Tim Guldimann - Debatte zu Dritt
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Tim Guldimann - Debatte zu Dritt

Tim Guldimann

Beschreibung

Der Podcast von Tim Guldimann nimmt aus Politik und Gesellschaft relevante Fragen auf, die über die Tagesaktualität hinausgehen. Die prominenten Gesprächspartner – jeweils eine Frau und ein Mann – sind selbst im Themenbereich aktiv tätig. Monatlich werden laufend zwei neue Debatten aufgenommen. Tim Guldimann leitete Friedensmissionen im Kaukasus und Balkan, war Schweizerischer Botschafter in Teheran und Berlin und war danach bis 2018 Schweizerischer Parlamentsabgeordneter.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

«Turkey: Ten Years of increasing Repression – Is there any Hope for Democracy?»- with Can Dündar and Asli Erdogan

21.08.2026

Einführung in die Debatte

Tim Guldimann moderiert eine Debatte über die zunehmende Repression in der Türkei und die Hoffnungen auf Demokratie. Zu Gast sind die türkischen Persönlichkeiten Atli Erdogan und Kan Dündar, die beide Opfer dieser Repression wurden.

Vorstellung der Gäste

Atli Erdogan ist ein bedeutender Schriftsteller und Menschenrechtsaktivist, der in Berlin im Exil lebt. Er hat zahlreiche Preise gewonnen und wurde wegen seiner journalistischen Arbeit inhaftiert. Kan Dündar, ein renommierter Journalist und ehemaliger Chefredakteur der Cumhuriyet, erlebte einen Mordanschlag und veröffentlichte ein Buch über seine Erfahrungen mit der türkischen Regierung.

Repression in der Türkei

Die Gäste berichten von der brutalen Repression nach dem gescheiterten Putsch 2016, die sich zunächst gegen vermeintliche Gulen-Anhänger richtete, aber bald die gesamte Gesellschaft erfasste. Über 160.000 Menschen wurden verhaftet, und die Regierung kontrolliert mittlerweile das Militär, die Justiz und die Medien.

Persönliche Erfahrungen mit Repression

Beide Gäste schildern ihre persönlichen Erlebnisse mit der Repression, die von Angst und einem Klima der Furcht geprägt sind. Sie diskutieren, wie diese Erfahrungen die Wahrnehmung von Demokratie in der Türkei beeinflussen.

Politische Landschaft und Wahlen

Die Diskussion beleuchtet die gespaltene Gesellschaft in der Türkei zwischen säkularen und religiösen Konservativen. Trotz der repressiven Maßnahmen gibt es Hoffnung auf einen Wandel, insbesondere nach den Wahlen im Mai 2023, wo Erdoğan nur knapp gewann. Die Gäste erörtern die Herausforderungen, die eine faire Wahl unter den aktuellen Bedingungen mit sich bringt.

Einfluss der internationalen Politik

Die Gäste kritisieren die westlichen Regierungen für ihre Interessenpolitik, die oft über die Werte von Menschenrechten und Demokratie gestellt wird. Sie betonen, dass die Unterstützung von Autokraten wie Erdoğan langfristig negative Folgen für die Türkei und die internationale Gemeinschaft hat.

Zukunftsausblick und Hoffnung

Obwohl die Gäste pessimistisch über die unmittelbare Zukunft sind, gibt es einen Funken Hoffnung auf langfristige Veränderungen in der Türkei. Sie diskutieren die Möglichkeit einer Rückkehr in ihr Heimatland, wobei sie anerkennen, dass die gesellschaftlichen, politischen und rechtlichen Strukturen Zeit benötigen, um sich zu erholen.

Einführung in die Debatte

Tim Guldimann moderiert eine Debatte über die zunehmende Repression in der Türkei und die Hoffnungen auf Demokratie. Zu Gast sind die türkischen Persönlichkeiten Atli Erdogan und Kan Dündar, die beide Opfer dieser Repression wurden.

