Prototyp – Der ingenieur.de Karriere-Podcast
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Prototyp – Der ingenieur.de Karriere-Podcast

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Beschreibung

Ohne Prototypen geht nichts in Serie. Unser Podcast ist Ihr Werkzeug, mit dem Sie Ihre Karriere in allen Phasen entwickeln - vom Studium bis zum Chefsessel.

Egal, ob Sie Ingenieurin, Mechatroniker oder Wissenschaftlerin sind: Prototyp begleitet Sie. Einmal im Monat sprechen die Redakteurinnen und Redakteure von ingenieur.de und VDI nachrichten mit prominenten Frauen und Männern aus Wirtschaft, Forschung und Bildung. Graue Theorie gibt's bei uns nicht. Stattdessen teilen Prototypen ihre Erfahrungen mit Ihnen, geben praktische Tipps für Ihren Erfolg und verraten spannende Details aus ihrem eigenen Berufsleben.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 113 - Mehr Spielraum für die Arbeitszeit!

12.08.2026

Einführung in die Arbeitszeitdebatte

Die Diskussion um die Arbeitszeiten in Deutschland dreht sich um die strengen Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes, das eine tägliche Arbeitszeit von maximal acht Stunden und eine Verlängerung auf zehn Stunden erlaubt. Während Gewerkschaften für die Einhaltung dieser Grenzen plädieren, argumentieren Arbeitgeber, dass die digitale Arbeitswelt flexiblere Modelle erfordert.

Meinungsverschiedenheiten zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern

Es gibt erhebliche Meinungsverschiedenheiten über die Notwendigkeit einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung. Während viele Arbeitnehmer Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen längerer Arbeitszeiten auf Gesundheit und Familie äußern, sehen Arbeitgeber die Notwendigkeit, die Arbeitszeiten an betriebliche Anforderungen anzupassen.

Flexible Arbeitszeitmodelle

Dr. Ufuk Althun vom IFA betont die Wichtigkeit von flexiblen Arbeitszeitmodellen, die sowohl den Bedürfnissen der Unternehmen als auch der Beschäftigten gerecht werden. Die Idee der "doppelten Flexibilität" wird als Ansatz diskutiert, um individuelle und betriebliche Anforderungen zu berücksichtigen.

Die Rolle der Betriebsvereinbarungen

Die Arbeitszeitgestaltung sollte auf betrieblicher Ebene erörtert werden, wobei Betriebsvereinbarungen und Tarifverträge eine zentrale Rolle spielen. Der Fokus sollte weniger auf starren Arbeitszeitmodellen liegen, sondern auf der Entwicklung von Lösungen, die beiden Seiten zugutekommen.

Überstunden und deren Management

Überstunden sind in vielen Berufen, insbesondere bei Ingenieuren, an der Tagesordnung. Es besteht die Notwendigkeit, Überstunden transparenter zu gestalten und zu besprechen, um die Arbeitsbelastung gesundheitsgerecht zu organisieren.

Fachkräftemangel und Arbeitgeberattraktivität

Unternehmen müssen sich als attraktive Arbeitgeber positionieren, insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels. Dazu gehört, die Bedürfnisse der Arbeitnehmer ernst zu nehmen und ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben zu fördern.

Die Zukunft der Arbeitszeitgestaltung

Die Diskussion um Arbeitszeitmodelle wird weitergehen, insbesondere mit dem Druck des internationalen Wettbewerbs. Innovative Ansätze sind erforderlich, um die Produktivität zu steigern, ohne die Gesundheit der Beschäftigten zu gefährden.

Einführung in die Arbeitszeitdebatte

Die Diskussion um die Arbeitszeiten in Deutschland dreht sich um die strengen Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes, das eine tägliche Arbeitszeit von maximal acht Stunden und eine Verlängerung auf zehn Stunden erlaubt. Während Gewerkschaften für die Einhaltung dieser Grenzen plädieren, argumentieren Arbeitgeber, dass die digitale Arbeitswelt flexiblere Modelle erfordert.

