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O-Ton Innere Medizin

MedTriX GmbH

Beschreibung

O-Ton Innere Medizin richtet sich an Internist:innen in Klinik und Praxis – von der Aus- und Weiterbildung bis zur Führungsebene. In jeder Folge liefern Gäste aus den Reihen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) klare Meinungen und umsetzbare Tipps zu aktuellen Fragen: Wie werden Künstliche Intelligenz und digitale Medizin vom Buzzword zum Werkzeug? Was macht gelungene Teamführung in Klinik und Praxis aus? Wie spricht man rechtssicher über Behandlungsfehler? Was bedeuten gesundheitspolitische Entscheidungen für den ärztlichen Alltag?

O-Ton Innere Medizin erscheint jeden zweiten Donnerstag. Moderiert wird vom Redaktionsteam der Medical Tribune aus der MedTriX Group. Wiederkehrende Stimmen sind Michael Reischmann, Anouschka Wasner und Isabel Aulehla. O-Ton Innere Medizin bündelt DGIM-Expertise und praxisnahen Journalismus, damit Sie morgen besser entscheiden, führen und behandeln. Jetzt abonnieren, reinhören, mitreden.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Polypharmazie und Deprescribing: Medikamente reduzieren und absetzen

28.05.2026

Konzept und Praxis von Deep Prescribing

Deep Prescribing bedeutet, Medikamente abzusetzen oder zu reduzieren, um Nutzen und Schaden besser abzuwägen. Es geht nicht um pauschales Absetzen, sondern um eine gezielte Optimierung der bestehenden Medikation unter Einbeziehung von Patientinnen, Angehörigen und Pflegeteams. Entscheidungen basieren auf Evidenz, individuellen Bedürfnissen und dem Ziel, die Pharmakotherapie sinnvoll zu gestalten.

Risiken, Evidenz und praktische Befunde

Polymedikation birgt Interaktionen, Drug-Drug- und Drug-Disease-Beziehungen. Studien zu Deprescribing zeigen gemischte Ergebnisse; einige Ansätze waren nicht eindeutig überlegen. Wichtige Beobachtungen: Nebenwirkungen, kardiovaskuläre Ereignisse und Verschlechterungen bei zu schnellem Absetzen. Entscheidungen sollten evidenzbasiert, monitoriert und patientenzentriert erfolgen.

Umsetzung, Kommunikation und Struktur

Erfolgreiches Deep Prescribing erfordert klare Dokumentation, patientenzentrierte Gespräche und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Listen und Tools liefern Unterstützung, ersetzt aber nicht das fachliche Urteil und das Gespräch mit Patientinnen. Operative Schritte umfassen langsames Tapering, Abwägen priorisierter Therapien und Abstimmung mit Apothekern, Hausärzten und Spezialisten.

Ausblick und zentrale Herausforderungen

Zukünftig wird eine bessere Vernetzung von Akteuren, mehr Digitalisierung und transparente Rezeptverläufe erwartet. Wichtige Themen bleiben Osteoporose-Therapie, sinnvolle Schmerztherapie und die Balance zwischen Unter- und Über-medikation. Wesentlich ist die Einbindung von Patientinnen in Entscheidungsprozesse und eine verantwortungsvolle, evidenzbasierte Reduktion von Medikamenten.

Konzept und Praxis von Deep Prescribing

Deep Prescribing bedeutet, Medikamente abzusetzen oder zu reduzieren, um Nutzen und Schaden besser abzuwägen. Es geht nicht um pauschales Absetzen, sondern um eine gezielte Optimierung der bestehenden Medikation unter Einbeziehung von Patientinnen, Angehörigen und Pflegeteams. Entscheidungen basieren auf Evidenz, individuellen Bedürfnissen und dem Ziel, die Pharmakotherapie sinnvoll zu gestalten.

Risiken, Evidenz und praktische Befunde

Polymedikation birgt Interaktionen, Drug-Drug- und Drug-Disease-Beziehungen. Studien zu Deprescribing zeigen gemischte Ergebnisse; einige Ansätze waren nicht eindeutig überlegen. Wichtige Beobachtungen: Nebenwirkungen, kardiovaskuläre Ereignisse und Verschlechterungen bei zu schnellem Absetzen. Entscheidungen sollten evidenzbasiert, monitoriert und patientenzentriert erfolgen.

Umsetzung, Kommunikation und Struktur

Erfolgreiches Deep Prescribing erfordert klare Dokumentation, patientenzentrierte Gespräche und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Listen und Tools liefern Unterstützung, ersetzt aber nicht das fachliche Urteil und das Gespräch mit Patientinnen. Operative Schritte umfassen langsames Tapering, Abwägen priorisierter Therapien und Abstimmung mit Apothekern, Hausärzten und Spezialisten.

