
HR/IT Talk
p78
Beschreibung
Sabrina Aschenbrenner und Jörg Ehrlich sprechen regelmäßig mit Expert:innen aus den Bereichen HR und IT über Themen, die Unternehmen aktuell beschäftigen: von Technologie und Strategie über Change und Adoption bis hin zu Leadership, Kultur und Perspektiven aus dem Arbeitsalltag. Dabei liefern sie ehrliche Einblicke, konkrete Learnings und neue Impulse für alle, die HR und IT gemeinsam weiterentwickeln möchten.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#82 - Pay Transparency Journey entlang der SAP SuccessFactors Module
Einführung in die Entgelttransparenz-Richtlinie
Die Diskussion dreht sich um die EU-Entgelttransparenzrichtlinie, die Unternehmen dazu anregt, mehr Transparenz in Bezug auf Gehälter zu schaffen. Es wird beleuchtet, wie Unternehmen in Zukunft offener mit Gehaltsfragen umgehen sollten und welche Herausforderungen damit verbunden sind.
Gesetzliche Rahmenbedingungen und Auswirkungen
Die Richtlinie hat bereits rechtliche Auswirkungen, insbesondere für Arbeitgeber mit mehr als 100 Beschäftigten. Es müssen regelmäßige Berichte über geschlechtsspezifische Entgeltunterschiede erstellt werden, und es gibt erweiterte Auskunfts- und Transparenzansprüche für Beschäftigte.
Rolle der HR-Technologie
Die HR-Technologie spielt eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der Richtlinie, indem sie Unternehmen unterstützt, belastbare Daten und klare Prozesse zu schaffen. SAP SuccessFactors wird als Lösung vorgestellt, die Unternehmen dabei helfen kann, die notwendigen Transparenzprozesse zu implementieren.
Module von SAP SuccessFactors
Die Diskussion geht in die Tiefe der verschiedenen SAP SuccessFactors-Module, die für die Umsetzung der Entgelttransparenz relevant sind, einschließlich Employee Central, Recruiting, Compensation und Reporting. Jedes Modul bietet spezifische Funktionen und Möglichkeiten zur Schaffung von Transparenz.
Empfehlungen für Unternehmen
Unternehmen sollten zunächst ihre Datenbasis in Employee Central überprüfen, Standardreports aktivieren und den Recruiting-Prozess anpassen. Diese Schritte sind entscheidend, um rechtzeitig auf die Anforderungen der Entgelttransparenzrichtlinie zu reagieren und die Unternehmenskultur zu verändern.

#81 - Bewerbungs-Tsunami: Warum wir in Bewerbungen ertrinken – und trotzdem Talente fehlen
Aktuelle Herausforderungen im Recruiting
In der heutigen Episode wird die paradoxe Situation im Recruiting diskutiert, in der Unternehmen trotz eines Bewerbungsüberflusses Schwierigkeiten haben, geeignete Talente zu finden. Es wird festgestellt, dass weniger offene Stellen existieren, aber pro Stelle mehr Bewerbungen eingehen, was zu einer Überflutung von oft unqualifizierten Bewerbungen führt.
Der Bewerbungs-Tsunami
Dimitri Knisch erklärt den Begriff "Bewerbungs-Tsunami" und benennt Faktoren wie die Vereinfachung des Bewerbungsprozesses, Remote-Work-Möglichkeiten, wirtschaftliche Unsicherheiten und den Einfluss von KI, die alle zu einer erhöhten Anzahl von Bewerbungen führen.
Die Rolle von KI
Die Diskussion beleuchtet die Rolle von KI sowohl aufseiten der Bewerbenden, die ihre Bewerbungen automatisieren, als auch aufseiten der Unternehmen, die versuchen, KI zur Vorauswahl zu nutzen. Diese Dynamik führt jedoch zu Fragen der Qualität der Bewerbungen und einer möglichen Entfremdung zwischen Kandidaten und Unternehmen.
Veränderungen im Auswahlprozess
Es wird vorgeschlagen, den Auswahlprozess durch den Einsatz von asynchronen Interviews und Leistungsbeurteilungen zu optimieren, um die Eignung der Bewerbenden besser zu bewerten und die Qualität der Einstellungen zu erhöhen. Die Relevanz des Lebenslaufs wird ebenfalls hinterfragt.
Schlussfolgerungen und Ausblick
Die Episode schließt mit der Erkenntnis, dass Recruiting-Teams innovative Prozesse entwickeln müssen, um in einem sich verändernden Markt erfolgreich zu sein. Es wird betont, dass der Recruitment-Prozess angepasst werden muss, um sowohl die Candidate Experience zu verbessern als auch die Effizienz in der Bewerberauswahl zu steigern.

#80 - SAP meets SmartRecruiters: Ein ehrlicher Blick
Hintergrund und Beweggründe der Übernahme
Im Gespräch wird erläutert, dass SAP Smart Recruiters übernommen hat, um die KI-gestützten Anforderungen an Recruiting zukunftsfähig zu machen und Zeit zu sparen. Eine eigenständige Entwicklung hätte lange gedauert und teils zusätzliche Ressourcen benötigt. Die Übernahme wird als strategisch sinnvoll beschrieben, um die Market- und Kundennachfrage besser zu bedienen und eine bessere Grundlage für Integration in die SuccessFactors Recruiting-Suite zu schaffen.
Integration, Standalone-Optionen und Langfristplanung
Es wird zwischen einer fortbestehenden Standalone-Lösung und einer integrierten Variante für SAP SuccessFactors unterschieden. Die Phase-1-Integration ermöglicht User-Experience- und Datenfluss zwischen Systemen, mit weiteren Phasen zur engeren Kopplung. Langfristig soll Smart Recruiters den Nachfolger von SuccessFactors Recruiting darstellen, wobei bestehende Verträge und Renewals berücksichtigt werden und ein nahtloser Übergang möglich sein soll.
Kundenszenarien und Beratungsmethoden
Es werden drei praktikable Szenarien beschrieben: strategische Neubewertung, Lift-&-Shift-Ansatz sowie Neugestaltung der Prozesse. Wichtig ist prozessgetriebenes Denken statt reiner Feld-Transfers. Ein Proof of Concept (POC) wird als sinnvoll erachtet, um Machbarkeit und Change Management zu prüfen. Kunden sollten individuell prüfen, welche Lösung zu ihren Zielen, Zeitrahmen und Prozessen passt.
Add-ons, Karriereseiten und Demo-Informationen
Zusätzlich zu Standardfunktionen gibt es Add-ons zur individuellen Gestaltung von Karriereseiten und Suchfunktionen (P78 Career Studio, Match-Me, Any Apply). Diese Optionen ermöglichen Markenauflösung und bessere Kandidatenerlebnisse. Informationen zu Live-Demos, Value Journeys und Anforderungen an Implementierung werden genannt, wobei der Fokus auf praxisnahe Einblicke und realisierte Einsätze liegt.