Vorstellung der Gäste

Atli Erdogan ist ein bedeutender Schriftsteller und Menschenrechtsaktivist, der in Berlin im Exil lebt. Er hat zahlreiche Preise gewonnen und wurde wegen seiner journalistischen Arbeit inhaftiert. Kan Dündar, ein renommierter Journalist und ehemaliger Chefredakteur der Cumhuriyet, erlebte einen Mordanschlag und veröffentlichte ein Buch über seine Erfahrungen mit der türkischen Regierung.

Repression in der Türkei

Die Gäste berichten von der brutalen Repression nach dem gescheiterten Putsch 2016, die sich zunächst gegen vermeintliche Gulen-Anhänger richtete, aber bald die gesamte Gesellschaft erfasste. Über 160.000 Menschen wurden verhaftet, und die Regierung kontrolliert mittlerweile das Militär, die Justiz und die Medien.

Persönliche Erfahrungen mit Repression

Beide Gäste schildern ihre persönlichen Erlebnisse mit der Repression, die von Angst und einem Klima der Furcht geprägt sind. Sie diskutieren, wie diese Erfahrungen die Wahrnehmung von Demokratie in der Türkei beeinflussen.

Politische Landschaft und Wahlen

Die Diskussion beleuchtet die gespaltene Gesellschaft in der Türkei zwischen säkularen und religiösen Konservativen. Trotz der repressiven Maßnahmen gibt es Hoffnung auf einen Wandel, insbesondere nach den Wahlen im Mai 2023, wo Erdoğan nur knapp gewann. Die Gäste erörtern die Herausforderungen, die eine faire Wahl unter den aktuellen Bedingungen mit sich bringt.

Einfluss der internationalen Politik

Die Gäste kritisieren die westlichen Regierungen für ihre Interessenpolitik, die oft über die Werte von Menschenrechten und Demokratie gestellt wird. Sie betonen, dass die Unterstützung von Autokraten wie Erdoğan langfristig negative Folgen für die Türkei und die internationale Gemeinschaft hat.

Zukunftsausblick und Hoffnung

Obwohl die Gäste pessimistisch über die unmittelbare Zukunft sind, gibt es einen Funken Hoffnung auf langfristige Veränderungen in der Türkei. Sie diskutieren die Möglichkeit einer Rückkehr in ihr Heimatland, wobei sie anerkennen, dass die gesellschaftlichen, politischen und rechtlichen Strukturen Zeit benötigen, um sich zu erholen.

«Angela Merkel und die Sehnsucht nach Zuversicht – Gründet Ihre grosse Beliebtheit auf politischer Leistung oder Nostalgie?» - mit Ralph Bollmann und Sheila Ananda Dierks

04.08.2026

Einführung in die Debatte

Tim Guldimann diskutiert mit Ralf Bollmann und Sheila Ananda-Dierks über die Beliebtheit von Angela Merkel. Der Podcast beleuchtet, ob diese Beliebtheit auf politischer Leistung oder Nostalgie basiert.

Vorstellung der Teilnehmer

Ralf Bollmann, Historiker und Biograf von Merkel, sowie Sheila Ananda-Dierks, Journalistin mit einem Fokus auf gesellschaftliche Themen und einer jüngeren Perspektive auf Merkels Amtszeit, geben Einblick in ihre Erfahrungen und Ansichten.

Merkels politische Bedeutung

Merkel wird als zentrale Figur der deutschen Geschichte betrachtet, deren Beliebtheit trotz ihres Abgangs steigt. Ihre Zeit als Kanzlerin wird von vielen als eine Ära der Stabilität und Sicherheit wahrgenommen.

Persönliche Ansichten zu Merkel

Die Teilnehmer reflektieren über ihre persönlichen Erlebnisse mit Merkel. Ralf beschreibt ihre Gelassenheit und Fähigkeit, Krisen zu managen, während Sheila betont, dass Merkel für ihre Generation eine vertraute Größe war.

Nostalgie und Erinnerung

Sheila spricht von einer Nostalgie, die sich erst mit Merkels Rücktritt entwickelte. Sie beschreibt Merkels ruhige und vertrauensvolle Ausstrahlung, die in der heutigen Politik oft vermisst wird.