Meinungsverschiedenheiten zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern

Es gibt erhebliche Meinungsverschiedenheiten über die Notwendigkeit einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung. Während viele Arbeitnehmer Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen längerer Arbeitszeiten auf Gesundheit und Familie äußern, sehen Arbeitgeber die Notwendigkeit, die Arbeitszeiten an betriebliche Anforderungen anzupassen.

Flexible Arbeitszeitmodelle

Dr. Ufuk Althun vom IFA betont die Wichtigkeit von flexiblen Arbeitszeitmodellen, die sowohl den Bedürfnissen der Unternehmen als auch der Beschäftigten gerecht werden. Die Idee der "doppelten Flexibilität" wird als Ansatz diskutiert, um individuelle und betriebliche Anforderungen zu berücksichtigen.

Die Rolle der Betriebsvereinbarungen

Die Arbeitszeitgestaltung sollte auf betrieblicher Ebene erörtert werden, wobei Betriebsvereinbarungen und Tarifverträge eine zentrale Rolle spielen. Der Fokus sollte weniger auf starren Arbeitszeitmodellen liegen, sondern auf der Entwicklung von Lösungen, die beiden Seiten zugutekommen.

Überstunden und deren Management

Überstunden sind in vielen Berufen, insbesondere bei Ingenieuren, an der Tagesordnung. Es besteht die Notwendigkeit, Überstunden transparenter zu gestalten und zu besprechen, um die Arbeitsbelastung gesundheitsgerecht zu organisieren.

Fachkräftemangel und Arbeitgeberattraktivität

Unternehmen müssen sich als attraktive Arbeitgeber positionieren, insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels. Dazu gehört, die Bedürfnisse der Arbeitnehmer ernst zu nehmen und ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben zu fördern.

Die Zukunft der Arbeitszeitgestaltung

Die Diskussion um Arbeitszeitmodelle wird weitergehen, insbesondere mit dem Druck des internationalen Wettbewerbs. Innovative Ansätze sind erforderlich, um die Produktivität zu steigern, ohne die Gesundheit der Beschäftigten zu gefährden.

Folge 112 - Recruiting: KI braucht eine Kernsanierung

15.07.2026

Künstliche Intelligenz und Ungerechtigkeit

Eva Gengler, eine Wirtschaftsinformatikerin, betont in ihrem Buch "Feministische KI", dass Künstliche Intelligenz (KI) nicht neutral, sondern ungerecht ist. Sie plädiert dafür, bestehende Ungerechtigkeiten abzubauen und zeigt auf, wie KI bestehende Vorurteile und Stereotypen verstärkt.

Persönliche Erfahrungen und Feminismus

Gengler reflektiert ihre Kindheit und Jugend, in der sie früh mit Ungerechtigkeiten zwischen Geschlechtern konfrontiert wurde. Sie beschreibt, wie Kommentare und gesellschaftliche Erwartungen sie für feministische Themen sensibilisierten. Sie betont, dass Feminismus immer noch relevant ist und kritisiert die Rückschritte in der Gleichstellung.

Forschung zu KI im Recruiting

Gengler hat sich intensiv mit den ethischen Implikationen von KI im Recruiting beschäftigt. Sie erklärt, dass KI-Systeme mit menschlichen Daten trainiert werden, die oft Vorurteile enthalten. Daher kann KI Diskriminierung nicht vermeiden, sondern reproduziert sie oft.

Verantwortung und Veränderung

Die Verantwortung für einen Wandel sieht Gengler sowohl beim Management als auch in der Politik. Sie fordert eine stärkere Reflexion über die bisherigen Einstellungspraktiken und die Nutzung von KI, um diskriminierende Strukturen abzubauen.

Tipps für Bewerberinnen

Gengler ermutigt Frauen, mutig zu sein und sich auf Stellen zu bewerben, auch wenn sie nicht alle Anforderungen erfüllen. Sie betont, dass die Strukturen verändert werden müssen und nicht die Frauen an sich. Zudem empfiehlt sie, bei Unternehmen nachzufragen, ob KI im Recruiting eingesetzt wird.

