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Katholisch-Theologische Fakultät der Uni Münster | Ludger Hiepel - Clemens Leonhard

Beschreibung

Ohren auf – jetzt gibt es Theologie zum Hören! „TheoPodcast – Ihr Podcast aus der Katholisch-Theologischen Fakultät der Uni Münster“ Podcasts erfreuen sich großer Beliebtheit und eines wachsenden Interesses. Menschen hören sie in der Bahn, auf dem Weg zur Arbeit, beim Joggen, im Fitnessstudio usw. Neben Podcasts von Radiosendern werden auch wissenschaftliche Podcast angeboten. Im Bereich der Philosophie gibt es einige Angebote, im Bereich der wissenschaftlichen Theologie gibt es in Deutschland bisher keine. Die Katholisch-Theologische Fakultät startet hier nun ein Pionierprojekt und möchte mit der Einrichtung des „TheoPodcast“ einen Theologietransfer in die breite Öffentlichkeit ermöglichen. In  in der Regel 10–20-minütigen Podcast-Folgen sprechen Professorinnen und Professoren sowie wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über ihre aktuellen Forschungsthemen und nehmen zu theologischen Fragen Stellung. Auch Studierende präsentieren Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Theologie (z.B. in Abschlussarbeiten). Finanziert wird das Projekt, das Ludger Hiepel Clemens Leonhard initiiert haben, aus Mitteln der „Stiftung zur Ausbildung katholischer Geistlicher im Bistum Münster“.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

TheoPodcast meets ThRv: Hören, was man lesen kann | 2. Quartal 2026 (Johannes Frenz)

20.05.2026

Redaktionsblick und Aufbau des Podcasts

Der Off-Ton des Beitrags skizziert, wie die Theologische Revue monatlich Rezensionen freilegt und welche Rubriken den Überblick prägen. Es geht um Praxis und Theorie liturgischer Lesung, um deren ästhetische und theologische Perspektiven sowie um Entwicklungen in der kirchlichen Lehre. Die Redaktionsarbeit wird als dynamisch beschrieben, geprägt von inspirierten Momenten und arbeitsintensiven Phasen, die zusammen die Publikation formen, ohne plumpe Erwartungen zu setzen.

Erste Rezension: Liturgische Schriftlesung und ästhetische Theologie

Die Besprechung einer Dissertation zur gottesdienstlichen Lesung skizziert, wie Text-Klang-Beziehung zwischen Musik, Predigt und Ritus entsteht. Es wird eine differenzierte Rekonstruktion des Forschungsgegenstands hervorgehoben, verbunden mit der Verbindung ästhetischer, liturgischer und theologischer Perspektiven. Das Werk wird als fundiertes Nachschlagewerk zu Ästhetik und Funktion der Schriftlesung beschrieben, wobei reflexiv auf Praxisrezeption hingewiesen wird.

Zweite Rezension: Theologie im amerikanschen Kontext

Eine weitere Besprechung beleuchtet eine Monographie zur katholischen Theologie in den USA. Der Fokus liegt auf Wachstumsfeldern, institutionellen Voraussetzungen und der Rolle von Theologie in akademischen und kirchlichen Zusammenhängen. Der Rezensent hebt die Auseinandersetzung mit Kultur, Bildungssystem und interkulturellen Entwicklungen hervor und eröffnet damit Einblicke in gegenwärtige Spannungen und Perspektiven der Theologie.

Rubriken, Ausblick und Abschluss

In der Rubrik Most Viewed wird eine besonders häufig aufgerufene Rezension vorgestellt, begleitet von einer kritischen Auseinandersetzung mit zentralen Argumenten. Ein Ausblick führt in kommende Diskussionen und zwei weitere Rezensionen ein, deren Themen das Gottesbild, Gebetstheologie und soteriologische Modelle betreffen. Der Abschluss fasst die Lektüreerfahrungen der Folge zusammen und verweist auf offene Fragen in der theologischen Debatte.

Redaktionsblick und Aufbau des Podcasts

Der Off-Ton des Beitrags skizziert, wie die Theologische Revue monatlich Rezensionen freilegt und welche Rubriken den Überblick prägen. Es geht um Praxis und Theorie liturgischer Lesung, um deren ästhetische und theologische Perspektiven sowie um Entwicklungen in der kirchlichen Lehre. Die Redaktionsarbeit wird als dynamisch beschrieben, geprägt von inspirierten Momenten und arbeitsintensiven Phasen, die zusammen die Publikation formen, ohne plumpe Erwartungen zu setzen.

Erste Rezension: Liturgische Schriftlesung und ästhetische Theologie

Die Besprechung einer Dissertation zur gottesdienstlichen Lesung skizziert, wie Text-Klang-Beziehung zwischen Musik, Predigt und Ritus entsteht. Es wird eine differenzierte Rekonstruktion des Forschungsgegenstands hervorgehoben, verbunden mit der Verbindung ästhetischer, liturgischer und theologischer Perspektiven. Das Werk wird als fundiertes Nachschlagewerk zu Ästhetik und Funktion der Schriftlesung beschrieben, wobei reflexiv auf Praxisrezeption hingewiesen wird.

