Raus aus der Depression
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Raus aus der Depression

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Beschreibung

Über Depressionen reden hilft, die Krankheit besser zu verstehen. Mit Betroffenen, Angehörigen und vor allem mit Experten, wie in diesem Podcast. In jeder Folge wird ein anderer Aspekt der Erkrankung behandelt. Der Entertainer Harald Schmidt ist seit zwölf Jahren Schirmherr der "Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizid-Prävention" und fragt Betroffene, wie sie gelernt haben, mit einer Depression zu leben. Über Ursachen, Auslöser und Behandlungen klärt Ulrich Hegerl auf, er ist Vorsitzender der Stiftung und hat die Senckenberg-Professur an der Psychiatrie der Universität Frankfurt.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Jermaine Kothé: Kind einer schwer depressiven Mutter

28.04.2026
Für ihn war die Teilnahme an „Germany’s Next Topmodel“ die beste Entscheidung seines Lebens - während es privat gerade sehr schlecht aussah: Jermaine Kothé ist der erste männliche Sieger der bekannten Castingshow. Und er ist der Sohn einer schwer depressiven Mutter, wie er im Podcast "Raus aus der Depression" erzählt. Es geht um den Suizidversuch seiner Mutter, die permanente Sorge um sie: "Du lebst immer mit dieser Angst, dass jetzt ein Anruf kommen könnte" - und das Spannungsverhältnis, als er sie einmal selbst in die Klinik gefahren hat: "Du fühlst dich ja so, als würdest du einer Person was Schlechtes tun, du würdest sie jetzt einsperren. Aber du machst ja eigentlich das Richtige". Inwiefern ihm selbst stetige Psychotherapie seit seinem 7. Lebensjahr hilft, wie er eigene Tiefphasen erkennt und überwindet und wie ihn die Teilnahme an "GNTM" auf mehreren Ebenen beflügelt hat, das erzählt Jermaine Kothé in dieser Folge.Mit seiner wissenschaftlichen Expertise zu Ursachen, Auslösern und Therapien der Depression liefert Professor Dr. Ulrich Hegerl wie immer Einordnungen, diesmal u.a. zum Rückfallrisiko unter medikamentöser Behandlung und zu neuen Depressions-Apps. Hegerl ist Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe mit langjähriger Erfahrung in der Behandlung psychisch erkrankter Menschen.Hilfsadressen für Betroffene und Angehörige:Erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Depression oder Suizidgedanken ist der Hausarzt, Psychiater oder psychologischer Psychotherapeut.Deutschlandweites Info-Telefon Depression: 0800 33 44 5 33 (kostenfrei)Wissen, Selbsttest und Adressen rund um das Thema Depressionwww.deutsche-depressionshilfe.deHilfe und Beratung bei den sozialpsychiatrischen Diensten der GesundheitsämterFachlich moderiertes Online-Forum zum Erfahrungsaustauschwww.diskussionsforum-depression.deFür Angehörigewww.bapk.de und www.familiencoach-depression.deDer Podcast ist eine Kooperation von NDR Info mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention.
Für ihn war die Teilnahme an „Germany’s Next Topmodel“ die beste Entscheidung seines Lebens - während es privat gerade sehr schlecht aussah: Jermaine Kothé ist der erste männliche Sieger der bekannten Castingshow. Und er ist der Sohn einer schwer depressiven Mutter, wie er im Podcast "Raus aus der Depression" erzählt. Es geht um den Suizidversuch seiner Mutter, die permanente Sorge um sie: "Du lebst immer mit dieser Angst, dass jetzt ein Anruf kommen könnte" - und das Spannungsverhältnis, als er sie einmal selbst in die Klinik gefahren hat: "Du fühlst dich ja so, als würdest du einer Person was Schlechtes tun, du würdest sie jetzt einsperren. Aber du machst ja eigentlich das Richtige". Inwiefern ihm selbst stetige Psychotherapie seit seinem 7. Lebensjahr hilft, wie er eigene Tiefphasen erkennt und überwindet und wie ihn die Teilnahme an "GNTM" auf mehreren Ebenen beflügelt hat, das erzählt Jermaine Kothé in dieser Folge.

