Radwissen
Podcast
de-de

Radwissen

fair spaces

Beschreibung

Durch die Vermittlung von Radverkehrsstudien in einem Podcast-Format werden wissenschaftlich fundierte Ansätze zur Radverkehrsförderung leichtverständlich aufbereitet. Die Öffentlichkeit wird informiert und die Planenden und Beauftragten mit neuen Forschungsergebnissen und -ansätzen inspiriert.

Das Podcastprojekt wird gefördert vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr.

Mehr Informationen zum Projekt: https://fair-spaces.de/radwissen/

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

34. Folge: Touristische Radwege mit Auszeichnung

22.07.2026

Einführung in den Podcast und die Gäste

Im Podcast Radwissen diskutieren die Gastgeberinnen Karolin Kruse, Verkehrswissenschaftlerin, und Dorothee Heine, Inhaberin der Agentur 2 Wheels Good, über die Rolle des Fahrrads im Verkehr. Sie begrüßen die Gäste Petra Wegener vom Weserbergland Tourismus e.V. und Pia Zimmermann von Tourismus Ruhr, um über die zertifizierten Radwege Weserradweg und Römer-Lippe-Route zu sprechen.

Visionen für die Zukunft des Radverkehrs

Pia Zimmermann beschreibt ihre Vision für Oberhausen als Stadt mit sicheren, gut angebundenen Radwegen und einem umfassenden Leihradsystem. Petra Wegener betont die Notwendigkeit, den Weserradweg umweltfreundlicher zu gestalten und moderne Technologien zu integrieren, um die Infrastruktur zu verbessern.

Zertifizierung und Qualitätsstandards

Die Diskussion dreht sich um die Bedeutung der ADFC-Zertifizierung für Radwege, die den Radreisenden klare Qualitätsstandards bietet. Petra erklärt, dass die Zertifizierung des Weserradwegs aufgrund von vorheriger schlechter Qualität notwendig war und den Radweg entscheidend verbessert hat.

Herausforderungen und Erfolge der Radwege

Beide Gäste teilen ihre Erfahrungen im Umgang mit Herausforderungen, wie der Kommunikation zwischen verschiedenen Akteuren und der Notwendigkeit ständiger Verbesserungen. Petra berichtet von einem Anstieg der Radfahrerzahlen auf dem Weserradweg und der Bedeutung von Befragungen zur Verbesserung des Angebots.

Barrierefreiheit und die Römer-Lippe-Route

Pia Zimmermann erläutert den Prozess der Zertifizierung der Römer-Lippe-Route als barrierefreien Radweg und die Herausforderungen, die dabei auftraten. Der Fokus liegt auf der Schaffung von Transparenz für Personen mit Einschränkungen und der Entwicklung eines interaktiven Kartenangebots.

Wünsche und Empfehlungen für die Zukunft

Beide Gäste äußern den Wunsch nach mehr finanzieller Unterstützung und einem stabilen Budget für Marketing und Instandhaltung der Radwege. Sie betonen, dass die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und touristischen Akteuren entscheidend für den Erfolg ist.

Fazit und Ausblick

Die Diskussion hebt die Komplexität und die Herausforderungen im Radtourismus hervor, zeigt aber auch die Chancen auf, die durch eine verbesserte Infrastruktur und die Förderung des Radverkehrs entstehen. Die Gäste ermutigen andere Regionen, ähnliche Zertifizierungsprozesse zu initiieren und voneinander zu lernen.

Einführung in den Podcast und die Gäste

Im Podcast Radwissen diskutieren die Gastgeberinnen Karolin Kruse, Verkehrswissenschaftlerin, und Dorothee Heine, Inhaberin der Agentur 2 Wheels Good, über die Rolle des Fahrrads im Verkehr. Sie begrüßen die Gäste Petra Wegener vom Weserbergland Tourismus e.V. und Pia Zimmermann von Tourismus Ruhr, um über die zertifizierten Radwege Weserradweg und Römer-Lippe-Route zu sprechen.