Merkels Umgang mit Krisen

Die Teilnehmer diskutieren, wie Merkel mit verschiedenen Krisen umging, wie der Euro- und Flüchtlingskrise, und stellen fest, dass sie oft als pragmatische und besonnene Führungskraft wahrgenommen wurde.

Die Rolle von Geschlecht und Feminismus

Merkels Position als erste weibliche Kanzlerin wird als bedeutend erachtet. Während sie sich nicht explizit als Feministin sah, hat sie dennoch das Bild einer weiblichen Führungspersönlichkeit geprägt.

Kritik und Vermächtnis

Die Diskussion beleuchtet auch kritische Punkte ihrer Amtszeit, einschließlich Versäumnisse in der Infrastruktur und Energiepolitik, die die nachfolgenden Regierungen beeinflussten. Dennoch bleibt ihre Persönlichkeit und ihr Einfluss unbestritten.

Abschließende Gedanken

Die Teilnehmer erkennen Merkels herausragende Stellung in der deutschen Politik an und betonen, dass eine Figur wie sie in naher Zukunft nicht wieder zu sehen sein wird. Ihre Beliebtheit bleibt auch in der Gegenwart stark.

Einführung in die Debatte

Tim Guldimann diskutiert mit Ralf Bollmann und Sheila Ananda-Dierks über die Beliebtheit von Angela Merkel. Der Podcast beleuchtet, ob diese Beliebtheit auf politischer Leistung oder Nostalgie basiert.

Vorstellung der Teilnehmer

Ralf Bollmann, Historiker und Biograf von Merkel, sowie Sheila Ananda-Dierks, Journalistin mit einem Fokus auf gesellschaftliche Themen und einer jüngeren Perspektive auf Merkels Amtszeit, geben Einblick in ihre Erfahrungen und Ansichten.

Merkels politische Bedeutung

Merkel wird als zentrale Figur der deutschen Geschichte betrachtet, deren Beliebtheit trotz ihres Abgangs steigt. Ihre Zeit als Kanzlerin wird von vielen als eine Ära der Stabilität und Sicherheit wahrgenommen.

Persönliche Ansichten zu Merkel

Die Teilnehmer reflektieren über ihre persönlichen Erlebnisse mit Merkel. Ralf beschreibt ihre Gelassenheit und Fähigkeit, Krisen zu managen, während Sheila betont, dass Merkel für ihre Generation eine vertraute Größe war.

Nostalgie und Erinnerung

Sheila spricht von einer Nostalgie, die sich erst mit Merkels Rücktritt entwickelte. Sie beschreibt Merkels ruhige und vertrauensvolle Ausstrahlung, die in der heutigen Politik oft vermisst wird.

Merkels Umgang mit Krisen

Die Teilnehmer diskutieren, wie Merkel mit verschiedenen Krisen umging, wie der Euro- und Flüchtlingskrise, und stellen fest, dass sie oft als pragmatische und besonnene Führungskraft wahrgenommen wurde.

Die Rolle von Geschlecht und Feminismus

Merkels Position als erste weibliche Kanzlerin wird als bedeutend erachtet. Während sie sich nicht explizit als Feministin sah, hat sie dennoch das Bild einer weiblichen Führungspersönlichkeit geprägt.

Kritik und Vermächtnis

Die Diskussion beleuchtet auch kritische Punkte ihrer Amtszeit, einschließlich Versäumnisse in der Infrastruktur und Energiepolitik, die die nachfolgenden Regierungen beeinflussten. Dennoch bleibt ihre Persönlichkeit und ihr Einfluss unbestritten.

Abschließende Gedanken

Die Teilnehmer erkennen Merkels herausragende Stellung in der deutschen Politik an und betonen, dass eine Figur wie sie in naher Zukunft nicht wieder zu sehen sein wird. Ihre Beliebtheit bleibt auch in der Gegenwart stark.

«Von Kennedy zu Trump – Wie haben wir den Mythos Amerika, seine Ideale und Versprechen verloren?» - mit Elisabeth Bronfen und Philipp Schweighauser

21.07.2026

Einführung in die Debatte über den Mythos Amerika

Tim Guldimann eröffnet die Debatte mit Elisabeth Bronfen und Philipp Schweighauser zu den Veränderungen im Amerika-Bild von Kennedy bis Trump. Die Diskussion dreht sich um den Verlust des amerikanischen Mythos und die damit verbundenen Ideale und Versprechen.