Mit seiner wissenschaftlichen Expertise zu Ursachen, Auslösern und Therapien der Depression liefert Professor Dr. Ulrich Hegerl wie immer Einordnungen, diesmal u.a. zum Rückfallrisiko unter medikamentöser Behandlung und zu neuen Depressions-Apps. Hegerl ist Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe mit langjähriger Erfahrung in der Behandlung psychisch erkrankter Menschen.

Hilfsadressen für Betroffene und Angehörige:

Erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Depression oder Suizidgedanken ist der Hausarzt, Psychiater oder psychologischer Psychotherapeut.

Deutschlandweites Info-Telefon Depression: 0800 33 44 5 33 (kostenfrei)

Wissen, Selbsttest und Adressen rund um das Thema Depression
www.deutsche-depressionshilfe.de

Hilfe und Beratung bei den sozialpsychiatrischen Diensten der Gesundheitsämter

Fachlich moderiertes Online-Forum zum Erfahrungsaustausch
www.diskussionsforum-depression.de

Für Angehörige
www.bapk.de und www.familiencoach-depression.de

Der Podcast ist eine Kooperation von NDR Info mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention.

Frank "Buschi" Buschmann: Mein Vater hat sich das Leben genommen

14.04.2026
Er ist einer der bekanntesten Sportmoderatoren Deutschlands, mit sich im Reinen – doch in seiner Jugend musste Frank „Buschi“ Buschmann mit dem Suizid seines Vaters fertigwerden. Dass er diesen gar nicht so schnell und gut verarbeitet hat wie zunächst angenommen, erzählt er im Podcast „Raus aus der Depression“. Erst Jahrzehnte später ist dem ehemaligen Zweitliga-Basketballspieler klargeworden, wie alleingelassen er sich damals, 1983, gefühlt hat: „Entweder war das Thema Selbstmord eine Schande oder Sünde oder aber es war einfach ganz weit weg für viele Leute. Das war ja wie eine Begegnung mit einem Alien, diese Begegnung mit einem Suizid.“ Der Sportjournalist habe oft Scham empfunden – oder Wut auf unqualifizierte Kommentare á la „Da kann ja die Ehe nicht richtig gewesen sein“. Ihm als Sohn habe dies die Trauerarbeit sehr erschwert. In dieser Ausgabe spricht „Buschi“ auch über eigene Schuldgefühle und die ewige Frage nach dem „Warum?“ Mit seiner wissenschaftlichen Expertise zu Ursachen und Therapien der Depression liefert Professor Dr. Ulrich Hegerl wie immer Einordnungen und betont in Bezug auf Suizid deutlich: „Ich halte es für ganz, ganz wichtig, dass man sich das klar macht, dass das in aller Regel in Verbindung mit einer psychischen Erkrankung erfolgt und dass da der Hauptschuldige diese Erkrankung ist und nicht die Familie“. Hegerl ist Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe mit langjähriger Erfahrung in der Behandlung psychisch erkrankter Menschen. Hilfsadressen für Betroffene und Angehörige: Erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Depression oder Suizidgedanken ist der Hausarzt, Psychiater oder psychologischer Psychotherapeut Deutschlandweites Info-Telefon Depression: 0800 33 44 5 33 (kostenfrei) Wissen, Selbsttest und Adressen rund um das Thema Depression: www.deutsche-depressionshilfe.de Hilfe und Beratung bei den sozialpsychiatrischen Diensten der Gesundheitsämter Fachlich moderiertes Online-Forum zum Erfahrungsaustausch: www.diskussionsforum-depression.de Für Angehörige: www.bapk.de und www.familiencoach-depression.de Verein Angehörige um Suizide (AGUS e.V.): www.agus-selbsthilfe.de/ Der Podcast ist eine Kooperation von NDR Info mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention.
Er ist einer der bekanntesten Sportmoderatoren Deutschlands, mit sich im Reinen – doch in seiner Jugend musste Frank „Buschi“ Buschmann mit dem Suizid seines Vaters fertigwerden. Dass er diesen gar nicht so schnell und gut verarbeitet hat wie zunächst angenommen, erzählt er im Podcast „Raus aus der Depression“. Erst Jahrzehnte später ist dem ehemaligen Zweitliga-Basketballspieler klargeworden, wie alleingelassen er sich damals, 1983, gefühlt hat: „Entweder war das Thema Selbstmord eine Schande oder Sünde oder aber es war einfach ganz weit weg für viele Leute. Das war ja wie eine Begegnung mit einem Alien, diese Begegnung mit einem Suizid.“ Der Sportjournalist habe oft Scham empfunden – oder Wut auf unqualifizierte Kommentare á la „Da kann ja die Ehe nicht richtig gewesen sein“. Ihm als Sohn habe dies die Trauerarbeit sehr erschwert. In dieser Ausgabe spricht „Buschi“ auch über eigene Schuldgefühle und die ewige Frage nach dem „Warum?“

