
Sport, der Wissen schafft
Zentrum für Hochschulsport Frankfurt am Main
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Spielräume zwischen Dribbeln und Drehen
Einführung in den Podcast
Der Podcast begrüßt die Zuhörer und stellt Benedikt Dörr als Host vor, der mit Lea über ihre Studienrichtung und Abschlussarbeit im Bereich Soziologie spricht.
Leas Werdegang in der Soziologie
Lea berichtet von ihrem Übergang von Politikwissenschaft zur Soziologie, die ihr einen kritischen Blick auf gesellschaftliche Strukturen bietet. Sie schätzt die Vielfalt der Themen, die die Soziologie abdeckt.
Abschlussarbeit über Tanz und Basketball
Lea erklärt, dass sie ihre Abschlussarbeit über ein Projekt, das Tanz und Basketball an Schulen verbindet, geschrieben hat. Ihr Interesse an Tanz und Soziologie inspirierten sie zu diesem Thema.
Methoden der ethnographischen Forschung
Sie wendet ethnographische Methoden an, um in den AGs teilzunehmen und zu beobachten, wie Tanz und Basketball interagieren und vermittelt werden. Der Prozess umfasst teilnehmende Beobachtungen und Feldprotokolle.
Struktur der AGs
Die AG-Stunden sind wie ein Bausteinkasten aufgebaut, der verschiedene Spiele und Übungen kombiniert, um den Schülern Bewegungsfreude zu vermitteln.
Ziele des Projekts
Das Projekt zielt darauf ab, nach der Corona-Pandemie Bewegungsfreude zu fördern, ohne Leistungsdruck. Es schafft eine geschlechtergemischte Umgebung und fördert die Kreativität der Teilnehmer.
Forschungsfragen und Ergebnisse
Lea geht auf zentrale Forschungsfragen ein, die sich um die Praktiken der Vermittlung und die Interaktionen zwischen Trainern und Schülern drehen. Sie hebt die Bedeutung der Vermittlung in beide Richtungen hervor.
Gesellschaftliche Relevanz der Forschung
Leas Forschung bietet wichtige Einsichten für das Bildungssystem, indem sie zeigt, wie interdisziplinäre Ansätze und ein Vermittlungsverständnis die sportliche und soziale Entwicklung von Kindern fördern können.
Abschluss und persönliche Reflexion
Lea reflektiert, wie ihre Arbeit sie sowohl fachlich als auch menschlich geprägt hat und teilt einen Impuls für Zuhörer, über neue Perspektiven in Sport und Bewegung nachzudenken.

Zwischen Schutzraum und Gefahrenzone: Die Sporthalle im Fokus sexualisierter Gewalt
Einführung und Vorstellung des Gastes
Der Host Benedikter begrüßt die Hörer und stellt den neuen Gast, Katharin Ott, vor, die an der Universität Mainz Sport auf Lehramt studiert hat und nun an der Universität Koblenz im Sportinstitut arbeitet.
Thema der Abschlussarbeit
Katharin Ott spricht über ihre Masterarbeit, die sich mit dem Wissensstand und der Handlungssicherheit von Sportstudierenden im Vergleich zu Sportlehrkräften bezüglich sexualisierter Gewalt beschäftigt. Sie hebt die Relevanz des Themas hervor und warnt vor den emotionalen Herausforderungen, die mit der Recherche verbunden sind.
Definition sexualisierter Gewalt
Ott definiert sexualisierte Gewalt als Gewaltformen in Abhängigkeitsverhältnissen, bei denen Sexualität als Machtmittel eingesetzt wird. Sie erläutert die verschiedenen Formen, einschließlich "hands-off" und "hands-on" Gewalt.
Forschungsergebnisse und Herausforderungen
Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl Lehrkräfte als auch Sportstudierende einen unzureichenden Wissensstand über sexualisierte Gewalt haben. Die Herausforderungen bei der Forschung umfassten die Rekrutierung von Lehrkräften und die Sensibilisierung für das Thema.
Strukturelle Probleme im Sport
Die Dynamik zwischen Trainern und Athleten sowie strukturelle Rahmenbedingungen im Sport bieten Risikosituationen für sexualisierte Gewalt. Ott hebt den Einfluss von Geschlechterverhältnissen und die Notwendigkeit von Präventionskonzepten hervor.
Empfehlungen für Veränderungen
Ott plädiert für eine gesetzliche Verpflichtung zur Erstellung von Präventionskonzepten und zur Sensibilisierung für das Thema in Schulen und Sportvereinen. Sie betont die Wichtigkeit, Kinder und Jugendliche in die Diskussion einzubeziehen.
Schlussfolgerung und persönliche Reflexion
Katharin Ott reflektiert über den Einfluss ihrer Masterarbeit auf ihre berufliche Laufbahn und die Bedeutung des Themas für die Gesellschaft. Sie fordert mehr Offenheit und Kommunikation über sexualisierte Gewalt.

Einfluss von Vitamin D und Calcium auf Zyklusbeschwerden
Einführung und Vorstellung der Gäste
Im Podcast begrüßen Host Benedikt Dahl und Sandra die Hörer und stellen die Gästin Sarah vor, die kürzlich ihren Masterabschluss in Sportwissenschaften gemacht hat. Sarah wird ihre Masterarbeit präsentieren, die sich mit den Auswirkungen von Vitamin D und Calcium auf zyklusassoziierte Symptome bei Eliteathletinnen befasst.
Thema der Masterarbeit
Sarah erklärt, dass ihr Forschungsprojekt im Rahmen des Improved-Projekts durchgeführt wurde und sich mit der noch wenig erforschten Thematik der weiblichen Physiologie im Leistungssport auseinandersetzt. Der Fokus liegt auf Dysmenorrhoe, den Schmerzen während der Menstruation, und der Rolle von Vitamin D und Calcium in diesem Kontext.
Forschungsmethodik
Die Daten wurden durch verschiedene Diagnostiken von Athletinnen aus unterschiedlichen Sportarten erhoben. Sarah beschreibt, dass sie mit einer kleinen Stichprobe arbeitete und die Daten zu bestimmten Zeitpunkten sammelte. Die Ergebnisse zeigten keinen signifikanten Zusammenhang zwischen Vitamin D, Calcium und den Symptomen, was auf eine Forschungslücke hinweist.
Einfluss von Vitamin D und Calcium
Vitamin D hat viele Funktionen im Körper, einschließlich der Beeinflussung des Immunsystems und der Muskulatur. Es gibt Hinweise darauf, dass Vitamin D eine Rolle bei der Linderung von zyklusassoziierten Symptomen spielen könnte, jedoch waren die Ergebnisse der Studie nicht signifikant. Calcium hingegen beeinflusst die Zellgesundheit und Muskelkontraktionen, was ebenfalls relevant für die Symptome ist.
Relevanz der Forschung für Trainer und Athletinnen
Die Diskussion über die Bedeutung von Zyklusgesundheit im Leistungssport wird hervorgehoben. Sarah betont, dass Trainer und Athletinnen sich mehr über zyklusassoziierte Symptome und deren Auswirkungen auf die Leistung informieren sollten. Es gibt neue Projekte zur Förderung der Forschung in diesem Bereich.
Abschlussgedanken und Ausblick
Zum Abschluss wird betont, dass es wichtig ist, über Themen wie den weiblichen Zyklus offen zu sprechen und dass zukünftige Forschung in diesem Bereich notwendig ist. Sarah ermutigt junge Sportlerinnen, auf ihre Gesundheit zu achten und potenzielle Mängel an Mikronährstoffen zu überprüfen.