Visionen für die Zukunft des Radverkehrs

Pia Zimmermann beschreibt ihre Vision für Oberhausen als Stadt mit sicheren, gut angebundenen Radwegen und einem umfassenden Leihradsystem. Petra Wegener betont die Notwendigkeit, den Weserradweg umweltfreundlicher zu gestalten und moderne Technologien zu integrieren, um die Infrastruktur zu verbessern.

Zertifizierung und Qualitätsstandards

Die Diskussion dreht sich um die Bedeutung der ADFC-Zertifizierung für Radwege, die den Radreisenden klare Qualitätsstandards bietet. Petra erklärt, dass die Zertifizierung des Weserradwegs aufgrund von vorheriger schlechter Qualität notwendig war und den Radweg entscheidend verbessert hat.

Herausforderungen und Erfolge der Radwege

Beide Gäste teilen ihre Erfahrungen im Umgang mit Herausforderungen, wie der Kommunikation zwischen verschiedenen Akteuren und der Notwendigkeit ständiger Verbesserungen. Petra berichtet von einem Anstieg der Radfahrerzahlen auf dem Weserradweg und der Bedeutung von Befragungen zur Verbesserung des Angebots.

Barrierefreiheit und die Römer-Lippe-Route

Pia Zimmermann erläutert den Prozess der Zertifizierung der Römer-Lippe-Route als barrierefreien Radweg und die Herausforderungen, die dabei auftraten. Der Fokus liegt auf der Schaffung von Transparenz für Personen mit Einschränkungen und der Entwicklung eines interaktiven Kartenangebots.

Wünsche und Empfehlungen für die Zukunft

Beide Gäste äußern den Wunsch nach mehr finanzieller Unterstützung und einem stabilen Budget für Marketing und Instandhaltung der Radwege. Sie betonen, dass die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und touristischen Akteuren entscheidend für den Erfolg ist.

Fazit und Ausblick

Die Diskussion hebt die Komplexität und die Herausforderungen im Radtourismus hervor, zeigt aber auch die Chancen auf, die durch eine verbesserte Infrastruktur und die Förderung des Radverkehrs entstehen. Die Gäste ermutigen andere Regionen, ähnliche Zertifizierungsprozesse zu initiieren und voneinander zu lernen.

33. Folge: Rauf aufs Rad in jedem Alter

19.06.2026

Einführung in den Podcast

Der Podcast behandelt das Fahrrad als Verkehrsmittel und diskutiert wissenschaftliche Studien sowie Initiativen zur Förderung des Radverkehrs. Gastgeber sind Dorothee Heine und Carolin Kruse, die beide langjährige Erfahrungen im Mobilitätsbereich haben.

Vorstellung der Gäste und Projekte

Zu Gast sind Matthias Hoffmann von "Radeln ohne Alter" und Riegers Wendel vom ADFC München. Beide Projekte zielen darauf ab, das Radfahren für Menschen jeden Alters und mit unterschiedlichen Fähigkeiten zugänglicher zu machen.

Radeln ohne Alter

Matthias Hoffmann erklärt die Initiative, die mobilitätseingeschränkten Menschen kostenlose Rikscha-Fahrten ermöglicht. Mit über 3000 Ehrenamtlichen in Deutschland wird das Projekt an über 150 Standorten angeboten, um sozialen Kontakt und Mobilität zu fördern.

Radfahrschule für Erwachsene

Riegers Wendel berichtet von der Radfahrschule des ADFC, die jährlich etwa 120-130 Erwachsenen das Radfahren beibringt. Die Kurse sind sehr gefragt und zielen darauf ab, Unsicherheiten abzubauen und die Freude am Radfahren zu fördern.

Erfahrungen und Herausforderungen

Die Diskussion dreht sich um die Bedürfnisse von Menschen, die in anderen Ländern aufgewachsen sind und dort oft nicht das Radfahren gelernt haben. Es wird betont, wie wichtig es ist, eine inklusive Radverkehrsplanung zu fördern, die auch Rikscha- und Lastenradfahrer berücksichtigt.

