Pagan Podcast
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Beschreibung

Fühlt ihr euch auch in der Natur heimisch und habt das Gefühl das dort etwas schlummert, was schon lange vergessen wurde? Braucht ihr manchmal Halt und wisst nicht wo ihr um Hilfe oder Unterstützung bitten könnt? Habt ihr euch schon gefragt, warum ihr genau hier geboren seid und wo euer Platz in der Welt ist?

Uns erging es genau so. Deswegen haben wir uns entschlossen den ersten deutschen Podcast ins Leben zu rufen, welcher sich mit den Wurzeln, der Tradition, der Kultur, den alten Göttern und Wesen beschäftigt. Wir laden euch ein auf eine Reise zu euch selbst sein.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Kompendium Freya - Teil 1

12.10.2026
Göttin der Liebe, Schönheit und Fruchtbarkeit. So kennen viele Freyja. Doch wer ist die Göttin, die zugleich über Magie gebietet, Gold weint und die Hälfte der Gefallenen empfängt?In der ersten Folge unseres Freyja-Kompendiums beginnen wir mit ihrem Namen, der schlicht „Herrin“ bedeutet, und folgen den Spuren ihrer Herkunft.Wir begegnen ihrem Vater Njörðr, ihrem Bruder Freyr und der geheimnisvollen Nerthus, deren Verbindung zu Freyjas Familie bis heute Fragen aufwirft.Anschließend reisen wir zurück zum ersten Krieg der Welt: Eine Frau namens Gullveig wird mit Speeren durchbohrt und dreimal verbrannt – und lebt dennoch weiter. Die Seherin Heiðr erscheint, die Götter beraten sich und Odin schleudert seinen Speer. Der Krieg zwischen Æsir und Vanir beginnt.Doch könnte hinter Gullveig und Heiðr tatsächlich Freyja stehen? Was erzählen uns die alten Quellen, und wo beginnt unsere Interpretation?Zum Abschluss wagen wir noch einen kleinen sprachlichen Wahnwitz und begegnen dem Vanensinn.Vier Kapitel, eine Göttin und viele Fragen.Euer Ingmar

Göttin der Liebe, Schönheit und Fruchtbarkeit. So kennen viele Freyja. Doch wer ist die Göttin, die zugleich über Magie gebietet, Gold weint und die Hälfte der Gefallenen empfängt?

In der ersten Folge unseres Freyja-Kompendiums beginnen wir mit ihrem Namen, der schlicht „Herrin“ bedeutet, und folgen den Spuren ihrer Herkunft.

Wir begegnen ihrem Vater Njörðr, ihrem Bruder Freyr und der geheimnisvollen Nerthus, deren Verbindung zu Freyjas Familie bis heute Fragen aufwirft.

Anschließend reisen wir zurück zum ersten Krieg der Welt: Eine Frau namens Gullveig wird mit Speeren durchbohrt und dreimal verbrannt – und lebt dennoch weiter. Die Seherin Heiðr erscheint, die Götter beraten sich und Odin schleudert seinen Speer. Der Krieg zwischen Æsir und Vanir beginnt.

Doch könnte hinter Gullveig und Heiðr tatsächlich Freyja stehen? Was erzählen uns die alten Quellen, und wo beginnt unsere Interpretation?

Zum Abschluss wagen wir noch einen kleinen sprachlichen Wahnwitz und begegnen dem Vanensinn.

Vier Kapitel, eine Göttin und viele Fragen.

Euer Ingmar

Kompendium Tyr - Teil 4

05.10.2026
Im letzten Teil unseres Týr-Kompendiums folgen wir den Spuren eines Gottes, von dem erstaunlich wenig geblieben ist.Wir begegnen Týr noch einmal in den Sagen und Überlieferungen, werfen einen Blick auf seine Symbole und die Tiwaz-Rune und stellen dabei auch die Frage, was tatsächlich mit ihm verbunden werden kann – und was ihm erst später zugeschrieben wurde.Dann führt uns der Weg dorthin, wo die Geschichte der Götter endet:Ragnarök.Während Fenrir Odin verschlingt und Thor der Midgardschlange gegenübertritt, kämpft Týr gegen Garmr. Beide töten einander.Kein großer Triumph.Keine Rettung in letzter Sekunde.Nur ein letzter Kampf – und ein Gott, der bis zum Ende bleibt.Damit kehren wir zu der Frage zurück, die uns durch dieses gesamte Kompendium begleitet hat: Was bleibt von einem Gott, dessen Geschichten größtenteils verloren gegangen sind?Vielleicht weniger, als wir gerne hätten.Aber genug, um ein Muster zu erkennen.Týr gibt seine Hand, damit eine Bindung Bestand hat. Er steht in unserer Überlieferung neben Recht, Eid und Ordnung. Und am Ende begegnet er seinem eigenen Untergang.Daraus entstand während unserer Reise eine Lesart, die keine überlieferte Glaubensformel, sondern unser Versuch ist, die erhaltenen Fragmente zusammenzudenken:Týr ist nicht das, was gemessen wird.Týr ist der Maßstab.Andere Götter handeln. Týr haftet.Damit endet unsere Reise zu einem der ältesten – und zugleich rätselhaftesten – Götter der germanischen Welt.