Intersektionaler Feminismus

Gengler erklärt, dass ihr Ansatz intersektional ist und die Überlappungen von Diskriminierung betrachtet. Sie erkennt an, dass Rassismus und andere Unterdrückungsformen ebenfalls angegangen werden müssen, um eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen.

Hoffnung für die Zukunft

Abschließend äußert Gengler sowohl Sorgen über die gegenwärtige politische Lage als auch Hoffnung durch die vielen Frauen und Organisationen, die sich für eine gerechtere Nutzung von KI einsetzen. Sie sieht in den Bemühungen um Veränderung ein positives Narrativ für die Zukunft.

Künstliche Intelligenz und Ungerechtigkeit

Eva Gengler, eine Wirtschaftsinformatikerin, betont in ihrem Buch "Feministische KI", dass Künstliche Intelligenz (KI) nicht neutral, sondern ungerecht ist. Sie plädiert dafür, bestehende Ungerechtigkeiten abzubauen und zeigt auf, wie KI bestehende Vorurteile und Stereotypen verstärkt.

Persönliche Erfahrungen und Feminismus

Gengler reflektiert ihre Kindheit und Jugend, in der sie früh mit Ungerechtigkeiten zwischen Geschlechtern konfrontiert wurde. Sie beschreibt, wie Kommentare und gesellschaftliche Erwartungen sie für feministische Themen sensibilisierten. Sie betont, dass Feminismus immer noch relevant ist und kritisiert die Rückschritte in der Gleichstellung.

Forschung zu KI im Recruiting

Gengler hat sich intensiv mit den ethischen Implikationen von KI im Recruiting beschäftigt. Sie erklärt, dass KI-Systeme mit menschlichen Daten trainiert werden, die oft Vorurteile enthalten. Daher kann KI Diskriminierung nicht vermeiden, sondern reproduziert sie oft.

Verantwortung und Veränderung

Die Verantwortung für einen Wandel sieht Gengler sowohl beim Management als auch in der Politik. Sie fordert eine stärkere Reflexion über die bisherigen Einstellungspraktiken und die Nutzung von KI, um diskriminierende Strukturen abzubauen.

Tipps für Bewerberinnen

Gengler ermutigt Frauen, mutig zu sein und sich auf Stellen zu bewerben, auch wenn sie nicht alle Anforderungen erfüllen. Sie betont, dass die Strukturen verändert werden müssen und nicht die Frauen an sich. Zudem empfiehlt sie, bei Unternehmen nachzufragen, ob KI im Recruiting eingesetzt wird.

Intersektionaler Feminismus

Gengler erklärt, dass ihr Ansatz intersektional ist und die Überlappungen von Diskriminierung betrachtet. Sie erkennt an, dass Rassismus und andere Unterdrückungsformen ebenfalls angegangen werden müssen, um eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen.

Hoffnung für die Zukunft

Abschließend äußert Gengler sowohl Sorgen über die gegenwärtige politische Lage als auch Hoffnung durch die vielen Frauen und Organisationen, die sich für eine gerechtere Nutzung von KI einsetzen. Sie sieht in den Bemühungen um Veränderung ein positives Narrativ für die Zukunft.

Folge 111 - Am Arbeitsmarkt tut sich was

17.06.2026

Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt für Ingenieure

Der Arbeitsmarkt für Ingenieure hat sich erheblich gewandelt. Während es früher für Ingenieure leicht war, eine Stelle zu finden, ist dies heute nicht mehr der Fall. Die Nachfrage nach Fachkräften ist gestiegen, jedoch gibt es signifikante regionale und branchenabhängige Unterschiede. Besonders stark betroffen sind traditionelle Ingenieurbranchen wie Maschinenbau und Automotive, die sich in einem Transformationsprozess befinden.

Strukturen und Herausforderungen

Der aktuelle Anstieg der Nachfrage ist nicht gleichbedeutend mit einem allgemeinen Aufschwung. Vielmehr handelt es sich um eine strukturelle Verschiebung der Nachfrage, wobei einige Branchen wie IT und erneuerbare Energien stark wachsen, während andere stagnieren. Unternehmen sind aufgrund steigender Personalkosten und geopolitischer Unsicherheiten vorsichtiger bei Einstellungen.

Ratschläge für Ingenieure auf Jobsuche

Ingenieure sollten sich auf Spezialisierungen konzentrieren und praktische Erfahrungen während des Studiums sammeln, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Praktika und Werkstudentenstellen sind entscheidend, um als Problemlöser wahrgenommen zu werden.

Gehälter und Weiterbildung

Das Gehaltsgefüge bleibt unter Druck, insbesondere für austauschbare Rollen. Ingenieure in spezialisierten Bereichen können jedoch weiterhin hohe Gehälter verlangen. Unternehmen investieren gezielt in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter, wobei der Fokus auf relevanten und zukunftsträchtigen Fähigkeiten liegt.

Die Rolle von Soft Skills

Soft Skills sind nach wie vor wichtig, müssen jedoch in Bezug auf arbeitsmarktrelevante Fähigkeiten greifbar gemacht werden. Ingenieure sollten sowohl technische als auch zwischenmenschliche Kompetenzen entwickeln, um ihre Employability zu erhöhen.

Ausblick auf Zukunft und Digitalisierung

Die Digitalisierung ist ein zentrales Thema, das alle Branchen betrifft. Ingenieure sollten sich darauf vorbereiten, wie KI und digitale Technologien ihre Arbeitsweise beeinflussen. Die Nachfrage nach IT-Fachkräften bleibt stark, trotz der Veränderungen, die KI mit sich bringt.

Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt für Ingenieure

Der Arbeitsmarkt für Ingenieure hat sich erheblich gewandelt. Während es früher für Ingenieure leicht war, eine Stelle zu finden, ist dies heute nicht mehr der Fall. Die Nachfrage nach Fachkräften ist gestiegen, jedoch gibt es signifikante regionale und branchenabhängige Unterschiede. Besonders stark betroffen sind traditionelle Ingenieurbranchen wie Maschinenbau und Automotive, die sich in einem Transformationsprozess befinden.

Strukturen und Herausforderungen

Der aktuelle Anstieg der Nachfrage ist nicht gleichbedeutend mit einem allgemeinen Aufschwung. Vielmehr handelt es sich um eine strukturelle Verschiebung der Nachfrage, wobei einige Branchen wie IT und erneuerbare Energien stark wachsen, während andere stagnieren. Unternehmen sind aufgrund steigender Personalkosten und geopolitischer Unsicherheiten vorsichtiger bei Einstellungen.

Ratschläge für Ingenieure auf Jobsuche

Ingenieure sollten sich auf Spezialisierungen konzentrieren und praktische Erfahrungen während des Studiums sammeln, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Praktika und Werkstudentenstellen sind entscheidend, um als Problemlöser wahrgenommen zu werden.

Gehälter und Weiterbildung

Das Gehaltsgefüge bleibt unter Druck, insbesondere für austauschbare Rollen. Ingenieure in spezialisierten Bereichen können jedoch weiterhin hohe Gehälter verlangen. Unternehmen investieren gezielt in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter, wobei der Fokus auf relevanten und zukunftsträchtigen Fähigkeiten liegt.

Die Rolle von Soft Skills

Soft Skills sind nach wie vor wichtig, müssen jedoch in Bezug auf arbeitsmarktrelevante Fähigkeiten greifbar gemacht werden. Ingenieure sollten sowohl technische als auch zwischenmenschliche Kompetenzen entwickeln, um ihre Employability zu erhöhen.

Ausblick auf Zukunft und Digitalisierung

Die Digitalisierung ist ein zentrales Thema, das alle Branchen betrifft. Ingenieure sollten sich darauf vorbereiten, wie KI und digitale Technologien ihre Arbeitsweise beeinflussen. Die Nachfrage nach IT-Fachkräften bleibt stark, trotz der Veränderungen, die KI mit sich bringt.