Zukunftsvisionen für Bonn und München

Die Gäste teilen ihre Visionen für die Städte: Bonn sollte barrierefreie Radwege bieten und generationsübergreifendes Leben ermöglichen, während in München flächendeckend Tempo 30 und mehr Radwege wünschenswert sind.

Wünsche und Unterstützung

Beide Projekte benötigen Unterstützung durch Forschung, finanzielle Mittel und ehrenamtliches Engagement. Die Gäste wünschen sich eine bessere Infrastruktur und mehr Aufmerksamkeit für die sozialen Aspekte des Radfahrens.

Abschlussgedanken

Die Gastgeber und Gäste reflektieren über die emotionale Bedeutung des Radfahrens und den positiven Einfluss auf die Lebensqualität der Menschen. Die Zuhörer werden ermutigt, sich in ihren Gemeinden zu engagieren und die Vorteile des Radfahrens zu nutzen.

Einführung in den Podcast

Der Podcast behandelt das Fahrrad als Verkehrsmittel und diskutiert wissenschaftliche Studien sowie Initiativen zur Förderung des Radverkehrs. Gastgeber sind Dorothee Heine und Carolin Kruse, die beide langjährige Erfahrungen im Mobilitätsbereich haben.

Vorstellung der Gäste und Projekte

Zu Gast sind Matthias Hoffmann von "Radeln ohne Alter" und Riegers Wendel vom ADFC München. Beide Projekte zielen darauf ab, das Radfahren für Menschen jeden Alters und mit unterschiedlichen Fähigkeiten zugänglicher zu machen.

Radeln ohne Alter

Matthias Hoffmann erklärt die Initiative, die mobilitätseingeschränkten Menschen kostenlose Rikscha-Fahrten ermöglicht. Mit über 3000 Ehrenamtlichen in Deutschland wird das Projekt an über 150 Standorten angeboten, um sozialen Kontakt und Mobilität zu fördern.

Radfahrschule für Erwachsene

Riegers Wendel berichtet von der Radfahrschule des ADFC, die jährlich etwa 120-130 Erwachsenen das Radfahren beibringt. Die Kurse sind sehr gefragt und zielen darauf ab, Unsicherheiten abzubauen und die Freude am Radfahren zu fördern.

Erfahrungen und Herausforderungen

Die Diskussion dreht sich um die Bedürfnisse von Menschen, die in anderen Ländern aufgewachsen sind und dort oft nicht das Radfahren gelernt haben. Es wird betont, wie wichtig es ist, eine inklusive Radverkehrsplanung zu fördern, die auch Rikscha- und Lastenradfahrer berücksichtigt.

Zukunftsvisionen für Bonn und München

Die Gäste teilen ihre Visionen für die Städte: Bonn sollte barrierefreie Radwege bieten und generationsübergreifendes Leben ermöglichen, während in München flächendeckend Tempo 30 und mehr Radwege wünschenswert sind.

Wünsche und Unterstützung

Beide Projekte benötigen Unterstützung durch Forschung, finanzielle Mittel und ehrenamtliches Engagement. Die Gäste wünschen sich eine bessere Infrastruktur und mehr Aufmerksamkeit für die sozialen Aspekte des Radfahrens.

Abschlussgedanken

Die Gastgeber und Gäste reflektieren über die emotionale Bedeutung des Radfahrens und den positiven Einfluss auf die Lebensqualität der Menschen. Die Zuhörer werden ermutigt, sich in ihren Gemeinden zu engagieren und die Vorteile des Radfahrens zu nutzen.

32. Folge: Überholabstände zwischen Fahrrad und Kfz

14.05.2026

Überblick und Forschungsansatz

Der Podcast beleuchtet Überholabstände von Autos gegenüber Radfahrenden und vergleicht zwei Forschungsprojekte. Bürgerinnen sammeln Daten (Citizen Science) mit offenen Sensoren am Fahrrad, um objektive Abstände zu erfassen. In Berlin-Brandenburg werden innerorts wie außerorts viele Überholungen als zu nah empfunden, obwohl Markierungen und Infrastruktur existieren. Die Arbeiten verbinden Praxis, Lehre und wissenschaftliche Auswertung, um Erkenntnisse über sichere Radverkehrsinfrastrukturen zu gewinnen.