Der Einfluss von Kennedy und Trump

Kennedy symbolisierte den Glauben an eine bessere Zukunft, während Trump als Wendepunkt gesehen wird, der den Verlust des Vertrauens in Amerika verdeutlicht. Die Gesprächsteilnehmer analysieren die Auswirkungen dieser beiden Figuren auf das Bild Amerikas in Europa.

Historische Perspektiven auf den amerikanischen Mythos

Bronfen und Schweighauser diskutieren die unterschiedlichen Einstellungen zu Amerika in Deutschland und der Schweiz, und wie historische Ereignisse diese Wahrnehmungen geprägt haben. Der Mythos des amerikanischen Traums wird als eine Quelle der Hoffnung und des Fortschritts beschrieben, die im Laufe der Jahre an Bedeutung verloren hat.

Kulturelle und soziale Veränderungen

Die Diskussion berührt auch die kulturelle Strahlkraft amerikanischer Produkte und Ideale in Europa, sowie die Ambivalenz gegenüber dem amerikanischen Einfluss. Trotz der Kritik an Amerika bleibt die Anziehungskraft für viele Europäer ungebrochen.

Die Herausforderungen und Chancen für Europa

Die Gesprächsteilnehmer reflektieren über die aktuelle Situation Europas im Verhältnis zu Amerika, insbesondere unter Trump. Es wird die Möglichkeit erörtert, dass Europa seine eigene Identität neu definieren könnte, während es gleichzeitig in Kontakt mit den USA bleibt.

Schlussfolgerung

Die Debatte endet mit einem optimistischen Ausblick auf die zukünftigen Beziehungen zwischen Europa und Amerika, trotz der Herausforderungen, die die letzten Jahre mit sich gebracht haben.

Einführung in die Debatte über den Mythos Amerika

Tim Guldimann eröffnet die Debatte mit Elisabeth Bronfen und Philipp Schweighauser zu den Veränderungen im Amerika-Bild von Kennedy bis Trump. Die Diskussion dreht sich um den Verlust des amerikanischen Mythos und die damit verbundenen Ideale und Versprechen.

Der Einfluss von Kennedy und Trump

Kennedy symbolisierte den Glauben an eine bessere Zukunft, während Trump als Wendepunkt gesehen wird, der den Verlust des Vertrauens in Amerika verdeutlicht. Die Gesprächsteilnehmer analysieren die Auswirkungen dieser beiden Figuren auf das Bild Amerikas in Europa.

Historische Perspektiven auf den amerikanischen Mythos

Bronfen und Schweighauser diskutieren die unterschiedlichen Einstellungen zu Amerika in Deutschland und der Schweiz, und wie historische Ereignisse diese Wahrnehmungen geprägt haben. Der Mythos des amerikanischen Traums wird als eine Quelle der Hoffnung und des Fortschritts beschrieben, die im Laufe der Jahre an Bedeutung verloren hat.

Kulturelle und soziale Veränderungen

Die Diskussion berührt auch die kulturelle Strahlkraft amerikanischer Produkte und Ideale in Europa, sowie die Ambivalenz gegenüber dem amerikanischen Einfluss. Trotz der Kritik an Amerika bleibt die Anziehungskraft für viele Europäer ungebrochen.

Die Herausforderungen und Chancen für Europa

Die Gesprächsteilnehmer reflektieren über die aktuelle Situation Europas im Verhältnis zu Amerika, insbesondere unter Trump. Es wird die Möglichkeit erörtert, dass Europa seine eigene Identität neu definieren könnte, während es gleichzeitig in Kontakt mit den USA bleibt.

Schlussfolgerung

Die Debatte endet mit einem optimistischen Ausblick auf die zukünftigen Beziehungen zwischen Europa und Amerika, trotz der Herausforderungen, die die letzten Jahre mit sich gebracht haben.