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Wo Recht lebt. Der juristische Podcast des Verlag Österreich.

Verlag Österreich

Beschreibung

Schon gehört? Aufnahmen aus der Welt, in der Recht lebt: Expertise aus der Rechtswissenschaft, Best Practices aus dem juristischen Alltag. Themen, Argumente und Entscheidungen von Rechtsexpertinnen und -experten. Aktuelle Entwicklungen, rechtliche Hintergründe und fachlicher Tiefgang – konkret beleuchtet und neu verhandelt.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#12 KI in der Versicherungsbranche

29.05.2026

Potenziale und Wandel durch KI

KI wird in der Versicherungsbranche als Mittel zur Effizienzsteigerung, besseren Kundenerfahrung und transparenten Prozessen gesehen. Befähigung, Offenheit gegenüber Mitarbeitenden und Kunden sowie der Abbau von Elfenbeintürmen gelten als zentrale Faktoren. Der Ansatz betont Zusammenarbeit, klare Nutzenfaktoren und die Bereitschaft, KI als Bestandteil einer breiteren цифровen Transformation zu begreifen.

Herausforderungen und Schlüsselelemente der Umsetzung

Wichtige Stolpersteine sind Datenqualität, passende Infrastruktur, Change Management und Governance. Interdisziplinäre Teams aus Fachbereichen, IT und Regulierung sind nötig, um Modelle fair, nachvollziehbar und regelkonform einzusetzen. Der Mensch bleibt entscheidend bei Entscheidungen, Transparenz und Ethik sind zentrale Qualitätsstandards.

Anwendungsfelder, Risiken und Regulierung

Im Underwriting unterstützen KI-Datenverarbeitung, Vorselektion und Dokumentenaufbereitung, während der endgültige Entscheidungsprozess beim Menschen bleibt. Risiken umfassen Verzerrungen, Blackbox-Dynamik, operationelle Abhängigkeiten und potenzielles Silent AI. Der EU AI Act fordert Dokumentation, Governance und Verstetigung von Prozessen, wobei der Fokus auf verantwortungsvoller Nutzung liegt.

Inklusive Versicherungen und Vertrauensaufbau

Inklusive Versicherungen erschließen neue Kundensegmente, etwa durch besseren Zugang zu Versicherungsschutz in risikoreichen Bereichen oder für Gig-Arbeiter. KI kann Kosteneffizienz, schnellere Entscheidungen und verbesserte Segmentierung ermöglichen. Vertrauen entsteht durch saubere Umsetzung, Wahlmöglichkeiten im Kundenkontakt und transparente Governance, die Regeln, Fairness und Datenschutz sichtbar macht.

Potenziale und Wandel durch KI

KI wird in der Versicherungsbranche als Mittel zur Effizienzsteigerung, besseren Kundenerfahrung und transparenten Prozessen gesehen. Befähigung, Offenheit gegenüber Mitarbeitenden und Kunden sowie der Abbau von Elfenbeintürmen gelten als zentrale Faktoren. Der Ansatz betont Zusammenarbeit, klare Nutzenfaktoren und die Bereitschaft, KI als Bestandteil einer breiteren цифровen Transformation zu begreifen.

Herausforderungen und Schlüsselelemente der Umsetzung

Wichtige Stolpersteine sind Datenqualität, passende Infrastruktur, Change Management und Governance. Interdisziplinäre Teams aus Fachbereichen, IT und Regulierung sind nötig, um Modelle fair, nachvollziehbar und regelkonform einzusetzen. Der Mensch bleibt entscheidend bei Entscheidungen, Transparenz und Ethik sind zentrale Qualitätsstandards.

Anwendungsfelder, Risiken und Regulierung

Im Underwriting unterstützen KI-Datenverarbeitung, Vorselektion und Dokumentenaufbereitung, während der endgültige Entscheidungsprozess beim Menschen bleibt. Risiken umfassen Verzerrungen, Blackbox-Dynamik, operationelle Abhängigkeiten und potenzielles Silent AI. Der EU AI Act fordert Dokumentation, Governance und Verstetigung von Prozessen, wobei der Fokus auf verantwortungsvoller Nutzung liegt.

Inklusive Versicherungen und Vertrauensaufbau

Inklusive Versicherungen erschließen neue Kundensegmente, etwa durch besseren Zugang zu Versicherungsschutz in risikoreichen Bereichen oder für Gig-Arbeiter. KI kann Kosteneffizienz, schnellere Entscheidungen und verbesserte Segmentierung ermöglichen. Vertrauen entsteht durch saubere Umsetzung, Wahlmöglichkeiten im Kundenkontakt und transparente Governance, die Regeln, Fairness und Datenschutz sichtbar macht.

#11 Das Informationsfreiheitsgesetz mit Georg Miernicki und Christian F. Schneider

14.11.2025

Einführung in das Informationsfreiheitsgesetz (IFG)

Das Informationsfreiheitsgesetz (IFG), das am 1. September 2025 in Kraft tritt, regelt die Veröffentlichungspflichten von Informationen durch Verwaltung, Gerichte und öffentliche Unternehmen. Mit der Abschaffung des Amtsgeheimnisses wird ein Zugang zu Informationen ermöglicht, der zuvor in Österreich nicht vorhanden war.

Rechte und Pflichten im Rahmen des IFG

Das IFG legt fest, dass Informationen von allgemeinem Interesse veröffentlicht werden müssen. Es gibt jedoch auch Ausnahmen, die berücksichtigt werden müssen, insbesondere in Bezug auf Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse sowie den Datenschutz. Ein zentrales Thema ist die Abgrenzung zwischen öffentlicher und privater Informationspflicht.

Das Recht auf Information als Grundrecht

Das Recht auf Zugang zu Informationen ist als Grundrecht in der österreichischen Verfassung verankert. Es wird diskutiert, welche anderen Grundrechte, wie Datenschutz und das Recht auf Privatleben, potenziell im Konflikt mit dem IFG stehen. Der Zugang zu Informationen soll die öffentliche Debatte fördern und die Transparenz erhöhen.

Verfahrensweise und Herausforderungen

Die Antragstellung für Informationen erfolgt über festgelegte Verfahren, die von den Behörden innerhalb von vier Wochen bearbeitet werden müssen. Es gibt jedoch Bedenken hinsichtlich der Effektivität und der praktischen Umsetzung des IFG, insbesondere bei der Verwendung von Online-Formularen und der Zugangskontrolle.

Privatsphäre und Rechte Dritter

Das IFG behandelt den Schutz von Dritten, deren Daten möglicherweise offengelegt werden. Kritiker bemängeln, dass betroffene Dritte keine Parteistellung im Verfahren haben, was zu rechtlichen Unsicherheiten führen kann.

Zukünftige Entwicklungen und Novellierungsbedarf

Es wird erwartet, dass das IFG in der Praxis auf Herausforderungen stoßen wird, die möglicherweise zu Novellierungen führen. Dazu gehört die Klärung der Zuständigkeiten zwischen verschiedenen Verwaltungsebenen und die Verbesserung des Schutzes von personenbezogenen Daten.

Einführung in das Informationsfreiheitsgesetz (IFG)

Das Informationsfreiheitsgesetz (IFG), das am 1. September 2025 in Kraft tritt, regelt die Veröffentlichungspflichten von Informationen durch Verwaltung, Gerichte und öffentliche Unternehmen. Mit der Abschaffung des Amtsgeheimnisses wird ein Zugang zu Informationen ermöglicht, der zuvor in Österreich nicht vorhanden war.

Rechte und Pflichten im Rahmen des IFG

Das IFG legt fest, dass Informationen von allgemeinem Interesse veröffentlicht werden müssen. Es gibt jedoch auch Ausnahmen, die berücksichtigt werden müssen, insbesondere in Bezug auf Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse sowie den Datenschutz. Ein zentrales Thema ist die Abgrenzung zwischen öffentlicher und privater Informationspflicht.

Das Recht auf Information als Grundrecht

Das Recht auf Zugang zu Informationen ist als Grundrecht in der österreichischen Verfassung verankert. Es wird diskutiert, welche anderen Grundrechte, wie Datenschutz und das Recht auf Privatleben, potenziell im Konflikt mit dem IFG stehen. Der Zugang zu Informationen soll die öffentliche Debatte fördern und die Transparenz erhöhen.

Verfahrensweise und Herausforderungen

Die Antragstellung für Informationen erfolgt über festgelegte Verfahren, die von den Behörden innerhalb von vier Wochen bearbeitet werden müssen. Es gibt jedoch Bedenken hinsichtlich der Effektivität und der praktischen Umsetzung des IFG, insbesondere bei der Verwendung von Online-Formularen und der Zugangskontrolle.

Privatsphäre und Rechte Dritter

Das IFG behandelt den Schutz von Dritten, deren Daten möglicherweise offengelegt werden. Kritiker bemängeln, dass betroffene Dritte keine Parteistellung im Verfahren haben, was zu rechtlichen Unsicherheiten führen kann.

Zukünftige Entwicklungen und Novellierungsbedarf

Es wird erwartet, dass das IFG in der Praxis auf Herausforderungen stoßen wird, die möglicherweise zu Novellierungen führen. Dazu gehört die Klärung der Zuständigkeiten zwischen verschiedenen Verwaltungsebenen und die Verbesserung des Schutzes von personenbezogenen Daten.