Zweite Rezension: Theologie im amerikanschen Kontext

Eine weitere Besprechung beleuchtet eine Monographie zur katholischen Theologie in den USA. Der Fokus liegt auf Wachstumsfeldern, institutionellen Voraussetzungen und der Rolle von Theologie in akademischen und kirchlichen Zusammenhängen. Der Rezensent hebt die Auseinandersetzung mit Kultur, Bildungssystem und interkulturellen Entwicklungen hervor und eröffnet damit Einblicke in gegenwärtige Spannungen und Perspektiven der Theologie.

Rubriken, Ausblick und Abschluss

In der Rubrik Most Viewed wird eine besonders häufig aufgerufene Rezension vorgestellt, begleitet von einer kritischen Auseinandersetzung mit zentralen Argumenten. Ein Ausblick führt in kommende Diskussionen und zwei weitere Rezensionen ein, deren Themen das Gottesbild, Gebetstheologie und soteriologische Modelle betreffen. Der Abschluss fasst die Lektüreerfahrungen der Folge zusammen und verweist auf offene Fragen in der theologischen Debatte.

Licht an – aber wann? Zur liturgischen Dramaturgie der Osternacht und ihrer Wirkung (Ludger Hiepel und Clemens Leonhard)

01.04.2026

Gestaltung der Osternacht und ihre Wirkung

In einer Veranstaltung über Ostern und Pessach, organisiert von der Gesellschaft für jüdisch-christliche Zusammenarbeit, wurde die Gestaltung der katholischen Osternacht thematisiert. Dr. Clemens Leonhard äußerte Bedenken, dass die liturgische Praxis, die alttestamentlichen Lesungen in einem dunklen Setting zu präsentieren und dann zum hellen Neuen Testament überzugehen, möglicherweise antisemitische Stereotypen verstärken könnte.

Liturgische Struktur und Reformen

Leonhard betont, dass die Osternacht aus zwei Teilen besteht: der Nachtfeier und der Messe mit der Taufe, die unterschiedlich gestaltet werden können. Die traditionelle Feier in der Nacht, die mit Lichtinstillation beginnt, wurde als wichtig erachtet, um den Kontrast zwischen dem Alten und Neuen Testament zu vermeiden. Er schlägt vor, die Feier so zu gestalten, dass die Lichtverhältnisse während der Lesungen konstant bleiben.

Vorschläge zur Verbesserung der Feier

Eine Möglichkeit wäre, die Osternacht nicht nur bei Tag zu feiern, sondern nach dem Exultet die Beleuchtung in der Kirche besser zu steuern. Leonhard schlägt vor, dass das Licht nach dem Exultet eingeschaltet wird, um eine einheitliche Lichtstimmung während aller Lesungen zu gewährleisten. Zudem wird die Idee diskutiert, eine Erklärung zur liturgischen Praxis zu geben, um Missverständnisse zu vermeiden.

Reflexion über liturgische Wirkungen

Leonhard betont die Notwendigkeit, über die Wirkung der Liturgie nachzudenken und wie diese die Wahrnehmung der Gläubigen beeinflusst. Der Podcast soll als Beitrag zur Diskussion über eine verantwortungsvolle liturgische Gestaltung dienen und gleichzeitig die Bedeutung der jüdisch-christlichen Beziehung hervorheben.

Gestaltung der Osternacht und ihre Wirkung

In einer Veranstaltung über Ostern und Pessach, organisiert von der Gesellschaft für jüdisch-christliche Zusammenarbeit, wurde die Gestaltung der katholischen Osternacht thematisiert. Dr. Clemens Leonhard äußerte Bedenken, dass die liturgische Praxis, die alttestamentlichen Lesungen in einem dunklen Setting zu präsentieren und dann zum hellen Neuen Testament überzugehen, möglicherweise antisemitische Stereotypen verstärken könnte.

Liturgische Struktur und Reformen

Leonhard betont, dass die Osternacht aus zwei Teilen besteht: der Nachtfeier und der Messe mit der Taufe, die unterschiedlich gestaltet werden können. Die traditionelle Feier in der Nacht, die mit Lichtinstillation beginnt, wurde als wichtig erachtet, um den Kontrast zwischen dem Alten und Neuen Testament zu vermeiden. Er schlägt vor, die Feier so zu gestalten, dass die Lichtverhältnisse während der Lesungen konstant bleiben.

