Urban Pop - Musiktalk mit Peter Urban
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Urban Pop - Musiktalk mit Peter Urban

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Beschreibung

Wer Musik liebt, kennt seine Stimme: Peter Urban ist ein absoluter Musik-Insider, der mit seiner unvergleichlichen Art Geschichten erzählen kann. Er war schon auf über 5.000 Konzerten, trifft bis heute die Großen des Musikgeschäfts und ist selbst Musiker. Im Podcast Urban Pop trifft er auf den NDR-Musikjournalisten Ocke Bandixen. Sie reden über Weltstars von Bowie bis Springsteen, von Johny Cash bis Taylor Swift, über Bands von den Beatles bis U2, über Insider-Stories und Musik-Historie. Ein Muss für alle Fans von guten Gesprächen über gute Musik.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Bob Dylan - die mittleren Jahre

20.11.2025
Ein Folksänger, ein Rockmusiker, ein Jugendidol, das keines sein wollte. Bob Dylan hatte die Popmusik Ende der 1960er Jahren schon mehrfach stark geprägt mit seinen lyrischen und politischen Texten, mit kraftvoller Musik. Nach einem Motorradunfall hatte er sich mit seiner Familie in das Künstlerstädtchen Woodstock zurückgezogen. Nach dieser Pause weitete Dylan sein künstlerisches Schaffen aus: Countrymusik, Bluesrock, Bluegrass, Coverversionen – so manchen Fan irritierte er damit, ebenso wie mit folgenden radikalen Wendungen. Zwischenzeitlich trat er wieder mit „The Band“ auf und belebte alte und neue Werke mit kraftvoller Rockmusik. Mitte der 1970er Jahre schuf Dylan spätestens mit den Alben „Blood On The Tracks“ und „Desire“ neue Meilensteine, bittere Abschiedsgesänge, brennende Anklagen, zarte Balladen. Auf der sogenannten Rolling Thunder-Tournee versammelte er alte und neue Weggefährten und zog als chaotischer Musik-Wanderzirkus von Stadt zu Stadt. Aber Dylan stand auch da erst auf der Schwelle zu noch viel radikaleren Wendungen: ein Künstler, der weiter auf der Suche blieb. Musikliste:Nashville Skyline (1969): I Threw It All Away, Lady, Lady, Lay, Tonight I’ll be staying here with youNew Morning (1970): If Not For You, Day of the Locusts, Went to See the Gypsy, If dogs run free, New Morning, One more weekend, Three angels, Father of nightBob Dylan’s Greatest Hits Vol. II (1971): Watching the river flow, When I paint my masterpiece, I shall be releasedPat Garrett & Billy The Kid (1973): Knockin‘ on heaven’s doorPlanet Waves (1974): On a night like this, Going, going, gone, Forever Young-Slow VersionBlood On The Tracks (1975): Tangled up in blue, Simple twist of fate, You’re a big girl now, You‘re gonna make me lonesome when you go, Shelter from the storm, Buckets of rainThe Basement Tapes (1975): Tears of rage, This wheel’s on fireDesire (1976): Hurricane, Isis, One more cup of coffee, Romance in Durango, SaraStreet-Legal (1978): Changing oft he guards, Baby stop crying, Is your love in vain?, Senor, Where are you tonight?Compilations & Live-Alben:Before The Flood (1974)Bob Dylan At Budokan (1978)The Rolling Thunder Revue: The 1975 Live RecordingsUnser Podcast-Tipp in dieser Folge:Mein Mensch – Begegnungen die das Leben verändern / https://1.ard.de/mein-menschAutoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
Ein Folksänger, ein Rockmusiker, ein Jugendidol, das keines sein wollte. Bob Dylan hatte die Popmusik Ende der 1960er Jahren schon mehrfach stark geprägt mit seinen lyrischen und politischen Texten, mit kraftvoller Musik. Nach einem Motorradunfall hatte er sich mit seiner Familie in das Künstlerstädtchen Woodstock zurückgezogen.
Nach dieser Pause weitete Dylan sein künstlerisches Schaffen aus: Countrymusik, Bluesrock, Bluegrass, Coverversionen – so manchen Fan irritierte er damit, ebenso wie mit folgenden radikalen Wendungen. Zwischenzeitlich trat er wieder mit „The Band“ auf und belebte alte und neue Werke mit kraftvoller Rockmusik. Mitte der 1970er Jahre schuf Dylan spätestens mit den Alben „Blood On The Tracks“ und „Desire“ neue Meilensteine, bittere Abschiedsgesänge, brennende Anklagen, zarte Balladen. Auf der sogenannten Rolling Thunder-Tournee versammelte er alte und neue Weggefährten und zog als chaotischer Musik-Wanderzirkus von Stadt zu Stadt. Aber Dylan stand auch da erst auf der Schwelle zu noch viel radikaleren Wendungen: ein Künstler, der weiter auf der Suche blieb.