Mit seiner wissenschaftlichen Expertise zu Ursachen und Therapien der Depression liefert Professor Dr. Ulrich Hegerl wie immer Einordnungen und betont in Bezug auf Suizid deutlich: „Ich halte es für ganz, ganz wichtig, dass man sich das klar macht, dass das in aller Regel in Verbindung mit einer psychischen Erkrankung erfolgt und dass da der Hauptschuldige diese Erkrankung ist und nicht die Familie“. Hegerl ist Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe mit langjähriger Erfahrung in der Behandlung psychisch erkrankter Menschen.

Hilfsadressen für Betroffene und Angehörige:
Erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Depression oder Suizidgedanken ist der Hausarzt, Psychiater oder psychologischer Psychotherapeut

Deutschlandweites Info-Telefon Depression: 0800 33 44 5 33 (kostenfrei)

Wissen, Selbsttest und Adressen rund um das Thema Depression:
www.deutsche-depressionshilfe.de

Hilfe und Beratung bei den sozialpsychiatrischen Diensten der Gesundheitsämter

Fachlich moderiertes Online-Forum zum Erfahrungsaustausch:
www.diskussionsforum-depression.de

Für Angehörige:
www.bapk.de und www.familiencoach-depression.de

Verein Angehörige um Suizide (AGUS e.V.):
www.agus-selbsthilfe.de/

Der Podcast ist eine Kooperation von NDR Info mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention.