Vorschläge zur Verbesserung der Feier

Eine Möglichkeit wäre, die Osternacht nicht nur bei Tag zu feiern, sondern nach dem Exultet die Beleuchtung in der Kirche besser zu steuern. Leonhard schlägt vor, dass das Licht nach dem Exultet eingeschaltet wird, um eine einheitliche Lichtstimmung während aller Lesungen zu gewährleisten. Zudem wird die Idee diskutiert, eine Erklärung zur liturgischen Praxis zu geben, um Missverständnisse zu vermeiden.

Reflexion über liturgische Wirkungen

Leonhard betont die Notwendigkeit, über die Wirkung der Liturgie nachzudenken und wie diese die Wahrnehmung der Gläubigen beeinflusst. Der Podcast soll als Beitrag zur Diskussion über eine verantwortungsvolle liturgische Gestaltung dienen und gleichzeitig die Bedeutung der jüdisch-christlichen Beziehung hervorheben.

TheoPodcast meets ThRv: Hören, was man lesen kann | 1. Quartal 2026 (Johannes Frenz)

18.02.2026

Einleitung und Fastenzeit

Johannes Frenz, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Theologischen Revue, begrüßt die Zuhörer zur ersten Ausgabe des Podcasts im Jahr 2026. Er gibt einen Einblick in die monatlichen Rezensionen der Theologischen Revue und schlägt vor, die Fastenzeit als Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit theologischer Literatur zu nutzen, um eigene Ansichten zu hinterfragen.

Einblick: Rezensionen

In der ersten Rubrik "Einblick" werden zwei Rezensionen vorgestellt. Die erste behandelt den Sammelband "Liturgie und Pastoral im Kontext von Pandemien und Epidemien". Der Band, herausgegeben von Benedikt Kahnemann, Lea Lerch und Stefan Winter, thematisiert den theologischen Umgang mit Epidemien seit dem Mittelalter und bietet einen transdisziplinären Ansatz zur Ritualforschung. Die zweite Rezension betrifft Saskia Breuers Dissertation über die Wundererzählungen im Markus-Evangelium, die narratologische Ansätze zur Soteriologie nutzt und als respektable Forschung anerkannt wird.

Most Viewed: Beliebteste Rezension

In der Rubrik "Most Viewed" wird die Rezension von Georg Röwekamp zu Andreas Merkts Buch "Die religiöse Verwandlung der Welt" vorgestellt, welches die Ursprünge moderner Religionen in der Spätantike behandelt und als lesenswerte Religionsgeschichte gewürdigt wird.

Ausblick auf kommende Ausgaben

Frenz gibt einen Ausblick auf die nächste Ausgabe der Theologischen Revue, die am 20. Februar erscheinen wird. Zwei Rezensionen werden vorgestellt: Eine von Ambrose Ely über eine Black Queer Sexualethik, die traditionelle religiöse Moral hinterfragt, und eine von Alina Potempa über die Auswirkungen der Enzyklika "Humanae Vitae" auf das katholische Leben in Deutschland. Abschließend wird auf einen Leitartikel von Wilfried Eisele hingewiesen.

Einleitung und Fastenzeit

Johannes Frenz, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Theologischen Revue, begrüßt die Zuhörer zur ersten Ausgabe des Podcasts im Jahr 2026. Er gibt einen Einblick in die monatlichen Rezensionen der Theologischen Revue und schlägt vor, die Fastenzeit als Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit theologischer Literatur zu nutzen, um eigene Ansichten zu hinterfragen.

Einblick: Rezensionen

In der ersten Rubrik "Einblick" werden zwei Rezensionen vorgestellt. Die erste behandelt den Sammelband "Liturgie und Pastoral im Kontext von Pandemien und Epidemien". Der Band, herausgegeben von Benedikt Kahnemann, Lea Lerch und Stefan Winter, thematisiert den theologischen Umgang mit Epidemien seit dem Mittelalter und bietet einen transdisziplinären Ansatz zur Ritualforschung. Die zweite Rezension betrifft Saskia Breuers Dissertation über die Wundererzählungen im Markus-Evangelium, die narratologische Ansätze zur Soteriologie nutzt und als respektable Forschung anerkannt wird.

Most Viewed: Beliebteste Rezension

In der Rubrik "Most Viewed" wird die Rezension von Georg Röwekamp zu Andreas Merkts Buch "Die religiöse Verwandlung der Welt" vorgestellt, welches die Ursprünge moderner Religionen in der Spätantike behandelt und als lesenswerte Religionsgeschichte gewürdigt wird.

Ausblick auf kommende Ausgaben

Frenz gibt einen Ausblick auf die nächste Ausgabe der Theologischen Revue, die am 20. Februar erscheinen wird. Zwei Rezensionen werden vorgestellt: Eine von Ambrose Ely über eine Black Queer Sexualethik, die traditionelle religiöse Moral hinterfragt, und eine von Alina Potempa über die Auswirkungen der Enzyklika "Humanae Vitae" auf das katholische Leben in Deutschland. Abschließend wird auf einen Leitartikel von Wilfried Eisele hingewiesen.