#10 Kapitaleinlagen mit Ernst Marschner und Heinrich Foglar-Deinhardstein

14.10.2025

Einführung in Kapitaleinlagen

Die Episode thematisiert die rechtlichen Aspekte von Kapitaleinlagen in Kapitalgesellschaften, mit einem Fokus auf die GmbH. Die Gäste diskutieren die Komplexität des Steuerrechts und die Notwendigkeit, Reformen umzusetzen, um die Regeln zu vereinfachen. Das Flexcap-Gesetz wird als Beispiel für moderne Regelungen angeführt.

Diskrepanz zwischen Gesellschaftern und Gesellschaft

Ein zentrales Problem ist die Diskrepanz zwischen den Interessen der Gesellschafter, die Gewinnmaximierung und Steuerersparnis anstreben, und den gesetzlichen Vorgaben, die den Erhalt des Kapitals und den Gläubigerschutz in den Vordergrund stellen. Kapitaleinlagen sind entscheidend für die finanzielle Flexibilität eines Unternehmens.

Rechtliche Rahmenbedingungen und Risiken

Die Experten erläutern, dass Einlagen und Ausschüttungen strengen rechtlichen Rahmenbedingungen unterliegen. Der Griff in die Kasse oder das Entnehmen von Vermögen ohne entsprechende Genehmigung kann schwerwiegende rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Praxisbeispiel und steuerliche Aspekte

Ein Beispiel wird präsentiert, um die Herausforderungen bei der Bewertung von Einlagen und den unterschiedlichen steuerlichen Beurteilungen aufzuzeigen. Es wird erörtert, wie die Finanzverwaltung in bestimmten Fällen zu hohen Besteuerungen kommen kann und welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten.

Compliance-Maßnahmen zur Vermeidung von verdeckten Gewinnausschüttungen

Die Experten empfehlen Compliance-Maßnahmen, um verdeckte Gewinnausschüttungen zu vermeiden. Eine lückenlose Dokumentation der Geschäftsbeziehungen zwischen Gesellschaftern und Gesellschaft ist entscheidend.

Empfehlungen zur Gesetzesweiterentwicklung

Die Diskutanten äußern den Wunsch nach einer grundlegenden Reform des Steuerrechts zur Vereinfachung und Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen für Kapitalgesellschaften. Ein One-Stop-Shop für Gründungen wird als Maßnahme zur Attraktivierung des Wirtschaftsstandorts vorgeschlagen.

Einführung in Kapitaleinlagen

Die Episode thematisiert die rechtlichen Aspekte von Kapitaleinlagen in Kapitalgesellschaften, mit einem Fokus auf die GmbH. Die Gäste diskutieren die Komplexität des Steuerrechts und die Notwendigkeit, Reformen umzusetzen, um die Regeln zu vereinfachen. Das Flexcap-Gesetz wird als Beispiel für moderne Regelungen angeführt.

Diskrepanz zwischen Gesellschaftern und Gesellschaft

Ein zentrales Problem ist die Diskrepanz zwischen den Interessen der Gesellschafter, die Gewinnmaximierung und Steuerersparnis anstreben, und den gesetzlichen Vorgaben, die den Erhalt des Kapitals und den Gläubigerschutz in den Vordergrund stellen. Kapitaleinlagen sind entscheidend für die finanzielle Flexibilität eines Unternehmens.

Rechtliche Rahmenbedingungen und Risiken

Die Experten erläutern, dass Einlagen und Ausschüttungen strengen rechtlichen Rahmenbedingungen unterliegen. Der Griff in die Kasse oder das Entnehmen von Vermögen ohne entsprechende Genehmigung kann schwerwiegende rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Praxisbeispiel und steuerliche Aspekte

Ein Beispiel wird präsentiert, um die Herausforderungen bei der Bewertung von Einlagen und den unterschiedlichen steuerlichen Beurteilungen aufzuzeigen. Es wird erörtert, wie die Finanzverwaltung in bestimmten Fällen zu hohen Besteuerungen kommen kann und welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten.

Compliance-Maßnahmen zur Vermeidung von verdeckten Gewinnausschüttungen

Die Experten empfehlen Compliance-Maßnahmen, um verdeckte Gewinnausschüttungen zu vermeiden. Eine lückenlose Dokumentation der Geschäftsbeziehungen zwischen Gesellschaftern und Gesellschaft ist entscheidend.

Empfehlungen zur Gesetzesweiterentwicklung

Die Diskutanten äußern den Wunsch nach einer grundlegenden Reform des Steuerrechts zur Vereinfachung und Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen für Kapitalgesellschaften. Ein One-Stop-Shop für Gründungen wird als Maßnahme zur Attraktivierung des Wirtschaftsstandorts vorgeschlagen.