im NPV-Modell (Net Present Value) nicht haltbar sind.

Fehlerhafte Annahmen und deren Auswirkungen

Ein zentraler Fehler ist die doppelte Berücksichtigung der Kapitalkosten. Während in der ersten Schätzung Einsparungen durch Bestandsreduzierung und gesparte Kapitalkosten addiert werden, führt die Eingabe dieser Zahlen in das NPV-Modell zu einer Überbewertung des Projekts.

Praktische Tipps zur Vermeidung von Fehlern

Um solche Fehler zu vermeiden, sollten Business Cases von Anfang an so aufgebaut werden, dass sie den finanziellen Standards entsprechen. Es ist wichtig, echte Kosten zu tracken und keine übertriebenen Annahmen zu treffen.

Finanzielle Kompetenz und langfristige Auswirkungen

Die finanzielle Kompetenz ist entscheidend, um auf Management-Ebene Vertrauen zu gewinnen. Ein gut vorbereiteter Business Case, der realistische Zahlen und Einsparungen aufzeigt, verbessert nicht nur die Kapitalrendite, sondern auch die Glaubwürdigkeit des Projekts.

KI-Agenten im Praxistest: Zwischen Effizienzversprechen und operativem Chaos

22.07.2026

Kritik an autonomen KI-Agenten

Unternehmensleiter feiern ihre autonomen KI-Agenten, doch oft wird verschwiegen, dass sie damit bestehendes Chaos digitalisieren und versteckte Kosten in der Supply Chain erzeugen. Die Digitalisierung chaotischer Prozesse führt zu systematischem Geldverlust, anstatt die Effizienz zu steigern.

Parallelen zum Outsourcing

Die aktuelle Diskussion um KI erinnert stark an das früher gehypte Outsourcing. Die Fehler von damals werden heute bei der Implementierung von KI wiederholt. Anstatt Prozesse vorher zu standardisieren, wird das bestehende Chaos an KI-Agenten delegiert, was zu Ineffizienz führt.

Fehlende Standardisierung und operative Fehler

Ein Beispiel für fehlende Standardisierung ist die dezentrale Beschaffung, wo unterschiedliche Lager und Lieferanten eigene Abläufe haben. Dies führt zu unbemerkten operativen Fehlern, da die KI falsche Annahmen trifft und die Realität nicht widerspiegelt.

Die KI-Babysitter-Falle

Der Business Case für KI-Projekte sieht oft gut aus, scheitert jedoch in der Praxis. Mitarbeiter müssen viele Fehler der KI ausbügeln, was zu Überlastung führt. Oft werden zusätzliche Kontrollagenten eingesetzt, was den Schaden verdoppeln kann.

Risiken des Wissensverlusts

Mit der Automatisierung erodiert das Prozesswissen in der Organisation. Mitarbeiter wissen oft nicht mehr, wie Prozesse ohne KI funktionieren, was das Unternehmen in Krisensituationen gefährdet.

Emotionale Intelligenz der Mitarbeiter

In Krisen sind es oft die Mitarbeiter, die durch persönliche Beziehungen und Engagement Lösungen finden. Diese emotionale Flexibilität kann von KI nicht ersetzt werden.

Schlussfolgerung

Unternehmen sollten sich nicht von der glänzenden Technologie blenden lassen. Zuerst sollten Prozesse aufgeräumt und standardisiert werden, bevor sie digitalisiert werden. Es ist wichtig, Kernkompetenzen im Unternehmen zu bewahren und in die Mitarbeiter zu investieren.

Kritik an autonomen KI-Agenten

Unternehmensleiter feiern ihre autonomen KI-Agenten, doch oft wird verschwiegen, dass sie damit bestehendes Chaos digitalisieren und versteckte Kosten in der Supply Chain erzeugen. Die Digitalisierung chaotischer Prozesse führt zu systematischem Geldverlust, anstatt die Effizienz zu steigern.

Parallelen zum Outsourcing

Die aktuelle Diskussion um KI erinnert stark an das früher gehypte Outsourcing. Die Fehler von damals werden heute bei der Implementierung von KI wiederholt. Anstatt Prozesse vorher zu standardisieren, wird das bestehende Chaos an KI-Agenten delegiert, was zu Ineffizienz führt.

Fehlende Standardisierung und operative Fehler

Ein Beispiel für fehlende Standardisierung ist die dezentrale Beschaffung, wo unterschiedliche Lager und Lieferanten eigene Abläufe haben. Dies führt zu unbemerkten operativen Fehlern, da die KI falsche Annahmen trifft und die Realität nicht widerspiegelt.