Projekt zu nah – Kernergebnisse

Das TH-Wildau-Projekt zeigte, dass fast jeder zweite Überholvorgang unter den vorgegebenen Mindestabständen liegt. Schutzstreifen beeinflussen das Verhalten der Autofahrer: Nähe minimiert sich teils, aber Fahrer nähern sich auch mehreren Metern nahe Radwegen. Daten aus OpenStreetMap ergänzen Muster: Infrastruktur markiert oft die Richtung, woran sich Fahrer orientieren.

BikeDeck und Sensorik – Technik & Erkenntnisse

BikeDeck an der Uni Oldenburg erforscht Sensoren zur Erkennung von Radfahrenden. Elektronische Systeme setzen Kameras, 360-Grad-Lidar, Radar, Ultraschall, Infrarot und GPS ein. Ergebnisse zeigen Potenzial, insbesondere 360-Grad-Leiter und Radar liefern vielversprechende Erkennungen; Kameradaten erreichen gute Treffsicherheit, andere Sensoren benötigen mehr Feinanpassung und Frequenz.

Schlussfolgerungen – Infrastruktur, Regulierung und Ausblick

Zusammenhänge zwischen Abständen, Infrastruktur und subjektiver Sicherheit werden deutlich. Verbesserungen entstehen durch baulich getrennte Radwege, Tempo 30 und international inspirierte Konzepte. Langfristig könnten Assistenzsysteme in Fahrzeugen helfen, Abstand zu wahren, doch technologische, rechtliche und stakeholder-abschnitte müssen weiterentwickelt werden, bevor flächendeckend Produktreife erreicht wird.

Überblick und Forschungsansatz

Der Podcast beleuchtet Überholabstände von Autos gegenüber Radfahrenden und vergleicht zwei Forschungsprojekte. Bürgerinnen sammeln Daten (Citizen Science) mit offenen Sensoren am Fahrrad, um objektive Abstände zu erfassen. In Berlin-Brandenburg werden innerorts wie außerorts viele Überholungen als zu nah empfunden, obwohl Markierungen und Infrastruktur existieren. Die Arbeiten verbinden Praxis, Lehre und wissenschaftliche Auswertung, um Erkenntnisse über sichere Radverkehrsinfrastrukturen zu gewinnen.

Projekt zu nah – Kernergebnisse

Das TH-Wildau-Projekt zeigte, dass fast jeder zweite Überholvorgang unter den vorgegebenen Mindestabständen liegt. Schutzstreifen beeinflussen das Verhalten der Autofahrer: Nähe minimiert sich teils, aber Fahrer nähern sich auch mehreren Metern nahe Radwegen. Daten aus OpenStreetMap ergänzen Muster: Infrastruktur markiert oft die Richtung, woran sich Fahrer orientieren.

BikeDeck und Sensorik – Technik & Erkenntnisse

BikeDeck an der Uni Oldenburg erforscht Sensoren zur Erkennung von Radfahrenden. Elektronische Systeme setzen Kameras, 360-Grad-Lidar, Radar, Ultraschall, Infrarot und GPS ein. Ergebnisse zeigen Potenzial, insbesondere 360-Grad-Leiter und Radar liefern vielversprechende Erkennungen; Kameradaten erreichen gute Treffsicherheit, andere Sensoren benötigen mehr Feinanpassung und Frequenz.

Schlussfolgerungen – Infrastruktur, Regulierung und Ausblick

Zusammenhänge zwischen Abständen, Infrastruktur und subjektiver Sicherheit werden deutlich. Verbesserungen entstehen durch baulich getrennte Radwege, Tempo 30 und international inspirierte Konzepte. Langfristig könnten Assistenzsysteme in Fahrzeugen helfen, Abstand zu wahren, doch technologische, rechtliche und stakeholder-abschnitte müssen weiterentwickelt werden, bevor flächendeckend Produktreife erreicht wird.