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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Erinnerung an Klara Caro und ihre Kinder
Einführung und Anlass
Am Ehrenfeldgürtel in Köln wird an Clara Caro und ihre Kinder erinnert, wobei der Kölner Frauengeschichtsverein drei Steine verlegt. Die anwesenden Frauen sind aktive Mitglieder des Vereins und möchten die Erinnerung an Clara Caro wachhalten.
Clara Caros Lebensweg
Clara Caro, geboren 1885, wurde bereits in jungen Jahren aktiv und trat mit 17 Jahren einer zionistischen Frauengruppe in Berlin bei. Sie entwickelte sich zu einer angesehenen Rednerin und setzte sich für das Frauenwahlrecht sowie soziale Belange ein.
Engagement und Widerstand
In Köln gründete sie einen Jugendclub und einen zionistischen Frauenverband. Ihr Engagement umfasste auch die Aufklärungsarbeit während der Machtergreifung der Nazis, um Antisemitismus entgegenzuwirken. Clara Caro betrieb eine Volksküche und bot Führungen an, um das Bewusstsein zu schärfen.
Schicksal im KZ und Überleben
Nach der Deportation ins Ghetto Theresienstadt organisierte Clara Caro Bildungsprogramme für die Insassen und half vielen, die Hoffnung auf eine Zukunft in Palästina zu bewahren. Sie überlebte Theresienstadt und berichtete in ihren Memoiren über ihre Erfahrungen.
Vermächtnis
Clara Caro lebte bis zu ihrem Tod im Alter von 93 Jahren in New York und hinterließ einen Nachlass im Leo Beck-Institut. Ihre Lebensgeschichte ist ein eindrucksvolles Zeugnis von Widerstandskraft und Engagement in schwierigen Zeiten.

Ort der Begegnung: Das Nachbarschaftshaus am Ansgarplatz