Im letzten Teil unseres Týr-Kompendiums folgen wir den Spuren eines Gottes, von dem erstaunlich wenig geblieben ist.

Wir begegnen Týr noch einmal in den Sagen und Überlieferungen, werfen einen Blick auf seine Symbole und die Tiwaz-Rune und stellen dabei auch die Frage, was tatsächlich mit ihm verbunden werden kann – und was ihm erst später zugeschrieben wurde.

Dann führt uns der Weg dorthin, wo die Geschichte der Götter endet:

Ragnarök.

Während Fenrir Odin verschlingt und Thor der Midgardschlange gegenübertritt, kämpft Týr gegen Garmr. Beide töten einander.

Kein großer Triumph.

Keine Rettung in letzter Sekunde.

Nur ein letzter Kampf – und ein Gott, der bis zum Ende bleibt.

Damit kehren wir zu der Frage zurück, die uns durch dieses gesamte Kompendium begleitet hat: Was bleibt von einem Gott, dessen Geschichten größtenteils verloren gegangen sind?

Vielleicht weniger, als wir gerne hätten.

Aber genug, um ein Muster zu erkennen.

Týr gibt seine Hand, damit eine Bindung Bestand hat. Er steht in unserer Überlieferung neben Recht, Eid und Ordnung. Und am Ende begegnet er seinem eigenen Untergang.

Daraus entstand während unserer Reise eine Lesart, die keine überlieferte Glaubensformel, sondern unser Versuch ist, die erhaltenen Fragmente zusammenzudenken:

Týr ist nicht das, was gemessen wird.

Týr ist der Maßstab.

Andere Götter handeln. Týr haftet.

Damit endet unsere Reise zu einem der ältesten – und zugleich rätselhaftesten – Götter der germanischen Welt.

Kompendium Tyr - Teil 3

28.09.2026
Was ist ein Opfer wert – und was bleibt davon zurück?Im dritten Teil unseres Týr-Kompendiums treffen zwei sehr unterschiedliche Vorstellungen des Opfers aufeinander. Odin opfert, um zu gewinnen: Wissen, Erkenntnis und Macht. Týr hingegen legt seine Hand in das Maul Fenrirs – und bekommt dafür nichts zurück.Wir erzählen die Geschichte von Fenrirs Fesselung, von Læðingr und Drómi bis zum scheinbar unmöglichen Gleipnir. Wir fragen, warum der Wolf den Göttern misstraut, weshalb er ein Pfand verlangt – und warum ausgerechnet Týr bereit ist, dieses Risiko zu tragen.Denn die Geschichte ist unbequemer, als „Týr opfert seine Hand, um Fenrir zu besiegen“. Die Götter täuschen den Wolf. Fenrirs Misstrauen ist berechtigt. Týr verhindert diesen Wortbruch nicht.Aber er sorgt dafür, dass er nicht kostenlos bleibt.Und schließlich wenden wir uns einer der bekanntesten Zuschreibungen Týrs zu: dem Krieg. Was bedeutet es eigentlich, Týr einen Kriegsgott zu nennen? Welche Quellen stützen dieses Bild – und was unterscheidet ihn dabei von Göttern wie Odin?Ein Gott des Sieges. Ein Gott des Mutes. Ein Gott, dessen berühmtestes Attribut keine Waffe ist.Sondern eine fehlende Hand.

Was ist ein Opfer wert – und was bleibt davon zurück?

Im dritten Teil unseres Týr-Kompendiums treffen zwei sehr unterschiedliche Vorstellungen des Opfers aufeinander. Odin opfert, um zu gewinnen: Wissen, Erkenntnis und Macht. Týr hingegen legt seine Hand in das Maul Fenrirs – und bekommt dafür nichts zurück.

Wir erzählen die Geschichte von Fenrirs Fesselung, von Læðingr und Drómi bis zum scheinbar unmöglichen Gleipnir. Wir fragen, warum der Wolf den Göttern misstraut, weshalb er ein Pfand verlangt – und warum ausgerechnet Týr bereit ist, dieses Risiko zu tragen.

Denn die Geschichte ist unbequemer, als „Týr opfert seine Hand, um Fenrir zu besiegen“. Die Götter täuschen den Wolf. Fenrirs Misstrauen ist berechtigt. Týr verhindert diesen Wortbruch nicht.

Aber er sorgt dafür, dass er nicht kostenlos bleibt.

Und schließlich wenden wir uns einer der bekanntesten Zuschreibungen Týrs zu: dem Krieg. Was bedeutet es eigentlich, Týr einen Kriegsgott zu nennen? Welche Quellen stützen dieses Bild – und was unterscheidet ihn dabei von Göttern wie Odin?

Ein Gott des Sieges. Ein Gott des Mutes. Ein Gott, dessen berühmtestes Attribut keine Waffe ist.

Sondern eine fehlende Hand.