Musikliste:
Nashville Skyline (1969): I Threw It All Away, Lady, Lady, Lay, Tonight I’ll be staying here with you
New Morning (1970): If Not For You, Day of the Locusts, Went to See the Gypsy, If dogs run free, New Morning, One more weekend, Three angels, Father of night
Bob Dylan’s Greatest Hits Vol. II (1971): Watching the river flow, When I paint my masterpiece, I shall be released
Pat Garrett & Billy The Kid (1973): Knockin‘ on heaven’s door
Planet Waves (1974): On a night like this, Going, going, gone, Forever Young-Slow Version
Blood On The Tracks (1975): Tangled up in blue, Simple twist of fate, You’re a big girl now, You‘re gonna make me lonesome when you go, Shelter from the storm, Buckets of rain
The Basement Tapes (1975): Tears of rage, This wheel’s on fire
Desire (1976): Hurricane, Isis, One more cup of coffee, Romance in Durango, Sara
Street-Legal (1978): Changing oft he guards, Baby stop crying, Is your love in vain?, Senor, Where are you tonight?

Compilations & Live-Alben:
Before The Flood (1974)
Bob Dylan At Budokan (1978)
The Rolling Thunder Revue: The 1975 Live Recordings

Unser Podcast-Tipp in dieser Folge:
Mein Mensch – Begegnungen die das Leben verändern / https://1.ard.de/mein-mensch

Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen

Nick Drake

06.11.2025
Nick Drake ist eine der großen Schattengestalten der Popmusik. Seine traumschönen Lieder bezaubern heute noch die Welt, zu Lebzeiten jedoch waren sie nur wenigen bekannt.Drei Alben nahm der britische Singer/Songwriter ab Ende der 60er Jahre auf, melancholische Folkmelodien, die gut zu seiner Stimme und seinem markanten Gitarrenspiel passten.Nick Drake war zeitlebens ein Grübler und Außenseiter, er wurde durch den Misserfolg seines ersten Albums schwer erschüttert. Drogenexperimente und eine Neigung zu Depressionen belasteten ihn schwer. Dennoch nahm er zwei weitere Alben auf, bevor ein Suizid sein Leben beendete. Die leuchtenden Lieder dieser tragischen Figur der Musikgeschichte wirken aber noch heute, nicht zuletzt eine Fernsehwerbung brachte sie Millionen Menschen auch im neuen Jahrtausend näher und verschafften ihm schließlich die Anerkennung, die ihm zu Lebzeiten versagt geblieben ist.Musikliste:Five Leaves Left (1969): Time has told me, River Man, Three hours, Way to blue, Day is done, Cello song, The thoughts of Mary Jane, Man in a shed, Fruit tree, Saturday sunBryter Layter (1971): At the chime of a city clock, One of these things first, Hazey Jane I, Fly, Poor boy, Northern skyPink Moon (1972): Pink moon, Place to be, Which will, Things behind the sun, Know, Free ride, From the morningTime Of No Reply (aufgenommen 1967-68 & 1974, erschienen 1987): Time of no reply, I was made to love magic, Joey, Clothes of sand, Man in a shed, The thoughts of Mary Jane, Strange meeting II, Rider on the wheel, Hanging on a starUnser Podcast-Tipp in dieser Folge:Was für Zeiten – Richling plus 1 / https://1.ard.de/Richlingplus1Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
Nick Drake ist eine der großen Schattengestalten der Popmusik. Seine traumschönen Lieder bezaubern heute noch die Welt, zu Lebzeiten jedoch waren sie nur wenigen bekannt.
Drei Alben nahm der britische Singer/Songwriter ab Ende der 60er Jahre auf, melancholische Folkmelodien, die gut zu seiner Stimme und seinem markanten Gitarrenspiel passten.
Nick Drake war zeitlebens ein Grübler und Außenseiter, er wurde durch den Misserfolg seines ersten Albums schwer erschüttert. Drogenexperimente und eine Neigung zu Depressionen belasteten ihn schwer. Dennoch nahm er zwei weitere Alben auf, bevor ein Suizid sein Leben beendete. Die leuchtenden Lieder dieser tragischen Figur der Musikgeschichte wirken aber noch heute, nicht zuletzt eine Fernsehwerbung brachte sie Millionen Menschen auch im neuen Jahrtausend näher und verschafften ihm schließlich die Anerkennung, die ihm zu Lebzeiten versagt geblieben ist.

Musikliste:
Five Leaves Left (1969): Time has told me, River Man, Three hours, Way to blue, Day is done, Cello song, The thoughts of Mary Jane, Man in a shed, Fruit tree, Saturday sun
Bryter Layter (1971): At the chime of a city clock, One of these things first, Hazey Jane I, Fly, Poor boy, Northern sky
Pink Moon (1972): Pink moon, Place to be, Which will, Things behind the sun, Know, Free ride, From the morning
Time Of No Reply (aufgenommen 1967-68 & 1974, erschienen 1987): Time of no reply, I was made to love magic, Joey, Clothes of sand, Man in a shed, The thoughts of Mary Jane, Strange meeting II, Rider on the wheel, Hanging on a star

Unser Podcast-Tipp in dieser Folge:
Was für Zeiten – Richling plus 1 / https://1.ard.de/Richlingplus1

Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen

R.E.M. (3)

21.10.2025
R.E.M. blieben erfolgreich. Die folgenden Alben in den 1990ern fanden zwar weiter Beachtung, an ihre hohen Verkaufszahlen konnte die Band aber nicht anknüpfen. Der gesundheitlich begründete Ausstieg des Schlagzeugers Bill Berry hielt die Band nur kurz auf. Kompromisslos lieferten R.E.M. auch zu dritt weitere Alben, spielten mit Stilrichtungen, aber nahmen doch langsam Abschied von der großen Bühne. Michael Stipe, der einst Kunstgeschichte studiert hatte, veröffentlichte Fotobände und produzierte Filme. Die Band verkündete schließlich ihr Ende im Jahr 2011, was ihr den Respekt vieler einbrachte für ihre souveräne und integre Entscheidung, die ganz dem Geist der Band R.E.M. entsprach. MusiklisteChronic Town (EP, 1982): Gardening at nightMurmur (1983): Radio Free Europe, Talk about the passion, Perfect Circle, Sitting StillReckoning (1984): So. Central Rain, CameraFables Of The Reconstuction (1985): Maps and legends, Driver 8, Green grow the rushes, Wendell GeeLifes Rich Pageant (1986): Fall on me, CuyahogaDocument (1987): Finest Worksong, It’s the end oft he world as we know it (And I feel fine), The one I loveGreen (1988): Pop song 89, Stand, World leader pretendOut Of Time (1991): Radio Song, Losing my religion, Near wild heaven, Shiny happy people, Half a world awayAutomatic For The People (1992): Drive, Try not to breathe, The sidewinder sleeps tonite, Everybody Hurts, Man on the moon, Nightswimming, Find the riverMonster (1994): What’s the frequency, Kenneth?, Strange currencies, Tongue, Bang an blameNew Adventures In Hi-Fi (1996): New test leper, E-bow the letter, So fast, so numbUp (1998): Lotus, At my most beautiful, DaysleeperMan On The Moon (Soundtrack, 1999): The great beyondReveal (2001): The lifting, All the way to Reno, Beat a drum, Imitation of life, Summer turns to highAround The Sunn (2004): Leaving New YorkAccelerate (2008): Living well is the best revenge, Supernatural Superserious, Until the day is doneCollapse Into Now (2011): Überlin, Walk it back, BlueUnser Podcast-Tipp in dieser Folge: Kim und Klaus https://www.ardaudiothek.de/sendung/kim-und-klaus/urn:ard:show:1564d639600ea1d4/ Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
R.E.M. blieben erfolgreich. Die folgenden Alben in den 1990ern fanden zwar weiter Beachtung, an ihre hohen Verkaufszahlen konnte die Band aber nicht anknüpfen.
Der gesundheitlich begründete Ausstieg des Schlagzeugers Bill Berry hielt die Band nur kurz auf. Kompromisslos lieferten R.E.M. auch zu dritt weitere Alben, spielten mit Stilrichtungen, aber nahmen doch langsam Abschied von der großen Bühne.
Michael Stipe, der einst Kunstgeschichte studiert hatte, veröffentlichte Fotobände und produzierte Filme. Die Band verkündete schließlich ihr Ende im Jahr 2011, was ihr den Respekt vieler einbrachte für ihre souveräne und integre Entscheidung, die ganz dem Geist der Band R.E.M. entsprach.


Musikliste

Chronic Town (EP, 1982): Gardening at night
Murmur (1983): Radio Free Europe, Talk about the passion, Perfect Circle, Sitting Still
Reckoning (1984): So. Central Rain, Camera
Fables Of The Reconstuction (1985): Maps and legends, Driver 8, Green grow the rushes, Wendell Gee
Lifes Rich Pageant (1986): Fall on me, Cuyahoga
Document (1987): Finest Worksong, It’s the end oft he world as we know it (And I feel fine), The one I love
Green (1988): Pop song 89, Stand, World leader pretend
Out Of Time (1991): Radio Song, Losing my religion, Near wild heaven, Shiny happy people, Half a world away
Automatic For The People (1992): Drive, Try not to breathe, The sidewinder sleeps tonite, Everybody Hurts, Man on the moon, Nightswimming, Find the river
Monster (1994): What’s the frequency, Kenneth?, Strange currencies, Tongue, Bang an blame
New Adventures In Hi-Fi (1996): New test leper, E-bow the letter, So fast, so numb
Up (1998): Lotus, At my most beautiful, Daysleeper
Man On The Moon (Soundtrack, 1999): The great beyond
Reveal (2001): The lifting, All the way to Reno, Beat a drum, Imitation of life, Summer turns to high
Around The Sunn (2004): Leaving New York
Accelerate (2008): Living well is the best revenge, Supernatural Superserious, Until the day is done
Collapse Into Now (2011): Überlin, Walk it back, Blue



Unser Podcast-Tipp in dieser Folge: Kim und Klaus
https://www.ardaudiothek.de/sendung/kim-und-klaus/urn:ard:show:1564d639600ea1d4/

Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen