Raw and Uncut - 11 Minuten Medienpädagogik
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Raw and Uncut - 11 Minuten Medienpädagogik

Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK)

Beschreibung

Ein Podcast rund um Medienpädagogik Wie arbeiten Medienpädagog*innen? Was sind Political Influencer? Wie nutzen Kinder und Jugendliche das Netz? Diese und weitere Fragen beantworten unsere Interview-Gäste. Die Expert*innen geben Einblicke rund um die Themen Medienpädagogik, Medienwissenschaft, Medienkultur und Gesellschaft und Medien.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Raw and Uncut – Folge 53 mit Nicoleta Fotiade: International Media Education (English Edition)

03.06.2026

Hintergrund und Weg in der internationalen Medienbildung

Nicoleta Fotiade bringt jahrzehntelange Erfahrung in Rumänien und Europa ein. Sie studierte Journalismus, vertiefte sich in Medien- und Kulturstudien in London und leitete Bildungsprogramme, die Medienkompetenz in Schulen verankerten. Als Mitbegründerin von MediaVise Romania und IAMI prägte sie Trainingsprogramme für Lehrkräfte und arbeitet an der Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren im internationalen Kontext.

Netzwerk, Kooperationen und Praxisorientierung

Die International Association for Media Education (IAMI) entstand aus dem Wunsch nach einer gemeinsamen Stimme und Unterstützung für Praxis, Austausch und Kooperation. Durch Partnerschaften in Europa und darüber hinaus wurde eine Plattform geschaffen, die Wissen, Ressourcen und Lehrmaterialien teilt. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf Schulungsvorhaben, Webinare und persönliche Treffen, mit dem Ziel, Erfahrungen zu bündeln und voneinander zu lernen.

Zentrale Themen und Blick nach vorn

Der Diskurs in der internationalen Medienbildung dreht sich um Belange wie Desinformation, politische Rahmenbedingungen und technologische Entwicklungen, darunter KI. Es besteht Bedarf an einer balancierenden Perspektive, die Bildung, Kultur und Gesellschaft miteinander verbindet. Die Rolle von Netzwerken wie IAMI ist, Reflexion, Austausch und methodische Vielfalt zu fördern, um Lernende kritisch und kompetent im digitalen Umfeld zu begleiten.

Hintergrund und Weg in der internationalen Medienbildung

Nicoleta Fotiade bringt jahrzehntelange Erfahrung in Rumänien und Europa ein. Sie studierte Journalismus, vertiefte sich in Medien- und Kulturstudien in London und leitete Bildungsprogramme, die Medienkompetenz in Schulen verankerten. Als Mitbegründerin von MediaVise Romania und IAMI prägte sie Trainingsprogramme für Lehrkräfte und arbeitet an der Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren im internationalen Kontext.

Netzwerk, Kooperationen und Praxisorientierung

Die International Association for Media Education (IAMI) entstand aus dem Wunsch nach einer gemeinsamen Stimme und Unterstützung für Praxis, Austausch und Kooperation. Durch Partnerschaften in Europa und darüber hinaus wurde eine Plattform geschaffen, die Wissen, Ressourcen und Lehrmaterialien teilt. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf Schulungsvorhaben, Webinare und persönliche Treffen, mit dem Ziel, Erfahrungen zu bündeln und voneinander zu lernen.

Zentrale Themen und Blick nach vorn

Der Diskurs in der internationalen Medienbildung dreht sich um Belange wie Desinformation, politische Rahmenbedingungen und technologische Entwicklungen, darunter KI. Es besteht Bedarf an einer balancierenden Perspektive, die Bildung, Kultur und Gesellschaft miteinander verbindet. Die Rolle von Netzwerken wie IAMI ist, Reflexion, Austausch und methodische Vielfalt zu fördern, um Lernende kritisch und kompetent im digitalen Umfeld zu begleiten.