Ausblick und zentrale Herausforderungen

Zukünftig wird eine bessere Vernetzung von Akteuren, mehr Digitalisierung und transparente Rezeptverläufe erwartet. Wichtige Themen bleiben Osteoporose-Therapie, sinnvolle Schmerztherapie und die Balance zwischen Unter- und Über-medikation. Wesentlich ist die Einbindung von Patientinnen in Entscheidungsprozesse und eine verantwortungsvolle, evidenzbasierte Reduktion von Medikamenten.

Polypharmazie und Deprescribing: Medikamente reduzieren und absetzen

28.05.2026

Einführung in Polypharmazie und Deprescribing

In der Diskussion wird die Notwendigkeit des Nachdenkens über die Sinnhaftigkeit von Deprescribing hervorgehoben, insbesondere bei Patienten, die viele Medikamente einnehmen. Es wird betont, dass eine Reduzierung der Medikation sinnvoll sein kann, um potenzielle Risiken zu minimieren.

Die Rolle älterer Patienten

Ältere Menschen sind oft von Polypharmazie betroffen, da sie häufig mehrere Erkrankungen haben und daher mehr Medikamente benötigen. Physiologische Veränderungen im Alter machen sie anfälliger für Nebenwirkungen und Wechselwirkungen zwischen Medikamenten.

Definition und Grenzen der Polypharmazie

Polypharmazie wird nicht klar definiert, aber es wird angemerkt, dass ab fünf bis sechs Medikamenten ein erhöhtes Risiko für Wechselwirkungen besteht. Patienten haben oft Schwierigkeiten, ihre Medikamente einzunehmen, was zu einer schlechten Adhärenz führen kann.

Risiken und Herausforderungen bei Deprescribing

Die Risiken von Polypharmazie umfassen Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und zwischen Medikamenten und Krankheiten. Eine sorgfältige Überwachung und Beurteilung sind notwendig, um negative Auswirkungen zu vermeiden.

Ansätze zur Verbesserung der Medikation

Die Diskussion betont die Notwendigkeit einer patientenzentrierten Betrachtung, bei der Patienten aktiv in Entscheidungen über ihre Medikation einbezogen werden. Auch die Bedeutung von Teamarbeit zwischen Ärzten, Apothekern und anderen Fachleuten wird hervorgehoben.

Die Zukunft der Polypharmazie-Strategien

Die ideale Zukunft sieht eine verbesserte Vernetzung zwischen Gesundheitsdiensten vor, um eine bessere Koordination der Medikation zu gewährleisten und Patienten individuell zu unterstützen. Das Ziel ist, eine Balance zwischen notwendiger Medikation und der Vermeidung von Übermedikation zu finden.

Einführung in Polypharmazie und Deprescribing

In der Diskussion wird die Notwendigkeit des Nachdenkens über die Sinnhaftigkeit von Deprescribing hervorgehoben, insbesondere bei Patienten, die viele Medikamente einnehmen. Es wird betont, dass eine Reduzierung der Medikation sinnvoll sein kann, um potenzielle Risiken zu minimieren.

Die Rolle älterer Patienten

Ältere Menschen sind oft von Polypharmazie betroffen, da sie häufig mehrere Erkrankungen haben und daher mehr Medikamente benötigen. Physiologische Veränderungen im Alter machen sie anfälliger für Nebenwirkungen und Wechselwirkungen zwischen Medikamenten.

Definition und Grenzen der Polypharmazie

Polypharmazie wird nicht klar definiert, aber es wird angemerkt, dass ab fünf bis sechs Medikamenten ein erhöhtes Risiko für Wechselwirkungen besteht. Patienten haben oft Schwierigkeiten, ihre Medikamente einzunehmen, was zu einer schlechten Adhärenz führen kann.

Risiken und Herausforderungen bei Deprescribing

Die Risiken von Polypharmazie umfassen Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und zwischen Medikamenten und Krankheiten. Eine sorgfältige Überwachung und Beurteilung sind notwendig, um negative Auswirkungen zu vermeiden.

Ansätze zur Verbesserung der Medikation

Die Diskussion betont die Notwendigkeit einer patientenzentrierten Betrachtung, bei der Patienten aktiv in Entscheidungen über ihre Medikation einbezogen werden. Auch die Bedeutung von Teamarbeit zwischen Ärzten, Apothekern und anderen Fachleuten wird hervorgehoben.

Die Zukunft der Polypharmazie-Strategien

Die ideale Zukunft sieht eine verbesserte Vernetzung zwischen Gesundheitsdiensten vor, um eine bessere Koordination der Medikation zu gewährleisten und Patienten individuell zu unterstützen. Das Ziel ist, eine Balance zwischen notwendiger Medikation und der Vermeidung von Übermedikation zu finden.

„Mein Weg in die Wissenschaft“

13.05.2026

Faszination Forschung und Mentoring

Die Gesprächspartner schildern, wie der Drang entsteht, unabhängig zu denken und Neues zu erforschen. Begeisterung für eine Idee und ein unterstützendes Umfeld, besonders eine passende Mentorin oder ein Mentor, helfen, Fragestellungen verantwortungsvoll zu entwickeln. Der Austausch über Forschungsmotive und das Teilen von Beobachtungen schaffen eine Kultur, in der eigenständige Ansätze sichtbar werden und ein persönlicher Forschungsstil wächst.

Förderprogramme, Strukturen und Mentoring

Die DGIM bietet mehrere Stipendien und Programme an, darunter Promotionsstipendien, Clinician Scientist-Programme und flexible Brückenstiftungen. Wichtig sind Freistellung, klare Projektdesigns und Begleitung durch erfahrene Mentorinnen oder Mentoren. Eine AG wie die AG Junge DGIM dient als Niedrigschwelle-Einstieg, fördert Vernetzung und ermöglicht Orientierung sowie individuelles Mentoring über verschiedene Fachrichtungen hinweg.

Alltag, Hürden und Strategien

Die Vereinbarkeit von Stationsalltag und Forschungsarbeit erfordert effizientes Zeitmanagement, klare Priorisierung und regelmäßige Reflexion. Strukturiertes Vorgehen, Freistellungen und unterstützende Programme ermöglichen ambitionierte Projekte. Die Gesprächspartner betonen, dass der Weg oft unstrukturiert wirkt und mehr verlässliche Rahmenbedingungen nötig sind, damit junge Ärztinnen und Ärzte Forschung besser in ihren Karriereweg integrieren können.

Ausblick und Rat für Nachwuchs

Auslandsaufenthalte bleiben wertvoll, um Unabhängigkeit, neue Technologien und internationale Netzwerke zu gewinnen. Der Hauptmehrwert der Forschung liegt im Erwerb neuer Kompetenzen, im Aufbau eines Netzwerks und im Staunen über neu entdeckte Phänomene. Zu empfehlen ist, früh über Forschungsmöglichkeiten nachzudenken, passende Mentoren zu finden und eigene thematische Akzente zu setzen, die die Karriere langfristig stärken.

Faszination Forschung und Mentoring

Die Gesprächspartner schildern, wie der Drang entsteht, unabhängig zu denken und Neues zu erforschen. Begeisterung für eine Idee und ein unterstützendes Umfeld, besonders eine passende Mentorin oder ein Mentor, helfen, Fragestellungen verantwortungsvoll zu entwickeln. Der Austausch über Forschungsmotive und das Teilen von Beobachtungen schaffen eine Kultur, in der eigenständige Ansätze sichtbar werden und ein persönlicher Forschungsstil wächst.

Förderprogramme, Strukturen und Mentoring

Die DGIM bietet mehrere Stipendien und Programme an, darunter Promotionsstipendien, Clinician Scientist-Programme und flexible Brückenstiftungen. Wichtig sind Freistellung, klare Projektdesigns und Begleitung durch erfahrene Mentorinnen oder Mentoren. Eine AG wie die AG Junge DGIM dient als Niedrigschwelle-Einstieg, fördert Vernetzung und ermöglicht Orientierung sowie individuelles Mentoring über verschiedene Fachrichtungen hinweg.

Alltag, Hürden und Strategien

Die Vereinbarkeit von Stationsalltag und Forschungsarbeit erfordert effizientes Zeitmanagement, klare Priorisierung und regelmäßige Reflexion. Strukturiertes Vorgehen, Freistellungen und unterstützende Programme ermöglichen ambitionierte Projekte. Die Gesprächspartner betonen, dass der Weg oft unstrukturiert wirkt und mehr verlässliche Rahmenbedingungen nötig sind, damit junge Ärztinnen und Ärzte Forschung besser in ihren Karriereweg integrieren können.

Ausblick und Rat für Nachwuchs

Auslandsaufenthalte bleiben wertvoll, um Unabhängigkeit, neue Technologien und internationale Netzwerke zu gewinnen. Der Hauptmehrwert der Forschung liegt im Erwerb neuer Kompetenzen, im Aufbau eines Netzwerks und im Staunen über neu entdeckte Phänomene. Zu empfehlen ist, früh über Forschungsmöglichkeiten nachzudenken, passende Mentoren zu finden und eigene thematische Akzente zu setzen, die die Karriere langfristig stärken.