Die KI-Babysitter-Falle

Der Business Case für KI-Projekte sieht oft gut aus, scheitert jedoch in der Praxis. Mitarbeiter müssen viele Fehler der KI ausbügeln, was zu Überlastung führt. Oft werden zusätzliche Kontrollagenten eingesetzt, was den Schaden verdoppeln kann.

Risiken des Wissensverlusts

Mit der Automatisierung erodiert das Prozesswissen in der Organisation. Mitarbeiter wissen oft nicht mehr, wie Prozesse ohne KI funktionieren, was das Unternehmen in Krisensituationen gefährdet.

Emotionale Intelligenz der Mitarbeiter

In Krisen sind es oft die Mitarbeiter, die durch persönliche Beziehungen und Engagement Lösungen finden. Diese emotionale Flexibilität kann von KI nicht ersetzt werden.

Schlussfolgerung

Unternehmen sollten sich nicht von der glänzenden Technologie blenden lassen. Zuerst sollten Prozesse aufgeräumt und standardisiert werden, bevor sie digitalisiert werden. Es ist wichtig, Kernkompetenzen im Unternehmen zu bewahren und in die Mitarbeiter zu investieren.

Umsatzsteigerung um jeden Preis? Die Schattenseiten für Marge und Kapitalbindung

15.07.2026

Umsatzwachstum und seine Schattenseiten

Viele Unternehmen feiern ein Umsatzwachstum von 1-2%, während sie oft die damit verbundenen Kostensteigerungen in der Supply Chain übersehen. Dieses marginale Wachstum kann zu einer unverhältnismäßigen Belastung der operativen Marge und der Kapitalbindung führen.

Die Herausforderungen des Produktportfolio-Managements

Martin, der Supply Chain Coach, thematisiert die Schwierigkeiten im Produktportfolio-Management, da das Sortiment ungesteuert wächst. Neue Produkte erfordern zusätzliche Rüstvorgänge und verursachen mehr administrative Kosten, was die Effizienz verringert.

Die Innovationsfalle

Neue Produkte werden häufig mit unrealistischen Effizienzannahmen genehmigt. Dies führt zu unterschätzten Herstell- und Komplexitätskosten, die oft ignoriert werden. Ein faktenbasierter Ansatz ist notwendig, um zu entscheiden, welche Produkte sinnvoll sind.

Strategien zur Verbesserung

Um die Komplexität zu managen, ist ein knallhartes C-Level-Mandat erforderlich. Das Portfolio-Review sollte als strategisches Werkzeug genutzt werden, um die wahren Kosten der Komplexität transparent zu machen und die Supply Chain zu einem echten Werttreiber im Unternehmen zu entwickeln.

Einladung zur Interaktion

Die Zuhörer werden ermutigt, ihre Erfahrungen und Gedanken zu teilen, insbesondere darüber, ob sie ihre Business Cases end-to-end betrachten oder ob der Umsatzfokus dominiert.

Umsatzwachstum und seine Schattenseiten

Viele Unternehmen feiern ein Umsatzwachstum von 1-2%, während sie oft die damit verbundenen Kostensteigerungen in der Supply Chain übersehen. Dieses marginale Wachstum kann zu einer unverhältnismäßigen Belastung der operativen Marge und der Kapitalbindung führen.

Die Herausforderungen des Produktportfolio-Managements

Martin, der Supply Chain Coach, thematisiert die Schwierigkeiten im Produktportfolio-Management, da das Sortiment ungesteuert wächst. Neue Produkte erfordern zusätzliche Rüstvorgänge und verursachen mehr administrative Kosten, was die Effizienz verringert.

Die Innovationsfalle

Neue Produkte werden häufig mit unrealistischen Effizienzannahmen genehmigt. Dies führt zu unterschätzten Herstell- und Komplexitätskosten, die oft ignoriert werden. Ein faktenbasierter Ansatz ist notwendig, um zu entscheiden, welche Produkte sinnvoll sind.

Strategien zur Verbesserung

Um die Komplexität zu managen, ist ein knallhartes C-Level-Mandat erforderlich. Das Portfolio-Review sollte als strategisches Werkzeug genutzt werden, um die wahren Kosten der Komplexität transparent zu machen und die Supply Chain zu einem echten Werttreiber im Unternehmen zu entwickeln.

Einladung zur Interaktion

Die Zuhörer werden ermutigt, ihre Erfahrungen und Gedanken zu teilen, insbesondere darüber, ob sie ihre Business Cases end-to-end betrachten oder ob der Umsatzfokus dominiert.