Raw and Uncut - Folge 52 mit Isabell Rausch-Jarolimek: Cybergrooming und sexualisierte (Online-)Gewalt

28.04.2026

Einführung in das Thema und Expertin

Der Podcast beleuchtet, wie Kinder und Jugendliche bei Cyber-Grooming und sexualisierter Online-Gewalt begleitet werden können. Expertinnen teilen langjährige Erfahrungen in Prävention, Aufklärung und Unterstützung durch konkrete Strukturen, Materialien und Kooperationen. Ziel ist ein differenziertes Verständnis der Gefährdungen sowie praxisnahe Ansätze für Fachkräfte und Eltern, um Jugendliche sicher zu unterstützen und zu befähigen, digitale Medien sinnvoll zu nutzen.

Begriffe und Gefährdungsebenen

Cyber-Grooming wird als kontaktbasierte Anbahnung eines sexuellen Missbrauchs beschrieben, oft online über soziale Plattformen, mit Vertrauensspielen und späteren privaten Kanälen. Sexualisierte Online-Gewalt schließt Missbrauch in Form von Bildmaterial, Aufforderungen zur Selbstdarstellung oder reale Übergriffe ein, einschließlich durch KI erzeugten Inhalten. Die Unterscheidung liegt in der tatbestandsmäßigen Handlung am Ende.

Strukturen, Unterstützung und Prävention

Fachkräfte benötigen Kenntnisse zu Straftatbeständen, rechtlichen Abläufen und Beweissicherung. Es werden Schutzkonzepte, Meldesysteme und klare Abläufe empfohlen. Peer-to-Peer-Formate, jugendliche Scouts und Kooperationen mit Organisationen stärken Unterstützungsangebote. Materialien und Aufklärungsarbeit entstehen in Kooperationen, um Fachkräften, Eltern und Jugendlichen passgenahe Ressourcen bereitzustellen.

Zukunftsperspektiven und gemeinsamer Weg

Weniger Stigmatisierung, mehr Transparenz und leicht auffindbare Informationen sollen die Unterstützung verbessern. Offener Austausch unter Beteiligten wird als zentral gesehen, damit Jugendliche sich sicher melden können. Ziel ist eine strukturierte, benutzerfreundliche Umgebung, in der Prävention, Meldung und Rückmeldung zuverlässig funktionieren und das Selbstbewusstsein der Jugendlichen gestärkt wird.

Einführung in das Thema und Expertin

Der Podcast beleuchtet, wie Kinder und Jugendliche bei Cyber-Grooming und sexualisierter Online-Gewalt begleitet werden können. Expertinnen teilen langjährige Erfahrungen in Prävention, Aufklärung und Unterstützung durch konkrete Strukturen, Materialien und Kooperationen. Ziel ist ein differenziertes Verständnis der Gefährdungen sowie praxisnahe Ansätze für Fachkräfte und Eltern, um Jugendliche sicher zu unterstützen und zu befähigen, digitale Medien sinnvoll zu nutzen.

Begriffe und Gefährdungsebenen

Cyber-Grooming wird als kontaktbasierte Anbahnung eines sexuellen Missbrauchs beschrieben, oft online über soziale Plattformen, mit Vertrauensspielen und späteren privaten Kanälen. Sexualisierte Online-Gewalt schließt Missbrauch in Form von Bildmaterial, Aufforderungen zur Selbstdarstellung oder reale Übergriffe ein, einschließlich durch KI erzeugten Inhalten. Die Unterscheidung liegt in der tatbestandsmäßigen Handlung am Ende.

Strukturen, Unterstützung und Prävention

Fachkräfte benötigen Kenntnisse zu Straftatbeständen, rechtlichen Abläufen und Beweissicherung. Es werden Schutzkonzepte, Meldesysteme und klare Abläufe empfohlen. Peer-to-Peer-Formate, jugendliche Scouts und Kooperationen mit Organisationen stärken Unterstützungsangebote. Materialien und Aufklärungsarbeit entstehen in Kooperationen, um Fachkräften, Eltern und Jugendlichen passgenahe Ressourcen bereitzustellen.

Zukunftsperspektiven und gemeinsamer Weg

Weniger Stigmatisierung, mehr Transparenz und leicht auffindbare Informationen sollen die Unterstützung verbessern. Offener Austausch unter Beteiligten wird als zentral gesehen, damit Jugendliche sich sicher melden können. Ziel ist eine strukturierte, benutzerfreundliche Umgebung, in der Prävention, Meldung und Rückmeldung zuverlässig funktionieren und das Selbstbewusstsein der Jugendlichen gestärkt wird.

Raw and Uncut – Folge 51 mit Tobias Albers-Heinemann: KI-Kompetenz

24.03.2026

Einführung in das Thema Künstliche Intelligenz

Anja Pielsticker begrüßt Tobias Albers-Heinemann, einen Experten für digitale Bildung, um über die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) auf Bildung, Arbeit und Ethik zu diskutieren. Die Veröffentlichung von OpenAI's ChatGPT im November 2022 wird als Wendepunkt in der Diskussion um KI hervorgehoben.

KI-Kompetenz und Dimensionen

Tobias erläutert die Notwendigkeit, KI kompetent zu nutzen, und beschreibt fünf Dimensionen dieser Kompetenz: technische, praktische, ethische, rechtliche und die allgemeine Dimension. Besonders betont wird die Bedeutung des Verständnisses, wie generative KI funktioniert, um ihre Anwendung in der Praxis zu optimieren.

Herausforderungen für Pädagoginnen und Pädagogen

Die Diskussion beleuchtet die Herausforderungen, die KI für Fachkräfte in der Medienpädagogik mit sich bringt. Es wird betont, dass ein tiefes Verständnis der Technologie erforderlich ist, um den Einfluss von KI auf die Bildungslandschaft zu erkennen und angemessen zu reagieren.

Ethische und rechtliche Fragestellungen

Tobias spricht über die ethischen Leitfragen, die die Nutzung von KI aufwirft, z.B. Diskriminierung und Bias in KI-Modellen. Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen, wie Datenschutz und Urheberrecht, werden thematisiert, da diese für die Pädagogik von großer Bedeutung sind.

Zukunftsausblick

In der Abschlussdiskussion äußert Tobias seine Hoffnungen für die Zukunft von KI, insbesondere in der Bildungsarbeit, wo KI helfen könnte, administrative Aufgaben zu erleichtern und mehr Zeit für die individuelle Arbeit mit Menschen zu schaffen. Er betont die Notwendigkeit, dass Pädagoginnen und Pädagogen sich nicht als Technikexperten positionieren müssen, sondern den Menschen im Mittelpunkt ihrer Arbeit behalten.

Einführung in das Thema Künstliche Intelligenz

Anja Pielsticker begrüßt Tobias Albers-Heinemann, einen Experten für digitale Bildung, um über die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) auf Bildung, Arbeit und Ethik zu diskutieren. Die Veröffentlichung von OpenAI's ChatGPT im November 2022 wird als Wendepunkt in der Diskussion um KI hervorgehoben.

KI-Kompetenz und Dimensionen

Tobias erläutert die Notwendigkeit, KI kompetent zu nutzen, und beschreibt fünf Dimensionen dieser Kompetenz: technische, praktische, ethische, rechtliche und die allgemeine Dimension. Besonders betont wird die Bedeutung des Verständnisses, wie generative KI funktioniert, um ihre Anwendung in der Praxis zu optimieren.

Herausforderungen für Pädagoginnen und Pädagogen

Die Diskussion beleuchtet die Herausforderungen, die KI für Fachkräfte in der Medienpädagogik mit sich bringt. Es wird betont, dass ein tiefes Verständnis der Technologie erforderlich ist, um den Einfluss von KI auf die Bildungslandschaft zu erkennen und angemessen zu reagieren.

Ethische und rechtliche Fragestellungen

Tobias spricht über die ethischen Leitfragen, die die Nutzung von KI aufwirft, z.B. Diskriminierung und Bias in KI-Modellen. Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen, wie Datenschutz und Urheberrecht, werden thematisiert, da diese für die Pädagogik von großer Bedeutung sind.

Zukunftsausblick

In der Abschlussdiskussion äußert Tobias seine Hoffnungen für die Zukunft von KI, insbesondere in der Bildungsarbeit, wo KI helfen könnte, administrative Aufgaben zu erleichtern und mehr Zeit für die individuelle Arbeit mit Menschen zu schaffen. Er betont die Notwendigkeit, dass Pädagoginnen und Pädagogen sich nicht als Technikexperten positionieren müssen, sondern den Menschen im Mittelpunkt ihrer Arbeit behalten.