DominoKati: Wenn der Partner depressiv ist

31.03.2026
Ob Lifestyle-Tipps, Kochrezepte oder Frisuren-Tutorials - DominoKati lebt und liebt das Internet. Seit über zwölf Jahren gibt die Content Creatorin ihrer Community täglich Einblicke in ihr Leben.In dieser Folge von "Raus aus der Depression" spricht sie gemeinsam mit ihrem Freund "The Boy", der anonym bleiben möchte, über eine besonders herausfordernde Zeit in ihrer Beziehung. Im Mittelpunkt steht seine Depression - und die Frage, wie man als Paar mit einer solchen Erkrankung umgeht. Im Gespräch mit Gastgeber Harald Schmidt und Prof. Ulrich Hegerl von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizid-Prävention berichten sie, wie sehr die Krankheit ihr Leben und ihre Beziehung verändert hat."The Boy" erzählt, wie sich seine Depression schleichend entwickelte: Nach außen funktionierte er weiterhin, doch innerlich fühlte er sich zunehmend leer, überfordert und erschöpft. Besonders eindrücklich beschreibt er seine Gefühllosigkeit - so stark, dass er gezielt Orte aufsuchte, an denen Menschen lachten, in der Hoffnung, selbst wieder etwas spüren zu können. Auch DominoKati gibt einen ehrlichen Einblick in die Perspektive einer Angehörigen. Sie spricht offen über Hilflosigkeit, Wut und Verlustängste - und darüber, wie sehr die Depression auch ihren eigenen Alltag und ihre Arbeit beeinflusst hat. Sie resümiert: "Ich war extrem wütend und fand die ganze Situation richtig unfair. Wieso ich? Wieso wir?"Seine Therapie in einer Klinik und kleine Achtsamkeitsübungen helfen und erleichtern den gemeinsamen Alltag heute. Es ist ein intensives Gespräch über Machtlosigkeit, Schuldgefühle und darüber, wie Akzeptanz und Zeit dabei helfen können, Schritt für Schritt zurück ins Leben zu finden.Erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Depression oder Angsterkrankungen ist der Hausarzt, Psychiater oder psychologischer Psychotherapeut. Weitere Hilfe erhalten Sie bei einer akuten Krise bei der nächsten psychiatrischen Klinik oder dem Notarzt unter 112. Sie erreichen die Telefonseelsorge rund um die Uhr und kostenfrei unter 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222.Informationen und Hilfe rund um das Thema Depression:https://www.deutsche-depressionshilfe.deFachlich moderiertes Online-Forum zum Erfahrungsaustausch:https://www.diskussionsforum-depression.deFür Angehörige:https://www.bapk.dehttps://www.familiencoach-depression.de
Ob Lifestyle-Tipps, Kochrezepte oder Frisuren-Tutorials - DominoKati lebt und liebt das Internet. Seit über zwölf Jahren gibt die Content Creatorin ihrer Community täglich Einblicke in ihr Leben.

In dieser Folge von "Raus aus der Depression" spricht sie gemeinsam mit ihrem Freund "The Boy", der anonym bleiben möchte, über eine besonders herausfordernde Zeit in ihrer Beziehung. Im Mittelpunkt steht seine Depression - und die Frage, wie man als Paar mit einer solchen Erkrankung umgeht. Im Gespräch mit Gastgeber Harald Schmidt und Prof. Ulrich Hegerl von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizid-Prävention berichten sie, wie sehr die Krankheit ihr Leben und ihre Beziehung verändert hat.

"The Boy" erzählt, wie sich seine Depression schleichend entwickelte: Nach außen funktionierte er weiterhin, doch innerlich fühlte er sich zunehmend leer, überfordert und erschöpft. Besonders eindrücklich beschreibt er seine Gefühllosigkeit - so stark, dass er gezielt Orte aufsuchte, an denen Menschen lachten, in der Hoffnung, selbst wieder etwas spüren zu können. Auch DominoKati gibt einen ehrlichen Einblick in die Perspektive einer Angehörigen. Sie spricht offen über Hilflosigkeit, Wut und Verlustängste - und darüber, wie sehr die Depression auch ihren eigenen Alltag und ihre Arbeit beeinflusst hat. Sie resümiert: "Ich war extrem wütend und fand die ganze Situation richtig unfair. Wieso ich? Wieso wir?"

Seine Therapie in einer Klinik und kleine Achtsamkeitsübungen helfen und erleichtern den gemeinsamen Alltag heute. Es ist ein intensives Gespräch über Machtlosigkeit, Schuldgefühle und darüber, wie Akzeptanz und Zeit dabei helfen können, Schritt für Schritt zurück ins Leben zu finden.

Erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Depression oder Angsterkrankungen ist der Hausarzt, Psychiater oder psychologischer Psychotherapeut. Weitere Hilfe erhalten Sie bei einer akuten Krise bei der nächsten psychiatrischen Klinik oder dem Notarzt unter 112. Sie erreichen die Telefonseelsorge rund um die Uhr und kostenfrei unter 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222.

Informationen und Hilfe rund um das Thema Depression:
https://www.deutsche-depressionshilfe.de

Fachlich moderiertes Online-Forum zum Erfahrungsaustausch:
https://www.diskussionsforum-depression.de

Für Angehörige:
https://www.bapk.de

https://www.familiencoach-depression.de